TALVOSILEN forte 500 mg/30 mg Tabletten
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Rezeptpflichtiges Arzneimittel
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 12572500
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 500 mg
- Marke:
- TALVOSILEN forte
- Hersteller:
- bene Arzneimittel GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel darf nicht im Liegen eingenommen werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Atemnot bis hin zum Koma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Patienten mit Leber-/Nierenfunktionsstörung oder Gilbert (Meulengracht) -Syndrom: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt evtl. die Einzel-/Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Die Einnahme auf nüchternen Magen fördert den Wirkungseintritt.
Anwendungsgebiete
- Mäßig starke bis starke Schmerzen aller Art, wie:
- Kopfschmerzen
- Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase
- Zahnschmerzen
- Nervenschmerzen
- Schmerzen bei verschleißbedingten Wirbelsäulenerkrankungen, wie:
-
- Arthrose - (vor allem der Wirbelsäule)
- Regelschmerzen
- Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene ab 43kg Körpergewicht, Einzeldosis: 1-2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-4 mal täglich (max. 8 Tabletten pro Tag), Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Codein: Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Außerdem lindert der Wirkstoff den Hustenreiz bei einem sehr trockenen Husten. Dabei blockiert er im Gehirn das sog. Hustenzentrum, wodurch die Anzahl und Heftigkeit der Hustenstösse vermindert wird. Unterstützt wird diese Wirkung durch eine Eindickung des Schleimes in den Atemwegen. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist. Wer den Stoff überdosiert, läuft Gefahr, eine Verstopfung der Atemwege zu provozieren oder nur noch schwer atmen zu können.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Verstopfung
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Mundtrockenheit
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Hautausschlag
- - Hautrötung
- - Juckreiz
- - Nesselausschlag
- Ohnmachtsanfall, bei Einnahme hoher Dosen
- Blutdruckabfall, bei Einnahme hoher Dosen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- schwere Atemschwäche
- Verminderte Atmung
- Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
- Lungenentzündung
- Asthmaanfall (akut)
- Bevorstehende Geburt
- Drohende Frühgeburt
- Zustand nach Mandeloperation, zur Behandlung eines Schlafapnoe-Syndroms bei Kindern und Jugendlichen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck als Folge von Blutverlusten
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem Hirndruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Erbliche Enzymstörung (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel)
- Flüssigkeitsmangel
- Blutarmut durch schnelleren Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
- Glutathion-Mangel
- Mangelernährung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Bluthochdruck, Schmerzen (Muskelschmerzen, Bauchschmerzen), Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Halluzinationen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Selegilin hydrochlorid Pflanzenlezithin Coffein und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Pflanzenlezithin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Pflanzenlezithin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Atembeschwerden, Herzklopfen, Müdigkeit, Verwirrung, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über mehrere Tage miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Alkoholabhängige
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- eingeschränkter Leberfunktion
~i- Blutvergiftung
~i- Mangelernährung
~i-Einnahme der Maximaldosen von Paracetamol
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Alprazolam Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit Clobazam und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Buprenorphin Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Dextromethorphan hydrobromid-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ambroxol hydrochlorid Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit Acetylcystein und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Pflanzenlezithin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden, wie Magen-Darm-Beschwerden oder Gelbfärbung der Augen oder der Haut.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Pflanzenlezithin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Schädigung der Leber. In diesem Zusammenhang kann es zu Abgeschlagenheit, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Gelbfärbung der Haut oder Augen oder zu einer dunklen Verfärbung des Urins kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Lamivudin Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Veränderungen des Blutbilds, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Pflanzenlezithin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel länger als etwa eine Woche regelmäßig einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit und weitere
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lamotrigin Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. Bei Epileptikern könnten in diesem Zusammenhang möglicherweise vermehrt Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tranylcypromin hemisulfat Pflanzenlezithin Coffein Moclobemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme oder Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Baldrian-Tinktur Kamillenblüten-Fluidextrakt Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Guaifenesin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Pflanzenlezithin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Leber kommen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden oder Gelbfärbung der Augen oder der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Phenobarbital Natrium disulfit Carbamazepin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Gabapentin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit Pregabalin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Verstopfung, Benommenheit, Schläfrigkeit, Konzentrations-, Bewusstseinsstörungen oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Pflanzenlezithin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Leber kommen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden oder Gelbfärbung der Augen oder der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bupropion hydrochlorid Pflanzenlezithin Coffein Ethanol insgesamt Natrium disulfit Fluoxetin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Tramadol hydrochlorid Coffein Chlorphenamin hydrogenmaleat Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Granisetron hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Schmerz
Was ist das? - Definition Schmerz ist die Bezeichnung für sehr verschiedene unangenehme Empfindungen. Sie können in ihrem Charakter höchst unterschiedlich sein und ihre Stärke kann von kaum wahrnehmbar bis unerträglich reichen.
Krankheitsbild
Schmerz ist ein vielschichtiges, unangenehmes Empfinden, das sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Spannbreite reicht von leichtem Ziehen bis hin zu starkem, kaum erträglichem Stechen oder Brennen. Er tritt bei akuten Verletzungen ebenso auf wie bei chronischen Erkrankungen. Schmerzen sind in erster Linie ein Warnsignal des Körpers, das auf eine mögliche oder bereits eingetretene Schädigung hinweist. Ohne Schmerzempfinden würden wir Gefahren für unseren Körper oft zu spät bemerken.
Die Reize werden über spezielle Schmerzrezeptoren an der Körperoberfläche oder in Organen wahrgenommen. Diese Signale wandern über Nervenbahnen ins Gehirn, wo sie als Schmerz empfunden werden. Verschiedene Auslöser wie Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder chemische Reize können diesen Prozess in Gang setzen. Auch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes können das Schmerzempfinden beeinflussen oder verfälschen.
Symptome/Verlauf
Schmerzen zeigen sich je nach Ursache und Person unterschiedlich. Man unterscheidet sie unter anderem nach Dauer, Intensität und Art:
- Akute Schmerzen treten plötzlich auf, etwa bei Prellungen, Schnittwunden oder Muskelverspannungen, und verschwinden meist, wenn die Ursache behoben ist.
- Chronische Schmerzen dauern länger an als die ursprüngliche Verletzung, oft über Monate hinweg. Sie gelten inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild.
Auch die Wahrnehmung ist individuell: Manche Menschen vertragen Schmerzen gut, andere weniger. Die kulturelle Prägung kann dabei eine Rolle spielen. Die Art des Schmerzes gibt Hinweise auf die Ursache: Krampfartige (kolikartige) Schmerzen können auf Nieren
- oder Gallensteine hindeuten, dumpfe oder stechende auf Verletzungen oder innere Erkrankungen. Manche Menschen empfinden sogar in amputierten Gliedmaßen weiterhin Schmerzen, sogenannten Phantomschmerzen.
Nicht immer haben Schmerzen eine rein körperliche Ursache. Auch psychische Belastungen wie Stress oder Angst können Beschwerden auslösen, etwa Bauchweh bei Schulangst.
Folgen/Komplikationen
Werden akute Schmerzen behandelt, sind die Aussichten in der Regel gut. Schwieriger sieht es bei chronischen Schmerzen aus: Diese können das Leben stark beeinträchtigen, sowohl körperlich als auch seelisch. Hobbies und Berufstätigkeit sind oft nicht mehr möglich, was zu sozialem Rückzug, Depressionen und Isolation führen kann. Diese psychischen Belastungen wiederum verstärken das Schmerzempfinden. Es entsteht ein Teufelskreis. Deshalb ist bei chronischen Schmerzen nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Unterstützung wichtig, auch für das Umfeld der Betroffenen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schmerzen entstehen, wenn Gewebe geschädigt oder gereizt wird, zum Beispiel durch Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder Operationen. Auch chemische Substanzen wie Säuren oder Laugen können Schmerzen verursachen. Medikamente, insbesondere bei falscher Anwendung, können ihrerseits Schmerzen auslösen (z. B. durch Schädigung von Nieren oder Magen).
Nicht alle Krankheiten verursachen frühzeitig Schmerzen:
Krebserkrankungen können lange schmerzfrei verlaufen und dadurch unentdeckt bleiben. Auch Menschen mit Diabetes spüren Schmerzen oft verzögert oder gar nicht, da die Nerven geschädigt sind. So bleiben bei ihnen mitunter selbst ernsthafte Probleme wie ein Herzinfarkt oder Fußverletzungen unbemerkt.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärzte suchen gezielt nach der Schmerzursache und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Bei akuten Schmerzen stehen oft Medikamente, Schonung oder Kühlung im Vordergrund. Chronische Schmerzen erfordern meist eine umfassendere Behandlung, etwa durch regelmäßige Schmerzmittelgabe, begleitende Therapien und psychologische Unterstützung.
Was man selbst tun kann:
- Bei unklaren oder starken Schmerzen zum Arzt gehen.
- Entspannungsverfahren wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ausprobieren.
- Bei Verstauchungen oder Zerrungen: kühlen und schonen.
- Bei Verspannungen oder krampfartigen Schmerzen: Wärme (z. B. Wärmflasche, Rotlicht).
- Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke nur kurzzeitig verwenden. Als Faustregel gilt: nicht länger als drei oder vier Tage hintereinander, monatlich nicht mehr als an zehn Tagen.
- Bei Kindern ist die Behandlung mit Schmerzmitteln heikel und bedarf einer gründlichen Beratung durch Ärzte und Apotheker. Nicht alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel eignen sich für Kinder.
- Auf mögliche Wechselwirkungen achten, wenn man mehrere Medikamente nimmt.
- Selbsthilfegruppen können bei chronischen Schmerzen sehr hilfreich sein.
- Wer neben Schmerzmitteln noch weitere Medikamente einnimmt, sollte im Gespräch mit einem Apotheker oder einem Arzt gefährliche Wechselwirkungen ausschließen.
Bearbeitungsstand: 17.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kopfschmerzen
Was ist das? - Definition Kopfschmerzen sind Schmerzen im Bereich des Kopfes, die in Intensität, Dauer und Ursache stark variieren können. Sie gehören zu den häufigsten Beschwerden weltweit und betreffen Menschen jeden Alters.
Krankheitsbild
Kopfschmerzen treten in verschiedenen Formen auf. Man unterscheidet zwischen primären Kopfschmerzen, wie Spannungskopfschmerzen, Migräne oder Clusterkopfschmerzen, und sekundären Kopfschmerzen, die durch andere Erkrankungen wie Infektionen oder Verletzungen verursacht werden. Spannungskopfschmerzen sind am weitesten verbreitet und äußern sich meist als beidseitiger, dumpfer Druck. Migräne tritt in der Regel einseitig und pulsierend auf und kann mit weiteren Symptomen einhergehen. Clusterkopfschmerzen sind seltener, aber sehr intensiv und treten in wiederkehrenden Phasen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden unterscheiden sich je nach Art des Kopfschmerzes. Zu den häufigen Symptomen zählen:
- Dumpfer oder drückender Schmerz bei Spannungskopfschmerzen
- Pulsierender, meist einseitiger Schmerz bei Migräne
- Starke, stechende Schmerzen bei Clusterkopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Lichtempfindlichkeit
- Geräuschempfindlichkeit
- Sehstörungen wie Flimmern oder Lichtblitze
- Konzentrationsprobleme
- Schwindel
Der Verlauf kann akut, episodisch oder chronisch sein. Chronische Kopfschmerzen treten an mehr als 15 Tagen pro Monat über mindestens drei Monate auf.
Folgen/Komplikationen
Häufige oder unbehandelte Kopfschmerzen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Betroffene leiden oft unter Schlafproblemen, verminderter Leistungsfähigkeit und sozialem Rückzug. In schweren Fällen kann es zu depressiven Verstimmungen kommen. Sekundäre Kopfschmerzen können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig. Primäre Kopfschmerzen entstehen oft durch eine Kombination aus Veranlagung und äußeren Einflüssen. Sekundäre Kopfschmerzen haben eine konkrete Ursache. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem Stress, Schlafmangel, Flüssigkeitsmangel, hormonelle Schwankungen, Verspannungen, Bildschirmarbeit, ungesunde Ernährung, Alkohol, Wetterumschwünge und übermäßiger Medikamentengebrauch.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch gezielte Fragen, körperliche Untersuchungen und gegebenenfalls bildgebende Verfahren die Ursache klären. Er verschreibt bei Bedarf Medikamente, etwa Gruppen der nichtsteroidale Antirheumatika oder Triptanen.
Das kann man selbst tun: Auf ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, Entspannungstechniken und eine gute Flüssigkeitszufuhr achten. Grenzen sind erreicht, wenn die Schmerzen sehr stark sind, plötzlich auftreten, mit neurologischen Ausfällen einhergehen oder regelmäßig wiederkehren. Dann ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Migräne
Was ist das? - Definition Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die in wiederkehrenden Attacken mit starken, meist einseitigen, pulsierenden Kopfschmerzen auftritt. Häufig kommen weitere Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen sowie eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen oder Gerüchen hinzu.
Krankheitsbild
Typisch für Migräne sind starke, meist einseitige, pulsierende Schmerzen, die Betroffene regelrecht lahmlegen. Migräne gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen: In Deutschland sind rund 8 Millionen Menschen betroffen
- Frauen fast dreimal häufiger als Männer. Am häufigsten treten die Anfälle zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf, aber auch Kinder und Jugendliche können Migräne entwickeln. Migräneattacken dauern mehrere Stunden bis hin zu drei Tagen. Zwischen den Anfällen sind die meisten beschwerdefrei.
Symptome/Verlauf
Ein Migräneanfall zeigt sich durch pulsierende oder pochende Schmerzen, die meist auf einer Kopfseite auftreten, und eine mittlere bis starke Schmerzintensität, die sich bei Bewegung noch verstärkt. Häufig kommen Übelkeit, manchmal sogar Erbrechen, hinzu. Typisch ist auch eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen oder Gerüchen. Viele Betroffene leiden außerdem unter Konzentrationsproblemen, Müdigkeit oder Erschöpfung. Zum Teil treten zusätzlich Sehstörungen in Form einer Aura, Kribbelgefühle oder Sprachprobleme auf.
Der Verlauf gliedert sich oft in typische Phasen:
- Vorbotenphase: Stunden bis Tage vor dem Anfall können Müdigkeit, Reizbarkeit, Heißhunger oder Stimmungsschwankungen auftreten.
- Aura: Bei etwa jedem vierten Betroffenen kommt es zu vorübergehenden Sehstörungen (z. B. Flimmern, Lichtblitze), Kribbeln oder Sprachstörungen.
- Kopfschmerzphase: Heftige, meist einseitige Schmerzen, verstärkt durch Bewegung, oft begleitet von Übelkeit und Empfindlichkeit gegenüber Reizen. Dauer: 4 bis 72 Stunden.
- Erholungsphase: Nach Abklingen der Schmerzen fühlen sich viele noch eine Weile erschöpft. Mit zunehmendem Alter nehmen Häufigkeit und Intensität der Migräneanfälle oft ab.
Folgen/Komplikationen
Migräne kann die Lebensqualität stark beeinflussen. Die Teilnahme an Beruf, Schule und sozialem Leben kann stark beeinträchtigt sein. Viele Betroffene leiden unter dem Druck, den nächsten Anfall zu erwarten.
Wichtig: Plötzlich auftretende, ungewohnt starke Kopfschmerzen sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Sie können auch andere Ursachen haben und beispielsweise auf eine ernste Erkrankung wie eine Hirnblutung oder Hirnhautentzündung hinweisen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der Migräne sind noch nicht vollständig verstanden. Experten gehen von einer Fehlregulation bestimmter Nervenbotenstoffe wie Serotonin aus. Sicher ist, dass verschiedene Faktoren, sogenannte Trigger, Anfälle auslösen oder verstärken können:
- Genetische Veranlagung: Migräne tritt oft familiär gehäuft auf.
- Hormonelle Schwankungen: Besonders bei Frauen spielen Menstruation, Schwangerschaft oder hormonelle Verhütung eine Rolle.
- Stress und emotionale Belastung: Psychischer Druck ist ein häufiger Auslöser.
- Lebensmittel und Alkohol: Rotwein, Schokolade, reifer Käse oder Glutamat können Trigger sein.
- Schlafprobleme: Zu wenig, zu viel oder unregelmäßiger Schlaf begünstigt Anfälle.
- Umweltfaktoren: Wetterumschwünge, grelles Licht, Lärm oder starke Gerüche wirken belastend.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Menschen mit Migräne können durch einige Maßnahmen versuchen die Häufigkeit und Stärke der Anfälle zu verringern und die Lebensqualität wieder zu verbessern:
- ein regelmäßiger Schlaf
- -Wach
- -Rhythmus
- Stressabbau durch Entspannungstechniken
- Regelmäßiger Ausdauersport
- ein Migränetagebuch, um Auslöser zu erkennen
- Meiden individueller Trigger
- Während des Anfalls: Rückzug in einen dunklen, ruhigen Raum
Was der Arzt tun kann:
Ein Arzt kann helfen, Migräne klar von anderen Kopfschmerzarten abzugrenzen und eine passende Behandlung einzuleiten. Zur Akuttherapie kommen Medikamente wie Triptane oder Schmerzmittel infrage, bei Übelkeit zusätzlich Mittel gegen Erbrechen. Bei häufigen oder besonders starken Anfällen kann eine vorbeugende Therapie mit speziellen Medikamenten sinnvoll sein.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 12572500
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 500 mg
- Marke:
- TALVOSILEN forte
- Hersteller:
- bene Arzneimittel GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel darf nicht im Liegen eingenommen werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Atemnot bis hin zum Koma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Patienten mit Leber-/Nierenfunktionsstörung oder Gilbert (Meulengracht) -Syndrom: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt evtl. die Einzel-/Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Die Einnahme auf nüchternen Magen fördert den Wirkungseintritt.
Anwendungsgebiete
- Mäßig starke bis starke Schmerzen aller Art, wie:
- Kopfschmerzen
- Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase
- Zahnschmerzen
- Nervenschmerzen
- Schmerzen bei verschleißbedingten Wirbelsäulenerkrankungen, wie:
-
- Arthrose - (vor allem der Wirbelsäule)
- Regelschmerzen
- Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene ab 43kg Körpergewicht, Einzeldosis: 1-2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-4 mal täglich (max. 8 Tabletten pro Tag), Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Codein: Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Außerdem lindert der Wirkstoff den Hustenreiz bei einem sehr trockenen Husten. Dabei blockiert er im Gehirn das sog. Hustenzentrum, wodurch die Anzahl und Heftigkeit der Hustenstösse vermindert wird. Unterstützt wird diese Wirkung durch eine Eindickung des Schleimes in den Atemwegen. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist. Wer den Stoff überdosiert, läuft Gefahr, eine Verstopfung der Atemwege zu provozieren oder nur noch schwer atmen zu können.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Verstopfung
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Mundtrockenheit
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Hautausschlag
- - Hautrötung
- - Juckreiz
- - Nesselausschlag
- Ohnmachtsanfall, bei Einnahme hoher Dosen
- Blutdruckabfall, bei Einnahme hoher Dosen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- schwere Atemschwäche
- Verminderte Atmung
- Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
- Lungenentzündung
- Asthmaanfall (akut)
- Bevorstehende Geburt
- Drohende Frühgeburt
- Zustand nach Mandeloperation, zur Behandlung eines Schlafapnoe-Syndroms bei Kindern und Jugendlichen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck als Folge von Blutverlusten
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem Hirndruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Erbliche Enzymstörung (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel)
- Flüssigkeitsmangel
- Blutarmut durch schnelleren Abbau roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
- Glutathion-Mangel
- Mangelernährung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Bluthochdruck, Schmerzen (Muskelschmerzen, Bauchschmerzen), Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Halluzinationen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Atembeschwerden, Herzklopfen, Müdigkeit, Verwirrung, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über mehrere Tage miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Alkoholabhängige
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- eingeschränkter Leberfunktion
~i- Blutvergiftung
~i- Mangelernährung
~i-Einnahme der Maximaldosen von Paracetamol
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden, wie Magen-Darm-Beschwerden oder Gelbfärbung der Augen oder der Haut.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Schädigung der Leber. In diesem Zusammenhang kann es zu Abgeschlagenheit, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Gelbfärbung der Haut oder Augen oder zu einer dunklen Verfärbung des Urins kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Veränderungen des Blutbilds, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel länger als etwa eine Woche regelmäßig einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. Bei Epileptikern könnten in diesem Zusammenhang möglicherweise vermehrt Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme oder Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Leber kommen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden oder Gelbfärbung der Augen oder der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Verstopfung, Benommenheit, Schläfrigkeit, Konzentrations-, Bewusstseinsstörungen oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Leber kommen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden oder Gelbfärbung der Augen oder der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Schmerz
Was ist das? - Definition Schmerz ist die Bezeichnung für sehr verschiedene unangenehme Empfindungen. Sie können in ihrem Charakter höchst unterschiedlich sein und ihre Stärke kann von kaum wahrnehmbar bis unerträglich reichen.
Krankheitsbild
Schmerz ist ein vielschichtiges, unangenehmes Empfinden, das sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Spannbreite reicht von leichtem Ziehen bis hin zu starkem, kaum erträglichem Stechen oder Brennen. Er tritt bei akuten Verletzungen ebenso auf wie bei chronischen Erkrankungen. Schmerzen sind in erster Linie ein Warnsignal des Körpers, das auf eine mögliche oder bereits eingetretene Schädigung hinweist. Ohne Schmerzempfinden würden wir Gefahren für unseren Körper oft zu spät bemerken.
Die Reize werden über spezielle Schmerzrezeptoren an der Körperoberfläche oder in Organen wahrgenommen. Diese Signale wandern über Nervenbahnen ins Gehirn, wo sie als Schmerz empfunden werden. Verschiedene Auslöser wie Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder chemische Reize können diesen Prozess in Gang setzen. Auch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes können das Schmerzempfinden beeinflussen oder verfälschen.
Symptome/Verlauf
Schmerzen zeigen sich je nach Ursache und Person unterschiedlich. Man unterscheidet sie unter anderem nach Dauer, Intensität und Art:
- Akute Schmerzen treten plötzlich auf, etwa bei Prellungen, Schnittwunden oder Muskelverspannungen, und verschwinden meist, wenn die Ursache behoben ist.
- Chronische Schmerzen dauern länger an als die ursprüngliche Verletzung, oft über Monate hinweg. Sie gelten inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild.
Auch die Wahrnehmung ist individuell: Manche Menschen vertragen Schmerzen gut, andere weniger. Die kulturelle Prägung kann dabei eine Rolle spielen. Die Art des Schmerzes gibt Hinweise auf die Ursache: Krampfartige (kolikartige) Schmerzen können auf Nieren
- oder Gallensteine hindeuten, dumpfe oder stechende auf Verletzungen oder innere Erkrankungen. Manche Menschen empfinden sogar in amputierten Gliedmaßen weiterhin Schmerzen, sogenannten Phantomschmerzen.
Nicht immer haben Schmerzen eine rein körperliche Ursache. Auch psychische Belastungen wie Stress oder Angst können Beschwerden auslösen, etwa Bauchweh bei Schulangst.
Folgen/Komplikationen
Werden akute Schmerzen behandelt, sind die Aussichten in der Regel gut. Schwieriger sieht es bei chronischen Schmerzen aus: Diese können das Leben stark beeinträchtigen, sowohl körperlich als auch seelisch. Hobbies und Berufstätigkeit sind oft nicht mehr möglich, was zu sozialem Rückzug, Depressionen und Isolation führen kann. Diese psychischen Belastungen wiederum verstärken das Schmerzempfinden. Es entsteht ein Teufelskreis. Deshalb ist bei chronischen Schmerzen nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Unterstützung wichtig, auch für das Umfeld der Betroffenen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schmerzen entstehen, wenn Gewebe geschädigt oder gereizt wird, zum Beispiel durch Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder Operationen. Auch chemische Substanzen wie Säuren oder Laugen können Schmerzen verursachen. Medikamente, insbesondere bei falscher Anwendung, können ihrerseits Schmerzen auslösen (z. B. durch Schädigung von Nieren oder Magen).
Nicht alle Krankheiten verursachen frühzeitig Schmerzen:
Krebserkrankungen können lange schmerzfrei verlaufen und dadurch unentdeckt bleiben. Auch Menschen mit Diabetes spüren Schmerzen oft verzögert oder gar nicht, da die Nerven geschädigt sind. So bleiben bei ihnen mitunter selbst ernsthafte Probleme wie ein Herzinfarkt oder Fußverletzungen unbemerkt.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärzte suchen gezielt nach der Schmerzursache und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Bei akuten Schmerzen stehen oft Medikamente, Schonung oder Kühlung im Vordergrund. Chronische Schmerzen erfordern meist eine umfassendere Behandlung, etwa durch regelmäßige Schmerzmittelgabe, begleitende Therapien und psychologische Unterstützung.
Was man selbst tun kann:
- Bei unklaren oder starken Schmerzen zum Arzt gehen.
- Entspannungsverfahren wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ausprobieren.
- Bei Verstauchungen oder Zerrungen: kühlen und schonen.
- Bei Verspannungen oder krampfartigen Schmerzen: Wärme (z. B. Wärmflasche, Rotlicht).
- Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke nur kurzzeitig verwenden. Als Faustregel gilt: nicht länger als drei oder vier Tage hintereinander, monatlich nicht mehr als an zehn Tagen.
- Bei Kindern ist die Behandlung mit Schmerzmitteln heikel und bedarf einer gründlichen Beratung durch Ärzte und Apotheker. Nicht alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel eignen sich für Kinder.
- Auf mögliche Wechselwirkungen achten, wenn man mehrere Medikamente nimmt.
- Selbsthilfegruppen können bei chronischen Schmerzen sehr hilfreich sein.
- Wer neben Schmerzmitteln noch weitere Medikamente einnimmt, sollte im Gespräch mit einem Apotheker oder einem Arzt gefährliche Wechselwirkungen ausschließen.
Bearbeitungsstand: 17.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kopfschmerzen
Was ist das? - Definition Kopfschmerzen sind Schmerzen im Bereich des Kopfes, die in Intensität, Dauer und Ursache stark variieren können. Sie gehören zu den häufigsten Beschwerden weltweit und betreffen Menschen jeden Alters.
Krankheitsbild
Kopfschmerzen treten in verschiedenen Formen auf. Man unterscheidet zwischen primären Kopfschmerzen, wie Spannungskopfschmerzen, Migräne oder Clusterkopfschmerzen, und sekundären Kopfschmerzen, die durch andere Erkrankungen wie Infektionen oder Verletzungen verursacht werden. Spannungskopfschmerzen sind am weitesten verbreitet und äußern sich meist als beidseitiger, dumpfer Druck. Migräne tritt in der Regel einseitig und pulsierend auf und kann mit weiteren Symptomen einhergehen. Clusterkopfschmerzen sind seltener, aber sehr intensiv und treten in wiederkehrenden Phasen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden unterscheiden sich je nach Art des Kopfschmerzes. Zu den häufigen Symptomen zählen:
- Dumpfer oder drückender Schmerz bei Spannungskopfschmerzen
- Pulsierender, meist einseitiger Schmerz bei Migräne
- Starke, stechende Schmerzen bei Clusterkopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Lichtempfindlichkeit
- Geräuschempfindlichkeit
- Sehstörungen wie Flimmern oder Lichtblitze
- Konzentrationsprobleme
- Schwindel
Der Verlauf kann akut, episodisch oder chronisch sein. Chronische Kopfschmerzen treten an mehr als 15 Tagen pro Monat über mindestens drei Monate auf.
Folgen/Komplikationen
Häufige oder unbehandelte Kopfschmerzen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Betroffene leiden oft unter Schlafproblemen, verminderter Leistungsfähigkeit und sozialem Rückzug. In schweren Fällen kann es zu depressiven Verstimmungen kommen. Sekundäre Kopfschmerzen können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig. Primäre Kopfschmerzen entstehen oft durch eine Kombination aus Veranlagung und äußeren Einflüssen. Sekundäre Kopfschmerzen haben eine konkrete Ursache. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem Stress, Schlafmangel, Flüssigkeitsmangel, hormonelle Schwankungen, Verspannungen, Bildschirmarbeit, ungesunde Ernährung, Alkohol, Wetterumschwünge und übermäßiger Medikamentengebrauch.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch gezielte Fragen, körperliche Untersuchungen und gegebenenfalls bildgebende Verfahren die Ursache klären. Er verschreibt bei Bedarf Medikamente, etwa Gruppen der nichtsteroidale Antirheumatika oder Triptanen.
Das kann man selbst tun: Auf ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, Entspannungstechniken und eine gute Flüssigkeitszufuhr achten. Grenzen sind erreicht, wenn die Schmerzen sehr stark sind, plötzlich auftreten, mit neurologischen Ausfällen einhergehen oder regelmäßig wiederkehren. Dann ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Migräne
Was ist das? - Definition Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die in wiederkehrenden Attacken mit starken, meist einseitigen, pulsierenden Kopfschmerzen auftritt. Häufig kommen weitere Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen sowie eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen oder Gerüchen hinzu.
Krankheitsbild
Typisch für Migräne sind starke, meist einseitige, pulsierende Schmerzen, die Betroffene regelrecht lahmlegen. Migräne gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen: In Deutschland sind rund 8 Millionen Menschen betroffen
- Frauen fast dreimal häufiger als Männer. Am häufigsten treten die Anfälle zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf, aber auch Kinder und Jugendliche können Migräne entwickeln. Migräneattacken dauern mehrere Stunden bis hin zu drei Tagen. Zwischen den Anfällen sind die meisten beschwerdefrei.
Symptome/Verlauf
Ein Migräneanfall zeigt sich durch pulsierende oder pochende Schmerzen, die meist auf einer Kopfseite auftreten, und eine mittlere bis starke Schmerzintensität, die sich bei Bewegung noch verstärkt. Häufig kommen Übelkeit, manchmal sogar Erbrechen, hinzu. Typisch ist auch eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen oder Gerüchen. Viele Betroffene leiden außerdem unter Konzentrationsproblemen, Müdigkeit oder Erschöpfung. Zum Teil treten zusätzlich Sehstörungen in Form einer Aura, Kribbelgefühle oder Sprachprobleme auf.
Der Verlauf gliedert sich oft in typische Phasen:
- Vorbotenphase: Stunden bis Tage vor dem Anfall können Müdigkeit, Reizbarkeit, Heißhunger oder Stimmungsschwankungen auftreten.
- Aura: Bei etwa jedem vierten Betroffenen kommt es zu vorübergehenden Sehstörungen (z. B. Flimmern, Lichtblitze), Kribbeln oder Sprachstörungen.
- Kopfschmerzphase: Heftige, meist einseitige Schmerzen, verstärkt durch Bewegung, oft begleitet von Übelkeit und Empfindlichkeit gegenüber Reizen. Dauer: 4 bis 72 Stunden.
- Erholungsphase: Nach Abklingen der Schmerzen fühlen sich viele noch eine Weile erschöpft. Mit zunehmendem Alter nehmen Häufigkeit und Intensität der Migräneanfälle oft ab.
Folgen/Komplikationen
Migräne kann die Lebensqualität stark beeinflussen. Die Teilnahme an Beruf, Schule und sozialem Leben kann stark beeinträchtigt sein. Viele Betroffene leiden unter dem Druck, den nächsten Anfall zu erwarten.
Wichtig: Plötzlich auftretende, ungewohnt starke Kopfschmerzen sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Sie können auch andere Ursachen haben und beispielsweise auf eine ernste Erkrankung wie eine Hirnblutung oder Hirnhautentzündung hinweisen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der Migräne sind noch nicht vollständig verstanden. Experten gehen von einer Fehlregulation bestimmter Nervenbotenstoffe wie Serotonin aus. Sicher ist, dass verschiedene Faktoren, sogenannte Trigger, Anfälle auslösen oder verstärken können:
- Genetische Veranlagung: Migräne tritt oft familiär gehäuft auf.
- Hormonelle Schwankungen: Besonders bei Frauen spielen Menstruation, Schwangerschaft oder hormonelle Verhütung eine Rolle.
- Stress und emotionale Belastung: Psychischer Druck ist ein häufiger Auslöser.
- Lebensmittel und Alkohol: Rotwein, Schokolade, reifer Käse oder Glutamat können Trigger sein.
- Schlafprobleme: Zu wenig, zu viel oder unregelmäßiger Schlaf begünstigt Anfälle.
- Umweltfaktoren: Wetterumschwünge, grelles Licht, Lärm oder starke Gerüche wirken belastend.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Menschen mit Migräne können durch einige Maßnahmen versuchen die Häufigkeit und Stärke der Anfälle zu verringern und die Lebensqualität wieder zu verbessern:
- ein regelmäßiger Schlaf
- -Wach
- -Rhythmus
- Stressabbau durch Entspannungstechniken
- Regelmäßiger Ausdauersport
- ein Migränetagebuch, um Auslöser zu erkennen
- Meiden individueller Trigger
- Während des Anfalls: Rückzug in einen dunklen, ruhigen Raum
Was der Arzt tun kann:
Ein Arzt kann helfen, Migräne klar von anderen Kopfschmerzarten abzugrenzen und eine passende Behandlung einzuleiten. Zur Akuttherapie kommen Medikamente wie Triptane oder Schmerzmittel infrage, bei Übelkeit zusätzlich Mittel gegen Erbrechen. Bei häufigen oder besonders starken Anfällen kann eine vorbeugende Therapie mit speziellen Medikamenten sinnvoll sein.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.