TADALAFIL beta PAH 20 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 13700420
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 112 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- TADALAFIL
- Hersteller:
- betapharm Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Übelkeit sowie zu Sehstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Für Kinder und Jugendliche von 2-17 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche (unter 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche (ab 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff sorgt dafür, dass ein wichtiger Botenstoff zur Erektion des Penis im Überfluss vorhanden ist, indem er den Abbau des Stoffes hemmt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen, Blut kann ungehindert einströmen. Dadurch, dass gleichzeitig der Blutrückstrom gehindert wird, füllt sich der Penis prall mit Blut und er wird steif.
Der Wirkstoff kann jedoch nur eingreifen, wenn der Mann sexuell stimuliert ist.
Außerdem erhöht der Wirkstoff die Menge dieses Botenstoffes in den Lungen und führt auch dort zu einer Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße. Ein erhöhter Blutdruck in der Lunge kann dadurch gesenkt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Hautrötung
- Nasen-Rachenraum-Entzündung
- Schnupfen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Muskelschmerzen
- Rückenschmerzen
- Schmerzen in einem Gliedmaß
- Überempfindlichkeit
- Ohnmachtsanfall
- Migräne
- Verschwommenes Sehen
- Herzklopfen
- Niedriger Blutdruck
- Nasenbluten
- Magen- und Speiseröhrenreflux
- Hautausschlag
- Menstruationsstörung, wie:
- Verlängerte Regelblutungsdauer (Menorrhagie)
- Gesichtsödem
- Brustschmerzen
- Krampfanfall
- Gedächtnisstörung
- Ohrgeräusche
- Plötzlicher Herztod
- Pulsbeschleunigung
- Bluthochdruck
- Nesselausschlag
- Schwitzen
- Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Schmerzhafte Anschwellung des männlichen Gliedes
- Penisblutung
- Blut in der Samenflüssigkeit
- Schwitzen
- Nasenverstopfung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt - (bis 3 Monate)
- Stark erniedrigter Blutdruck (schwere Hypotonie)
- Sehverlust durch einen Gefäßverschluss am Auge
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Herzrhythmusstörungen
- Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Herzfehler im Bereich einer Herzklappe (Aorten- oder Mitralklappe)
- Niedriger Blutdruck
- Bluthochdruck
- Flüssigkeitsmangel
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Erkrankungen (z.B. Leukämie, Sichelzellenanämie, Plasmozytom) bei denen ein Priapismus auftreten kann - (Stunden bis Wochen anhaltende, meist schmerzhafte Dauererrektion des Penis ohne sexuelle Empfindung)
- Penismissbildungen, wie z. B. Verkrümmungen
- Erbliche Netzhauterkrankung der Augen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Pulmonale Hypertonie
Was ist das? - Definition Pulmonale Hypertonie, auch Lungenhochdruck genannt, ist eine Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge dauerhaft erhöht ist. Dadurch wird das Herz, besonders der rechte Herzteil, stark belastet. Die Erkrankung ist selten, kann aber ernst verlaufen, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird.
Krankheitsbild
Bei der pulmonalen Hypertonie sind die Blutgefäße in der Lunge verengt oder verändert. Das Blut kann nicht mehr ungehindert durch die Lunge fließen. Das Herz muss stärker pumpen, um den Widerstand zu überwinden. Mit der Zeit kann dies zu einer Schwäche des rechten Herzens führen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind anfangs wenig auffällig. Häufige Symptome sind:
- Atemnot bei körperlicher Belastung
-
- Schnelle Erschöpfung und Leistungsminderung
-
- Schwindel oder Ohnmachtsanfälle
-
- Brustschmerzen, Herzklopfen oder Wassereinlagerungen
-
Im weiteren Verlauf treten die Beschwerden auch in Ruhe auf. Die Belastbarkeit nimmt deutlich ab und der Alltag wird zunehmend eingeschränkt.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann es zu einer Rechtsherzschwäche kommen. Flüssigkeit sammelt sich im Körper an und Organe werden schlechter durchblutet. In schweren Fällen besteht Lebensgefahr. Zusätzlich steigt das Risiko für Herzrhythmusstörungen und Blutgerinnsel.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Möglich Auslöser sind Herz- oder Lungenerkrankungen, chronische Lungenembolien oder Bindegewebserkrankungen. Auch Lebererkrankungen, bestimmte Medikamente und eine erbliche Veranlagung spielen eine Rolle. Rauchen und Sauerstoffmangel begünstigen einen Lungenhochdruck.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er klärt die Ursache mit speziellen Untersuchungen und setzt je nach Form Medikamente ein, etwa gefäßerweiternde Mittel, Gerinnungshemmer oder Mittel zur Entwässerung.
Das kann man selbst tun: Körperlich im Rahmen der Möglichkeiten aktiv sein, Infekte vermeiden und die ärztlichen Empfehlungen befolgen. Bei zunehmender Atemnot, Ohnmacht oder generell zunehmenden Symptomen ist eine Selbsthilfe nicht mehr möglich und eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 13700420
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 112 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- TADALAFIL
- Hersteller:
- betapharm Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Übelkeit sowie zu Sehstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Für Kinder und Jugendliche von 2-17 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche (unter 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche (ab 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff sorgt dafür, dass ein wichtiger Botenstoff zur Erektion des Penis im Überfluss vorhanden ist, indem er den Abbau des Stoffes hemmt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen, Blut kann ungehindert einströmen. Dadurch, dass gleichzeitig der Blutrückstrom gehindert wird, füllt sich der Penis prall mit Blut und er wird steif.
Der Wirkstoff kann jedoch nur eingreifen, wenn der Mann sexuell stimuliert ist.
Außerdem erhöht der Wirkstoff die Menge dieses Botenstoffes in den Lungen und führt auch dort zu einer Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße. Ein erhöhter Blutdruck in der Lunge kann dadurch gesenkt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Hautrötung
- Nasen-Rachenraum-Entzündung
- Schnupfen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Muskelschmerzen
- Rückenschmerzen
- Schmerzen in einem Gliedmaß
- Überempfindlichkeit
- Ohnmachtsanfall
- Migräne
- Verschwommenes Sehen
- Herzklopfen
- Niedriger Blutdruck
- Nasenbluten
- Magen- und Speiseröhrenreflux
- Hautausschlag
- Menstruationsstörung, wie:
- Verlängerte Regelblutungsdauer (Menorrhagie)
- Gesichtsödem
- Brustschmerzen
- Krampfanfall
- Gedächtnisstörung
- Ohrgeräusche
- Plötzlicher Herztod
- Pulsbeschleunigung
- Bluthochdruck
- Nesselausschlag
- Schwitzen
- Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Schmerzhafte Anschwellung des männlichen Gliedes
- Penisblutung
- Blut in der Samenflüssigkeit
- Schwitzen
- Nasenverstopfung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt - (bis 3 Monate)
- Stark erniedrigter Blutdruck (schwere Hypotonie)
- Sehverlust durch einen Gefäßverschluss am Auge
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Herzrhythmusstörungen
- Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Herzfehler im Bereich einer Herzklappe (Aorten- oder Mitralklappe)
- Niedriger Blutdruck
- Bluthochdruck
- Flüssigkeitsmangel
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Erkrankungen (z.B. Leukämie, Sichelzellenanämie, Plasmozytom) bei denen ein Priapismus auftreten kann - (Stunden bis Wochen anhaltende, meist schmerzhafte Dauererrektion des Penis ohne sexuelle Empfindung)
- Penismissbildungen, wie z. B. Verkrümmungen
- Erbliche Netzhauterkrankung der Augen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Pulmonale Hypertonie
Was ist das? - Definition Pulmonale Hypertonie, auch Lungenhochdruck genannt, ist eine Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge dauerhaft erhöht ist. Dadurch wird das Herz, besonders der rechte Herzteil, stark belastet. Die Erkrankung ist selten, kann aber ernst verlaufen, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird.
Krankheitsbild
Bei der pulmonalen Hypertonie sind die Blutgefäße in der Lunge verengt oder verändert. Das Blut kann nicht mehr ungehindert durch die Lunge fließen. Das Herz muss stärker pumpen, um den Widerstand zu überwinden. Mit der Zeit kann dies zu einer Schwäche des rechten Herzens führen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind anfangs wenig auffällig. Häufige Symptome sind:
- Atemnot bei körperlicher Belastung
-
- Schnelle Erschöpfung und Leistungsminderung
-
- Schwindel oder Ohnmachtsanfälle
-
- Brustschmerzen, Herzklopfen oder Wassereinlagerungen
-
Im weiteren Verlauf treten die Beschwerden auch in Ruhe auf. Die Belastbarkeit nimmt deutlich ab und der Alltag wird zunehmend eingeschränkt.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann es zu einer Rechtsherzschwäche kommen. Flüssigkeit sammelt sich im Körper an und Organe werden schlechter durchblutet. In schweren Fällen besteht Lebensgefahr. Zusätzlich steigt das Risiko für Herzrhythmusstörungen und Blutgerinnsel.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Möglich Auslöser sind Herz- oder Lungenerkrankungen, chronische Lungenembolien oder Bindegewebserkrankungen. Auch Lebererkrankungen, bestimmte Medikamente und eine erbliche Veranlagung spielen eine Rolle. Rauchen und Sauerstoffmangel begünstigen einen Lungenhochdruck.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er klärt die Ursache mit speziellen Untersuchungen und setzt je nach Form Medikamente ein, etwa gefäßerweiternde Mittel, Gerinnungshemmer oder Mittel zur Entwässerung.
Das kann man selbst tun: Körperlich im Rahmen der Möglichkeiten aktiv sein, Infekte vermeiden und die ärztlichen Empfehlungen befolgen. Bei zunehmender Atemnot, Ohnmacht oder generell zunehmenden Symptomen ist eine Selbsthilfe nicht mehr möglich und eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.