TUSSORET Kombipckg.Tag/Nacht Kapseln
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Pharmazeutische Informationen
Kombipackung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00078172
- Darreichungsform:
- Kombipackung (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- TUSSORET
- Hersteller:
- MaxMedic Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Bei Reizhusten sollten Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Wochen anwenden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Atemstörungen bis hin zum Koma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Kapsel für den Tag:
Kapsel für die Nacht:
Anwendungsgebiete
- Reizhusten
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der ersten Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Außerdem lindert der Wirkstoff den Hustenreiz bei einem sehr trockenen Husten. Dabei blockiert er im Gehirn das sog. Hustenzentrum, wodurch die Anzahl und Heftigkeit der Hustenstösse vermindert wird. Unterstützt wird diese Wirkung durch eine Eindickung des Schleimes in den Atemwegen. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist. Wer den Stoff überdosiert, läuft Gefahr, eine Verstopfung der Atemwege zu provozieren oder nur noch schwer atmen zu können.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Schlafstörungen
- Euphorie
- Sehstörungen
- Anfälle von Atemnot
- Atemschwäche
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Atemschwäche
- Lungenentzündung
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem Hirndruck
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Fehlende Gallenblase
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
- Niedriger Blutdruck als Folge von Blutverlusten
- Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Bluthochdruck, Schmerzen (Muskelschmerzen, Bauchschmerzen), Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Halluzinationen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Selegilin hydrochlorid Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Alprazolam Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser Clobazam Flunitrazepam und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Buprenorphin Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Ambroxol hydrochlorid Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser Acetylcystein Bromhexin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tranylcypromin hemisulfat Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser Moclobemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Paracetamol Baldrian-Tinktur Kamillenblüten-Fluidextrakt Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Linezolid Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser Phenobarbital Carbamazepin Phenytoin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Gabapentin Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser Pregabalin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Verstopfung, Benommenheit, Schläfrigkeit, Konzentrations-, Bewusstseinsstörungen oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bupropion hydrochlorid Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser Fluoxetin hydrochlorid Paroxetin hydrochlorid-0,5-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Stiripentol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Codein phosphat-0,5-Wasser Codein-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Chronische Bronchitis
Was ist das? - Definition Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Krankheitsbild
Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Symptome / Verlauf
Typisch für eine einfache chronische Bronchitis sind anhaltender Husten und morgendlicher schleimig
- -weißer Auswurf (Raucherhusten). Kommt es zusätzlich zur Verengung der Atemwege durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Schleimhautschwellung sprechen Ärzte von einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COB). Die Patienten leiden dann auch unter Atemnot, zunächst bei körperlicher Belastung, später auch in Ruhe. Betroffene bekommen durch die dauerhafte Reizung der Bronchien auch öfter eine Infektion der Atemwege. Wenn im Laufe der Erkrankung Lungenbläschen zerstört werden, kann sich ein sogenanntes Lungenemphysem bilden
- eine Überblähung der Lunge. Dann sprechen Experten von einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD.
Folgen / Komplikationen
Schreitet die Verengung der Atemwege fort, nimmt die Atemnot zu. Bei schweren Formen der COB kann es zur Überlastung des rechten Herzens (Cor pulmonale) und Herzrhythmusstörungen kommen. Ebenso kann sich eine COPD mit Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) entwickeln.
Gefürchtet sind Verschlechterungsschübe, die häufig durch Infektionen ausgelöst werden. Sie führen zu einer plötzlichen und teils wochenlangen Verschlechterung. Typische Anzeichen sind stärkere Atemnot, Husten, verfärbter Auswurf, Brustenge, Fieber und Erschöpfung. Mitunter ist eine Behandlung im Krankenhaus nötig.
Die Erkrankung schränkt die Lebensqualität stark ein, vermindert die körperliche Leistungsfähigkeit und kann die Lebenserwartung verkürzen
- besonders bei fortgesetztem Rauchen oder häufigen Verschlechterungsschüben.
Ursachen / Risikofaktoren
Hauptursache für eine chronische Bronchitis ist das Rauchen
- sowohl aktiv als auch passiv. Jeder zweite Raucher in Deutschland leidet unter einer einfachen chronischen Bronchitis. An der chronisch
- -obstruktiven Form der Bronchitis erkranken 2 bis 3 Prozent der Frauen und 4 bis 6 Prozent der Männer. 90 Prozent aller Patienten mit COPD sind oder waren Raucher.
Weitere mögliche Auslöser sind Belastung durch Schadstoffe wie Staub, Dämpfe oder Abgase. Manchmal sind die Ursachen einer Erkrankung nicht bekannt.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- Rauchen konsequent aufgeben. Apotheken können mit Nikotinersatzprodukten und Beratung unterstützen.
- Körperliches Training erhöht die Lebensqualität. Bei fortgeschrittener Erkrankung sollte man dies jedoch unbedingt unter ärztlicher Aufsicht durchführen.
- Bei gelb
- -grünem Auswurf oder plötzlicher Atemverschlechterung sofort einen Arzt aufsuchen.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt stellt zunächst eine Diagnose durch Befragung, körperliche Untersuchung, Lungenfunktionstests und gegebenenfalls Röntgen. Er kann je nach Art und Ausprägung der Beschwerden verschiedene Medikamente verschreiben, wie zum Beispiel bronchienerweiternde oder entzündungshemmende Arzneimittel.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Grippe
Was ist das? - Definition An Grippe erkranken Menschen infolge einer Infektion mit Influenzaviren. Die Krankheit darf man nicht mit einer Erkältung gleichsetzen, die durch andere Viren hervorgerufen wird. Grippe kann mitunter merklich schwerer verlaufen als eine Erkältung. Wichtigster Schutz: eine jährliche Grippe-Impfung von Risikopersonen.
Krankheitsbild
Grippe, medizinisch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit der oberen Luftwege, ausgelöst durch Influenzaviren. Übertragen werden sie meist durch Tröpfchen, die Infizierte beim Husten oder Niesen abgeben, womöglich aber auch durch Kontakt zu virushaltigem Sekret auf Oberflächen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) gilt die Faustregel, dass es bei etwa einem Drittel der Infektionen zu einem fieberhaften Verlauf, bei einem weiteren Drittel zu leichteren und dem letzten Drittel zu keinen erkennbaren Krankheitssymptomen kommt. Wenn Menschen erkranken, dann etwa ein bis zwei Tage nach der Infektion mit Influenzaviren.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine Grippe ist der plötzliche, teils heftige Beginn mit Frösteln, Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Weitere mögliche Symptome bestehen in allgemeiner Schwäche, Schweißausbrüchen oder fließender Nase, dazu kommen in seltenen Fällen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Erkrankung hält in der Regel fünf bis sieben Tage an, kann aber mitunter je nach individueller Konstitution, Komplikationen und Risikofaktoren merklich länger dauern. Kommt es zu Komplikationen beziehungsweise einer Verschlechterung, dann typischerweise drei bis zehn Tage nach Symptombeginn.
Folgen/Komplikationen
Anders als Erkältungen kann Grippe, wenn auch selten, schwer verlaufen und sogar lebensgefährliche Komplikationen verursachen. Schwere Verläufe äußern sich oft in Form von Lungenentzündungen durch Influenzaviren selbst oder zusätzliche Bakterieninfektionen. Auch Herzmuskel- oder Hirnentzündungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Von Jahr zu Jahr breiten sich neue Varianten aus, bedingt dadurch, dass sich bestimmte Proteine in der Hülle der Viren rasch verändern können. Typischerweise treten Grippewellen im Winter auf. Dass Menschen im Winter leichter eine Atemwegserkrankung wie Grippe bekommen, kann mehrere Gründe haben. Influenzaviren sollen bei niedrigen Temperaturen und in trockener Luft stabiler sein. Außerdem scheint die Schleimhaut in den oberen Atemwegen bei trockener, kalter Luft anfälliger für eine Infektion zu werden. Zudem kommen im Winter Menschen eher längere Zeit in weniger gut belüfteten Räumen zusammen, was die Virusverbreitung begünstigt. Ein erhöhtes Risiko für schwere Grippeverläufe besteht laut RKI besonders bei älteren Personen und solchen mit Grundkrankheiten wie zum Beispiel chronischen Herz- und Lungenerkrankungen, Stoffwechselleiden wie Diabetes oder Immunschwäche. Auch Schwangerschaften steigern die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe. Nach Darstellung des RKI unterscheiden sich Grippewellen deutlich darin, wie viele Menschen in einer Saison an Grippe erkranken, im Krankenhaus behandelt werden müssen oder sogar sterben. Es erkranken vergleichsweise viele Menschen, wenn das Virus sich genetisch verändert und ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Virus des gleichen Subtyps beziehungsweise der gleichen Linie noch keinen Kontakt hatte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- -bei einer Grippe unbedingt Ruhe/Bettruhe daheim einhalten, um das Herz und andere Organe nicht zu belasten
- -ausreichend Flüssigkeit trinken (Wasser, Kräutertees, Säfte), um den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen und Schleim zu verflüssigen
- -Angehörige bitten, bei Bedarf in der Apotheke nach geeigneten Mitteln zur Linderung der Beschwerden nachzufragen und diese zu besorgen
- -Kontakte bis zur Genesung auf das Notwendigste beschränken
- -beim Husten und Niesen Mund und Nase mit der Ellenbeuge bedecken, nicht mit der Hand, zudem regelmäßig die Hände waschen, zum Schutz von Kontaktpersonen
- -Krankenzimmer regelmäßig lüften
- -Verschlechtern sich die Beschwerden nach Auftreten erster Symptome merklich, sollte ein Arzt zurate gezogen werden
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann bei schweren Verläufen fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente verordnen oder bei bakteriellen Zusatzinfektionen ein Antibiotikum. In bestimmten Fällen kommen spezielle antivirale Medikamente infrage. In den insgesamt seltenen Fällen erheblicher Komplikationen müssen betroffene Patienten vom Arzt womöglich in eine Klinik eingewiesen werden. Eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme ist die jährliche Grippe-Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Risikogruppen empfohlen wird. Das sind vor allem Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab dem 1. Trimenon.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kombipackung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00078172
- Darreichungsform:
- Kombipackung (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- TUSSORET
- Hersteller:
- MaxMedic Pharma GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Bei Reizhusten sollten Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Wochen anwenden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Atemstörungen bis hin zum Koma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Kapsel für den Tag:
Kapsel für die Nacht:
Anwendungsgebiete
- Reizhusten
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der ersten Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Außerdem lindert der Wirkstoff den Hustenreiz bei einem sehr trockenen Husten. Dabei blockiert er im Gehirn das sog. Hustenzentrum, wodurch die Anzahl und Heftigkeit der Hustenstösse vermindert wird. Unterstützt wird diese Wirkung durch eine Eindickung des Schleimes in den Atemwegen. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist. Wer den Stoff überdosiert, läuft Gefahr, eine Verstopfung der Atemwege zu provozieren oder nur noch schwer atmen zu können.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Schlafstörungen
- Euphorie
- Sehstörungen
- Anfälle von Atemnot
- Atemschwäche
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Atemschwäche
- Lungenentzündung
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem Hirndruck
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Fehlende Gallenblase
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
- Niedriger Blutdruck als Folge von Blutverlusten
- Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Bluthochdruck, Schmerzen (Muskelschmerzen, Bauchschmerzen), Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Halluzinationen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Verstopfung, Benommenheit, Schläfrigkeit, Konzentrations-, Bewusstseinsstörungen oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Chronische Bronchitis
Was ist das? - Definition Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Krankheitsbild
Die chronische Bronchitis ist eine langanhaltende Entzündung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. Sie gilt als gegeben, wenn Husten mit Auswurf mindestens drei Monate pro Jahr und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre auftritt. Bei fortschreitender Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege kommen.
Symptome / Verlauf
Typisch für eine einfache chronische Bronchitis sind anhaltender Husten und morgendlicher schleimig
- -weißer Auswurf (Raucherhusten). Kommt es zusätzlich zur Verengung der Atemwege durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Schleimhautschwellung sprechen Ärzte von einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COB). Die Patienten leiden dann auch unter Atemnot, zunächst bei körperlicher Belastung, später auch in Ruhe. Betroffene bekommen durch die dauerhafte Reizung der Bronchien auch öfter eine Infektion der Atemwege. Wenn im Laufe der Erkrankung Lungenbläschen zerstört werden, kann sich ein sogenanntes Lungenemphysem bilden
- eine Überblähung der Lunge. Dann sprechen Experten von einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD.
Folgen / Komplikationen
Schreitet die Verengung der Atemwege fort, nimmt die Atemnot zu. Bei schweren Formen der COB kann es zur Überlastung des rechten Herzens (Cor pulmonale) und Herzrhythmusstörungen kommen. Ebenso kann sich eine COPD mit Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) entwickeln.
Gefürchtet sind Verschlechterungsschübe, die häufig durch Infektionen ausgelöst werden. Sie führen zu einer plötzlichen und teils wochenlangen Verschlechterung. Typische Anzeichen sind stärkere Atemnot, Husten, verfärbter Auswurf, Brustenge, Fieber und Erschöpfung. Mitunter ist eine Behandlung im Krankenhaus nötig.
Die Erkrankung schränkt die Lebensqualität stark ein, vermindert die körperliche Leistungsfähigkeit und kann die Lebenserwartung verkürzen
- besonders bei fortgesetztem Rauchen oder häufigen Verschlechterungsschüben.
Ursachen / Risikofaktoren
Hauptursache für eine chronische Bronchitis ist das Rauchen
- sowohl aktiv als auch passiv. Jeder zweite Raucher in Deutschland leidet unter einer einfachen chronischen Bronchitis. An der chronisch
- -obstruktiven Form der Bronchitis erkranken 2 bis 3 Prozent der Frauen und 4 bis 6 Prozent der Männer. 90 Prozent aller Patienten mit COPD sind oder waren Raucher.
Weitere mögliche Auslöser sind Belastung durch Schadstoffe wie Staub, Dämpfe oder Abgase. Manchmal sind die Ursachen einer Erkrankung nicht bekannt.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- Rauchen konsequent aufgeben. Apotheken können mit Nikotinersatzprodukten und Beratung unterstützen.
- Körperliches Training erhöht die Lebensqualität. Bei fortgeschrittener Erkrankung sollte man dies jedoch unbedingt unter ärztlicher Aufsicht durchführen.
- Bei gelb
- -grünem Auswurf oder plötzlicher Atemverschlechterung sofort einen Arzt aufsuchen.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt stellt zunächst eine Diagnose durch Befragung, körperliche Untersuchung, Lungenfunktionstests und gegebenenfalls Röntgen. Er kann je nach Art und Ausprägung der Beschwerden verschiedene Medikamente verschreiben, wie zum Beispiel bronchienerweiternde oder entzündungshemmende Arzneimittel.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Grippe
Was ist das? - Definition An Grippe erkranken Menschen infolge einer Infektion mit Influenzaviren. Die Krankheit darf man nicht mit einer Erkältung gleichsetzen, die durch andere Viren hervorgerufen wird. Grippe kann mitunter merklich schwerer verlaufen als eine Erkältung. Wichtigster Schutz: eine jährliche Grippe-Impfung von Risikopersonen.
Krankheitsbild
Grippe, medizinisch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit der oberen Luftwege, ausgelöst durch Influenzaviren. Übertragen werden sie meist durch Tröpfchen, die Infizierte beim Husten oder Niesen abgeben, womöglich aber auch durch Kontakt zu virushaltigem Sekret auf Oberflächen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) gilt die Faustregel, dass es bei etwa einem Drittel der Infektionen zu einem fieberhaften Verlauf, bei einem weiteren Drittel zu leichteren und dem letzten Drittel zu keinen erkennbaren Krankheitssymptomen kommt. Wenn Menschen erkranken, dann etwa ein bis zwei Tage nach der Infektion mit Influenzaviren.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine Grippe ist der plötzliche, teils heftige Beginn mit Frösteln, Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Weitere mögliche Symptome bestehen in allgemeiner Schwäche, Schweißausbrüchen oder fließender Nase, dazu kommen in seltenen Fällen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Erkrankung hält in der Regel fünf bis sieben Tage an, kann aber mitunter je nach individueller Konstitution, Komplikationen und Risikofaktoren merklich länger dauern. Kommt es zu Komplikationen beziehungsweise einer Verschlechterung, dann typischerweise drei bis zehn Tage nach Symptombeginn.
Folgen/Komplikationen
Anders als Erkältungen kann Grippe, wenn auch selten, schwer verlaufen und sogar lebensgefährliche Komplikationen verursachen. Schwere Verläufe äußern sich oft in Form von Lungenentzündungen durch Influenzaviren selbst oder zusätzliche Bakterieninfektionen. Auch Herzmuskel- oder Hirnentzündungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Von Jahr zu Jahr breiten sich neue Varianten aus, bedingt dadurch, dass sich bestimmte Proteine in der Hülle der Viren rasch verändern können. Typischerweise treten Grippewellen im Winter auf. Dass Menschen im Winter leichter eine Atemwegserkrankung wie Grippe bekommen, kann mehrere Gründe haben. Influenzaviren sollen bei niedrigen Temperaturen und in trockener Luft stabiler sein. Außerdem scheint die Schleimhaut in den oberen Atemwegen bei trockener, kalter Luft anfälliger für eine Infektion zu werden. Zudem kommen im Winter Menschen eher längere Zeit in weniger gut belüfteten Räumen zusammen, was die Virusverbreitung begünstigt. Ein erhöhtes Risiko für schwere Grippeverläufe besteht laut RKI besonders bei älteren Personen und solchen mit Grundkrankheiten wie zum Beispiel chronischen Herz- und Lungenerkrankungen, Stoffwechselleiden wie Diabetes oder Immunschwäche. Auch Schwangerschaften steigern die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe. Nach Darstellung des RKI unterscheiden sich Grippewellen deutlich darin, wie viele Menschen in einer Saison an Grippe erkranken, im Krankenhaus behandelt werden müssen oder sogar sterben. Es erkranken vergleichsweise viele Menschen, wenn das Virus sich genetisch verändert und ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Virus des gleichen Subtyps beziehungsweise der gleichen Linie noch keinen Kontakt hatte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- -bei einer Grippe unbedingt Ruhe/Bettruhe daheim einhalten, um das Herz und andere Organe nicht zu belasten
- -ausreichend Flüssigkeit trinken (Wasser, Kräutertees, Säfte), um den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen und Schleim zu verflüssigen
- -Angehörige bitten, bei Bedarf in der Apotheke nach geeigneten Mitteln zur Linderung der Beschwerden nachzufragen und diese zu besorgen
- -Kontakte bis zur Genesung auf das Notwendigste beschränken
- -beim Husten und Niesen Mund und Nase mit der Ellenbeuge bedecken, nicht mit der Hand, zudem regelmäßig die Hände waschen, zum Schutz von Kontaktpersonen
- -Krankenzimmer regelmäßig lüften
- -Verschlechtern sich die Beschwerden nach Auftreten erster Symptome merklich, sollte ein Arzt zurate gezogen werden
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann bei schweren Verläufen fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente verordnen oder bei bakteriellen Zusatzinfektionen ein Antibiotikum. In bestimmten Fällen kommen spezielle antivirale Medikamente infrage. In den insgesamt seltenen Fällen erheblicher Komplikationen müssen betroffene Patienten vom Arzt womöglich in eine Klinik eingewiesen werden. Eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme ist die jährliche Grippe-Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Risikogruppen empfohlen wird. Das sind vor allem Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab dem 1. Trimenon.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.