SILYMARCUR überzogene Tabletten
14,85 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Überzogene Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09384284
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Marke:
- SILYMARCUR
- Hersteller:
- Rodisma-Med Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Chronisch entzündliche Lebererkrankungen, unterstützende Behandlung
- Leberzirrhose, unterstützende Behandlung
- Leberschäden, verursacht durch Lebergifte
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Tabletten, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Durchfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Anfälle von Atemnot
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 24 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 18 × 103 × 42 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der für die Leber schädlichen Ursachen (z.B. Alkohol).
Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie bei sich Anzeichen einer Gelbsucht, wie eine hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbung oder eine Gelbverfärbung des Augapfels feststellen.
Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen.
Leberzirrhose
Was ist das? - Definition Leberzirrhose ist eine chronische Erkrankung, bei der gesundes Lebergewebe nach und nach durch funktionsloses Narbengewebe ersetzt wird. Dadurch verliert die Leber zunehmend ihre Fähigkeit, wichtige Aufgaben für die Entgiftung und den Stoffwechsel zu erfüllen.
Krankheitsbild
Bei einer Leberzirrhose wird die Leber dauerhaft geschädigt. Das Organ verhärtet sich und kann Blut und Stoffwechselprodukte nicht mehr richtig verarbeiten. Die Erkrankung entwickelt sich meist über viele Jahre. Anfangs bemerken Betroffene oft wenig, später treten deutliche Beschwerden auf. Die Leber kann sich nicht mehr vollständig erholen, weshalb eine frühzeitige Behandlung wichtig ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn sind die Symptome oft unspezifisch. Mit zunehmender Schädigung treten deutliche Beschwerden auf. Der Verlauf ist meist fortschreitend. Häufige Merkmale sind:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Druck oder Schmerzen im rechten Oberbauch
- Juckreiz und Hautveränderungen
- Wasseransammlungen im Bauch oder in den Beinen
- Blutungsneigung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Leberzirrhose zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutungen aus erweiterten Venen im Verdauungstrakt, schwere Infektionen oder eine Störung der Gehirnfunktion durch Giftstoffe im Blut. Auch das Risiko für Leberkrebs steigt deutlich. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Leber ihre Aufgaben kaum noch erfüllen, was lebensbedrohlich werden kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind langjähriger Alkoholkonsum oder chronische Leberentzündungen. Auch Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte Medikamente können die Leber schädigen. Risikofaktoren sind Übergewicht, Diabetes und eine dauerhaft ungesunde Lebensweise. Je länger die Leber belastet wird, desto höher ist das Risiko für eine dauerhafte Schädigung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann mögliche Ursachen behandeln, Komplikationen überwachen und bei Bedarf bestimmte Medikamente einsetzen, die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Alkohol strikt meiden und auf eine leberfreundliche Lebensweise achten. Grenzen bestehen, wenn schwere Komplikationen auftreten oder die Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen
Was ist das? - Definition Eine Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen, auch hepatische oder portosystemische Enzephalopathie genannt, entsteht, wenn eine geschädigte Leber giftige Stoffe nicht mehr ausreichend abbaut. Diese gelangen in den Blutkreislauf und beeinträchtigen die Funktion des Gehirns.
Krankheitsbild
Bei fortgeschrittenen Lebererkrankungen kann die Entgiftungsfunktion der Leber nachlassen. Stoffe wie Ammoniak reichern sich im Blut an und wirken direkt auf das Gehirn. Die Beschwerden reichen von leichten Konzentrationsproblemen bis hin zu schweren Bewusstseinsstörungen. Die Störung kann schleichend beginnen oder plötzlich auftreten.
Symptome Verlauf
Die Symptome entwickeln sich oft stufenweise und werden anfangs leicht übersehen. Typische Anzeichen sind:
- Konzentrationsschwäche
- verlangsamtes Denken
- veränderte Handschrift
- Stimmungsschwankungen
- Schläfrigkeit
- Verwirrtheit
- in schweren Fällen Bewusstseinsverlust
Der Verlauf hängt stark vom Zustand der Leber und möglichen Auslösern ab. Mit Behandlung können sich die Beschwerden häufig zurückbilden.
Folgen Komplikationen
Unbehandelt kann die Störung fortschreiten und zu schweren Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma führen. Die Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu bewältigen, kann stark eingeschränkt sein. Wiederholte Episoden können langfristig die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. In akuten Fällen besteht Lebensgefahr.
Ursachen Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine fortgeschrittene Lebererkrankung wie Leberzirrhose oder akutes Leberversagen. Die Leber kann Schadstoffe nicht mehr ausreichend abbauen. Risikofaktoren sind Alkoholmissbrauch, chronische Leberentzündungen, bestimmte Medikamente, Infektionen, Blutungen im Verdauungstrakt und starke Verstopfung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt die zugrunde liegende Lebererkrankung, um giftige Stoffe im Körper zu reduzieren und setzt Medikamente wie ammoniaksenkende Mittel ein.
Das kann man selbst tun: Man kann auf eine leberfreundliche Lebensweise achten, etwa auf Alkohol verzichten. Grenzen bestehen bei Verwirrtheit starker Schläfrigkeit oder Bewusstseinsstörungen. Dann ist sofort ärztliche Hilfe erforderlich.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fettleber
Was ist das? - Definition Eine Fettleber (steatotische Lebererkrankung, SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Sie bleibt anfangs oft unbemerkt und ist weit verbreitet: Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Häufige Ursachen sind übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Faktoren wie starkes Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Eine Fettleber kann harmlos verlaufen, aber auch in eine Entzündung übergehen und dauerhafte Leberschäden verursachen.
Krankheitsbild
Eine Fettleber oder steatotische Lebererkrankung (SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Das ist häufig und bleibt anfangs oft unbemerkt. Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Fettleber. Zu den häufigen Auslösern zählen ein übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Ursachen wie Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Die Krankheit ist weit verbreitet. Schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung haben eine Fettleber.
Nicht jede Fettleber ist harmlos. Sie kann über Jahre mild verlaufen, aber auch in eine Fettleberentzündung (Steatohepatitis) übergehen. Dann steigt das Risiko für Vernarbung und dauerhafte Leberschäden.
Symptome / Verlauf
Eine Fettleber macht oft keine Beschwerden. Manche Betroffene spüren höchstens ein unspezifisches Druckgefühl oder Schmerzen im rechten Oberbauch, sind müde oder weniger leistungsfähig. Viele Fälle werden zufällig entdeckt, z.B. durch erhöhte Leberwerte, Ultraschall oder andere Untersuchungen.
Bleibt die Ursache weiter bestehen, kann die Fettleber fortschreiten. Und aus einer Fettleber kann sich eine entzündliche Fettleber entwickeln. Damit erhöht sich das Risiko für Bindegewebseinlagerungen und Vernarbungen (Fibrose) und schließlich auch für eine Leberzirrhose.
Folgen / Komplikationen
Wird gesundes Lebergewebe zunehmend durch Narbengewebe ersetzt, kann die Leber ihre wichtigen Aufgaben immer schlechter erfüllen. Mögliche Folgen sind unter anderem Wasseransammlungen im Bauch, medizinisch Aszites, Blutungen, Verwirrtheit und in schweren Fällen Leberversagen. Außerdem steigt bei fortgeschrittener Lebererkrankung das Risiko für Leberkrebs.
Auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, steigt bei einer Fettlebererkrankung an. Gleiches gilt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Mit einer Fettleber erhöht sich das Erkrankungsrisiko, noch mehr, wenn eine Fettleberentzündung vorliegt.
Ursachen / Risikofaktoren
Die Fettlebererkrankungen wurden früher in alkoholische und nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen (AFLD und NAFDL) eingeteilt. Heute differenziert man nach den Ursachen noch etwas genauer, weshalb sich auch die Bezeichnungen geändert haben:
- Alkohol-assoziierte Lebererkrankung (ALD): Sie entsteht, wenn über längere Zeit übermäßig viel Alkohol getrunken wird.
- Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatotische Lebererkrankung (MASLD): Unter diesen Begriff fallen Fettlebererkrankungen, die mit metabolischen Ursachen in Zusammenhang stehen, wie Adipositas, Bauchfett, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Bewegungsmangel und eine kalorienreiche Ernährung können dazu beitragen.
- MetALD: Der Begriff beschreibt Fettlebererkrankungen, bei denen eine metabolische Störung und gleichzeitig ein erhöhter Alkoholkonsum vorliegen.
- Kryptogene steatotische Lebererkrankung: Der Begriff bezeichnet Fettlebererkrankungen mit unbekannter (medizinisch: kryptogener) Ursache.
Neben Alkohol und metabolischen Faktoren können auch Krankheiten wie Zöliakie, eine chronische Virushepatitis, HIV oder bestimmte Erbkrankheiten eine Fettleber auslösen. Gleiches gilt für manche Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ärztlich geht es vor allem darum, Ursachen zu klären und das Stadium der Lebererkrankung einzuschätzen. Das geschieht zum Beispiel anhand der Blutwerte, mit Hilfe von Ultraschall oder auch spezielle Messungen, mit denen Vernarbung festgestellt werden. Das Wichtigste für die Therapie ist eine Änderung des Lebensstils, das bedeutet mehr Bewegung, gesunde Ernährung, am besten kein Alkohol. Zusätzlich könnte es bald erste Medikament geben, die bei entzündlichen Lebererkrankungen helfen. Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen werden gezielt behandelt.
Das kann man selbst tun: Mit einer Änderung des Lebensstils können Betroffene viel erreichen. Das heißt:
- Alkohol möglichst stark reduzieren oder ganz meiden,
- Gewicht schrittweise reduzieren,
- sich regelmäßig bewegen,
- auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung achten,
- nicht rauchen.
Ungünstig sind Getränke mit einem hohen Gehalt an Zucker oder Fruktose wie Softdrinks, Säfte oder Smoothies, viele Süßigkeiten und stark fettreiche Fertigprodukte. Kaffee gilt in Studien als leberschützend.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Überzogene Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09384284
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Marke:
- SILYMARCUR
- Hersteller:
- Rodisma-Med Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Chronisch entzündliche Lebererkrankungen, unterstützende Behandlung
- Leberzirrhose, unterstützende Behandlung
- Leberschäden, verursacht durch Lebergifte
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Tabletten, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Durchfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Anfälle von Atemnot
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 24 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 18 × 103 × 42 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der für die Leber schädlichen Ursachen (z.B. Alkohol).
Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie bei sich Anzeichen einer Gelbsucht, wie eine hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbung oder eine Gelbverfärbung des Augapfels feststellen.
Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen.
Leberzirrhose
Was ist das? - Definition Leberzirrhose ist eine chronische Erkrankung, bei der gesundes Lebergewebe nach und nach durch funktionsloses Narbengewebe ersetzt wird. Dadurch verliert die Leber zunehmend ihre Fähigkeit, wichtige Aufgaben für die Entgiftung und den Stoffwechsel zu erfüllen.
Krankheitsbild
Bei einer Leberzirrhose wird die Leber dauerhaft geschädigt. Das Organ verhärtet sich und kann Blut und Stoffwechselprodukte nicht mehr richtig verarbeiten. Die Erkrankung entwickelt sich meist über viele Jahre. Anfangs bemerken Betroffene oft wenig, später treten deutliche Beschwerden auf. Die Leber kann sich nicht mehr vollständig erholen, weshalb eine frühzeitige Behandlung wichtig ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn sind die Symptome oft unspezifisch. Mit zunehmender Schädigung treten deutliche Beschwerden auf. Der Verlauf ist meist fortschreitend. Häufige Merkmale sind:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Druck oder Schmerzen im rechten Oberbauch
- Juckreiz und Hautveränderungen
- Wasseransammlungen im Bauch oder in den Beinen
- Blutungsneigung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Leberzirrhose zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutungen aus erweiterten Venen im Verdauungstrakt, schwere Infektionen oder eine Störung der Gehirnfunktion durch Giftstoffe im Blut. Auch das Risiko für Leberkrebs steigt deutlich. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Leber ihre Aufgaben kaum noch erfüllen, was lebensbedrohlich werden kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind langjähriger Alkoholkonsum oder chronische Leberentzündungen. Auch Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte Medikamente können die Leber schädigen. Risikofaktoren sind Übergewicht, Diabetes und eine dauerhaft ungesunde Lebensweise. Je länger die Leber belastet wird, desto höher ist das Risiko für eine dauerhafte Schädigung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann mögliche Ursachen behandeln, Komplikationen überwachen und bei Bedarf bestimmte Medikamente einsetzen, die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Alkohol strikt meiden und auf eine leberfreundliche Lebensweise achten. Grenzen bestehen, wenn schwere Komplikationen auftreten oder die Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen
Was ist das? - Definition Eine Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen, auch hepatische oder portosystemische Enzephalopathie genannt, entsteht, wenn eine geschädigte Leber giftige Stoffe nicht mehr ausreichend abbaut. Diese gelangen in den Blutkreislauf und beeinträchtigen die Funktion des Gehirns.
Krankheitsbild
Bei fortgeschrittenen Lebererkrankungen kann die Entgiftungsfunktion der Leber nachlassen. Stoffe wie Ammoniak reichern sich im Blut an und wirken direkt auf das Gehirn. Die Beschwerden reichen von leichten Konzentrationsproblemen bis hin zu schweren Bewusstseinsstörungen. Die Störung kann schleichend beginnen oder plötzlich auftreten.
Symptome Verlauf
Die Symptome entwickeln sich oft stufenweise und werden anfangs leicht übersehen. Typische Anzeichen sind:
- Konzentrationsschwäche
- verlangsamtes Denken
- veränderte Handschrift
- Stimmungsschwankungen
- Schläfrigkeit
- Verwirrtheit
- in schweren Fällen Bewusstseinsverlust
Der Verlauf hängt stark vom Zustand der Leber und möglichen Auslösern ab. Mit Behandlung können sich die Beschwerden häufig zurückbilden.
Folgen Komplikationen
Unbehandelt kann die Störung fortschreiten und zu schweren Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma führen. Die Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu bewältigen, kann stark eingeschränkt sein. Wiederholte Episoden können langfristig die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. In akuten Fällen besteht Lebensgefahr.
Ursachen Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine fortgeschrittene Lebererkrankung wie Leberzirrhose oder akutes Leberversagen. Die Leber kann Schadstoffe nicht mehr ausreichend abbauen. Risikofaktoren sind Alkoholmissbrauch, chronische Leberentzündungen, bestimmte Medikamente, Infektionen, Blutungen im Verdauungstrakt und starke Verstopfung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt die zugrunde liegende Lebererkrankung, um giftige Stoffe im Körper zu reduzieren und setzt Medikamente wie ammoniaksenkende Mittel ein.
Das kann man selbst tun: Man kann auf eine leberfreundliche Lebensweise achten, etwa auf Alkohol verzichten. Grenzen bestehen bei Verwirrtheit starker Schläfrigkeit oder Bewusstseinsstörungen. Dann ist sofort ärztliche Hilfe erforderlich.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fettleber
Was ist das? - Definition Eine Fettleber (steatotische Lebererkrankung, SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Sie bleibt anfangs oft unbemerkt und ist weit verbreitet: Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Häufige Ursachen sind übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Faktoren wie starkes Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Eine Fettleber kann harmlos verlaufen, aber auch in eine Entzündung übergehen und dauerhafte Leberschäden verursachen.
Krankheitsbild
Eine Fettleber oder steatotische Lebererkrankung (SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Das ist häufig und bleibt anfangs oft unbemerkt. Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Fettleber. Zu den häufigen Auslösern zählen ein übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Ursachen wie Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Die Krankheit ist weit verbreitet. Schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung haben eine Fettleber.
Nicht jede Fettleber ist harmlos. Sie kann über Jahre mild verlaufen, aber auch in eine Fettleberentzündung (Steatohepatitis) übergehen. Dann steigt das Risiko für Vernarbung und dauerhafte Leberschäden.
Symptome / Verlauf
Eine Fettleber macht oft keine Beschwerden. Manche Betroffene spüren höchstens ein unspezifisches Druckgefühl oder Schmerzen im rechten Oberbauch, sind müde oder weniger leistungsfähig. Viele Fälle werden zufällig entdeckt, z.B. durch erhöhte Leberwerte, Ultraschall oder andere Untersuchungen.
Bleibt die Ursache weiter bestehen, kann die Fettleber fortschreiten. Und aus einer Fettleber kann sich eine entzündliche Fettleber entwickeln. Damit erhöht sich das Risiko für Bindegewebseinlagerungen und Vernarbungen (Fibrose) und schließlich auch für eine Leberzirrhose.
Folgen / Komplikationen
Wird gesundes Lebergewebe zunehmend durch Narbengewebe ersetzt, kann die Leber ihre wichtigen Aufgaben immer schlechter erfüllen. Mögliche Folgen sind unter anderem Wasseransammlungen im Bauch, medizinisch Aszites, Blutungen, Verwirrtheit und in schweren Fällen Leberversagen. Außerdem steigt bei fortgeschrittener Lebererkrankung das Risiko für Leberkrebs.
Auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, steigt bei einer Fettlebererkrankung an. Gleiches gilt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Mit einer Fettleber erhöht sich das Erkrankungsrisiko, noch mehr, wenn eine Fettleberentzündung vorliegt.
Ursachen / Risikofaktoren
Die Fettlebererkrankungen wurden früher in alkoholische und nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen (AFLD und NAFDL) eingeteilt. Heute differenziert man nach den Ursachen noch etwas genauer, weshalb sich auch die Bezeichnungen geändert haben:
- Alkohol-assoziierte Lebererkrankung (ALD): Sie entsteht, wenn über längere Zeit übermäßig viel Alkohol getrunken wird.
- Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatotische Lebererkrankung (MASLD): Unter diesen Begriff fallen Fettlebererkrankungen, die mit metabolischen Ursachen in Zusammenhang stehen, wie Adipositas, Bauchfett, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Bewegungsmangel und eine kalorienreiche Ernährung können dazu beitragen.
- MetALD: Der Begriff beschreibt Fettlebererkrankungen, bei denen eine metabolische Störung und gleichzeitig ein erhöhter Alkoholkonsum vorliegen.
- Kryptogene steatotische Lebererkrankung: Der Begriff bezeichnet Fettlebererkrankungen mit unbekannter (medizinisch: kryptogener) Ursache.
Neben Alkohol und metabolischen Faktoren können auch Krankheiten wie Zöliakie, eine chronische Virushepatitis, HIV oder bestimmte Erbkrankheiten eine Fettleber auslösen. Gleiches gilt für manche Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ärztlich geht es vor allem darum, Ursachen zu klären und das Stadium der Lebererkrankung einzuschätzen. Das geschieht zum Beispiel anhand der Blutwerte, mit Hilfe von Ultraschall oder auch spezielle Messungen, mit denen Vernarbung festgestellt werden. Das Wichtigste für die Therapie ist eine Änderung des Lebensstils, das bedeutet mehr Bewegung, gesunde Ernährung, am besten kein Alkohol. Zusätzlich könnte es bald erste Medikament geben, die bei entzündlichen Lebererkrankungen helfen. Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen werden gezielt behandelt.
Das kann man selbst tun: Mit einer Änderung des Lebensstils können Betroffene viel erreichen. Das heißt:
- Alkohol möglichst stark reduzieren oder ganz meiden,
- Gewicht schrittweise reduzieren,
- sich regelmäßig bewegen,
- auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung achten,
- nicht rauchen.
Ungünstig sind Getränke mit einem hohen Gehalt an Zucker oder Fruktose wie Softdrinks, Säfte oder Smoothies, viele Süßigkeiten und stark fettreiche Fertigprodukte. Kaffee gilt in Studien als leberschützend.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.