SPIRONOLACTON-1A Pharma 100 mg Tabletten
15,66 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07663198
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- SPIRONOLACTON-
- Hersteller:
- 1 A Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer bei Kindern beträgt höchstens 30 Tage.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu niedrigem Blutdruck, Kreislaufstörungen, Wasser- und Elektrolytmangel mit Symptomen wie Schläfrigkeit und Verwirrtheit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Behandlungsbeginn:
Folgebehandlung:
Die Dosis kann nach ärztlicher Absprache reduziert werden.
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Für Kinder und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Hyperaldosteronismus (Überproduktion von Aldosteron in der Nebenniere)
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Aszites (Bauchwassersucht)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2-1 Tablette, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff unterdrückt die Wirkung des körpereigenen Hormons Aldosteron, welches die Ausscheidung von Wasser und Salzen über die Niere regelt. Dadurch wird die Ausscheidung von Natrium- und Chlorid-Ionen aus dem Körper gefördert, gleichzeitig Wasser ausgeschwemmt und die Menge an Kalium-Ionen im Körper erhöht. Der Wirkstoff beseitigt vor allem Ödeme(Wassereinlagerungen), die durch eine verstärkte Aktivität von Aldosteron entstanden sind.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Bauchkrämpfe
- Blutungen der Magenschleimhaut
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Mundtrockenheit
- Durstgefühl
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Verwirrtheit
- Koordinationsstörung
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Lähmungen
- Sehstörungen
- Störungen der Stimme
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Hautrötung
- Nesselausschlag
- Herzrhythmusstörungen
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
- Anstieg der Nierenwerte - (Kreatinin und Harnstoff)
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Chlorwerte
- Natriummangel
- Magnesiummangel
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)
- Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut, dadurch evtl. Auslösen eines Gichtanfalles
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Agranulozytose (stark verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen) - erste Anzeichen sind grippeähnliche Symptome, wie: Fieber, Halsschmerzen, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen; bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen.
- Thrombose
- Muskelschwäche
- Muskelkrämpfe
- Brustbildung beim Mann
- Menstruationsstörung
- Mastodynie (Schmerzen und Spannungsgefühl in der Brustdrüse)
- Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
- Potenzstörungen
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Natriummangel
- Nicht oder kaum vorhandene Harnausscheidung
- Nierenversagen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck
- Verringerte Blutmenge durch Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie)
- Flüssigkeitsmangel
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 46 × 21 × 97 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Mitotan Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid Citronensäure Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Digoxin Hydrochlorothiazid Furosemid \b63-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten. Außerdem kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Captopril Hydrochlorothiazid Furosemid Enalapril maleat Lisinopril-2-Wasser Zofenopril hemicalcium und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie erniedrigter Blutdruck, Schwindel, Bewusstseinsverlust, Seitenstechen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid Abirateron acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden bzw. der Tumor nicht ausreichend am Wachstum gehemmt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aliskiren hemifumarat Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid Lithiumcarbonat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise vermehrte Harnausscheidung, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Bewegungsstörungen mit Muskelzuckungen, Zittern oder Müdigkeit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten, die sich salzarm ernähren
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Durchfall
~i- Erbrechen
~i- Erkrankungen mit Fieber
~i- Harnwegsinfektion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sulfamethoxazol mit Trimethoprim Hydrochlorothiazid Furosemid Trimethoprim und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid Enoxaparin natrium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Losartan kalium Hydrochlorothiazid Furosemid Amlodipin besilat Valsartan und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid Diclofenac natrium Diclofenac-Colestyramin Acetylsalicylsäure Flurbiprofen und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel dauerhaft über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Drospirenon 2. Phase: Estradiol 0,5-Wasser Hydrochlorothiazid Furosemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Ciclosporin Hydrochlorothiazid Furosemid Tacrolimus-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Wassereinlagerungen (Ödeme)
Was ist das? - Definition Ödeme sind sichtbare oder tastbare Wassereinlagerungen im Gewebe. Dabei sammelt sich Flüssigkeit außerhalb der Blutgefäße an, meist in Füßen, Beinen, Händen oder im Gesicht. Sie können harmlos sein, etwa nach langem Stehen, aber auch ein Hinweis auf Erkrankungen von Herz, Nieren oder Leber. Eine Abklärung ist wichtig, wenn Schwellungen anhalten oder zunehmen.
Krankheitsbild
Bei Ödemen gelangt mehr Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins umliegende Gewebe als abtransportiert wird. Dadurch entsteht eine Schwellung, die sich oft eindrücken lässt. Je nach Ursache können ein oder beide Körperseiten betroffen sein. Häufig treten Ödeme in den Beinen auf, weil dort die Wirkung der Schwerkraft besonders groß ist.
Symptome/Verlauf
Typisch sind Schwellungen, ein Spannungsgefühl der Haut und manchmal auch eine Gewichtszunahme. Die Haut kann glänzen und sich warm anfühlen. Der Verlauf reicht von vorübergehend bis chronisch. Ein generelles Warnzeichen bildet das rasche Zunehmen der Schwellung. Oft kommen noch folgende Beschwerden hinzu:
- Atemnot
- Schwellungen an Füßen und Knöcheln besonders abends
- Spannungsgefühl oder verminderte Beweglichkeit
- Druckstellen bleiben kurz sichtbar
Folgen/Komplikationen
Anhaltende Ödeme können die Haut schädigen und Infektionen begünstigen. Bewegungen an den betroffenen Stellen fallen schwer und die Lebensqualität sinkt. Bei schwerwiegenden Ursachen können auch innere Organe belastet sein. Unbehandelt steigt das Risiko für Hautentzündungen und Wundheilungsstörungen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ödeme entstehen unter anderem durch Herzschwäche, Nieren- oder Lebererkrankungen. Auch Venenprobleme, hormonelle Veränderungen, Schwangerschaft oder langes Sitzen spielen eine Rolle. Zudem können bestimmte Medikamente Wassereinlagerungen fördern.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er klärt die Ursache ab und behandelt sie gezielt, oft mit entwässernden Medikamenten wie Diuretika oder mit Wirkstoffen zur Herz- oder Blutdrucktherapie.
Das kann man selbst tun: Bewegung, Hochlagern der Beine und weniger Salz in der Nahrung unterstützen die Therapie. Bei plötzlich starken Schwellungen, Schmerzen, Atemnot oder einseitigen Ödemen sollte man nicht selbst behandeln, sondern diese zeitnah ärztlich abklären lassen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hyperaldosteronismus
Was ist das? - Definition Hyperaldosteronismus ist eine Erkrankung, bei der der Körper zu viel Aldosteron bildet. Dieses Hormon reguliert den Salz- und Flüssigkeitshaushalt. Ein Überschuss führt zu erhöhtem Blutdruck und einem Mangel an Kalium im Blut.
Krankheitsbild
Beim Hyperaldosteronismus produziert die Nebennierenrinde dauerhaft zu viel Aldosteron. Dadurch hält der Körper vermehrt Salz und Wasser zurück, während Kalium verstärkt ausgeschieden wird. Die Folge ist ein anhaltend hoher Blutdruck, der sich oft schwer behandeln lässt. Die Erkrankung kann durch Veränderungen in der Nebenniere selbst oder durch andere körperliche Prozesse entstehen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend. Viele Betroffene bemerken zunächst nur einen hartnäckigen Bluthochdruck. Ein ausgeprägter Kaliummangel kann zusätzliche Symptome verursachen. Häufige Merkmale sind:
- schwer einstellbarer Bluthochdruck
- Muskelschwäche oder Müdigkeit
- vermehrtes Wasserlassen
- gelegentlich Herzrhythmusstörungen
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Erkrankung zu schweren Herz-Kreislauf-Problemen führen. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Schlaganfälle, Herzschwäche und Gefäßschäden. Ein ausgeprägter Kaliummangel kann zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen. Langfristig kann die Belastung der Gefäße zu weiteren Organschäden beitragen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen können Veränderungen in der Nebenniere sein, etwa gutartige Tumoren oder eine Überfunktion des Nebennierengewebes. Auch andere Erkrankungen können eine vermehrte Aldosteronbildung auslösen. Risikofaktoren sind familiäre Vorbelastung, bestehender Bluthochdruck und bestimmte hormonelle Störungen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache bestimmte Wirkstoffgruppen einsetzen, die die Wirkung von Aldosteron blockieren oder die Hormonproduktion beeinflussen.
Das kann man selbst tun: Auf eine salzarme Ernährung achten und den Blutdruck regelmäßig kontrollieren. Grenzen bestehen, wenn der Blutdruck trotz Maßnahmen hoch bleibt oder der Kaliumspiegel stark abfällt. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Was ist das? - Definition Bei Herzschwäche kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Betroffene leiden an sinkender körperlicher Belastbarkeit.
Krankheitsbild
Bei Herzschwäche, fachlich als Herzinsuffizienz bezeichnet, kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Entweder ist der Herzmuskel dafür zu schwach und/oder das Herz ist zu steif, um sich vor dem Herzschlag richtig mit Blut zu füllen.
Befördert in der Folge die linke Herzkammer zu wenig Blut in den Körperkreislauf, bleiben die Muskeln und Organe wie Magen, Leber, Nieren oder Gehirn unterversorgt. Arbeitet die rechte Herzkammer nicht richtig, gelangt nicht mehr genug Blut in den Lungenkreislauf. Oft liegt eine nachlassende Pumpleistung der linken und der rechten Herzkammer vor, es kann sich aber auch eine isolierte Links- oder Rechtsherzschwäche entwickeln.
Symptome/Verlauf
Als Folge einer Herzschwäche kommt es je nach Ausprägung zu Beschwerden wie Luftnot oder Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen) im Gewebe, vor allem in den Beinen, womöglich auch im Bauchbereich oder gar in der Lunge. Zudem lässt die körperliche Leistungsfähigkeit nach, man ermüdet rasch. Mit den sogenannten NYHA-Stadien (NYHA für New York Heart Association) bezeichnen Ärzte das Ausmaß einer Herzschwäche.
- -NYHA-Stadium I: Es gibt noch keine körperliche Einschränkung durch die Herzschwäche. Alltägliche körperliche Belastungen bereiten keine Beschwerden.
- -NYHA-Stadium II: Es liegt eine Herzschwäche mit leichter Einschränkung vor
- noch ohne Beschwerden in Ruhe oder bei geringer Anstrengung. Atemnot oder Herzrhythmusstörungen treten aber bei körperlicher Belastung wie etwa Treppensteigen auf.
- -NYHA-Stadium III: Es besteht eine deutlichere Einschränkung, aber noch nicht in Ruhe. Beschwerden wie Atemnot oder Herzrhythmusstörungen machen sich jedoch schon bei geringer Belastung wie Spazierengehen bemerkbar.
- -NYHA-Stadium IV: Hier bestehen Beschwerden durch die Herzschwäche sowohl bei Belastung als auch in Ruhe. Die Betroffenen sind teils bettlägerig.
Weitere mögliche Symptome einer Herzschwäche sind ein beschleunigter Atem, ein schnellerer Herzschlag, Schwindelgefühle oder vermehrter nächtlicher Harndrang.
Eine Herzschwäche entwickelt sich je nach Ursache chronisch über Jahre oder als akutes Ereignis.
Folgen/Komplikationen
Durch eine Herzschwäche sinkt mit der Zeit die körperliche Leistungsfähigkeit. Belastungen führen immer rascher zu Atemnot, bis sie sogar in Ruhe auftritt. Es kann zu Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern oder zu Wasseransammlungen etwa in den Beinen oder sogar in der Lunge kommen.
Es ist möglich, dass sich eine lange kontrollierbare chronische Herzschwäche aus unterschiedlichen Gründen akut so sehr verschlechtert, dass Lebensgefahr durch Herzversagen droht. Zudem kann eine bedrohliche Herzschwäche aufgrund unterschiedlicher Faktoren plötzlich neu auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Herzschwäche ist eine Folge verschiedenster das Herz beeinträchtigender Erkrankungen. Mögliche Ursachen der sich langsam entwickelnden, chronischen Herzschwäche: ein unerkannter oder schlecht eingestellter Bluthochdruck, durch den sich der Herzmuskel verändert, eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels durch Arteriosklerose, Vernarbungen sowie Umbauprozesse im Herz nach einem Infarkt oder nicht mehr richtig arbeitende Herzklappen. Tritt die Herzschwäche plötzlich auf, dann oft wegen eines schweren Herzinfarktes. Als andere mögliche Ursachen kommen unter anderem die Entgleisung einer bestehenden chronischen Herzschwäche, schwere Herzrhythmusstörungen oder Herzmuskelentzündungen infrage - möglicherweise auch eine Lungenembolie, die es der rechten Herzkammer erschwert, Blut in den Lungenkreislauf zu pumpen.
Das Risiko für eine Herzschwäche steigern vor allem Faktoren, die zu Arteriosklerose in den das Herz versorgenden Blutgefäßen beitragen (Koronare Herzkrankheit). Solche Risikofaktoren sind unter anderem Bluthochdruck, ungünstige Blutfettwerte, Diabetes, Bewegungsmangel oder Rauchen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wichtig ist, Risikofaktoren für Arteriosklerose abzubauen. Dazu trägt unter anderem eine gesunde Ernährung bei. Bei Herzschwäche kann eine Beschränkung und optimale Verteilung der Trinkmenge über den Tag erforderlich sein, das muss man mit dem Arzt besprechen. Zudem sollte die Ernährung wenig Kochsalz enthalten. Entlastend für Herz und Kreislauf ist auch der Abbau von Übergewicht.
Außerdem gilt es regemäßig körperlich aktiv zu sein, zur Vorsorge, aber auch bei bestehender Herzschwäche. Mit den behandelnden Ärzten müssen Patienten mit Herzschwäche zuvor absprechen, welche Sportarten und Belastungen unbedenklich sind. Herzsportgruppen sind empfehlenswert. Wichtig grundsätzlich: die mit dem Arzt abgesprochenen Kontrolltermine einhalten und bei sich akut verschlechternden Beschwerden, etwa plötzlichen, anhaltenden Schmerzen und Brennen in der Brust sowie plötzlich auftretender Atemnot, den Notarzt zu rufen.
Was der Arzt tun kann:
Ärztliche Unterstützung erfordert unter anderem die Behandlung von Risikofaktoren für eine Koronare Herzkrankheit, die unbehandelt Herzschwäche begünstigt. Kardiologinnen und Kardiologen können zudem die Diagnose Herzschwäche stellen. Dazu erfassen sie Symptome, erheben einige Blutwerte und führen Untersuchungen mittels EKG (Herzstromkurven), Ultraschall und bei Bedarf eine Röntgenuntersuchung der Brust durch.
Bei bestehender Herzschwäche kommen vor allem Medikamente zum Einsatz. Je nach Bedarf verordnen Ärztinnen und Ärzte Mittel, die den Blutdruck senken, die Flüssigkeitsausscheidung fördern, den Einfluss von Stress auf das Herz mindern und ungünstigen Umbauvorgängen im Herz entgegenwirken. Zudem sollte ein bestehender Eisenmangel behandelt werden. Herzrhythmusstörungen können durch Medikamente, Ablationsverfahren (Vorhofflimmern) oder implantierbare Schrittmacher/Defibrillatoren behandelt werden. Bei extremer Verschlechterung der Herzschwäche hilft womöglich ein Herzunterstützungssystem oder eine Herztransplantation.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - Kellnhauser, Thiemes Pflege, (2009), 11. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07663198
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- SPIRONOLACTON-
- Hersteller:
- 1 A Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer bei Kindern beträgt höchstens 30 Tage.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu niedrigem Blutdruck, Kreislaufstörungen, Wasser- und Elektrolytmangel mit Symptomen wie Schläfrigkeit und Verwirrtheit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Behandlungsbeginn:
Folgebehandlung:
Die Dosis kann nach ärztlicher Absprache reduziert werden.
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Für Kinder und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Hyperaldosteronismus (Überproduktion von Aldosteron in der Nebenniere)
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Aszites (Bauchwassersucht)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2-1 Tablette, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff unterdrückt die Wirkung des körpereigenen Hormons Aldosteron, welches die Ausscheidung von Wasser und Salzen über die Niere regelt. Dadurch wird die Ausscheidung von Natrium- und Chlorid-Ionen aus dem Körper gefördert, gleichzeitig Wasser ausgeschwemmt und die Menge an Kalium-Ionen im Körper erhöht. Der Wirkstoff beseitigt vor allem Ödeme(Wassereinlagerungen), die durch eine verstärkte Aktivität von Aldosteron entstanden sind.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Bauchkrämpfe
- Blutungen der Magenschleimhaut
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Mundtrockenheit
- Durstgefühl
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Verwirrtheit
- Koordinationsstörung
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Lähmungen
- Sehstörungen
- Störungen der Stimme
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Hautrötung
- Nesselausschlag
- Herzrhythmusstörungen
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
- Anstieg der Nierenwerte - (Kreatinin und Harnstoff)
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Chlorwerte
- Natriummangel
- Magnesiummangel
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)
- Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut, dadurch evtl. Auslösen eines Gichtanfalles
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Agranulozytose (stark verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen) - erste Anzeichen sind grippeähnliche Symptome, wie: Fieber, Halsschmerzen, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen; bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen.
- Thrombose
- Muskelschwäche
- Muskelkrämpfe
- Brustbildung beim Mann
- Menstruationsstörung
- Mastodynie (Schmerzen und Spannungsgefühl in der Brustdrüse)
- Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
- Potenzstörungen
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Natriummangel
- Nicht oder kaum vorhandene Harnausscheidung
- Nierenversagen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck
- Verringerte Blutmenge durch Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie)
- Flüssigkeitsmangel
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 46 × 21 × 97 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten. Außerdem kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie erniedrigter Blutdruck, Schwindel, Bewusstseinsverlust, Seitenstechen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden bzw. der Tumor nicht ausreichend am Wachstum gehemmt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise vermehrte Harnausscheidung, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Bewegungsstörungen mit Muskelzuckungen, Zittern oder Müdigkeit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten, die sich salzarm ernähren
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Durchfall
~i- Erbrechen
~i- Erkrankungen mit Fieber
~i- Harnwegsinfektion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel dauerhaft über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Wassereinlagerungen (Ödeme)
Was ist das? - Definition Ödeme sind sichtbare oder tastbare Wassereinlagerungen im Gewebe. Dabei sammelt sich Flüssigkeit außerhalb der Blutgefäße an, meist in Füßen, Beinen, Händen oder im Gesicht. Sie können harmlos sein, etwa nach langem Stehen, aber auch ein Hinweis auf Erkrankungen von Herz, Nieren oder Leber. Eine Abklärung ist wichtig, wenn Schwellungen anhalten oder zunehmen.
Krankheitsbild
Bei Ödemen gelangt mehr Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins umliegende Gewebe als abtransportiert wird. Dadurch entsteht eine Schwellung, die sich oft eindrücken lässt. Je nach Ursache können ein oder beide Körperseiten betroffen sein. Häufig treten Ödeme in den Beinen auf, weil dort die Wirkung der Schwerkraft besonders groß ist.
Symptome/Verlauf
Typisch sind Schwellungen, ein Spannungsgefühl der Haut und manchmal auch eine Gewichtszunahme. Die Haut kann glänzen und sich warm anfühlen. Der Verlauf reicht von vorübergehend bis chronisch. Ein generelles Warnzeichen bildet das rasche Zunehmen der Schwellung. Oft kommen noch folgende Beschwerden hinzu:
- Atemnot
- Schwellungen an Füßen und Knöcheln besonders abends
- Spannungsgefühl oder verminderte Beweglichkeit
- Druckstellen bleiben kurz sichtbar
Folgen/Komplikationen
Anhaltende Ödeme können die Haut schädigen und Infektionen begünstigen. Bewegungen an den betroffenen Stellen fallen schwer und die Lebensqualität sinkt. Bei schwerwiegenden Ursachen können auch innere Organe belastet sein. Unbehandelt steigt das Risiko für Hautentzündungen und Wundheilungsstörungen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ödeme entstehen unter anderem durch Herzschwäche, Nieren- oder Lebererkrankungen. Auch Venenprobleme, hormonelle Veränderungen, Schwangerschaft oder langes Sitzen spielen eine Rolle. Zudem können bestimmte Medikamente Wassereinlagerungen fördern.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er klärt die Ursache ab und behandelt sie gezielt, oft mit entwässernden Medikamenten wie Diuretika oder mit Wirkstoffen zur Herz- oder Blutdrucktherapie.
Das kann man selbst tun: Bewegung, Hochlagern der Beine und weniger Salz in der Nahrung unterstützen die Therapie. Bei plötzlich starken Schwellungen, Schmerzen, Atemnot oder einseitigen Ödemen sollte man nicht selbst behandeln, sondern diese zeitnah ärztlich abklären lassen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hyperaldosteronismus
Was ist das? - Definition Hyperaldosteronismus ist eine Erkrankung, bei der der Körper zu viel Aldosteron bildet. Dieses Hormon reguliert den Salz- und Flüssigkeitshaushalt. Ein Überschuss führt zu erhöhtem Blutdruck und einem Mangel an Kalium im Blut.
Krankheitsbild
Beim Hyperaldosteronismus produziert die Nebennierenrinde dauerhaft zu viel Aldosteron. Dadurch hält der Körper vermehrt Salz und Wasser zurück, während Kalium verstärkt ausgeschieden wird. Die Folge ist ein anhaltend hoher Blutdruck, der sich oft schwer behandeln lässt. Die Erkrankung kann durch Veränderungen in der Nebenniere selbst oder durch andere körperliche Prozesse entstehen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend. Viele Betroffene bemerken zunächst nur einen hartnäckigen Bluthochdruck. Ein ausgeprägter Kaliummangel kann zusätzliche Symptome verursachen. Häufige Merkmale sind:
- schwer einstellbarer Bluthochdruck
- Muskelschwäche oder Müdigkeit
- vermehrtes Wasserlassen
- gelegentlich Herzrhythmusstörungen
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Erkrankung zu schweren Herz-Kreislauf-Problemen führen. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck steigert das Risiko für Schlaganfälle, Herzschwäche und Gefäßschäden. Ein ausgeprägter Kaliummangel kann zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen. Langfristig kann die Belastung der Gefäße zu weiteren Organschäden beitragen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen können Veränderungen in der Nebenniere sein, etwa gutartige Tumoren oder eine Überfunktion des Nebennierengewebes. Auch andere Erkrankungen können eine vermehrte Aldosteronbildung auslösen. Risikofaktoren sind familiäre Vorbelastung, bestehender Bluthochdruck und bestimmte hormonelle Störungen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache bestimmte Wirkstoffgruppen einsetzen, die die Wirkung von Aldosteron blockieren oder die Hormonproduktion beeinflussen.
Das kann man selbst tun: Auf eine salzarme Ernährung achten und den Blutdruck regelmäßig kontrollieren. Grenzen bestehen, wenn der Blutdruck trotz Maßnahmen hoch bleibt oder der Kaliumspiegel stark abfällt. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Was ist das? - Definition Bei Herzschwäche kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Betroffene leiden an sinkender körperlicher Belastbarkeit.
Krankheitsbild
Bei Herzschwäche, fachlich als Herzinsuffizienz bezeichnet, kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Entweder ist der Herzmuskel dafür zu schwach und/oder das Herz ist zu steif, um sich vor dem Herzschlag richtig mit Blut zu füllen.
Befördert in der Folge die linke Herzkammer zu wenig Blut in den Körperkreislauf, bleiben die Muskeln und Organe wie Magen, Leber, Nieren oder Gehirn unterversorgt. Arbeitet die rechte Herzkammer nicht richtig, gelangt nicht mehr genug Blut in den Lungenkreislauf. Oft liegt eine nachlassende Pumpleistung der linken und der rechten Herzkammer vor, es kann sich aber auch eine isolierte Links- oder Rechtsherzschwäche entwickeln.
Symptome/Verlauf
Als Folge einer Herzschwäche kommt es je nach Ausprägung zu Beschwerden wie Luftnot oder Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen) im Gewebe, vor allem in den Beinen, womöglich auch im Bauchbereich oder gar in der Lunge. Zudem lässt die körperliche Leistungsfähigkeit nach, man ermüdet rasch. Mit den sogenannten NYHA-Stadien (NYHA für New York Heart Association) bezeichnen Ärzte das Ausmaß einer Herzschwäche.
- -NYHA-Stadium I: Es gibt noch keine körperliche Einschränkung durch die Herzschwäche. Alltägliche körperliche Belastungen bereiten keine Beschwerden.
- -NYHA-Stadium II: Es liegt eine Herzschwäche mit leichter Einschränkung vor
- noch ohne Beschwerden in Ruhe oder bei geringer Anstrengung. Atemnot oder Herzrhythmusstörungen treten aber bei körperlicher Belastung wie etwa Treppensteigen auf.
- -NYHA-Stadium III: Es besteht eine deutlichere Einschränkung, aber noch nicht in Ruhe. Beschwerden wie Atemnot oder Herzrhythmusstörungen machen sich jedoch schon bei geringer Belastung wie Spazierengehen bemerkbar.
- -NYHA-Stadium IV: Hier bestehen Beschwerden durch die Herzschwäche sowohl bei Belastung als auch in Ruhe. Die Betroffenen sind teils bettlägerig.
Weitere mögliche Symptome einer Herzschwäche sind ein beschleunigter Atem, ein schnellerer Herzschlag, Schwindelgefühle oder vermehrter nächtlicher Harndrang.
Eine Herzschwäche entwickelt sich je nach Ursache chronisch über Jahre oder als akutes Ereignis.
Folgen/Komplikationen
Durch eine Herzschwäche sinkt mit der Zeit die körperliche Leistungsfähigkeit. Belastungen führen immer rascher zu Atemnot, bis sie sogar in Ruhe auftritt. Es kann zu Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern oder zu Wasseransammlungen etwa in den Beinen oder sogar in der Lunge kommen.
Es ist möglich, dass sich eine lange kontrollierbare chronische Herzschwäche aus unterschiedlichen Gründen akut so sehr verschlechtert, dass Lebensgefahr durch Herzversagen droht. Zudem kann eine bedrohliche Herzschwäche aufgrund unterschiedlicher Faktoren plötzlich neu auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Herzschwäche ist eine Folge verschiedenster das Herz beeinträchtigender Erkrankungen. Mögliche Ursachen der sich langsam entwickelnden, chronischen Herzschwäche: ein unerkannter oder schlecht eingestellter Bluthochdruck, durch den sich der Herzmuskel verändert, eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels durch Arteriosklerose, Vernarbungen sowie Umbauprozesse im Herz nach einem Infarkt oder nicht mehr richtig arbeitende Herzklappen. Tritt die Herzschwäche plötzlich auf, dann oft wegen eines schweren Herzinfarktes. Als andere mögliche Ursachen kommen unter anderem die Entgleisung einer bestehenden chronischen Herzschwäche, schwere Herzrhythmusstörungen oder Herzmuskelentzündungen infrage - möglicherweise auch eine Lungenembolie, die es der rechten Herzkammer erschwert, Blut in den Lungenkreislauf zu pumpen.
Das Risiko für eine Herzschwäche steigern vor allem Faktoren, die zu Arteriosklerose in den das Herz versorgenden Blutgefäßen beitragen (Koronare Herzkrankheit). Solche Risikofaktoren sind unter anderem Bluthochdruck, ungünstige Blutfettwerte, Diabetes, Bewegungsmangel oder Rauchen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wichtig ist, Risikofaktoren für Arteriosklerose abzubauen. Dazu trägt unter anderem eine gesunde Ernährung bei. Bei Herzschwäche kann eine Beschränkung und optimale Verteilung der Trinkmenge über den Tag erforderlich sein, das muss man mit dem Arzt besprechen. Zudem sollte die Ernährung wenig Kochsalz enthalten. Entlastend für Herz und Kreislauf ist auch der Abbau von Übergewicht.
Außerdem gilt es regemäßig körperlich aktiv zu sein, zur Vorsorge, aber auch bei bestehender Herzschwäche. Mit den behandelnden Ärzten müssen Patienten mit Herzschwäche zuvor absprechen, welche Sportarten und Belastungen unbedenklich sind. Herzsportgruppen sind empfehlenswert. Wichtig grundsätzlich: die mit dem Arzt abgesprochenen Kontrolltermine einhalten und bei sich akut verschlechternden Beschwerden, etwa plötzlichen, anhaltenden Schmerzen und Brennen in der Brust sowie plötzlich auftretender Atemnot, den Notarzt zu rufen.
Was der Arzt tun kann:
Ärztliche Unterstützung erfordert unter anderem die Behandlung von Risikofaktoren für eine Koronare Herzkrankheit, die unbehandelt Herzschwäche begünstigt. Kardiologinnen und Kardiologen können zudem die Diagnose Herzschwäche stellen. Dazu erfassen sie Symptome, erheben einige Blutwerte und führen Untersuchungen mittels EKG (Herzstromkurven), Ultraschall und bei Bedarf eine Röntgenuntersuchung der Brust durch.
Bei bestehender Herzschwäche kommen vor allem Medikamente zum Einsatz. Je nach Bedarf verordnen Ärztinnen und Ärzte Mittel, die den Blutdruck senken, die Flüssigkeitsausscheidung fördern, den Einfluss von Stress auf das Herz mindern und ungünstigen Umbauvorgängen im Herz entgegenwirken. Zudem sollte ein bestehender Eisenmangel behandelt werden. Herzrhythmusstörungen können durch Medikamente, Ablationsverfahren (Vorhofflimmern) oder implantierbare Schrittmacher/Defibrillatoren behandelt werden. Bei extremer Verschlechterung der Herzschwäche hilft womöglich ein Herzunterstützungssystem oder eine Herztransplantation.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - Kellnhauser, Thiemes Pflege, (2009), 11. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.