SPIROPENT Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01980325
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Marke:
- SPIROPENT
- Hersteller:
- HIKMA Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Behandlungsbeginn: Dauerbehandlung (in Kombination mit anderen Arzneimitteln):
Folgebehandlung: Dauerbehandlung (in Kombination mit anderen Arzneimitteln):
Bei starken Beschwerden: Behandlungsbeginn (die ersten 2-3 Tage der Therapie):
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis für Erwachsene auf 5 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie:
- Chronische Bronchitis
- Lungenemphysem (Blählunge)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert. Auch das Abhusten von zähflüssigem Sekret wird verbessert.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Sodbrennen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Zittern
- Unruhe
- Nervosität
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- - Schwellungen im Gesicht
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Niedriger Blutdruck
- Störungen beim Wasserlassen
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen, wie:
- Husten
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schilddrüsenüberfunktion
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls - (Herzrasen)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Linezolid und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können ein Anstieg des Blutdrucks, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Digitoxin Digoxin \b63-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen), Sehstörungen (zum Beispiel Farbensehen), Schwindel, Ohnmacht oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Celiprolol hydrochlorid Metoprolol succinat Atenolol Betaxolol hydrochlorid Pindolol Propranolol hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bei Patienten mit Asthma dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Alle anderen Patienten sprechen bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Spironolacton Acetazolamid Bendroflumethiazid Ramipril Xipamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- akutem bzw. schwerem Asthma bronchiale
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckabfall vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Schwindel, Benommenheit und Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Metformin hydrochlorid Sitagliptin phosphat-1-Wasser Pioglitazon hydrochlorid Dapagliflozin-[(2S)-Propan-1,2-diol] (1:1)-1-Wasser Vildagliptin Sitagliptin tartrat-0,5-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Asthma bronchiale (allergisch und nicht-allergisch)
Was ist das? - Definition Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der sich die Bronchien entzünden und verengen. Das führt zu anfallsartiger Atemnot, Husten und einem Engegefühl in der Brust. Die Beschwerden können durch Allergene, körperliche Belastung oder andere Reize ausgelöst werden. Mit der richtigen Behandlung lässt sich Asthma meist gut kontrollieren.
Krankheitsbild
Asthma bronchiale betrifft die unteren Atemwege und kann in jedem Alter auftreten. Häufig beginnt die Erkrankung bereits im Kindesalter. Die Bronchien sind dauerhaft entzündet und reagieren überempfindlich auf bestimmte Reize. Das führt zu einer Verengung der Atemwege, wodurch das Atmen erschwert wird. In Deutschland sind etwa 5 bis 7 Prozent der Erwachsenen und rund 10 Prozent der Kinder betroffen.
Asthma tritt in Schüben auf. Zwischen den Anfällen können die Betroffenen beschwerdefrei sein. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber mit Medikamenten und einem angepassten Lebensstil gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Ein Asthma-Anfall kann plötzlich auftreten und Minuten bis Stunden andauern. Typische Beschwerden sind:
- -Atemnot, oft begleitet von Angst und Unruhe
- -Pfeifende Atemgeräusche (Giemen)
- -Husten mit zähem Schleim, besonders nachts oder morgens
- -Beklemmungsgefühl in der Brust
- -Erschwerte Ausatmung
- -Blaufärbung der Lippen oder Finger bei starkem Sauerstoffmangel
- -Müdigkeit durch unzureichende Sauerstoffversorgung
In schweren Fällen kann ein sogenannter "Status asthmaticus" auftreten. Das ist ein Asthma-Anfall, der länger als 24 Stunden dauert und nicht auf die üblichen Medikamente anspricht. Das ist ein medizinischer Notfall.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Manche Menschen haben nur gelegentlich leichte Beschwerden, andere leiden unter häufigen und schweren Anfällen. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose deutlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandeltes Asthma kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Häufige Anfälle belasten Herz und Kreislauf und können zu dauerhaften Veränderungen der Atemwege führen. In schweren Fällen droht ein Sauerstoffmangel, der lebensbedrohlich sein kann.
Langfristig kann sich ein sogenanntes "remodeling" der Bronchien entwickeln. Hierbei verändern sich die Atemwege strukturell, was die Beschwerden verstärken kann. Auch psychische Belastungen wie Angst und Schlafstörungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Asthma entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber bestimmten Reizen. Man unterscheidet verschiedene Formen:
- -allergisches Asthma: Ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmel
- -nicht-allergisches Asthma: Reaktion auf Infekte, Medikamente, Stress oder kalte Luft
- -berufsbedingtes Asthma: Durch Reizstoffe am Arbeitsplatz
- -hormonelles Asthma: Kann bei Frauen in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren auftreten
- -Risikofaktoren sind unter anderem:
- -familiäre Vorbelastung mit Asthma oder Allergien
- -Luftverschmutzung und Zigarettenrauch
- -Allergene in der Umgebung
- -Atemwegsinfekte in der Kindheit
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Die Behandlung erfolgt meist mit inhalierbaren Medikamenten. Dazu gehören entzündungshemmende Mittel wie Cortison-Sprays und bronchienerweiternde Wirkstoffe. Je nach Schweregrad wird die Therapie individuell angepasst. Bei schweren Fällen können auch Antikörpertherapien oder Cortison-Tabletten notwendig sein.
Was man selbst tun kann:
- -Asthma-Auslöser meiden
- -nicht rauchen
- -regelmäßige Bewegung
- -Gewicht reduzieren
- -Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken wahrnehmen
- -Inhalationstechnik regelmäßig überprüfen
Grenzen der Selbsthilfe:
Wenn die Beschwerden zunehmen, die Medikamente nicht mehr helfen oder ein schwerer Anfall auftritt, ist sofort ärztliche Hilfe nötig. Bei Atemnot, die länger anhält oder sich verschlimmert, sollte man nicht zögern, den Notarzt zu rufen.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - AWMF, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/nvl-002, (2024) - Ginasthma.org, https://ginasthma.org/, (2024) - www.atemwegsliga.de, https://www.atemwegsliga.de/asthma.html, (2024)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Bronchitis
Was ist das? - Definition Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien, also der größeren Atemwege in der Lunge. Sie tritt meist akut auf und wird häufig durch Viren ausgelöst. Typischerweise kommt es dabei zu Husten und einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Die Erkrankung kann auch chronisch verlaufen, wenn die Beschwerden über Monate bestehen oder immer wiederkehren. Besonders oft leiden Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Vorerkrankungen der Atemwege unter einer Bronchitis.
Krankheitsbild
Bronchitis betrifft die Schleimhäute der Bronchien, die sich entzünden. Die akute Form tritt meist im Zusammenhang mit Erkältungen auf und heilt in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen ab. Die chronische Bronchitis hingegen entwickelt sich über längere Zeit und kann zu dauerhaften Veränderungen der Atemwege führen. Besonders Raucher sind gefährdet, eine chronische Form zu entwickeln.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen oft plötzlich und ähneln denen einer Erkältung. Typisch sind:
- Husten, zunächst trocken, später mit Auswurf
- Kratzen oder Brennen in der Brust
- Kurzatmigkeit bei Belastung
- Fieber oder leicht erhöhte Temperatur
- Allgemeines Krankheitsgefühl und Müdigkeit
Der Verlauf hängt von der Ursache und dem Allgemeinzustand der Betroffenen ab. Eine akute Bronchitis klingt meist nach ein bis zwei Wochen ab. Bei einer chronischen Bronchitis halten die Symptome über Monate an oder treten immer wieder auf. In solchen Fällen sollte unbedingt eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine akute Bronchitis unkompliziert. Es kann jedoch zu Folgeerkrankungen kommen, etwa einer Lungenentzündung oder einer Verschlimmerung bestehender Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD. Bei einer chronischen Bronchitis besteht die Gefahr, dass sich die Atemwege dauerhaft verändern und dies die Lungenfunktion einschränkt. Auch wiederholte Infekte können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die akute Bronchitis wird meist durch Viren ausgelöst, seltener durch Bakterien. Reizstoffe wie Rauch oder Staub können die Schleimhäute zusätzlich belasten. Rauchen, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung oder Schadstoffe sowie ein geschwächtes Immunsystem erhöhen das Risiko. Auch chronische Lungenerkrankungen und kalte und feuchte Witterung steigern die Wahrscheinlichkeit. Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders anfällig für eine Bronchitis.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Abhören der Lunge und gegebenenfalls weitere Untersuchungen die Diagnose stellen. Bei bakteriellen Infektionen können Antibiotika notwendig sein. Zur Linderung der Beschwerden kommen schleimlösende Mittel und entzündungshemmende Wirkstoffe zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Ausreichend trinken, um den Schleim zu lösen, Rauch und Schadstoffe meiden, Inhalationen mit Wasserdampf oder Salzlösungen. Zudem fördert Schonung und ausreichend Schlaf die Genesung. Grenzen sind erreicht, wenn Fieber länger anhält, der Husten sich verschlimmert oder Atemnot auftritt. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Bronchitis
Was ist das? - Definition Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Krankheitsbild
Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Symptome / Verlauf
Typisch für eine einfache chronische Bronchitis sind anhaltender Husten und morgendlicher schleimig
- -weißer Auswurf (Raucherhusten). Kommt es zusätzlich zur Verengung der Atemwege durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Schleimhautschwellung sprechen Ärzte von einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COB). Die Patienten leiden dann auch unter Atemnot, zunächst bei körperlicher Belastung, später auch in Ruhe. Betroffene bekommen durch die dauerhafte Reizung der Bronchien auch öfter eine Infektion der Atemwege. Wenn im Laufe der Erkrankung Lungenbläschen zerstört werden, kann sich ein sogenanntes Lungenemphysem bilden
- eine Überblähung der Lunge. Dann sprechen Experten von einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD.
Folgen / Komplikationen
Schreitet die Verengung der Atemwege fort, nimmt die Atemnot zu. Bei schweren Formen der COB kann es zur Überlastung des rechten Herzens (Cor pulmonale) und Herzrhythmusstörungen kommen. Ebenso kann sich eine COPD mit Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) entwickeln.
Gefürchtet sind Verschlechterungsschübe, die häufig durch Infektionen ausgelöst werden. Sie führen zu einer plötzlichen und teils wochenlangen Verschlechterung. Typische Anzeichen sind stärkere Atemnot, Husten, verfärbter Auswurf, Brustenge, Fieber und Erschöpfung. Mitunter ist eine Behandlung im Krankenhaus nötig.
Die Erkrankung schränkt die Lebensqualität stark ein, vermindert die körperliche Leistungsfähigkeit und kann die Lebenserwartung verkürzen
- besonders bei fortgesetztem Rauchen oder häufigen Verschlechterungsschüben.
Ursachen / Risikofaktoren
Hauptursache für eine chronische Bronchitis ist das Rauchen
- sowohl aktiv als auch passiv. Jeder zweite Raucher in Deutschland leidet unter einer einfachen chronischen Bronchitis. An der chronisch
- -obstruktiven Form der Bronchitis erkranken 2 bis 3 Prozent der Frauen und 4 bis 6 Prozent der Männer. 90 Prozent aller Patienten mit COPD sind oder waren Raucher.
Weitere mögliche Auslöser sind Belastung durch Schadstoffe wie Staub, Dämpfe oder Abgase. Manchmal sind die Ursachen einer Erkrankung nicht bekannt.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- Rauchen konsequent aufgeben. Apotheken können mit Nikotinersatzprodukten und Beratung unterstützen.
- Körperliches Training erhöht die Lebensqualität. Bei fortgeschrittener Erkrankung sollte man dies jedoch unbedingt unter ärztlicher Aufsicht durchführen.
- Bei gelb
- -grünem Auswurf oder plötzlicher Atemverschlechterung sofort einen Arzt aufsuchen.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt stellt zunächst eine Diagnose durch Befragung, körperliche Untersuchung, Lungenfunktionstests und gegebenenfalls Röntgen. Er kann je nach Art und Ausprägung der Beschwerden verschiedene Medikamente verschreiben, wie zum Beispiel bronchienerweiternde oder entzündungshemmende Arzneimittel.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01980325
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Marke:
- SPIROPENT
- Hersteller:
- HIKMA Pharma GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Behandlungsbeginn: Dauerbehandlung (in Kombination mit anderen Arzneimitteln):
Folgebehandlung: Dauerbehandlung (in Kombination mit anderen Arzneimitteln):
Bei starken Beschwerden: Behandlungsbeginn (die ersten 2-3 Tage der Therapie):
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis für Erwachsene auf 5 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie:
- Chronische Bronchitis
- Lungenemphysem (Blählunge)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert. Auch das Abhusten von zähflüssigem Sekret wird verbessert.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Sodbrennen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Zittern
- Unruhe
- Nervosität
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- - Schwellungen im Gesicht
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Niedriger Blutdruck
- Störungen beim Wasserlassen
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen, wie:
- Husten
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schilddrüsenüberfunktion
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls - (Herzrasen)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können ein Anstieg des Blutdrucks, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen), Sehstörungen (zum Beispiel Farbensehen), Schwindel, Ohnmacht oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bei Patienten mit Asthma dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Alle anderen Patienten sprechen bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- akutem bzw. schwerem Asthma bronchiale
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckabfall vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Schwindel, Benommenheit und Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Asthma bronchiale (allergisch und nicht-allergisch)
Was ist das? - Definition Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der sich die Bronchien entzünden und verengen. Das führt zu anfallsartiger Atemnot, Husten und einem Engegefühl in der Brust. Die Beschwerden können durch Allergene, körperliche Belastung oder andere Reize ausgelöst werden. Mit der richtigen Behandlung lässt sich Asthma meist gut kontrollieren.
Krankheitsbild
Asthma bronchiale betrifft die unteren Atemwege und kann in jedem Alter auftreten. Häufig beginnt die Erkrankung bereits im Kindesalter. Die Bronchien sind dauerhaft entzündet und reagieren überempfindlich auf bestimmte Reize. Das führt zu einer Verengung der Atemwege, wodurch das Atmen erschwert wird. In Deutschland sind etwa 5 bis 7 Prozent der Erwachsenen und rund 10 Prozent der Kinder betroffen.
Asthma tritt in Schüben auf. Zwischen den Anfällen können die Betroffenen beschwerdefrei sein. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber mit Medikamenten und einem angepassten Lebensstil gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Ein Asthma-Anfall kann plötzlich auftreten und Minuten bis Stunden andauern. Typische Beschwerden sind:
- -Atemnot, oft begleitet von Angst und Unruhe
- -Pfeifende Atemgeräusche (Giemen)
- -Husten mit zähem Schleim, besonders nachts oder morgens
- -Beklemmungsgefühl in der Brust
- -Erschwerte Ausatmung
- -Blaufärbung der Lippen oder Finger bei starkem Sauerstoffmangel
- -Müdigkeit durch unzureichende Sauerstoffversorgung
In schweren Fällen kann ein sogenannter "Status asthmaticus" auftreten. Das ist ein Asthma-Anfall, der länger als 24 Stunden dauert und nicht auf die üblichen Medikamente anspricht. Das ist ein medizinischer Notfall.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Manche Menschen haben nur gelegentlich leichte Beschwerden, andere leiden unter häufigen und schweren Anfällen. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose deutlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandeltes Asthma kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Häufige Anfälle belasten Herz und Kreislauf und können zu dauerhaften Veränderungen der Atemwege führen. In schweren Fällen droht ein Sauerstoffmangel, der lebensbedrohlich sein kann.
Langfristig kann sich ein sogenanntes "remodeling" der Bronchien entwickeln. Hierbei verändern sich die Atemwege strukturell, was die Beschwerden verstärken kann. Auch psychische Belastungen wie Angst und Schlafstörungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Asthma entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber bestimmten Reizen. Man unterscheidet verschiedene Formen:
- -allergisches Asthma: Ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmel
- -nicht-allergisches Asthma: Reaktion auf Infekte, Medikamente, Stress oder kalte Luft
- -berufsbedingtes Asthma: Durch Reizstoffe am Arbeitsplatz
- -hormonelles Asthma: Kann bei Frauen in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren auftreten
- -Risikofaktoren sind unter anderem:
- -familiäre Vorbelastung mit Asthma oder Allergien
- -Luftverschmutzung und Zigarettenrauch
- -Allergene in der Umgebung
- -Atemwegsinfekte in der Kindheit
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Die Behandlung erfolgt meist mit inhalierbaren Medikamenten. Dazu gehören entzündungshemmende Mittel wie Cortison-Sprays und bronchienerweiternde Wirkstoffe. Je nach Schweregrad wird die Therapie individuell angepasst. Bei schweren Fällen können auch Antikörpertherapien oder Cortison-Tabletten notwendig sein.
Was man selbst tun kann:
- -Asthma-Auslöser meiden
- -nicht rauchen
- -regelmäßige Bewegung
- -Gewicht reduzieren
- -Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken wahrnehmen
- -Inhalationstechnik regelmäßig überprüfen
Grenzen der Selbsthilfe:
Wenn die Beschwerden zunehmen, die Medikamente nicht mehr helfen oder ein schwerer Anfall auftritt, ist sofort ärztliche Hilfe nötig. Bei Atemnot, die länger anhält oder sich verschlimmert, sollte man nicht zögern, den Notarzt zu rufen.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - AWMF, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/nvl-002, (2024) - Ginasthma.org, https://ginasthma.org/, (2024) - www.atemwegsliga.de, https://www.atemwegsliga.de/asthma.html, (2024)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Bronchitis
Was ist das? - Definition Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien, also der größeren Atemwege in der Lunge. Sie tritt meist akut auf und wird häufig durch Viren ausgelöst. Typischerweise kommt es dabei zu Husten und einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Die Erkrankung kann auch chronisch verlaufen, wenn die Beschwerden über Monate bestehen oder immer wiederkehren. Besonders oft leiden Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Vorerkrankungen der Atemwege unter einer Bronchitis.
Krankheitsbild
Bronchitis betrifft die Schleimhäute der Bronchien, die sich entzünden. Die akute Form tritt meist im Zusammenhang mit Erkältungen auf und heilt in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen ab. Die chronische Bronchitis hingegen entwickelt sich über längere Zeit und kann zu dauerhaften Veränderungen der Atemwege führen. Besonders Raucher sind gefährdet, eine chronische Form zu entwickeln.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen oft plötzlich und ähneln denen einer Erkältung. Typisch sind:
- Husten, zunächst trocken, später mit Auswurf
- Kratzen oder Brennen in der Brust
- Kurzatmigkeit bei Belastung
- Fieber oder leicht erhöhte Temperatur
- Allgemeines Krankheitsgefühl und Müdigkeit
Der Verlauf hängt von der Ursache und dem Allgemeinzustand der Betroffenen ab. Eine akute Bronchitis klingt meist nach ein bis zwei Wochen ab. Bei einer chronischen Bronchitis halten die Symptome über Monate an oder treten immer wieder auf. In solchen Fällen sollte unbedingt eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine akute Bronchitis unkompliziert. Es kann jedoch zu Folgeerkrankungen kommen, etwa einer Lungenentzündung oder einer Verschlimmerung bestehender Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD. Bei einer chronischen Bronchitis besteht die Gefahr, dass sich die Atemwege dauerhaft verändern und dies die Lungenfunktion einschränkt. Auch wiederholte Infekte können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die akute Bronchitis wird meist durch Viren ausgelöst, seltener durch Bakterien. Reizstoffe wie Rauch oder Staub können die Schleimhäute zusätzlich belasten. Rauchen, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung oder Schadstoffe sowie ein geschwächtes Immunsystem erhöhen das Risiko. Auch chronische Lungenerkrankungen und kalte und feuchte Witterung steigern die Wahrscheinlichkeit. Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders anfällig für eine Bronchitis.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Abhören der Lunge und gegebenenfalls weitere Untersuchungen die Diagnose stellen. Bei bakteriellen Infektionen können Antibiotika notwendig sein. Zur Linderung der Beschwerden kommen schleimlösende Mittel und entzündungshemmende Wirkstoffe zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Ausreichend trinken, um den Schleim zu lösen, Rauch und Schadstoffe meiden, Inhalationen mit Wasserdampf oder Salzlösungen. Zudem fördert Schonung und ausreichend Schlaf die Genesung. Grenzen sind erreicht, wenn Fieber länger anhält, der Husten sich verschlimmert oder Atemnot auftritt. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Bronchitis
Was ist das? - Definition Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Krankheitsbild
Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Symptome / Verlauf
Typisch für eine einfache chronische Bronchitis sind anhaltender Husten und morgendlicher schleimig
- -weißer Auswurf (Raucherhusten). Kommt es zusätzlich zur Verengung der Atemwege durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Schleimhautschwellung sprechen Ärzte von einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COB). Die Patienten leiden dann auch unter Atemnot, zunächst bei körperlicher Belastung, später auch in Ruhe. Betroffene bekommen durch die dauerhafte Reizung der Bronchien auch öfter eine Infektion der Atemwege. Wenn im Laufe der Erkrankung Lungenbläschen zerstört werden, kann sich ein sogenanntes Lungenemphysem bilden
- eine Überblähung der Lunge. Dann sprechen Experten von einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD.
Folgen / Komplikationen
Schreitet die Verengung der Atemwege fort, nimmt die Atemnot zu. Bei schweren Formen der COB kann es zur Überlastung des rechten Herzens (Cor pulmonale) und Herzrhythmusstörungen kommen. Ebenso kann sich eine COPD mit Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) entwickeln.
Gefürchtet sind Verschlechterungsschübe, die häufig durch Infektionen ausgelöst werden. Sie führen zu einer plötzlichen und teils wochenlangen Verschlechterung. Typische Anzeichen sind stärkere Atemnot, Husten, verfärbter Auswurf, Brustenge, Fieber und Erschöpfung. Mitunter ist eine Behandlung im Krankenhaus nötig.
Die Erkrankung schränkt die Lebensqualität stark ein, vermindert die körperliche Leistungsfähigkeit und kann die Lebenserwartung verkürzen
- besonders bei fortgesetztem Rauchen oder häufigen Verschlechterungsschüben.
Ursachen / Risikofaktoren
Hauptursache für eine chronische Bronchitis ist das Rauchen
- sowohl aktiv als auch passiv. Jeder zweite Raucher in Deutschland leidet unter einer einfachen chronischen Bronchitis. An der chronisch
- -obstruktiven Form der Bronchitis erkranken 2 bis 3 Prozent der Frauen und 4 bis 6 Prozent der Männer. 90 Prozent aller Patienten mit COPD sind oder waren Raucher.
Weitere mögliche Auslöser sind Belastung durch Schadstoffe wie Staub, Dämpfe oder Abgase. Manchmal sind die Ursachen einer Erkrankung nicht bekannt.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- Rauchen konsequent aufgeben. Apotheken können mit Nikotinersatzprodukten und Beratung unterstützen.
- Körperliches Training erhöht die Lebensqualität. Bei fortgeschrittener Erkrankung sollte man dies jedoch unbedingt unter ärztlicher Aufsicht durchführen.
- Bei gelb
- -grünem Auswurf oder plötzlicher Atemverschlechterung sofort einen Arzt aufsuchen.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt stellt zunächst eine Diagnose durch Befragung, körperliche Untersuchung, Lungenfunktionstests und gegebenenfalls Röntgen. Er kann je nach Art und Ausprägung der Beschwerden verschiedene Medikamente verschreiben, wie zum Beispiel bronchienerweiternde oder entzündungshemmende Arzneimittel.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.