TESTOSTERON-Depot 250 mg EIFELFANGO Inj.-Lösung
70,78 €
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Rezeptpflichtiges Arzneimittel
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Pharmazeutische Informationen
Injektionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06333292
- Darreichungsform:
- Injektionslösung (Ampullen)
- Packungsgröße:
- 10 x 1 ml
- Wirkstoffstärke:
- 250 mg
- Marke:
- TESTOSTERON-Depot
- Hersteller:
- EIFELFANGO GmbH & Co. KG
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Unterfunktion der Keimdrüsen (Hypogonadismus) bei Männern, wenn der Testosteronmangel klinisch und labormedizinisch bestätigt wurde (Ersatztherapie).
- Verspätete Geschlechtsentwicklung bei Jungen
- Unterdrückung eines übermäßigen Längenwachstums bei Jungen
- Blutarmut durch Verminderung aller Blutzellen (aplastische chronische Anämie)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein Sexualhormon, das unter anderem bei Männern die Funktion der Sexualorgane aufrecht erhält und das sexuelle Verlangen und die Potenz steigert. Außerdem ist es mitbestimmend für die psychische Verhaltensweise des Mannes, es stimuliert die Produktion der roten Blutkörperchen und fördert den Knochenaufbau und den Abschluss des Knochenwachstums in der Pubertät. Bei Frauen wirkt Testosteron Störungen, die mit einem Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen verbunden sind, entgegen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Erhöhter Volumenanteil an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut
- Erhöhte Zahl an roten Blutkörperchen
- Erhöhte Hämoglobinwerte (Blutfarbstoff-Werte)
- Pulmonale Öl-Mikroembolie
- Lebertumore (gutartige und bösartige)
- Blutbildungsstörung mit erhöhter Anzahl roter Blutkörperchen (Polyzythämie)
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Gewichtszunahme
- Veränderungen des Salzhaushaltes
- Nervosität
- Aggressivität
- Depression
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schlafapnoe
- Infektion der oberen Atemwege
- Verstopfung
- Durchfall
- Entweichen von Darmgasen
- Bauchschmerzen
- Gelbsucht
- Abweichende Leberfunktionswerte
- Hautreaktionen
- Akne
- Hautrötung
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckreiz
- Haarausfall
- Muskelkrämpfe
- Gestörtes sexuelles Verlangen
- Erhöhte Erektionsfähigkeit
- Gestörte Bildung der männlichen Samenzellen bei hoher Dosierung
- Abnahme der Hodengröße bei hoher Dosierung
- Anhaltende schmerzhafte Versteifung (Erektion) des männlichen Gliedes
- Prostataanomalie
- Prostatakrebs
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Brustschmerzen
- Brustdrüsenvergrößerung beim Mann
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- Erhöhung des prostataspezifischen Antigens (PSA)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Hormonabhängiges Prostatakarzinom, bei Verdacht oder bestehend
- Hormonabhängige Brustkrebserkrankung des Mannes (Mammakarzinom), bei Verdacht oder bestehend
- Erhöhte Kalziumwerte aufgrund einer Tumorerkrankung
- Lebertumore, bestehend oder in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 41 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 51 × 38 × 92 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Testosteron (pro Phenprocoumon Benzyl benzoat Testosteron undecanoat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, wie blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Testosteron (pro Benzyl benzoat Testosteron undecanoat Metformin hydrochlorid Sitagliptin phosphat-1-Wasser Pioglitazon hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Anämie
Was ist das? - Definition Bei einer Anämie (Blutarmut) enthält das Blut zu wenige rote Blutkörperchen oder zu wenig Hämoglobin. Dadurch wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was unter anderem zu Müdigkeit, Blässe, Leistungsabfall und Konzentrationsproblemen führen kann.
Krankheitsbild
Eine Anämie, auch Blutarmut genannt, liegt vor, wenn das Blut zu wenig rote Blutkörperchen oder zu wenig Hämoglobin enthält. Hämoglobin ist ein Bestandteil der roten Blutkörperchen. Es bindet den Sauerstoff, der von der Lunge in alle Bereiche des Körpers transportiert wird. Ist davon zu wenig vorhanden, werden Organe und Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dadurch kann es zu verschiedenen Symptomen wie Blässe, Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen kommen.
Symptome / Verlauf
Eine Anämie entwickelt sich häufig langsam und bleibt anfangs oft unbemerkt. Typisch ist eine anhaltende Müdigkeit, da der Körper nicht mehr genug Sauerstoff erhält. Viele Betroffene fühlen sich schnell erschöpft, weniger belastbar und haben Konzentrationsprobleme. Auch Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen können auftreten. Hände und Füße sind häufig kalt.
Je nach Ursache können zusätzliche Beschwerden hinzukommen, zum Beispiel brüchige Nägel, Haarausfall oder ein Brennen der Zunge. Der Verlauf hängt davon ab, wie stark die Anämie ausgeprägt ist und wodurch sie verursacht wird. Leichte Formen verursachen oft nur geringe Beschwerden, während schwere Anämien den Alltag deutlich beeinträchtigen können.
Folgen / Komplikationen
Bleibt eine Anämie unbehandelt, kann sie den Körper dauerhaft belasten. Durch den Sauerstoffmangel muss vor allem das Herz stärker arbeiten, was langfristig das Herz
- -Kreislauf
- -System belasten kann. Bei schweren Anämien steigt das Risiko für Herzprobleme. Außerdem können Leistungsfähigkeit und Konzentration weiter abnehmen. Je nach Ursache der Anämie können weitere Symptome und Komplikationen auftreten. Daher ist die Behandlung der Ursache bei jeder Anämie zentral.
Ursachen / Risikofaktoren
Eine der häufigsten Ursachen für eine Anämie ist Eisenmangel, da Eisen für die Bildung von Hämoglobin notwendig ist. Auch ein Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure kann die Blutbildung stören. Weitere mögliche Ursachen sind Blutverluste, zum Beispiel durch starke Monatsblutungen, innere Blutungen oder Operationen. Daneben können bestimmte Erkrankungen oder seltene genetische Störungen eine Anämie verursachen.
Ein erhöhtes Risiko für eine Blutarmut haben unter anderem Schwangere, ältere Menschen sowie Personen mit unausgewogener Ernährung oder chronischen Erkrankungen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt oder die Ärztin stellt die Diagnose in der Regel mithilfe von Blutuntersuchungen. Dabei werden unter anderem der Hämoglobinwert und mögliche Mangelzustände überprüft. Die Behandlung richtet sich nach dem Auslöser der Anämie und kann die Gabe von Eisen oder Vitaminen sowie die Behandlung von Blutverlusten oder Grunderkrankungen umfassen.
Das kann man selbst tun: Betroffene können darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren und Warnzeichen wie anhaltende Müdigkeit ernst zu nehmen. Wichtig ist außerdem, ärztliche Empfehlungen einzuhalten und verordnete Präparate regelmäßig einzunehmen.
Bearbeitungsstand: 18.02.2026
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06333292
- Darreichungsform:
- Injektionslösung (Ampullen)
- Packungsgröße:
- 10 x 1 ml
- Wirkstoffstärke:
- 250 mg
- Marke:
- TESTOSTERON-Depot
- Hersteller:
- EIFELFANGO GmbH & Co. KG
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Unterfunktion der Keimdrüsen (Hypogonadismus) bei Männern, wenn der Testosteronmangel klinisch und labormedizinisch bestätigt wurde (Ersatztherapie).
- Verspätete Geschlechtsentwicklung bei Jungen
- Unterdrückung eines übermäßigen Längenwachstums bei Jungen
- Blutarmut durch Verminderung aller Blutzellen (aplastische chronische Anämie)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein Sexualhormon, das unter anderem bei Männern die Funktion der Sexualorgane aufrecht erhält und das sexuelle Verlangen und die Potenz steigert. Außerdem ist es mitbestimmend für die psychische Verhaltensweise des Mannes, es stimuliert die Produktion der roten Blutkörperchen und fördert den Knochenaufbau und den Abschluss des Knochenwachstums in der Pubertät. Bei Frauen wirkt Testosteron Störungen, die mit einem Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen verbunden sind, entgegen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Erhöhter Volumenanteil an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut
- Erhöhte Zahl an roten Blutkörperchen
- Erhöhte Hämoglobinwerte (Blutfarbstoff-Werte)
- Pulmonale Öl-Mikroembolie
- Lebertumore (gutartige und bösartige)
- Blutbildungsstörung mit erhöhter Anzahl roter Blutkörperchen (Polyzythämie)
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Gewichtszunahme
- Veränderungen des Salzhaushaltes
- Nervosität
- Aggressivität
- Depression
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schlafapnoe
- Infektion der oberen Atemwege
- Verstopfung
- Durchfall
- Entweichen von Darmgasen
- Bauchschmerzen
- Gelbsucht
- Abweichende Leberfunktionswerte
- Hautreaktionen
- Akne
- Hautrötung
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckreiz
- Haarausfall
- Muskelkrämpfe
- Gestörtes sexuelles Verlangen
- Erhöhte Erektionsfähigkeit
- Gestörte Bildung der männlichen Samenzellen bei hoher Dosierung
- Abnahme der Hodengröße bei hoher Dosierung
- Anhaltende schmerzhafte Versteifung (Erektion) des männlichen Gliedes
- Prostataanomalie
- Prostatakrebs
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Brustschmerzen
- Brustdrüsenvergrößerung beim Mann
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- Erhöhung des prostataspezifischen Antigens (PSA)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Hormonabhängiges Prostatakarzinom, bei Verdacht oder bestehend
- Hormonabhängige Brustkrebserkrankung des Mannes (Mammakarzinom), bei Verdacht oder bestehend
- Erhöhte Kalziumwerte aufgrund einer Tumorerkrankung
- Lebertumore, bestehend oder in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 41 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 51 × 38 × 92 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, wie blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Anämie
Was ist das? - Definition Bei einer Anämie (Blutarmut) enthält das Blut zu wenige rote Blutkörperchen oder zu wenig Hämoglobin. Dadurch wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was unter anderem zu Müdigkeit, Blässe, Leistungsabfall und Konzentrationsproblemen führen kann.
Krankheitsbild
Eine Anämie, auch Blutarmut genannt, liegt vor, wenn das Blut zu wenig rote Blutkörperchen oder zu wenig Hämoglobin enthält. Hämoglobin ist ein Bestandteil der roten Blutkörperchen. Es bindet den Sauerstoff, der von der Lunge in alle Bereiche des Körpers transportiert wird. Ist davon zu wenig vorhanden, werden Organe und Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dadurch kann es zu verschiedenen Symptomen wie Blässe, Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen kommen.
Symptome / Verlauf
Eine Anämie entwickelt sich häufig langsam und bleibt anfangs oft unbemerkt. Typisch ist eine anhaltende Müdigkeit, da der Körper nicht mehr genug Sauerstoff erhält. Viele Betroffene fühlen sich schnell erschöpft, weniger belastbar und haben Konzentrationsprobleme. Auch Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen können auftreten. Hände und Füße sind häufig kalt.
Je nach Ursache können zusätzliche Beschwerden hinzukommen, zum Beispiel brüchige Nägel, Haarausfall oder ein Brennen der Zunge. Der Verlauf hängt davon ab, wie stark die Anämie ausgeprägt ist und wodurch sie verursacht wird. Leichte Formen verursachen oft nur geringe Beschwerden, während schwere Anämien den Alltag deutlich beeinträchtigen können.
Folgen / Komplikationen
Bleibt eine Anämie unbehandelt, kann sie den Körper dauerhaft belasten. Durch den Sauerstoffmangel muss vor allem das Herz stärker arbeiten, was langfristig das Herz
- -Kreislauf
- -System belasten kann. Bei schweren Anämien steigt das Risiko für Herzprobleme. Außerdem können Leistungsfähigkeit und Konzentration weiter abnehmen. Je nach Ursache der Anämie können weitere Symptome und Komplikationen auftreten. Daher ist die Behandlung der Ursache bei jeder Anämie zentral.
Ursachen / Risikofaktoren
Eine der häufigsten Ursachen für eine Anämie ist Eisenmangel, da Eisen für die Bildung von Hämoglobin notwendig ist. Auch ein Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure kann die Blutbildung stören. Weitere mögliche Ursachen sind Blutverluste, zum Beispiel durch starke Monatsblutungen, innere Blutungen oder Operationen. Daneben können bestimmte Erkrankungen oder seltene genetische Störungen eine Anämie verursachen.
Ein erhöhtes Risiko für eine Blutarmut haben unter anderem Schwangere, ältere Menschen sowie Personen mit unausgewogener Ernährung oder chronischen Erkrankungen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt oder die Ärztin stellt die Diagnose in der Regel mithilfe von Blutuntersuchungen. Dabei werden unter anderem der Hämoglobinwert und mögliche Mangelzustände überprüft. Die Behandlung richtet sich nach dem Auslöser der Anämie und kann die Gabe von Eisen oder Vitaminen sowie die Behandlung von Blutverlusten oder Grunderkrankungen umfassen.
Das kann man selbst tun: Betroffene können darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren und Warnzeichen wie anhaltende Müdigkeit ernst zu nehmen. Wichtig ist außerdem, ärztliche Empfehlungen einzuhalten und verordnete Präparate regelmäßig einzunehmen.
Bearbeitungsstand: 18.02.2026
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.