SPIKEVAX LP.8.1 50 \m63g Inj.-Disp.in Fertigspritz
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Pharmazeutische Informationen
Injektionsdispersion — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19956942
- Darreichungsform:
- Injektionsdispersion (Injektionsdispersion)
- Packungsgröße:
- 1 x 0,5 ml
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- SPIKEVAX
- Hersteller:
- Moderna Netherlands B.V.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird in Abhängigkeit vom Dosierungsschema und den aktuellen Impfempfehlungen verabreicht.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel wird bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen vom Arzt entsprechend den aktuellen Impfempfehlungen verabreicht.
Suchen Sie bitte einen Arzt auf, wenn nach der Impfung Symptome wie Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen auftreten.
Anwendungsgebiete
- Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19), zur Vorbeugung
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen eine COVID-19-Erkrankung durch das SARS-CoV-2-Virus gegeben. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper), die vor einer COVID-19-Erkrankung und einem schweren COVID-19-Verlauf schützen sollen.
Nebenwirkungen
- Vergrößerung der Lymphknoten
- Appetitlosigkeit
- Reizbarkeit
- Weinen
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Schmerzen an der Einstichstelle
- Müdigkeit
- Schüttelfrost
- Fieber
- Schwellung an der Einstichstelle
- Hautrötung um die Einstichstelle herum
- Durchfall
- Hautausschlag
- Nesselausschlag (Urtikaria) an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
- Hautausschlag an der Einstichstelle der Injektion
- Reaktion an der Einstichstelle der Injektion
- Schwindelgefühl
- Bauchschmerzen
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckende Einstichstelle
- Teilweise Lähmung im Gesicht (Gesichtsparese)
- Taubheitsgefühl
- Missempfindungen
- Schwellungen im Gesicht
- Herzmuskelentzündung
- Herzbeutelentzündung
- Akute starke allergische Reaktion die mehrere oder alle Körpergebiete betrifft (Anaphylaxie)
- Überempfindlichkeit
- Gefäßentzündung mit Hautablösung (Erythema multiforme)
- Nesselausschlag aufgrund mechanischer Hautreizung
- Chronischer Nesselausschlag (Urtikaria)
- Starke Menstruationsblutung
- Schwellung an der geimpften Gliedmaße
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 38 × 35 × 110 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Das Arzneimittel muss tiefgekühlt bei -50°C bis -15°C aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wird das Arzneimittel im Kühlschrank aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 30 Tage verwendet werden!
Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 24 Stunden verwendet werden und ist vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufzubewahren!
COVID-19
Was ist das? - Definition COVID-19 ist eine Infektionskrankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Die Symptome können denen einer Erkältung oder Grippe auf den ersten Blick sehr ähneln. Das Virus wurde erstmals Ende 2019 entdeckt und verbreitete sich rasch weltweit. Inzwischen ist es endemisch, das heißt: Es tritt weiterhin regelmäßig auf, viele Menschen besitzen jedoch durch Impfung oder frühere Infektionen einen gewissen Immunschutz.
Krankheitsbild
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, deren Symptome auf den ersten Blick einer Erkältung oder Grippe ähneln. Die Erkrankung kann unterschiedlich schwer verlaufen. Während viele Menschen nur leichte Beschwerden entwickeln, kann die Infektion in einzelnen Fällen auch innere Organe betreffen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen. Durch Impfungen und veränderte Virusvarianten sind schwere Verläufe heute deutlich seltener als zu Beginn der Pandemie.
Symptome / Verlauf
Die Beschwerden ähneln häufig einer Erkältung oder Grippe. Typisch sind:
- Schnupfen
- Husten
- Halsschmerzen
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Fieber
- Luftnot
Auch Magen-Darm-Beschwerden oder Hautausschläge können auftreten. Der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns kommt vor, wird jedoch seltener beobachtet als in den ersten Pandemiejahren.
In den meisten Fällen dauert die Krankheit etwa ein bis zwei Wochen an und verläuft mild bis moderat. Schwere Verläufe sind selten, können aber auftreten. Warnzeichen sind insbesondere zunehmende Atemnot oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Folgen / Komplikationen
Bei schweren Verläufen kommt es manchmal zu einem starken Sauerstoffmangel. Wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kann eine künstliche Beatmung im Krankenhaus notwendig werden. Neben der Gefahr einer Lungenentzündung, kann sich COVID-19 auch auf Herz, Nieren oder das Nervensystem auswirken. Im schlimmsten Fall droht ein Organversagen. Außerdem steigt das Risiko für Schlaganfälle und Thrombosen ansteigen.
Ein Teil der Erkrankten leidet auch nach der akuten Phase noch unter anhaltenden Beschwerden wie starke Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsproblemen ("Brain Fog"), Atemnot oder Schlafstörungen. Dieses Beschwerdebild wird als Long-COVID oder Post-COVID bezeichnet. Von Long COVID spricht man, wenn Gesundheitsprobleme bei einer COVID-19-Infektion auch nach vier Wochen noch vorhanden sind oder wiederkehren. Post-COVID bezeichnet Symptome, die mindesten 12 Wochen nach Erkrankungsbeginn noch oder wieder auftreten. Die Langzeitfolgen können die Lebensqualität von Betroffenen über Monate hinweg beeinträchtigen. Die Beschwerden und ihre Dauer sind individuell sehr unterschiedlich.
Ursachen / Risikofaktoren
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Der Hauptübertragungsweg sind Tröpfchen oder Aerosole, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen von Erkrankten an die Luft abgegeben und von anderen Personen eingeatmet werden. Auch Menschen, die keine oder noch keine Symptome haben, können ansteckend sein. Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen kann nicht ausgeschlossen werden.
Ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben ältere Menschen über 60 Jahren und Personen, die eine Vorerkrankung haben. Das gilt insbesondere für Erkrankungen der Atmungsorgane, Krebserkrankungen, Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen oder chronische Nierenkrankheiten. Auch Menschen mit einer Immunschwäche oder einem unterdrückten Immunsystem haben eine höhere Gefahr für schwere Verläufe.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besteht das Risiko für einen schwereren Verlauf, können Ärzte Erkrankten ein virushemmendes Mittel verschreiben. Speziell für komplizierte, schwere Erkrankungen gibt es noch die Möglichkeit, immunmodulierende Medikamente einzusetzen oder Kortison. Weitere Therapien mit Arzneimitteln hängen von bestehenden Vorerkrankungen ab.
Das kann man selbst tun: Einen leichten bis moderaten Verlauf können Betroffene zu Hause auskurieren. Es helfen häufig Mittel, die auch bei Erkältung oder Grippe zum Einsatz kommen, wie abschwellende Nasensprays, Schmerzmittel oder Mittel gegen Halsschmerzen. Eine Impfung gegen COVID-19 kann vor schweren Verläufen schützen. Besonders wichtig ist sie für all jene, die aufgrund ihres Alters oder bestimmter Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Vorbeugend hilft weiterhin eine gute Handhygiene und das Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske.
Bearbeitungsstand: 30.09.2025
Quellenangabe:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/, www.rki.de, (2022)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionsdispersion — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19956942
- Darreichungsform:
- Injektionsdispersion (Injektionsdispersion)
- Packungsgröße:
- 1 x 0,5 ml
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- SPIKEVAX
- Hersteller:
- Moderna Netherlands B.V.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird in Abhängigkeit vom Dosierungsschema und den aktuellen Impfempfehlungen verabreicht.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel wird bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen vom Arzt entsprechend den aktuellen Impfempfehlungen verabreicht.
Suchen Sie bitte einen Arzt auf, wenn nach der Impfung Symptome wie Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen auftreten.
Anwendungsgebiete
- Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19), zur Vorbeugung
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen eine COVID-19-Erkrankung durch das SARS-CoV-2-Virus gegeben. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper), die vor einer COVID-19-Erkrankung und einem schweren COVID-19-Verlauf schützen sollen.
Nebenwirkungen
- Vergrößerung der Lymphknoten
- Appetitlosigkeit
- Reizbarkeit
- Weinen
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Schmerzen an der Einstichstelle
- Müdigkeit
- Schüttelfrost
- Fieber
- Schwellung an der Einstichstelle
- Hautrötung um die Einstichstelle herum
- Durchfall
- Hautausschlag
- Nesselausschlag (Urtikaria) an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
- Hautausschlag an der Einstichstelle der Injektion
- Reaktion an der Einstichstelle der Injektion
- Schwindelgefühl
- Bauchschmerzen
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckende Einstichstelle
- Teilweise Lähmung im Gesicht (Gesichtsparese)
- Taubheitsgefühl
- Missempfindungen
- Schwellungen im Gesicht
- Herzmuskelentzündung
- Herzbeutelentzündung
- Akute starke allergische Reaktion die mehrere oder alle Körpergebiete betrifft (Anaphylaxie)
- Überempfindlichkeit
- Gefäßentzündung mit Hautablösung (Erythema multiforme)
- Nesselausschlag aufgrund mechanischer Hautreizung
- Chronischer Nesselausschlag (Urtikaria)
- Starke Menstruationsblutung
- Schwellung an der geimpften Gliedmaße
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 38 × 35 × 110 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Das Arzneimittel muss tiefgekühlt bei -50°C bis -15°C aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wird das Arzneimittel im Kühlschrank aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 30 Tage verwendet werden!
Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 24 Stunden verwendet werden und ist vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufzubewahren!
COVID-19
Was ist das? - Definition COVID-19 ist eine Infektionskrankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Die Symptome können denen einer Erkältung oder Grippe auf den ersten Blick sehr ähneln. Das Virus wurde erstmals Ende 2019 entdeckt und verbreitete sich rasch weltweit. Inzwischen ist es endemisch, das heißt: Es tritt weiterhin regelmäßig auf, viele Menschen besitzen jedoch durch Impfung oder frühere Infektionen einen gewissen Immunschutz.
Krankheitsbild
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, deren Symptome auf den ersten Blick einer Erkältung oder Grippe ähneln. Die Erkrankung kann unterschiedlich schwer verlaufen. Während viele Menschen nur leichte Beschwerden entwickeln, kann die Infektion in einzelnen Fällen auch innere Organe betreffen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen. Durch Impfungen und veränderte Virusvarianten sind schwere Verläufe heute deutlich seltener als zu Beginn der Pandemie.
Symptome / Verlauf
Die Beschwerden ähneln häufig einer Erkältung oder Grippe. Typisch sind:
- Schnupfen
- Husten
- Halsschmerzen
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Fieber
- Luftnot
Auch Magen-Darm-Beschwerden oder Hautausschläge können auftreten. Der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns kommt vor, wird jedoch seltener beobachtet als in den ersten Pandemiejahren.
In den meisten Fällen dauert die Krankheit etwa ein bis zwei Wochen an und verläuft mild bis moderat. Schwere Verläufe sind selten, können aber auftreten. Warnzeichen sind insbesondere zunehmende Atemnot oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Folgen / Komplikationen
Bei schweren Verläufen kommt es manchmal zu einem starken Sauerstoffmangel. Wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kann eine künstliche Beatmung im Krankenhaus notwendig werden. Neben der Gefahr einer Lungenentzündung, kann sich COVID-19 auch auf Herz, Nieren oder das Nervensystem auswirken. Im schlimmsten Fall droht ein Organversagen. Außerdem steigt das Risiko für Schlaganfälle und Thrombosen ansteigen.
Ein Teil der Erkrankten leidet auch nach der akuten Phase noch unter anhaltenden Beschwerden wie starke Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsproblemen ("Brain Fog"), Atemnot oder Schlafstörungen. Dieses Beschwerdebild wird als Long-COVID oder Post-COVID bezeichnet. Von Long COVID spricht man, wenn Gesundheitsprobleme bei einer COVID-19-Infektion auch nach vier Wochen noch vorhanden sind oder wiederkehren. Post-COVID bezeichnet Symptome, die mindesten 12 Wochen nach Erkrankungsbeginn noch oder wieder auftreten. Die Langzeitfolgen können die Lebensqualität von Betroffenen über Monate hinweg beeinträchtigen. Die Beschwerden und ihre Dauer sind individuell sehr unterschiedlich.
Ursachen / Risikofaktoren
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Der Hauptübertragungsweg sind Tröpfchen oder Aerosole, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen von Erkrankten an die Luft abgegeben und von anderen Personen eingeatmet werden. Auch Menschen, die keine oder noch keine Symptome haben, können ansteckend sein. Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen kann nicht ausgeschlossen werden.
Ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben ältere Menschen über 60 Jahren und Personen, die eine Vorerkrankung haben. Das gilt insbesondere für Erkrankungen der Atmungsorgane, Krebserkrankungen, Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen oder chronische Nierenkrankheiten. Auch Menschen mit einer Immunschwäche oder einem unterdrückten Immunsystem haben eine höhere Gefahr für schwere Verläufe.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besteht das Risiko für einen schwereren Verlauf, können Ärzte Erkrankten ein virushemmendes Mittel verschreiben. Speziell für komplizierte, schwere Erkrankungen gibt es noch die Möglichkeit, immunmodulierende Medikamente einzusetzen oder Kortison. Weitere Therapien mit Arzneimitteln hängen von bestehenden Vorerkrankungen ab.
Das kann man selbst tun: Einen leichten bis moderaten Verlauf können Betroffene zu Hause auskurieren. Es helfen häufig Mittel, die auch bei Erkältung oder Grippe zum Einsatz kommen, wie abschwellende Nasensprays, Schmerzmittel oder Mittel gegen Halsschmerzen. Eine Impfung gegen COVID-19 kann vor schweren Verläufen schützen. Besonders wichtig ist sie für all jene, die aufgrund ihres Alters oder bestimmter Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Vorbeugend hilft weiterhin eine gute Handhygiene und das Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske.
Bearbeitungsstand: 30.09.2025
Quellenangabe:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/, www.rki.de, (2022)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.