TAVEGYL 1 mg Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Nesselausschlag - Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen.
Zusammensetzung: Clemastin fumarat 1,338 mg, Clemastin 1 mg, Lactose-1-Wasser, Maisstärke, Talkum, Povidon, Magnesium stearat
Wirkungsweise: Der Wirkstoff hilft bei Allergien und stillt den Juckreiz.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 15607972
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 1 mg
- Marke:
- TAVEGYL
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 14 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Müdigkeit, Magen- Darm- Beschwerden, Krämpfen, Atembeschwerden sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Höchstdosis: Bei Bedarf kann die Dosis für Kinder von 6-12 Jahren auf 2 Tabletten pro Tag gesteigert werden, wobei die Einzeldosis auf 1 Tablette gesteigert wird.
Höchstdosis: Bei Bedarf kann die Dosis für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene auf 6 Tabletten pro Tag gesteigert werden, wobei die Einzeldosis auf 2 Tabletten gesteigert wird.
Anwendungsgebiete
- Nesselausschlag
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hilft bei Allergien und stillt den Juckreiz. Er unterdrückt die Wirkung der körpereigenen Substanz Histamin, indem er sie von ihren Bindungsstellen verdrängt. Histamin spielt als Gewebshormon und Art Botenstoff eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und allergischen Reaktionen. Die Blockade seiner Bindungsstellen unterbricht den allergischen Reaktionsablauf.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Übelkeit
- Magenschmerzen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Sedierung
- Schläfrigkeit
- Erregung, vor allem bei Kindern
- Pulsbeschleunigung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verengung im Verdauungstrakt, am Übergang vom Magen zum Dünndarm oder durch Vernarbung bei einem Magengeschwür
- Herzerkrankungen
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer), die Herzrhythmusstörungen zur Folge haben kann
- Engwinkelglaukom
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Blasenhalsverengung
- Störungen des Salzhaushaltes, zum Beispiel Kalium- oder Magnesiummangel
- Krampfanfälle (Epilepsie), auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 24 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 24 × 37 × 91 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Vorsicht bei Allergie gegen Diphenhydramin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Verabreichungshinweise
Mörsern zur erleichterten Einnahme ist möglich (off-label). Suspendieren zur erleichterten Einnahme ist möglich (off-label). Teilbar zur erleichterten Einnahme.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wirkt sedierend (dämpfend) und sollte genommen werden, wenn diese Wirkung zusätzlich erwünscht ist.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Oxybutynin hydrochlorid Propiverin hydrochlorid R)-tartrat Darifenacin hydrobromid Fesoterodin fumarat Desfesoterodin succinat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amitriptylin hydrochlorid Clomipramin hydrochlorid Imipramin hydrochlorid Doxepin hydrochlorid Trimipramin hydrogenmaleat Trimipramin mesilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Verwirrtheit, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Halluzinationen oder Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Solifenacin succinat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Biperiden hydrochlorid Bornaprin hydrochlorid Butylscopolaminiumbromid Procyclidin hydrochlorid Trihexyphenidyl hydrochlorid Pirenzepin dihydrochlorid-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Etoposid Paracetamol Sternanisöl (24,98:20,82:18,32:7,49: 6,66:6,24:3,91:2,50:2,08:1,83:1,00:1,67:1,25:1,25) und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrations-, Aufmerksamkeitsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Schläfrigkeit oder Benommenheit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trospium chlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Juckreiz
Was ist das? - Definition Juckreiz ist ein unangenehmes Hautempfinden, das den Drang auslöst, sich zu kratzen. Er kann lokal begrenzt oder am ganzen Körper auftreten. Juckreiz ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann, von harmlosen Hautreizungen bis hin zu ernsthaften inneren Erkrankungen. Häufig tritt er vorübergehend auf, kann aber auch chronisch werden.
Krankheitsbild
Juckreiz entsteht durch die Reizung bestimmter Nervenfasern in der Haut. Diese senden Signale an das Gehirn, die es als Kribbeln oder Brennen wahrnimmt. Der Körper reagiert darauf mit dem Reflex, sich zu kratzen. Kurzfristig kann das Linderung verschaffen, langfristig jedoch die Haut zusätzlich reizen und schädigen. Juckreiz kann durch äußere Einflüsse wie Insektenstiche oder trockene Haut entstehen, aber auch durch innere Erkrankungen wie Leber- oder Nierenprobleme verursacht werden. Bei chronischem Juckreiz spricht man von Pruritus.
Symptome/Verlauf
Juckreiz kann sich unterschiedlich äußern. Typische Anzeichen sind:
- Kribbeln, Brennen oder Stechen auf der Haut
- Unwiderstehlicher Drang, sich zu kratzen
- Rötungen, Schwellungen oder Kratzspuren
- Trockene, schuppige oder entzündete Hautstellen
- Verstärkung des Juckreizes bei Wärme oder Stress
Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Akuter Juckreiz klingt meist nach kurzer Zeit ab, etwa nach einem Insektenstich. Chronischer Juckreiz kann über Wochen oder Monate bestehen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Häufig kommt es zu einem Teufelskreis aus Jucken und Kratzen, der die Haut weiter schädigt.
Folgen/Komplikationen
Anhaltender Juckreiz kann zu Hautverletzungen, Entzündungen und Infektionen führen. Durch ständiges Kratzen wird die Hautbarriere geschwächt. Es können sich Ekzeme oder chronische Hautveränderungen entwickeln. Auch psychische Belastungen wie Schlafstörungen, Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen sind möglich. Besonders bei Kindern kann starker Juckreiz das Verhalten und die Konzentration beeinträchtigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Juckreiz kann viele Auslöser besitzen. Zu den häufigen Ursachen zählen trockene Haut, allergische Reaktionen, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, Insektenstiche sowie der Kontakt mit reizenden Stoffen oder bestimmte Medikamente. Auch innere Erkrankungen wie Leber- oder Nierenprobleme, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen können Juckreiz verursachen. Psychische Faktoren wie Stress oder Angst verstärken oft das Empfinden. Risikofaktoren sind unter anderem Alter, chronische Erkrankungen, trockene Heizungsluft und unpassende Hautpflegeprodukte.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung, Hautuntersuchung und gegebenenfalls Bluttests die Ursache klären. Je nach Befund kommen Antihistaminika, entzündungshemmende Wirkstoffe oder spezielle Pflegeprodukte zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Die Haut regelmäßig mit passenden Pflegepräparaten eincremen, besonders nach dem Duschen. Reizstoffe wie Duftstoffe oder aggressive Seifen meiden. Kühle Umschläge oder Bäder mit Haferzusätzen anwenden. Nach Möglichkeit die betroffenen Stellen nicht kratzen, sondern klopfen oder kühlen. Grenzen sind erreicht, wenn der Juckreiz länger als sechs Wochen anhält, sehr stark ist oder mit anderen Symptomen wie Hautveränderungen, Fieber oder Gewichtsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nesselausschlag
Was ist das? - Definition Nesselausschlag ist eine Hauterkrankung, bei der sich plötzlich juckende Quaddeln und manchmal tiefer liegende Schwellungen bilden. Sie ähnelt in ihrer Reaktion dem Kontakt mit Brennnesseln, daher der Name. Die Erkrankung kann akut auftreten oder über längere Zeit bestehen und wird medizinisch als Urtikaria bezeichnet.
Krankheitsbild
Die Hautveränderungen entstehen durch eine Überreaktion des Immunsystems. Dabei werden Botenstoffe wie Histamin freigesetzt, die zu einer verstärkten Durchlässigkeit der Blutgefäße führen. Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus und verursacht die typischen Quaddeln. Man unterscheidet zwischen akutem Nesselausschlag, der meist innerhalb weniger Stunden oder Tage abklingt, und chronischem Nesselausschlag, der über Wochen oder Monate bestehen kann. Die Erkrankung kann den ganzen Körper betreffen oder nur einzelne Stellen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden treten meist plötzlich auf und können sehr belastend sein. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Stark juckende Quaddeln auf der Haut
- Rötung und Schwellung der betroffenen Stellen
- Brennendes oder stechendes Gefühl
- Schwellungen im Gesicht, an Händen oder Füßen
- Angioödeme, also tiefer liegende Schwellungen
- Unruhe und Schlafstörungen durch Juckreiz
- Wechselnde Lokalisation der Hautveränderungen
- Plötzlicher Beginn, oft innerhalb weniger Minuten
Die akute Form klingt meist innerhalb von 24 Stunden ab. Bei der chronischen Form treten die Symptome regelmäßig oder dauerhaft auf. Der Verlauf ist individuell und kann durch bestimmte Auslöser beeinflusst werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Nesselausschlag harmlos, kann aber die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Starker Juckreiz führt zu Schlafmangel und Konzentrationsproblemen. Bei Beteiligung der Atemwege oder bei Kreislaufreaktionen kann es zu einem allergischen Notfall kommen. Chronische Formen belasten Betroffene psychisch und körperlich und erfordern oft eine langfristige Behandlung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig. Häufige Ursachen sind allergische Reaktionen auf Lebensmittel, Medikamente oder Insektenstiche. Auch physikalische Reize wie Druck, Wärme, Kälte oder Sonnenlicht können Nesselausschlag auslösen. Weitere Risikofaktoren sind Stress, Infektionen, hormonelle Veränderungen und Autoimmunprozesse. In vielen Fällen bleibt die genaue Ursache unbekannt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Hauttests mögliche Auslöser identifizieren. Zur Behandlung werden Antihistaminika eingesetzt, bei schweren Fällen auch Kortikosteroide oder Biologika.
Das kann man selbst tun: Auslöser meiden, betroffene Stellen kühlen, lockere Kleidung tragen und Hautpflegeprodukte ohne Duftstoffe verwenden. Grenzen sind erreicht, wenn Atemnot, Kreislaufprobleme oder anhaltende Beschwerden auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Allergische Bindehautentzündung
Was ist das? - Definition Eine allergische Bindehautentzündung ist eine nicht ansteckende Entzündung der Augenbindehaut, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst wird. Sie tritt meist beidseitig auf und kann saisonal oder ganzjährig vorkommen.
Krankheitsbild
Die allergische Bindehautentzündung entsteht, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe überempfindlich reagiert. Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die das Auge schützt. Bei Kontakt mit einem Allergen setzt der Körper entzündungsfördernde Stoffe wie Histamin frei. Das führt zu einer Reizung und Schwellung der Bindehaut. Die Erkrankung tritt oft zusammen mit anderen allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist kurz nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Typischerweise treten Juckreiz, Rötung und vermehrter Tränenfluss auf. Die Augen reagieren oft lichtempfindlich und fühlen sich gereizt an. Bei längerem Verlauf kann es zu einer chronischen Reizung kommen. Die Symptome treten häufig saisonal auf, etwa bei Pollenflug, können aber auch ganzjährig bestehen, wenn die Allergene ständig vorhanden sind.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft die allergische Bindehautentzündung harmlos. Dennoch kann starkes Reiben der Augen zu kleinen Verletzungen führen. In seltenen Fällen kommt es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion. Chronische Beschwerden können die Lebensqualität einschränken und zu Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen führen. Besonders bei Kindern kann die ständige Reizung belastend sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelsporen. Auch Kosmetika oder Augentropfen können eine allergische Reaktion hervorrufen. Menschen mit anderen Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma sind besonders gefährdet. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder trockene Raumluft können die Symptome verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann antiallergische Augentropfen mit bestimmten Wirkstoffen verschreiben. Dazu zählen Antihistaminika zur schnellen Linderung, Mastzellstabilisatoren zur Vorbeugung und Kortisonpräparate bei schwereren Verläufen.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden und die Augen beruhigen, etwa durch kühle Kompressen. Bei Letzteren keine Kamillenprodukte verwenden, da diese die allergische Bindehautentzündung noch verstärken können. Wenn die Beschwerden stark sind, länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Nesselausschlag - Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen.
Zusammensetzung: Clemastin fumarat 1,338 mg, Clemastin 1 mg, Lactose-1-Wasser, Maisstärke, Talkum, Povidon, Magnesium stearat
Wirkungsweise: Der Wirkstoff hilft bei Allergien und stillt den Juckreiz.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 15607972
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 1 mg
- Marke:
- TAVEGYL
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 14 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Müdigkeit, Magen- Darm- Beschwerden, Krämpfen, Atembeschwerden sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Höchstdosis: Bei Bedarf kann die Dosis für Kinder von 6-12 Jahren auf 2 Tabletten pro Tag gesteigert werden, wobei die Einzeldosis auf 1 Tablette gesteigert wird.
Höchstdosis: Bei Bedarf kann die Dosis für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene auf 6 Tabletten pro Tag gesteigert werden, wobei die Einzeldosis auf 2 Tabletten gesteigert wird.
Anwendungsgebiete
- Nesselausschlag
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hilft bei Allergien und stillt den Juckreiz. Er unterdrückt die Wirkung der körpereigenen Substanz Histamin, indem er sie von ihren Bindungsstellen verdrängt. Histamin spielt als Gewebshormon und Art Botenstoff eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und allergischen Reaktionen. Die Blockade seiner Bindungsstellen unterbricht den allergischen Reaktionsablauf.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Übelkeit
- Magenschmerzen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Sedierung
- Schläfrigkeit
- Erregung, vor allem bei Kindern
- Pulsbeschleunigung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verengung im Verdauungstrakt, am Übergang vom Magen zum Dünndarm oder durch Vernarbung bei einem Magengeschwür
- Herzerkrankungen
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer), die Herzrhythmusstörungen zur Folge haben kann
- Engwinkelglaukom
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Blasenhalsverengung
- Störungen des Salzhaushaltes, zum Beispiel Kalium- oder Magnesiummangel
- Krampfanfälle (Epilepsie), auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 24 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 24 × 37 × 91 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Vorsicht bei Allergie gegen Diphenhydramin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Verabreichungshinweise
Mörsern zur erleichterten Einnahme ist möglich (off-label). Suspendieren zur erleichterten Einnahme ist möglich (off-label). Teilbar zur erleichterten Einnahme.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wirkt sedierend (dämpfend) und sollte genommen werden, wenn diese Wirkung zusätzlich erwünscht ist.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Verwirrtheit, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Halluzinationen oder Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrations-, Aufmerksamkeitsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Schläfrigkeit oder Benommenheit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Juckreiz
Was ist das? - Definition Juckreiz ist ein unangenehmes Hautempfinden, das den Drang auslöst, sich zu kratzen. Er kann lokal begrenzt oder am ganzen Körper auftreten. Juckreiz ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann, von harmlosen Hautreizungen bis hin zu ernsthaften inneren Erkrankungen. Häufig tritt er vorübergehend auf, kann aber auch chronisch werden.
Krankheitsbild
Juckreiz entsteht durch die Reizung bestimmter Nervenfasern in der Haut. Diese senden Signale an das Gehirn, die es als Kribbeln oder Brennen wahrnimmt. Der Körper reagiert darauf mit dem Reflex, sich zu kratzen. Kurzfristig kann das Linderung verschaffen, langfristig jedoch die Haut zusätzlich reizen und schädigen. Juckreiz kann durch äußere Einflüsse wie Insektenstiche oder trockene Haut entstehen, aber auch durch innere Erkrankungen wie Leber- oder Nierenprobleme verursacht werden. Bei chronischem Juckreiz spricht man von Pruritus.
Symptome/Verlauf
Juckreiz kann sich unterschiedlich äußern. Typische Anzeichen sind:
- Kribbeln, Brennen oder Stechen auf der Haut
- Unwiderstehlicher Drang, sich zu kratzen
- Rötungen, Schwellungen oder Kratzspuren
- Trockene, schuppige oder entzündete Hautstellen
- Verstärkung des Juckreizes bei Wärme oder Stress
Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Akuter Juckreiz klingt meist nach kurzer Zeit ab, etwa nach einem Insektenstich. Chronischer Juckreiz kann über Wochen oder Monate bestehen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Häufig kommt es zu einem Teufelskreis aus Jucken und Kratzen, der die Haut weiter schädigt.
Folgen/Komplikationen
Anhaltender Juckreiz kann zu Hautverletzungen, Entzündungen und Infektionen führen. Durch ständiges Kratzen wird die Hautbarriere geschwächt. Es können sich Ekzeme oder chronische Hautveränderungen entwickeln. Auch psychische Belastungen wie Schlafstörungen, Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen sind möglich. Besonders bei Kindern kann starker Juckreiz das Verhalten und die Konzentration beeinträchtigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Juckreiz kann viele Auslöser besitzen. Zu den häufigen Ursachen zählen trockene Haut, allergische Reaktionen, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, Insektenstiche sowie der Kontakt mit reizenden Stoffen oder bestimmte Medikamente. Auch innere Erkrankungen wie Leber- oder Nierenprobleme, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen können Juckreiz verursachen. Psychische Faktoren wie Stress oder Angst verstärken oft das Empfinden. Risikofaktoren sind unter anderem Alter, chronische Erkrankungen, trockene Heizungsluft und unpassende Hautpflegeprodukte.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung, Hautuntersuchung und gegebenenfalls Bluttests die Ursache klären. Je nach Befund kommen Antihistaminika, entzündungshemmende Wirkstoffe oder spezielle Pflegeprodukte zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Die Haut regelmäßig mit passenden Pflegepräparaten eincremen, besonders nach dem Duschen. Reizstoffe wie Duftstoffe oder aggressive Seifen meiden. Kühle Umschläge oder Bäder mit Haferzusätzen anwenden. Nach Möglichkeit die betroffenen Stellen nicht kratzen, sondern klopfen oder kühlen. Grenzen sind erreicht, wenn der Juckreiz länger als sechs Wochen anhält, sehr stark ist oder mit anderen Symptomen wie Hautveränderungen, Fieber oder Gewichtsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nesselausschlag
Was ist das? - Definition Nesselausschlag ist eine Hauterkrankung, bei der sich plötzlich juckende Quaddeln und manchmal tiefer liegende Schwellungen bilden. Sie ähnelt in ihrer Reaktion dem Kontakt mit Brennnesseln, daher der Name. Die Erkrankung kann akut auftreten oder über längere Zeit bestehen und wird medizinisch als Urtikaria bezeichnet.
Krankheitsbild
Die Hautveränderungen entstehen durch eine Überreaktion des Immunsystems. Dabei werden Botenstoffe wie Histamin freigesetzt, die zu einer verstärkten Durchlässigkeit der Blutgefäße führen. Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus und verursacht die typischen Quaddeln. Man unterscheidet zwischen akutem Nesselausschlag, der meist innerhalb weniger Stunden oder Tage abklingt, und chronischem Nesselausschlag, der über Wochen oder Monate bestehen kann. Die Erkrankung kann den ganzen Körper betreffen oder nur einzelne Stellen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden treten meist plötzlich auf und können sehr belastend sein. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Stark juckende Quaddeln auf der Haut
- Rötung und Schwellung der betroffenen Stellen
- Brennendes oder stechendes Gefühl
- Schwellungen im Gesicht, an Händen oder Füßen
- Angioödeme, also tiefer liegende Schwellungen
- Unruhe und Schlafstörungen durch Juckreiz
- Wechselnde Lokalisation der Hautveränderungen
- Plötzlicher Beginn, oft innerhalb weniger Minuten
Die akute Form klingt meist innerhalb von 24 Stunden ab. Bei der chronischen Form treten die Symptome regelmäßig oder dauerhaft auf. Der Verlauf ist individuell und kann durch bestimmte Auslöser beeinflusst werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Nesselausschlag harmlos, kann aber die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Starker Juckreiz führt zu Schlafmangel und Konzentrationsproblemen. Bei Beteiligung der Atemwege oder bei Kreislaufreaktionen kann es zu einem allergischen Notfall kommen. Chronische Formen belasten Betroffene psychisch und körperlich und erfordern oft eine langfristige Behandlung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig. Häufige Ursachen sind allergische Reaktionen auf Lebensmittel, Medikamente oder Insektenstiche. Auch physikalische Reize wie Druck, Wärme, Kälte oder Sonnenlicht können Nesselausschlag auslösen. Weitere Risikofaktoren sind Stress, Infektionen, hormonelle Veränderungen und Autoimmunprozesse. In vielen Fällen bleibt die genaue Ursache unbekannt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Hauttests mögliche Auslöser identifizieren. Zur Behandlung werden Antihistaminika eingesetzt, bei schweren Fällen auch Kortikosteroide oder Biologika.
Das kann man selbst tun: Auslöser meiden, betroffene Stellen kühlen, lockere Kleidung tragen und Hautpflegeprodukte ohne Duftstoffe verwenden. Grenzen sind erreicht, wenn Atemnot, Kreislaufprobleme oder anhaltende Beschwerden auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Allergische Bindehautentzündung
Was ist das? - Definition Eine allergische Bindehautentzündung ist eine nicht ansteckende Entzündung der Augenbindehaut, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst wird. Sie tritt meist beidseitig auf und kann saisonal oder ganzjährig vorkommen.
Krankheitsbild
Die allergische Bindehautentzündung entsteht, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe überempfindlich reagiert. Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die das Auge schützt. Bei Kontakt mit einem Allergen setzt der Körper entzündungsfördernde Stoffe wie Histamin frei. Das führt zu einer Reizung und Schwellung der Bindehaut. Die Erkrankung tritt oft zusammen mit anderen allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist kurz nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Typischerweise treten Juckreiz, Rötung und vermehrter Tränenfluss auf. Die Augen reagieren oft lichtempfindlich und fühlen sich gereizt an. Bei längerem Verlauf kann es zu einer chronischen Reizung kommen. Die Symptome treten häufig saisonal auf, etwa bei Pollenflug, können aber auch ganzjährig bestehen, wenn die Allergene ständig vorhanden sind.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft die allergische Bindehautentzündung harmlos. Dennoch kann starkes Reiben der Augen zu kleinen Verletzungen führen. In seltenen Fällen kommt es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion. Chronische Beschwerden können die Lebensqualität einschränken und zu Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen führen. Besonders bei Kindern kann die ständige Reizung belastend sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelsporen. Auch Kosmetika oder Augentropfen können eine allergische Reaktion hervorrufen. Menschen mit anderen Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma sind besonders gefährdet. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder trockene Raumluft können die Symptome verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann antiallergische Augentropfen mit bestimmten Wirkstoffen verschreiben. Dazu zählen Antihistaminika zur schnellen Linderung, Mastzellstabilisatoren zur Vorbeugung und Kortisonpräparate bei schwereren Verläufen.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden und die Augen beruhigen, etwa durch kühle Kompressen. Bei Letzteren keine Kamillenprodukte verwenden, da diese die allergische Bindehautentzündung noch verstärken können. Wenn die Beschwerden stark sind, länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.