SENSODYNE ProSchmelz Fluorid Gelee
29,17 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Gel — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05565445
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 225 g
- Marke:
- SENSODYNE
- Hersteller:
- Haleon Germany GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die Zähne auf. Geben Sie es dazu auf die Zahnbürste und bürsten Sie die Zähne damit. Lassen Sie das Arzneimittel einige Minuten einwirken. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Zahnarzt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen sowie zu Durchfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Vorbeugung der Karies und zur unterstützenden Behandlung:
Zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse, pro betroffenen Zahn:
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen Karies
- Karies im Anfangsstadium , unterstützende Behandlung
- Behandlung überempfindlicher Zahnhälse
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Einzeldosis: ca. 0,7cm Stranglänge, Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: ca. 2,5cm Stranglänge, Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Personenkreis: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, Einzeldosis: ca. 0,7cm Stranglänge, Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Über den Wirkmechanismus liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Folgende Mechanismen werden diskutiert: Hemmung von säureproduzierenden Mikroorganismen im Zahnbelag, Einbau in den Zahnschmelz und dadurch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, sowie eine Verbesserung des Mineralhaushaltes des Zahnschmelzes.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Gestörter Schluckreflex
Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden, wenn bereits eine Fluoridzufuhr durch z.B. andere Arzneimittel oder Mineralwasser erfolgt.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 7 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 271 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 192 × 75 × 52 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 12
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
Karies
Was ist das? - Definition Karies ist die weltweit häufigste Zahnerkrankung. Sie entsteht durch Bakterien, die Zucker in Säure umwandeln und damit den Zahnschmelz angreifen. Unbehandelt kann Karies zu Schmerzen, Entzündungen und sogar Zahnverlust führen. Die gute Nachricht: Mit guter Zahnpflege, zuckerarmer Ernährung und regelmäßigen Zahnarztbesuchen lässt sich Karies meist gut vermeiden oder frühzeitig behandeln.
Krankheitsbild
Karies ist eine Erkrankung der Zahnhartsubstanz. Sie beginnt mit der Demineralisierung des Zahnschmelzes und kann sich bis ins Zahninnere ausbreiten. Die Krankheit entsteht durch das Zusammenspiel von Zahnbelag, Bakterien und Zucker. Die Bakterien produzieren Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und Löcher verursachen.
Symptome/Verlauf
Erste Anzeichen sind weißliche oder bräunliche Flecken auf den Zähnen. Später entstehen Löcher, die zu Schmerzen führen können - besonders beim Verzehr von Süßem, Kaltem oder Heißem. Schreitet die Erkrankung fort, kann sie das Zahnbein und schließlich den Zahnnerv erreichen. Dann drohen starke Schmerzen und Entzündungen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Karies zu einer Entzündung des Zahninneren führen. In schweren Fällen muss der Zahn entfernt werden. Die Entzündung kann sich auch auf umliegendes Gewebe ausbreiten und zu Abszessen oder einer geschwollenen Wange führen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die wichtigsten Ursachen und Risikofaktoren sind:
- zuckerreiche Ernährung
- Zahnbelag durch mangelnde Mundhygiene
- reduzierter Speichelfluss
- bestimmte Medikamente
- Rauchen und Alkoholkonsum
- enge Zahnstellung oder Zahnspangen
- freiliegende Zahnhälse
Das kann helfen
Das macht der Zahnarzt: Er erkennt Karies meist durch Sichtkontrolle oder Röntgen. Bei beginnender Karies kann Fluorid helfen, den Zahnschmelz zu stärken. Ist bereits ein Loch entstanden, wird die betroffene Stelle entfernt und mit einer Füllung versorgt. Bei tiefergehender Karies kann eine Wurzelbehandlung nötig sein.
Was man selbst tun kann: Regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta beugt Karies vor. Zahnseide oder Interdentalbürstchen, zuckerarme Ernährung und Vermeidung häufiger Zwischenmahlzeiten tragen viel zur Vorbeugung bei. Die Grenzen sind erreicht, wenn Schmerzen auftreten oder bereits sichtbare Schäden vorhanden sind. Dann ist eine zahnärztliche Behandlung unumgänglich.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Parodontitis: Entzündung des Zahnhalteapparates
Was ist das? - Definition Als Parodontitis werden Entzündungen im Bereich des Zahnhalteapparates bezeichnet. Zu dem Zahnhalteapparat gehören das Zahnfleisch, die Wurzelhaut und der Wurzelzement sowie das knöcherne Zahnfach im Kieferknochen.
Krankheitsbild
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Sie betrifft das Gewebe, das die Zähne im Kiefer verankert. Dazu zählen das Zahnfleisch und die Kieferknochen. Ausgelöst wird sie meist durch bakterielle Zahnbeläge, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Die Erkrankung beginnt oft mit einer harmlosen Zahnfleischentzündung und bleibt lange unbemerkt. Schreitet sie fort, kann sie zu Zahnlockerung und schließlich zu Zahnverlust führen. Parodontitis zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten und betrifft vor allem Erwachsene ab dem mittleren Lebensalter.
Symptome/Verlauf
Die Symptome entwickeln sich schleichend. Anfangs treten meist Zahnfleischbluten, Rötungen und Schwellungen auf. Später können Beschwerden wie freiliegende Zahnhälse, schmerzempfindliche Zähne, eitriger Ausfluss am Zahnfleischrand, lockere Zähne, Mundgeruch und schließlich Zahnverlust hinzukommen. Ohne Behandlung schreitet die Entzündung weiter voran und kann das Gewebe dauerhaft schädigen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Parodontitis nicht nur zu Zahnverlust führen, sondern auch andere gesundheitliche Probleme verursachen. Studien zeigen Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Frühgeburten und einem erhöhten Schlaganfallrisiko. Die Entzündungsstoffe können über das Blut in andere Organe gelangen und dort Schaden anrichten. Umgekehrt begünstigen andere Erkrankungen oder Lebensumstände eine Parodontitis. So tritt sie zum Beispiel während einer Schwangerschaft gehäuft auf.
Ursachen/Risikofaktoren
Hauptursache ist eine bakterielle Infektion durch Zahnbelag. Weitere Risikofaktoren sind:
- mangelnde Zahnpflege
- Rauchen
- Diabetes
- hormonelle Veränderungen, etwa während der Schwangerschaft
- Stress
- erbliche Veranlagung
- schwaches Immunsystem
Das kann helfen
Das macht der Zahnarzt: Er entfernt Zahnbeläge und reinigt die Zahnfleischtaschen, oft im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung. Bei fortgeschrittener Parodontitis können Antibiotika sowie chirurgische Eingriffe notwendig sein. Spüllösungen mit Chlorhexidin aus der Apotheke helfen zusätzlich gegen Bakterien.
Das kann man selbst tun: Gründliches Zähneputzen, Zahnseide, Mundspülungen und regelmäßige Zahnarztbesuche tragen viel zur Vorbeugung und Behandlung bei. Grenzen sind erreicht, wenn Zahnfleischtaschen tief sind oder Zähne sich bereits lockern. Dann ist eine professionelle Behandlung unumgänglich.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Gel — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05565445
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 225 g
- Marke:
- SENSODYNE
- Hersteller:
- Haleon Germany GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die Zähne auf. Geben Sie es dazu auf die Zahnbürste und bürsten Sie die Zähne damit. Lassen Sie das Arzneimittel einige Minuten einwirken. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Zahnarzt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen sowie zu Durchfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Vorbeugung der Karies und zur unterstützenden Behandlung:
Zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse, pro betroffenen Zahn:
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen Karies
- Karies im Anfangsstadium , unterstützende Behandlung
- Behandlung überempfindlicher Zahnhälse
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Einzeldosis: ca. 0,7cm Stranglänge, Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: ca. 2,5cm Stranglänge, Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Personenkreis: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, Einzeldosis: ca. 0,7cm Stranglänge, Gesamtdosis: 1-mal wöchentlich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Über den Wirkmechanismus liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Folgende Mechanismen werden diskutiert: Hemmung von säureproduzierenden Mikroorganismen im Zahnbelag, Einbau in den Zahnschmelz und dadurch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, sowie eine Verbesserung des Mineralhaushaltes des Zahnschmelzes.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Gestörter Schluckreflex
Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden, wenn bereits eine Fluoridzufuhr durch z.B. andere Arzneimittel oder Mineralwasser erfolgt.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 7 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 271 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 192 × 75 × 52 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 12
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
Karies
Was ist das? - Definition Karies ist die weltweit häufigste Zahnerkrankung. Sie entsteht durch Bakterien, die Zucker in Säure umwandeln und damit den Zahnschmelz angreifen. Unbehandelt kann Karies zu Schmerzen, Entzündungen und sogar Zahnverlust führen. Die gute Nachricht: Mit guter Zahnpflege, zuckerarmer Ernährung und regelmäßigen Zahnarztbesuchen lässt sich Karies meist gut vermeiden oder frühzeitig behandeln.
Krankheitsbild
Karies ist eine Erkrankung der Zahnhartsubstanz. Sie beginnt mit der Demineralisierung des Zahnschmelzes und kann sich bis ins Zahninnere ausbreiten. Die Krankheit entsteht durch das Zusammenspiel von Zahnbelag, Bakterien und Zucker. Die Bakterien produzieren Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und Löcher verursachen.
Symptome/Verlauf
Erste Anzeichen sind weißliche oder bräunliche Flecken auf den Zähnen. Später entstehen Löcher, die zu Schmerzen führen können - besonders beim Verzehr von Süßem, Kaltem oder Heißem. Schreitet die Erkrankung fort, kann sie das Zahnbein und schließlich den Zahnnerv erreichen. Dann drohen starke Schmerzen und Entzündungen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Karies zu einer Entzündung des Zahninneren führen. In schweren Fällen muss der Zahn entfernt werden. Die Entzündung kann sich auch auf umliegendes Gewebe ausbreiten und zu Abszessen oder einer geschwollenen Wange führen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die wichtigsten Ursachen und Risikofaktoren sind:
- zuckerreiche Ernährung
- Zahnbelag durch mangelnde Mundhygiene
- reduzierter Speichelfluss
- bestimmte Medikamente
- Rauchen und Alkoholkonsum
- enge Zahnstellung oder Zahnspangen
- freiliegende Zahnhälse
Das kann helfen
Das macht der Zahnarzt: Er erkennt Karies meist durch Sichtkontrolle oder Röntgen. Bei beginnender Karies kann Fluorid helfen, den Zahnschmelz zu stärken. Ist bereits ein Loch entstanden, wird die betroffene Stelle entfernt und mit einer Füllung versorgt. Bei tiefergehender Karies kann eine Wurzelbehandlung nötig sein.
Was man selbst tun kann: Regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta beugt Karies vor. Zahnseide oder Interdentalbürstchen, zuckerarme Ernährung und Vermeidung häufiger Zwischenmahlzeiten tragen viel zur Vorbeugung bei. Die Grenzen sind erreicht, wenn Schmerzen auftreten oder bereits sichtbare Schäden vorhanden sind. Dann ist eine zahnärztliche Behandlung unumgänglich.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Parodontitis: Entzündung des Zahnhalteapparates
Was ist das? - Definition Als Parodontitis werden Entzündungen im Bereich des Zahnhalteapparates bezeichnet. Zu dem Zahnhalteapparat gehören das Zahnfleisch, die Wurzelhaut und der Wurzelzement sowie das knöcherne Zahnfach im Kieferknochen.
Krankheitsbild
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Sie betrifft das Gewebe, das die Zähne im Kiefer verankert. Dazu zählen das Zahnfleisch und die Kieferknochen. Ausgelöst wird sie meist durch bakterielle Zahnbeläge, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Die Erkrankung beginnt oft mit einer harmlosen Zahnfleischentzündung und bleibt lange unbemerkt. Schreitet sie fort, kann sie zu Zahnlockerung und schließlich zu Zahnverlust führen. Parodontitis zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten und betrifft vor allem Erwachsene ab dem mittleren Lebensalter.
Symptome/Verlauf
Die Symptome entwickeln sich schleichend. Anfangs treten meist Zahnfleischbluten, Rötungen und Schwellungen auf. Später können Beschwerden wie freiliegende Zahnhälse, schmerzempfindliche Zähne, eitriger Ausfluss am Zahnfleischrand, lockere Zähne, Mundgeruch und schließlich Zahnverlust hinzukommen. Ohne Behandlung schreitet die Entzündung weiter voran und kann das Gewebe dauerhaft schädigen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Parodontitis nicht nur zu Zahnverlust führen, sondern auch andere gesundheitliche Probleme verursachen. Studien zeigen Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Frühgeburten und einem erhöhten Schlaganfallrisiko. Die Entzündungsstoffe können über das Blut in andere Organe gelangen und dort Schaden anrichten. Umgekehrt begünstigen andere Erkrankungen oder Lebensumstände eine Parodontitis. So tritt sie zum Beispiel während einer Schwangerschaft gehäuft auf.
Ursachen/Risikofaktoren
Hauptursache ist eine bakterielle Infektion durch Zahnbelag. Weitere Risikofaktoren sind:
- mangelnde Zahnpflege
- Rauchen
- Diabetes
- hormonelle Veränderungen, etwa während der Schwangerschaft
- Stress
- erbliche Veranlagung
- schwaches Immunsystem
Das kann helfen
Das macht der Zahnarzt: Er entfernt Zahnbeläge und reinigt die Zahnfleischtaschen, oft im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung. Bei fortgeschrittener Parodontitis können Antibiotika sowie chirurgische Eingriffe notwendig sein. Spüllösungen mit Chlorhexidin aus der Apotheke helfen zusätzlich gegen Bakterien.
Das kann man selbst tun: Gründliches Zähneputzen, Zahnseide, Mundspülungen und regelmäßige Zahnarztbesuche tragen viel zur Vorbeugung und Behandlung bei. Grenzen sind erreicht, wenn Zahnfleischtaschen tief sind oder Zähne sich bereits lockern. Dann ist eine professionelle Behandlung unumgänglich.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.