TADALAFIL NIO 5 mg Filmtabletten
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Rezeptpflichtiges Arzneimittel
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 15638895
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 14 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- TADALAFIL N
- Hersteller:
- axunio Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Verstopfung der Nase sowie zu Sehstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung als Einmalgabe-Erektile Dysfunktion:
Allgemeine Dosierungsempfehlung-Benignes Prostatasyndrom:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erektionsstörung
- Prostatavergrößerung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 2 Tabletten, Zeitpunkt: ca. 30 Minuten vor einer sexuellen Aktivität
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff sorgt dafür, dass ein wichtiger Botenstoff zur Erektion des Penis im Überfluss vorhanden ist, indem er den Abbau des Stoffes hemmt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen, Blut kann ungehindert einströmen. Dadurch, dass gleichzeitig der Blutrückstrom gehindert wird, füllt sich der Penis prall mit Blut und er wird steif.
Der Wirkstoff kann jedoch nur eingreifen, wenn der Mann sexuell stimuliert ist.
Außerdem erhöht der Wirkstoff die Menge dieses Botenstoffes in den Lungen und führt auch dort zu einer Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße. Ein erhöhter Blutdruck in der Lunge kann dadurch gesenkt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Sodbrennen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Augenschmerzen
- Bindehautrötung
- Lidödem (Lidschwellung)
- Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Nasenbluten
- Schnupfen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautrötung
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Schwitzen
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Niedriger Blutdruck
- Bluthochdruck
- Rückenschmerzen
- Muskelschmerzen
- Brustschmerzen
- Schmerzen in einem Gliedmaß
- Überempfindlichkeit
- Ohrgeräusche
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Anhaltende schmerzhafte Versteifung (Erektion) des männlichen Gliedes
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Müdigkeit
- Nasenverstopfung
- Verschwommenes Sehen
- Magen- und Speiseröhrenreflux
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt - (bis 3 Monate)
- Angina pectoris, instabil oder während sexueller Aktivität
- Mittelschwere bis sehr schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz NYHA II-IV)
- Herzrhythmusstörungen
- Stark erniedrigter Blutdruck (schwere Hypotonie)
- Bluthochdruck
- Schlaganfall, der erst kurze Zeit zurückliegt - (etwa 6 Monate)
- Sehverlust durch einen Gefäßverschluss am Auge
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erkrankungen (z.B. Leukämie, Sichelzellenanämie, Plasmozytom) bei denen ein Priapismus auftreten kann - (Stunden bis Wochen anhaltende, meist schmerzhafte Dauererrektion des Penis ohne sexuelle Empfindung)
- Penismissbildungen, wie z. B. Verkrümmungen
- Eingeschränkte Leberfunktion
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel ist für Frauen in der Regel nicht geeignet. Sollte sich die Frage nach einer Anwendung aus irgendwelchen Gründen trotzdem stellen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Stillzeit: Fragen Sie in Ausnahmefällen auch dazu Ihren Arzt, da das Arzneimittel für Frauen in der Regel nicht geeignet ist.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 10
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Erektionsstörung
Was ist das? - Definition Von einer Erektionsstörung spricht man, wenn ein Mann über längere Zeit keine Erektion bekommen kann oder der Penis vorzeitig erschlafft. Erst wenn das Problem über sechs Monate besteht und in mehr als zwei Dritteln der Versuche auftritt, gilt es als behandlungsbedürftig.
Krankheitsbild
Erektionsstörungen, medizinisch erektile Dysfunktion genannt, betreffen Männer jeden Alters. Dabei gelingt es nicht, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von körperlichen Erkrankungen bis zu psychischen Belastungen. Besonders mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit. Studien gehen davon aus, dass weltweit über 150 Millionen Männer betroffen sind.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden zeigen sich meist schleichend. Typisch ist, dass der Penis nicht ausreichend steif wird oder die Erektion zu kurz anhält. Bei körperlichen Ursachen fehlen oft auch nächtliche Spontanerektionen. Psychisch bedingte Störungen treten häufig plötzlich auf und sind situationsabhängig.
Folgen/Komplikationen
Erektionsstörungen können das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und zu Partnerschaftsproblemen führen. Auch psychische Folgeerkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen treten bei einigen Betroffen auf. Zudem kann eine erektile Dysfunktion Hinweis auf andere Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Störungen sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind oft komplex und können sich gegenseitig verstärken. Häufige körperliche Auslöser sind:
- Durchblutungsstörungen durch Arteriosklerose
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Nebenwirkungen von Medikamenten
- Nervenschäden durch Operationen oder Erkrankungen
- chronischer Alkoholmissbrauch
- Schlafapnoe oder neurologische Erkrankungen
Zu den psychischen Ursachen zählen unter anderem Stress, Ängste, Beziehungsprobleme und Depressionen.
Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung begünstigen zusätzlich eine erektile Dysfunktion.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er prüft mögliche körperliche Ursachen, misst Hormonwerte und kann Medikamente wie PDE-5-Hemmer verschreiben. Diese verbessern die Durchblutung im Penis. Bei psychischen Ursachen kann eine Sexualtherapie helfen.
Das kann man selbst tun:
Bewegung, gesunde Ernährung und Stressabbau kann bereits viel bewirken. Ärztliche Hilfe ist gefragt, wenn die Beschwerden dauerhaft bestehen oder sich verschlimmern.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Prostatahyperplasie
Was ist das? - Definition Die Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse des Mannes. Sie tritt vor allem im höheren Lebensalter auf und kann durch die Größenzunahme der Drüse den Harnfluss behindern. Obwohl es sich nicht um Krebs handelt, kann die Erkrankung die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild
Die gutartige Prostatahyperplasie ist eine der häufigsten urologischen Erkrankungen bei Männern ab dem mittleren Alter. Ein zunehmendes Wachstum der Prostata engt die Harnröhre ein. Dadurch entstehen Beschwerden beim Wasserlassen. Die Erkrankung entwickelt sich langsam und bleibt anfangs oft unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden nehmen meist schleichend zu. Anfangs sind es leichte Veränderungen beim Wasserlassen, später können die Symptome stärker auftreten. Der Verlauf ist chronisch, die Beschwerden können ohne Behandlung fortschreiten.Zu den typischen Symptomen zählen:
- Abschwächung des Harnstrahls
- verlängertes Wasserlassen
- ständiger Harndrang, auch nachts
- Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
- plötzlich auftretender, starker Harndrang
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Prostatahyperplasie unbehandelt, kann es zu wiederholten Harnwegsinfekten, Blasensteinen oder einer Überdehnung der Blase kommen. In schweren Fällen droht ein Harnverhalt, bei dem kein Wasserlassen mehr möglich ist. Langfristig kann auch die Nierenfunktion beeinträchtigt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Eine Rolle spielen hormonelle Veränderungen im Alter, insbesondere das Verhältnis von Testosteron zu anderen Hormonen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen ein höheres Lebensalter, eine familiäre Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann Medikamente einsetzen, die die Muskulatur der Prostata und Blase entspannen oder das Wachstum der Drüse bremsen. In schweren Fällen ist ein operativer Eingriff möglich.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind ausreichend Bewegung, Gewichtsreduktion und das Vermeiden von abendlichem Alkohol oder koffeinhaltigen Getränken. Grenzen liegen dort, wo Beschwerden stark zunehmen, Harnverhalt auftritt oder die Nieren gefährdet sind. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 05.12.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 15638895
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 14 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- TADALAFIL N
- Hersteller:
- axunio Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Verstopfung der Nase sowie zu Sehstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung als Einmalgabe-Erektile Dysfunktion:
Allgemeine Dosierungsempfehlung-Benignes Prostatasyndrom:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erektionsstörung
- Prostatavergrößerung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 2 Tabletten, Zeitpunkt: ca. 30 Minuten vor einer sexuellen Aktivität
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff sorgt dafür, dass ein wichtiger Botenstoff zur Erektion des Penis im Überfluss vorhanden ist, indem er den Abbau des Stoffes hemmt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen, Blut kann ungehindert einströmen. Dadurch, dass gleichzeitig der Blutrückstrom gehindert wird, füllt sich der Penis prall mit Blut und er wird steif.
Der Wirkstoff kann jedoch nur eingreifen, wenn der Mann sexuell stimuliert ist.
Außerdem erhöht der Wirkstoff die Menge dieses Botenstoffes in den Lungen und führt auch dort zu einer Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße. Ein erhöhter Blutdruck in der Lunge kann dadurch gesenkt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Sodbrennen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Augenschmerzen
- Bindehautrötung
- Lidödem (Lidschwellung)
- Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Nasenbluten
- Schnupfen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautrötung
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Schwitzen
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Niedriger Blutdruck
- Bluthochdruck
- Rückenschmerzen
- Muskelschmerzen
- Brustschmerzen
- Schmerzen in einem Gliedmaß
- Überempfindlichkeit
- Ohrgeräusche
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Anhaltende schmerzhafte Versteifung (Erektion) des männlichen Gliedes
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Müdigkeit
- Nasenverstopfung
- Verschwommenes Sehen
- Magen- und Speiseröhrenreflux
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt - (bis 3 Monate)
- Angina pectoris, instabil oder während sexueller Aktivität
- Mittelschwere bis sehr schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz NYHA II-IV)
- Herzrhythmusstörungen
- Stark erniedrigter Blutdruck (schwere Hypotonie)
- Bluthochdruck
- Schlaganfall, der erst kurze Zeit zurückliegt - (etwa 6 Monate)
- Sehverlust durch einen Gefäßverschluss am Auge
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erkrankungen (z.B. Leukämie, Sichelzellenanämie, Plasmozytom) bei denen ein Priapismus auftreten kann - (Stunden bis Wochen anhaltende, meist schmerzhafte Dauererrektion des Penis ohne sexuelle Empfindung)
- Penismissbildungen, wie z. B. Verkrümmungen
- Eingeschränkte Leberfunktion
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel ist für Frauen in der Regel nicht geeignet. Sollte sich die Frage nach einer Anwendung aus irgendwelchen Gründen trotzdem stellen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Stillzeit: Fragen Sie in Ausnahmefällen auch dazu Ihren Arzt, da das Arzneimittel für Frauen in der Regel nicht geeignet ist.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 10
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Erektionsstörung
Was ist das? - Definition Von einer Erektionsstörung spricht man, wenn ein Mann über längere Zeit keine Erektion bekommen kann oder der Penis vorzeitig erschlafft. Erst wenn das Problem über sechs Monate besteht und in mehr als zwei Dritteln der Versuche auftritt, gilt es als behandlungsbedürftig.
Krankheitsbild
Erektionsstörungen, medizinisch erektile Dysfunktion genannt, betreffen Männer jeden Alters. Dabei gelingt es nicht, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von körperlichen Erkrankungen bis zu psychischen Belastungen. Besonders mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit. Studien gehen davon aus, dass weltweit über 150 Millionen Männer betroffen sind.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden zeigen sich meist schleichend. Typisch ist, dass der Penis nicht ausreichend steif wird oder die Erektion zu kurz anhält. Bei körperlichen Ursachen fehlen oft auch nächtliche Spontanerektionen. Psychisch bedingte Störungen treten häufig plötzlich auf und sind situationsabhängig.
Folgen/Komplikationen
Erektionsstörungen können das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und zu Partnerschaftsproblemen führen. Auch psychische Folgeerkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen treten bei einigen Betroffen auf. Zudem kann eine erektile Dysfunktion Hinweis auf andere Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Störungen sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind oft komplex und können sich gegenseitig verstärken. Häufige körperliche Auslöser sind:
- Durchblutungsstörungen durch Arteriosklerose
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Nebenwirkungen von Medikamenten
- Nervenschäden durch Operationen oder Erkrankungen
- chronischer Alkoholmissbrauch
- Schlafapnoe oder neurologische Erkrankungen
Zu den psychischen Ursachen zählen unter anderem Stress, Ängste, Beziehungsprobleme und Depressionen.
Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung begünstigen zusätzlich eine erektile Dysfunktion.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er prüft mögliche körperliche Ursachen, misst Hormonwerte und kann Medikamente wie PDE-5-Hemmer verschreiben. Diese verbessern die Durchblutung im Penis. Bei psychischen Ursachen kann eine Sexualtherapie helfen.
Das kann man selbst tun:
Bewegung, gesunde Ernährung und Stressabbau kann bereits viel bewirken. Ärztliche Hilfe ist gefragt, wenn die Beschwerden dauerhaft bestehen oder sich verschlimmern.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Prostatahyperplasie
Was ist das? - Definition Die Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse des Mannes. Sie tritt vor allem im höheren Lebensalter auf und kann durch die Größenzunahme der Drüse den Harnfluss behindern. Obwohl es sich nicht um Krebs handelt, kann die Erkrankung die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild
Die gutartige Prostatahyperplasie ist eine der häufigsten urologischen Erkrankungen bei Männern ab dem mittleren Alter. Ein zunehmendes Wachstum der Prostata engt die Harnröhre ein. Dadurch entstehen Beschwerden beim Wasserlassen. Die Erkrankung entwickelt sich langsam und bleibt anfangs oft unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden nehmen meist schleichend zu. Anfangs sind es leichte Veränderungen beim Wasserlassen, später können die Symptome stärker auftreten. Der Verlauf ist chronisch, die Beschwerden können ohne Behandlung fortschreiten.Zu den typischen Symptomen zählen:
- Abschwächung des Harnstrahls
- verlängertes Wasserlassen
- ständiger Harndrang, auch nachts
- Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
- plötzlich auftretender, starker Harndrang
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Prostatahyperplasie unbehandelt, kann es zu wiederholten Harnwegsinfekten, Blasensteinen oder einer Überdehnung der Blase kommen. In schweren Fällen droht ein Harnverhalt, bei dem kein Wasserlassen mehr möglich ist. Langfristig kann auch die Nierenfunktion beeinträchtigt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Eine Rolle spielen hormonelle Veränderungen im Alter, insbesondere das Verhältnis von Testosteron zu anderen Hormonen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen ein höheres Lebensalter, eine familiäre Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann Medikamente einsetzen, die die Muskulatur der Prostata und Blase entspannen oder das Wachstum der Drüse bremsen. In schweren Fällen ist ein operativer Eingriff möglich.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind ausreichend Bewegung, Gewichtsreduktion und das Vermeiden von abendlichem Alkohol oder koffeinhaltigen Getränken. Grenzen liegen dort, wo Beschwerden stark zunehmen, Harnverhalt auftritt oder die Nieren gefährdet sind. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 05.12.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.