SALBUTAMOL Glenmark 100 µg/Sprühstoß 3x200 ED
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Pharmazeutische Informationen
Dosieraerosol — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Atemnot, akute (bei Atemwegserkrankungen) - Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale, bei Belastung oder Allergie - Asthma bronchiale, Notfallmedikament - Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie: - - Chronische Bronchitis - - Lungenemphysem (Blählunge).
Zusammensetzung: Salbutamol hemisulfat 0,12 mg, Salbutamol 0,1 mg, Norfluran
Wirkungsweise: Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20052594
- Darreichungsform:
- Dosieraerosol (Dosierinhalationsspray)
- Wirkstoffstärke:
- 100 µg
- Marke:
- SALBUTAMOL
- Hersteller:
- Glenmark Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Vor Gebrauch gut schütteln. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Säuglinge, Kleinkinder und Patienten mit Inhalierschwierigkeiten können von der Anwendung einer Inhalierhilfe mit Maske profitieren.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen, Verkrampfung der Bronchien mit einhergehendem Keuchen sowie zu Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Akutbehandlung - einmalige Gabe:
Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung wiederholt werden. Bei anhaltender Atemnot suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.
Vorbeugung gegen einen Anfall - einmalige Gabe:
Dauerbehandlung (in Kombination mit anderen Arzneimitteln): Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Höchstdosis: Eine Dosis von 8 Sprühstößen pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Atemnot, akute (bei Atemwegserkrankungen)
- Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale, bei Belastung oder Allergie
- Asthma bronchiale, Notfallmedikament
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie:
- Chronische Bronchitis
- Lungenemphysem (Blählunge)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder unter 12 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder unter 12 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 2 Sprühstöße, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. beta-Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Geschmacksstörungen
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Unruhe
- Schwitzen
- Zittern
- Herzrhythmusstörungen, wie:
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Angina pectoris
- Niedriger Blutdruck
- Bluthochdruck
- Kaliummangel
- Anstieg des Blutzuckers
- Muskelkrämpfe
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Bluthochdruck
- Veränderungen an den Gefäßwänden, wie:
- Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
- Aneurysmen (Ausbuchtung der Gefäßwände)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Dauerbehandlung, auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln:Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ipratropium bromid-1-Wasser Linezolid proteinhaltig Salbutamol (Abgabe Mundstück: und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können ein Anstieg des Blutdrucks, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ipratropium bromid-1-Wasser proteinhaltig Salbutamol (Abgabe Mundstück: Digitoxin Digoxin β-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen), Sehstörungen (zum Beispiel Farbensehen), Schwindel, Ohnmacht oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Celiprolol hydrochlorid Ipratropium bromid-1-Wasser proteinhaltig Salbutamol (Abgabe Mundstück: Metoprolol succinat Atenolol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bei Patienten mit Asthma dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Alle anderen Patienten sprechen bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Ipratropium bromid-1-Wasser proteinhaltig Salbutamol (Abgabe Mundstück: Spironolacton Acetazolamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- akutem bzw. schwerem Asthma bronchiale
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ipratropium bromid-1-Wasser proteinhaltig Theophyllin Salbutamol (Abgabe Mundstück: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Ohnmachtsanfälle, Schwindelgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
~i- schwerem Sauerstoffmangel
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ipratropium bromid-1-Wasser proteinhaltig Salbutamol (Abgabe Mundstück: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann ein akuter Glaukomanfall auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu geröteten oder tränenden Augen, Augenschmerzen, Schwellung der Hornhaut oder Sehen von Lichtringen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein Engwinkelglaukom haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Engwinkelglaukom (Grüner Star)
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ipratropium bromid-1-Wasser proteinhaltig Salbutamol (Abgabe Mundstück: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckabfall vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Schwindel, Benommenheit und Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ipratropium bromid-1-Wasser proteinhaltig Salbutamol (Abgabe Mundstück: Metformin hydrochlorid Sitagliptin phosphat-1-Wasser Pioglitazon hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Dosieraerosol — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Atemnot, akute (bei Atemwegserkrankungen) - Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale, bei Belastung oder Allergie - Asthma bronchiale, Notfallmedikament - Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie: - - Chronische Bronchitis - - Lungenemphysem (Blählunge).
Zusammensetzung: Salbutamol hemisulfat 0,12 mg, Salbutamol 0,1 mg, Norfluran
Wirkungsweise: Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20052594
- Darreichungsform:
- Dosieraerosol (Dosierinhalationsspray)
- Wirkstoffstärke:
- 100 µg
- Marke:
- SALBUTAMOL
- Hersteller:
- Glenmark Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Vor Gebrauch gut schütteln. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Säuglinge, Kleinkinder und Patienten mit Inhalierschwierigkeiten können von der Anwendung einer Inhalierhilfe mit Maske profitieren.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen, Verkrampfung der Bronchien mit einhergehendem Keuchen sowie zu Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Akutbehandlung - einmalige Gabe:
Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung wiederholt werden. Bei anhaltender Atemnot suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.
Vorbeugung gegen einen Anfall - einmalige Gabe:
Dauerbehandlung (in Kombination mit anderen Arzneimitteln): Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Höchstdosis: Eine Dosis von 8 Sprühstößen pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Atemnot, akute (bei Atemwegserkrankungen)
- Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale, bei Belastung oder Allergie
- Asthma bronchiale, Notfallmedikament
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie:
- Chronische Bronchitis
- Lungenemphysem (Blählunge)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder unter 12 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder unter 12 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 2 Sprühstöße, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. beta-Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Geschmacksstörungen
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Unruhe
- Schwitzen
- Zittern
- Herzrhythmusstörungen, wie:
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Angina pectoris
- Niedriger Blutdruck
- Bluthochdruck
- Kaliummangel
- Anstieg des Blutzuckers
- Muskelkrämpfe
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Bluthochdruck
- Veränderungen an den Gefäßwänden, wie:
- Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
- Aneurysmen (Ausbuchtung der Gefäßwände)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Dauerbehandlung, auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln:Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können ein Anstieg des Blutdrucks, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen), Sehstörungen (zum Beispiel Farbensehen), Schwindel, Ohnmacht oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bei Patienten mit Asthma dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Alle anderen Patienten sprechen bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- akutem bzw. schwerem Asthma bronchiale
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Ohnmachtsanfälle, Schwindelgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
~i- schwerem Sauerstoffmangel
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann ein akuter Glaukomanfall auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu geröteten oder tränenden Augen, Augenschmerzen, Schwellung der Hornhaut oder Sehen von Lichtringen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein Engwinkelglaukom haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Engwinkelglaukom (Grüner Star)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckabfall vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Schwindel, Benommenheit und Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.