STAMARIL Plv.u.LM z.Her.e.Inj.-Susp.i.e.Fertigspr.
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Pharmazeutische Informationen
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19334873
- Darreichungsform:
- Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension (Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Marke:
- STAMARIL
- Hersteller:
- CC Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung erfolgt mindestens 10 Tage vor Reisebeginn.
Auffrischimpfungen erfolgen nach jeweils 10 Jahren.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Säuglinge von 6-9 Monaten sollten nur unter besonderen Umständen und in Übereinstimmung mit den gültigen Impfempfehlungen geimpft werden.
Anwendungsgebiete
- Gelbfieber, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge ab 9 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Säuglinge ab 9 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Gelbfieber gegeben. Er enthält inaktivierte Gelbfieber-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
- Appetitlosigkeit
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Reizbarkeit
- Weinen
- Fieber
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Schmerzen an der Einstichstelle der Injektion
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Gelenkschmerzen
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Bluterguss (Hämatom) an der Einstichstelle der Injektion
- Verhärtung an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
- Ödem an der Injektionsstelle
- Schwindelgefühl
- Bauchschmerzen
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautknötchen (Papeln) an der Einstichstelle der Injektion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Unterfunktion des Thymus
- Entfernung der Thymusdrüse
- HIV-Infektion
- Fieber
- Akute Infektion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 6 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 60 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnereiweiß!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gelbfieber
Was ist das? - Definition Gelbfieber ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit, die von bestimmten Stechmücken übertragen wird. Sie beginnt oft mit grippeähnlichen Beschwerden, kann jedoch in schweren Fällen zu Organversagen führen. Da die Erkrankung oft schnell fortschreitet, spielt eine frühzeitige medizinische Abklärung eine entscheidende Rolle.
Krankheitsbild
Gelbfieber tritt vor allem in tropischen Regionen auf, in denen bestimmte Mückenarten verbreitet sind. Die Erkrankung beginnt meist plötzlich und belastet den gesamten Körper. Viele Betroffene haben zunächst nur leichte Beschwerden, doch bei einem Teil der Erkrankten kommt es nach einer kurzen Besserung zu einem zweiten schwereren Krankheitsabschnitt. Dieser kann Leber und Nieren betreffen sowie das Allgemeinbefinden massiv verschlechtern.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen:
- Plötzlich auftretendes Fieber
- Starke Kopf und Muskelschmerzen
- Übelkeit Erbrechen und Schwäche
- Gelbfärbung der Haut in schweren Fällen
Der Verlauf beginnt meist mit einem ersten Abschnitt, der an eine starke Grippe erinnert. Manche Menschen erholen sich danach rasch. Bei anderen folgt eine zweite Phase, in der sich die Beschwerden deutlich verschlimmern können. Besonders die Leber kann betroffen sein, was zu einer Gelbfärbung der Haut führt. Auch verstärke Neigungen zu Blutungen können auftreten.
Folgen/Komplikationen
Schwere Verläufe können lebensbedrohlich werden. Zu den möglichen Komplikationen zählen Leberversagen Nierenprobleme, starke Blutungen oder Kreislaufversagen. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich in Risikogebieten aufhalten und keinen Impfschutz besitzen. Eine frühzeitige medizinische Betreuung kann das Risiko schwerer Folgen deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Gelbfieber wird durch ein Virus ausgelöst, das über den Stich bestimmter Mückenarten übertragen wird. Das Risiko steigt in tropischen Regionen. Besonders in Gebieten mit einer hohen Mückendichte. Menschen ohne Impfschutz sind besonders gefährdet zu erkranken. Auch längere Aufenthalte im Freien oder Reisen in den betroffenen Regionen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann unterstützende Maßnahmen ergreifen, um den angegriffenen Körper zu stabilisieren. Hierzu zählen eine ausreichende Flüssigkeitsgabe und die Überwachung wichtiger Organfunktionen.
Das kann man selbst tun: Vor allem ausreichend Ruhe und Flüssigkeitszufuhr unterstützen die Heilung. Grenzen bestehen, wenn Fieber stark ansteigt, sich das Befinden rasch verschlechtert oder Gelbfärbungen auftreten. Dann ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19334873
- Darreichungsform:
- Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension (Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Marke:
- STAMARIL
- Hersteller:
- CC Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung erfolgt mindestens 10 Tage vor Reisebeginn.
Auffrischimpfungen erfolgen nach jeweils 10 Jahren.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Säuglinge von 6-9 Monaten sollten nur unter besonderen Umständen und in Übereinstimmung mit den gültigen Impfempfehlungen geimpft werden.
Anwendungsgebiete
- Gelbfieber, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge ab 9 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Säuglinge ab 9 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Gelbfieber gegeben. Er enthält inaktivierte Gelbfieber-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
- Appetitlosigkeit
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Reizbarkeit
- Weinen
- Fieber
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Schmerzen an der Einstichstelle der Injektion
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Gelenkschmerzen
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Bluterguss (Hämatom) an der Einstichstelle der Injektion
- Verhärtung an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
- Ödem an der Injektionsstelle
- Schwindelgefühl
- Bauchschmerzen
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautknötchen (Papeln) an der Einstichstelle der Injektion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Unterfunktion des Thymus
- Entfernung der Thymusdrüse
- HIV-Infektion
- Fieber
- Akute Infektion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 6 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 60 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnereiweiß!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gelbfieber
Was ist das? - Definition Gelbfieber ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit, die von bestimmten Stechmücken übertragen wird. Sie beginnt oft mit grippeähnlichen Beschwerden, kann jedoch in schweren Fällen zu Organversagen führen. Da die Erkrankung oft schnell fortschreitet, spielt eine frühzeitige medizinische Abklärung eine entscheidende Rolle.
Krankheitsbild
Gelbfieber tritt vor allem in tropischen Regionen auf, in denen bestimmte Mückenarten verbreitet sind. Die Erkrankung beginnt meist plötzlich und belastet den gesamten Körper. Viele Betroffene haben zunächst nur leichte Beschwerden, doch bei einem Teil der Erkrankten kommt es nach einer kurzen Besserung zu einem zweiten schwereren Krankheitsabschnitt. Dieser kann Leber und Nieren betreffen sowie das Allgemeinbefinden massiv verschlechtern.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen:
- Plötzlich auftretendes Fieber
- Starke Kopf und Muskelschmerzen
- Übelkeit Erbrechen und Schwäche
- Gelbfärbung der Haut in schweren Fällen
Der Verlauf beginnt meist mit einem ersten Abschnitt, der an eine starke Grippe erinnert. Manche Menschen erholen sich danach rasch. Bei anderen folgt eine zweite Phase, in der sich die Beschwerden deutlich verschlimmern können. Besonders die Leber kann betroffen sein, was zu einer Gelbfärbung der Haut führt. Auch verstärke Neigungen zu Blutungen können auftreten.
Folgen/Komplikationen
Schwere Verläufe können lebensbedrohlich werden. Zu den möglichen Komplikationen zählen Leberversagen Nierenprobleme, starke Blutungen oder Kreislaufversagen. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich in Risikogebieten aufhalten und keinen Impfschutz besitzen. Eine frühzeitige medizinische Betreuung kann das Risiko schwerer Folgen deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Gelbfieber wird durch ein Virus ausgelöst, das über den Stich bestimmter Mückenarten übertragen wird. Das Risiko steigt in tropischen Regionen. Besonders in Gebieten mit einer hohen Mückendichte. Menschen ohne Impfschutz sind besonders gefährdet zu erkranken. Auch längere Aufenthalte im Freien oder Reisen in den betroffenen Regionen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann unterstützende Maßnahmen ergreifen, um den angegriffenen Körper zu stabilisieren. Hierzu zählen eine ausreichende Flüssigkeitsgabe und die Überwachung wichtiger Organfunktionen.
Das kann man selbst tun: Vor allem ausreichend Ruhe und Flüssigkeitszufuhr unterstützen die Heilung. Grenzen bestehen, wenn Fieber stark ansteigt, sich das Befinden rasch verschlechtert oder Gelbfärbungen auftreten. Dann ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.