SCHAFGARBENKRAUT Tee
6,19 €
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Pharmazeutische Informationen
Tee — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05467257
- Darreichungsform:
- Tee (Tee)
- Packungsgröße:
- 70 g
- Marke:
- SCHAFGARBENKRAUT
- Hersteller:
- Bombastus-Werke AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergießen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150ml) und geben Sie ihn nach etwa 10-15 Minuten durch ein Teesieb.
Oder: Bereiten Sie mit dem Arzneimittel ein warmes Bad zu. Geben Sie dazu den Tee mit dem Wasserstrahl in die Wanne.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken bei Appetitlosigkeit:
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken bei Verdauungsstörungen wie leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden:
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses für ein Sitzbad (ca. 20 l):
Anwendungsgebiete
- Appetitlosigkeit
- Verdauungsstörungen
- Leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
- Unterleibskrämpfe bei der Frau
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teelöffel (ca. 1,5g), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teelöffel (ca. 1,5g), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 100g, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Schafgarbe und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: mehrjähriges Kraut mit feingefiederten Blättern und zahlreichen kleinen weißen Blüten, die in Dolden stehen
- Vorkommen: Europa, Westasien
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Alkaloide, Flavonoide, ätherisches Öl
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus den Blüten oder dem ganzen Kraut
Schafgarbe wirkt ähnlich wie Kamille appetitfördernd, regt den Gallefluss an und löst Krämpfe. Die ätherischen Öle wirken Entzündungen und bakteriellem Wachstum entgegen.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 111 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 47 × 170 × 78 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur Einnahme bei:
Als Sitzbad bei:
Reizdarm-Syndrom
Was ist das? - Definition Ein Reizdarm ist eine chronische Funktionsstörung des Darms, bei der wiederkehrende Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlveränderungen auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie Entzündungen oder Tumoren vorliegt. Die Erkrankung ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich.
Krankheitsbild
Der Reizdarm gehört zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen im Darm entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Regulation der Darmbewegung und eine erhöhte Empfindlichkeit vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Reizdarm kann in verschiedenen Formen auftreten: mit Durchfall, mit Verstopfung oder mit einem Wechsel zwischen beiden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität stark einschränken. Typisch sind:
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Blähungen und Völlegefühl
- Veränderte Stuhlgewohnheiten wie Durchfall oder Verstopfung
- Gefühl unvollständiger Darmentleerung
- Schleim im Stuhl
- Dringender Stuhldrang Die Symptome treten häufig in Schüben auf und können durch Stress, bestimmte Lebensmittel oder hormonelle Veränderungen verstärkt werden. Oft bessern sie sich nach dem Stuhlgang.
Folgen/KomplikationenEin Reizdarm ist nicht lebensbedrohlich und verursacht keine bleibenden Schäden am Darm. Dennoch kann die Erkrankung zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Viele Betroffene leiden unter sozialer Unsicherheit, Schlafstörungen oder psychischen Belastungen. In seltenen Fällen kann es durch starke Vermeidung bestimmter Lebensmittel zu Mangelerscheinungen kommen. Wichtig ist, Warnzeichen wie Blut im Stuhl, Fieber oder ungewollten Gewichtsverlust ernst zu nehmen, da sie auf andere Erkrankungen hinweisen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen eine gestörte Darmbewegung, eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit im Darm, Veränderungen der Darmflora, Stress, psychische Belastungen, frühere Magen-Darm-Infektionen sowie eine genetische Veranlagung. Auch eine gestörte Kommunikation zwischen Darm und Gehirn spielt eine Rolle. Häufig lässt sich kein einzelner Auslöser benennen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche und Untersuchungen andere Erkrankungen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: krampflösende Mittel zur Linderung von Schmerzen, Ballaststoffe oder osmotische Abführmittel bei Verstopfung, Mittel gegen Durchfall sowie in manchen Fällen Antidepressiva zur Regulierung der Darmnerven.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine reizdarmgerechte Ernährung, Bewegung und ein Symptomtagebuch tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden stark zunehmen, neue Symptome auftreten oder die Lebensqualität erheblich leidet. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Durchfall
Was ist das? - Definition Durchfall bezeichnet häufige, dünnflüssige Stuhlentleerungen, meist mehr als dreimal täglich. Er kann akut auftreten oder chronisch verlaufen. Oft ist er Begleiterscheinung einer Infektion, kann aber auch andere Ursachen haben.
Krankheitsbild
Durchfall ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Er tritt auf, wenn der Darm Wasser und Elektrolyte nicht ausreichend aufnehmen kann oder zu viel davon abgibt. Die Folge ist ein wässriger Stuhl. Man unterscheidet zwischen akutem Durchfall, der meist plötzlich beginnt und nur wenige Tage anhält, und chronischem Durchfall, der über Wochen oder Monate besteht.
Akuter Durchfall ist häufig infektiös bedingt und tritt oft in Zusammenhang mit verdorbenen Lebensmitteln auf. Chronischer Durchfall kann auf eine Grunderkrankung wie Reizdarm oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag
- wässriger oder breiiger Stuhl
- Bauchkrämpfe oder Blähungen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Fieber bei infektiösem Verlauf
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Akuter Durchfall klingt meist nach wenigen Tagen ab. Chronischer Durchfall kann schubweise oder dauerhaft auftreten. Bei starkem Flüssigkeitsverlust droht Austrocknung, besonders bei Kindern und älteren Menschen.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei Durchfall ist der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Das kann zu Kreislaufproblemen, Schwäche und im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Zu den weiteren Komplikationen zählen Störungen Nährstoffmangel bei längerem Verlauf, Reizung der Darmschleimhaut und eine Verstärkung bestehender Grunderkrankung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufige Auslöser sind Virusinfektionen wie Norovirus oder Rotavirus, bakterielle Infektionen durch Salmonellen oder Campylobacter und Parasiten bei Reisen in vor allem tropische Regionen. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Medikamente wie Antibiotika oder Abführmittel, chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können zu Durchfall führen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen mangelnde Hygiene, unreines Trinkwasser, Stress, bestimmte Ernährungsweisen oder eine geschwächte Immunabwehr.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Stuhluntersuchungen, Bluttests oder bildgebende Verfahren die Ursache klären. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Elektrolytlösungen, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid bei nicht-infektiösem Verlauf oder Antibiotika bei bakteriellen Infektionen.
Das kann man selbst tun: Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, leichte Kost wie Zwieback oder Reis und Verzicht auf fettige, süße oder stark gewürzte Speisen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, blutig ist, mit hohem Fieber oder starkem Flüssigkeitsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt generell für Säuglinge und Kleinkinder sowie bereits geschwächte Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tee — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05467257
- Darreichungsform:
- Tee (Tee)
- Packungsgröße:
- 70 g
- Marke:
- SCHAFGARBENKRAUT
- Hersteller:
- Bombastus-Werke AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergießen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150ml) und geben Sie ihn nach etwa 10-15 Minuten durch ein Teesieb.
Oder: Bereiten Sie mit dem Arzneimittel ein warmes Bad zu. Geben Sie dazu den Tee mit dem Wasserstrahl in die Wanne.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken bei Appetitlosigkeit:
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken bei Verdauungsstörungen wie leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden:
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses für ein Sitzbad (ca. 20 l):
Anwendungsgebiete
- Appetitlosigkeit
- Verdauungsstörungen
- Leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
- Unterleibskrämpfe bei der Frau
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teelöffel (ca. 1,5g), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teelöffel (ca. 1,5g), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 100g, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Schafgarbe und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: mehrjähriges Kraut mit feingefiederten Blättern und zahlreichen kleinen weißen Blüten, die in Dolden stehen
- Vorkommen: Europa, Westasien
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Alkaloide, Flavonoide, ätherisches Öl
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus den Blüten oder dem ganzen Kraut
Schafgarbe wirkt ähnlich wie Kamille appetitfördernd, regt den Gallefluss an und löst Krämpfe. Die ätherischen Öle wirken Entzündungen und bakteriellem Wachstum entgegen.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 111 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 47 × 170 × 78 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur Einnahme bei:
Als Sitzbad bei:
Reizdarm-Syndrom
Was ist das? - Definition Ein Reizdarm ist eine chronische Funktionsstörung des Darms, bei der wiederkehrende Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlveränderungen auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie Entzündungen oder Tumoren vorliegt. Die Erkrankung ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich.
Krankheitsbild
Der Reizdarm gehört zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen im Darm entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Regulation der Darmbewegung und eine erhöhte Empfindlichkeit vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Reizdarm kann in verschiedenen Formen auftreten: mit Durchfall, mit Verstopfung oder mit einem Wechsel zwischen beiden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität stark einschränken. Typisch sind:
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Blähungen und Völlegefühl
- Veränderte Stuhlgewohnheiten wie Durchfall oder Verstopfung
- Gefühl unvollständiger Darmentleerung
- Schleim im Stuhl
- Dringender Stuhldrang Die Symptome treten häufig in Schüben auf und können durch Stress, bestimmte Lebensmittel oder hormonelle Veränderungen verstärkt werden. Oft bessern sie sich nach dem Stuhlgang.
Folgen/KomplikationenEin Reizdarm ist nicht lebensbedrohlich und verursacht keine bleibenden Schäden am Darm. Dennoch kann die Erkrankung zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Viele Betroffene leiden unter sozialer Unsicherheit, Schlafstörungen oder psychischen Belastungen. In seltenen Fällen kann es durch starke Vermeidung bestimmter Lebensmittel zu Mangelerscheinungen kommen. Wichtig ist, Warnzeichen wie Blut im Stuhl, Fieber oder ungewollten Gewichtsverlust ernst zu nehmen, da sie auf andere Erkrankungen hinweisen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen eine gestörte Darmbewegung, eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit im Darm, Veränderungen der Darmflora, Stress, psychische Belastungen, frühere Magen-Darm-Infektionen sowie eine genetische Veranlagung. Auch eine gestörte Kommunikation zwischen Darm und Gehirn spielt eine Rolle. Häufig lässt sich kein einzelner Auslöser benennen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche und Untersuchungen andere Erkrankungen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: krampflösende Mittel zur Linderung von Schmerzen, Ballaststoffe oder osmotische Abführmittel bei Verstopfung, Mittel gegen Durchfall sowie in manchen Fällen Antidepressiva zur Regulierung der Darmnerven.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine reizdarmgerechte Ernährung, Bewegung und ein Symptomtagebuch tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden stark zunehmen, neue Symptome auftreten oder die Lebensqualität erheblich leidet. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Durchfall
Was ist das? - Definition Durchfall bezeichnet häufige, dünnflüssige Stuhlentleerungen, meist mehr als dreimal täglich. Er kann akut auftreten oder chronisch verlaufen. Oft ist er Begleiterscheinung einer Infektion, kann aber auch andere Ursachen haben.
Krankheitsbild
Durchfall ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Er tritt auf, wenn der Darm Wasser und Elektrolyte nicht ausreichend aufnehmen kann oder zu viel davon abgibt. Die Folge ist ein wässriger Stuhl. Man unterscheidet zwischen akutem Durchfall, der meist plötzlich beginnt und nur wenige Tage anhält, und chronischem Durchfall, der über Wochen oder Monate besteht.
Akuter Durchfall ist häufig infektiös bedingt und tritt oft in Zusammenhang mit verdorbenen Lebensmitteln auf. Chronischer Durchfall kann auf eine Grunderkrankung wie Reizdarm oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag
- wässriger oder breiiger Stuhl
- Bauchkrämpfe oder Blähungen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Fieber bei infektiösem Verlauf
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Akuter Durchfall klingt meist nach wenigen Tagen ab. Chronischer Durchfall kann schubweise oder dauerhaft auftreten. Bei starkem Flüssigkeitsverlust droht Austrocknung, besonders bei Kindern und älteren Menschen.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei Durchfall ist der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Das kann zu Kreislaufproblemen, Schwäche und im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Zu den weiteren Komplikationen zählen Störungen Nährstoffmangel bei längerem Verlauf, Reizung der Darmschleimhaut und eine Verstärkung bestehender Grunderkrankung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufige Auslöser sind Virusinfektionen wie Norovirus oder Rotavirus, bakterielle Infektionen durch Salmonellen oder Campylobacter und Parasiten bei Reisen in vor allem tropische Regionen. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Medikamente wie Antibiotika oder Abführmittel, chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können zu Durchfall führen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen mangelnde Hygiene, unreines Trinkwasser, Stress, bestimmte Ernährungsweisen oder eine geschwächte Immunabwehr.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Stuhluntersuchungen, Bluttests oder bildgebende Verfahren die Ursache klären. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Elektrolytlösungen, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid bei nicht-infektiösem Verlauf oder Antibiotika bei bakteriellen Infektionen.
Das kann man selbst tun: Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, leichte Kost wie Zwieback oder Reis und Verzicht auf fettige, süße oder stark gewürzte Speisen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, blutig ist, mit hohem Fieber oder starkem Flüssigkeitsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt generell für Säuglinge und Kleinkinder sowie bereits geschwächte Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.