THROMBOCID Gel
19,55 €
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Pharmazeutische Informationen
Gel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01400055
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- THROMBOCID
- Hersteller:
- bene Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel kann längerfristig angewendet werden. Die Anwendungsdauer richtet sich jedoch grundsätzlich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Anwendungsgebiete
- Entzündung von Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebitis)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: dünn, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Natrium pentosan polysulfat wirkt vermutlich nach der Ausscheidung in den Urin durch die Bindung bestimmter Zuckermoleküle (Glykosaminoglykane) an die geschädigte Schleimhaut der Blase und reduziert dadurch das Anhaften von Bakterien an der Innenwand der Blase und in der Folge das Auftreten von Infektionen. Vermutlich spielt die Barrierefunktion des Wirkstoffs an der beschädigten Blasenschleimhaut sowie die entzündungshemmende Wirkung dabei eine Rolle. Daneben wird der Wirkstoff auf Basis seiner entzündungshemmenden Wirkung auch bei Venenentzündungen eingesetzt.
Nebenwirkungen
- Bläschen an der Anwendungsstelle
- Hautreaktion, wie:
- - Wärmegefühl an der Anwendungsstelle
- - Juckreiz an der Anwendungsstelle
- - Hautrötung an der Anwendungsstelle
- Schwellung an der Anwendungsstelle
- Überempfindlichkeit
- Trockenheit an der Anwendungsstelle
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Offene Wunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur unterstützenden Behandlung:
Oberflächliche Venenentzündung
Was ist das? - Definition Eine oberflächliche Venenentzündung ist eine Entzündung einer Vene, die nahe unter der Haut verläuft. Sie entsteht häufig durch Reizung oder kleine Verletzungen der Gefäßwand. Typisch sind Schmerzen, Rötung und eine tastbare Verhärtung entlang der betroffenen Vene.
Krankheitsbild
Bei einer oberflächlichen Venenentzündung entzündet sich eine oberflächliche Vene, meist an Armen oder Beinen. Das betroffene Gefäß fühlt sich oft wie ein harter Strang an und reagiert empfindlich auf Druck. Die Beschwerden beginnen meist lokal begrenzt und können sich entlang der Vene ausbreiten. Die Erkrankung ist oft unangenehm, aber in vielen Fällen gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Typisch sind Schmerzen, Rötung und eine warme, verhärtete Stelle entlang der betroffenen Vene. Die Beschwerden können beim Gehen oder Stehen zunehmen. Manche Betroffene berichten über ein Spannungsgefühl. Der Verlauf ist in der Regel gutartig, kann aber mehrere Tage bis Wochen anhalten. Eine Ausbreitung in tiefere Venen ist selten, sollte aber beachtet werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen bleibt die Entzündung auf die oberflächlichen Venen begrenzt. Selten breitet sie sich auf tiefere Venen aus. Dann steigt das Risiko für eine Thrombose. Auch wiederkehrende Entzündungen sind möglich, besonders wenn Risikofaktoren bestehen. Eine frühzeitige Behandlung hilft, Komplikationen zu vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind kleine Verletzungen der Vene, etwa durch Blutabnahmen oder Infusionen. Auch Krampfadern begünstigen die Entstehung. Zu den Risikofaktoren zählen:
- Krampfadern
- Bewegungsmangel
- langes Stehen oder Sitzen
- Rauchen
Manchmal tritt die Entzündung auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt oft entzündungshemmende Wirkstoffe ein, verschreibt eine Kompressionsbehandlung und empfiehlt gegebenenfalls eine kurze Entlastung der betroffenen Stelle.
Das kann man selbst tun: Durch Bewegung, Hochlagern und kühle Umschläge unterstützt man die Behandlung. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Entzündung sich ausbreitet oder Schwellungen im Bein entstehen. Dann ist ärztliche Abklärung notwendig.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Gel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01400055
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- THROMBOCID
- Hersteller:
- bene Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel kann längerfristig angewendet werden. Die Anwendungsdauer richtet sich jedoch grundsätzlich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Anwendungsgebiete
- Entzündung von Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebitis)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: dünn, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Natrium pentosan polysulfat wirkt vermutlich nach der Ausscheidung in den Urin durch die Bindung bestimmter Zuckermoleküle (Glykosaminoglykane) an die geschädigte Schleimhaut der Blase und reduziert dadurch das Anhaften von Bakterien an der Innenwand der Blase und in der Folge das Auftreten von Infektionen. Vermutlich spielt die Barrierefunktion des Wirkstoffs an der beschädigten Blasenschleimhaut sowie die entzündungshemmende Wirkung dabei eine Rolle. Daneben wird der Wirkstoff auf Basis seiner entzündungshemmenden Wirkung auch bei Venenentzündungen eingesetzt.
Nebenwirkungen
- Bläschen an der Anwendungsstelle
- Hautreaktion, wie:
- - Wärmegefühl an der Anwendungsstelle
- - Juckreiz an der Anwendungsstelle
- - Hautrötung an der Anwendungsstelle
- Schwellung an der Anwendungsstelle
- Überempfindlichkeit
- Trockenheit an der Anwendungsstelle
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Offene Wunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur unterstützenden Behandlung:
Oberflächliche Venenentzündung
Was ist das? - Definition Eine oberflächliche Venenentzündung ist eine Entzündung einer Vene, die nahe unter der Haut verläuft. Sie entsteht häufig durch Reizung oder kleine Verletzungen der Gefäßwand. Typisch sind Schmerzen, Rötung und eine tastbare Verhärtung entlang der betroffenen Vene.
Krankheitsbild
Bei einer oberflächlichen Venenentzündung entzündet sich eine oberflächliche Vene, meist an Armen oder Beinen. Das betroffene Gefäß fühlt sich oft wie ein harter Strang an und reagiert empfindlich auf Druck. Die Beschwerden beginnen meist lokal begrenzt und können sich entlang der Vene ausbreiten. Die Erkrankung ist oft unangenehm, aber in vielen Fällen gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Typisch sind Schmerzen, Rötung und eine warme, verhärtete Stelle entlang der betroffenen Vene. Die Beschwerden können beim Gehen oder Stehen zunehmen. Manche Betroffene berichten über ein Spannungsgefühl. Der Verlauf ist in der Regel gutartig, kann aber mehrere Tage bis Wochen anhalten. Eine Ausbreitung in tiefere Venen ist selten, sollte aber beachtet werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen bleibt die Entzündung auf die oberflächlichen Venen begrenzt. Selten breitet sie sich auf tiefere Venen aus. Dann steigt das Risiko für eine Thrombose. Auch wiederkehrende Entzündungen sind möglich, besonders wenn Risikofaktoren bestehen. Eine frühzeitige Behandlung hilft, Komplikationen zu vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind kleine Verletzungen der Vene, etwa durch Blutabnahmen oder Infusionen. Auch Krampfadern begünstigen die Entstehung. Zu den Risikofaktoren zählen:
- Krampfadern
- Bewegungsmangel
- langes Stehen oder Sitzen
- Rauchen
Manchmal tritt die Entzündung auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt oft entzündungshemmende Wirkstoffe ein, verschreibt eine Kompressionsbehandlung und empfiehlt gegebenenfalls eine kurze Entlastung der betroffenen Stelle.
Das kann man selbst tun: Durch Bewegung, Hochlagern und kühle Umschläge unterstützt man die Behandlung. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Entzündung sich ausbreitet oder Schwellungen im Bein entstehen. Dann ist ärztliche Abklärung notwendig.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.