UREOTOP Creme
7,40 €
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Pharmazeutische Informationen
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07203663
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 50 g
- Marke:
- UREOTOP
- Hersteller:
- DERMAPHARM AG
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Ein Okklusivverband (dicht abschließender Verband) sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendung sollte bis zum Abklingen der Symptome fortgesetzt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautreizungen kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Hyperkeratose (starke Verhornung der Haut)
- Ichthyosis (Fischschuppenkrankheit), unterstützende Behandlung
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Ichthyosis (Fischschuppenkrankheit)
- Trockene Hautzustände
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Durch Harnstoff wird die Haut verstärkt mit Feuchtigkeit versorgt und kann diese länger speichern. In Folge weicht die obere Hornschicht auf und die Haut wird geschmeidiger und weicher. Der Zusatz von Harnstoff ermöglicht außerdem anderen Wirkstoffen das Vordringen von der Hautoberfläche in die tiefergelegenen Schichten und verstärkt somit deren Wirkung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautreizungen
- Brennen auf der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
- Schuppenbildung der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Hautentzündungen, akute
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 69 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 30 × 40 × 167 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Hyperkeratose
Was ist das? - Definition Hyperkeratose bezeichnet eine übermäßige Verdickung der obersten Hautschicht. Sie entsteht, wenn der Körper Hautzellen schneller bildet als abstößt. Dies kann an einzelnen Stellen wie Händen oder Füßen oder auch großflächig auftreten. Meist steckt eine Reaktion auf eine Belastung oder eine Reizung dahinter.
Krankheitsbild
Hyperkeratose zeigt sich als deutlich verhärtete, oft gelblich bis bräunliche Hautschicht. Häufig tritt sie an Stellen auf, die stark beansprucht werden. Dazu zählen vor allem Fußsohlen, Handflächen und Areale mit wiederkehrender Reibung oder Druck. Manche Formen sind genetisch bedingt oder treten im Rahmen anderer Hauterkrankungen auf.
Typische Erscheinungsformen sind:
- Verdickte raue Hautstellen
- Rissige Bereiche, besonders an den Fersen
- Schuppige oder verhornt wirkende Hautflächen
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist langsam. Anfangs fühlt sich die Haut lediglich rau an. Später können größere verhärtete Areale entstehen, die spannen oder beim Gehen und Greifen schmerzen. Bei anhaltender Belastung kann die Verdickung weiter anwachsen und zunehmend störend werden. Ohne Behandlung nimmt die Elastizität der betroffenen Stellen ab und es können schmerzhafte Risse entstehen.
Folgen/Komplikationen
Eine unbehandelte Hyperkeratose kann mehrere Probleme verursachen. Besonders an den Füßen drohen tiefere Risse, die wiederum Entzündungen begünstigen. Druckstellen können sich verschlimmern und das Gehen erschweren. Bei bestehenden Grunderkrankungen wie Diabetes steigt das Risiko für schlecht heilende Wunden. Auch Infektionen mit Bakterien oder Pilzen sind möglich, da die rissige Haut eine ideale Eintrittspforte bietet.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind mechanische Reize wie Reibung und Druck durch Schuhe oder Tätigkeiten, die die Hände beanspruchen. Auch trockene Haut fördert das Entstehen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen eine genetische Veranlagung, begleitende Hauterkrankungen wie Psoriasis oder Ekzemformen, hormonelle Einflüsse und ein zunehmendes Alter. Auch eine berufliche Belastung durch ständige Beanspruchung einzelner Hautbereiche erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Hyperkeratose.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er entfernt verdickte Hautschichten schonend und empfiehlt oft Wirkstoffe wie Harnstoff oder Salicylsäure, die die Hornhaut aufweichen.
Das kann man selbst tun: Zu Hause können regelmäßiges Eincremen und sanftes Abtragen helfen sowie das Vermeiden von Reibung und Druck. Grenzen bestehen, wenn Schmerzen, Risse, Entzündungen oder unklare Hautveränderungen auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hühneraugen/Schwielen
Was ist das? - Definition Hühneraugen sind schmerzhafte, meist runde Verdickungen der Haut, die vor allem an den Füßen entstehen. Sie entwickeln sich durch anhaltenden Druck oder Reibung, häufig aus zunächst harmlosen Schwielen. Dabei wächst verhornte Haut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein und kann beim Gehen oder Stehen deutliche Schmerzen verursachen.
Krankheitsbild
Schwielen sind Bereiche der Haut, an denen sich durch Druck oder starke in Inanspruchnahme vermehrt Hornhaut bildet. Ein Hühnerauge ist eine schmerzhafte, meist runde Verhornung der Haut, die am häufigsten an den Füßen - vor allem an der Sohle oder an den Zehen - auftritt. Hühneraugen entstehen an Stellen, die regelmäßig Druck und Reibung ausgesetzt sind. Bleibt der Druck bestehen, kann die Verdickung tiefer in die Haut eindringen und zu einem Hühnerauge mit einem festen, kegel- oder dornartigen Kern in der Mitte werden. Hühneraugen sind meist gelblich-beige und von erhöhter Hornschicht umgeben. Sie können sehr schmerzhaft sein.
Symptome/Verlauf
Schwielen entstehen oft an Füßen oder Händen, wo die Haut erhöhtem Druck ausgesetzt ist. Zum Schutz bildet der Körper hier vermehrt Hornhaut (Hyperkeratose). Es entsteht eine harte, leicht erhabene Stelle ohne große Beschwerden. Bleibt der Druck an einer Stelle dauerhaft bestehen, beispielsweise durch eine Fußfehlstellung oder schlechtsitzendes Schuhwerk, kann ein Hühnerauge (Clavus) entstehen. Hierbei wächst die Hornhaut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein. Der Hornzapfen kann starke Schmerzen verursachen, wenn er auf tiefere Nervenendigungen trifft. Die Schmerzen treten vor allem bei Belastung auf, etwa beim Gehen oder Stehen. In manchen Fällen kann es unter einem Hühnerauge zu entzündlichen Reaktionen im tieferliegenden Gewebe kommen. Wird die Druckbelastung beseitigt, kann sich ein Hühnerauge wieder zurückbilden. Erfolgt dies nicht, wächst die Hornmasse mitunter weiter und die Schmerzen verstärken sich.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein Hühnerauge unbehandelt, kann der anhaltende Druck zu starken Schmerzen und lokal entzündlichen Reaktionen führen. Vor allem bei Menschen mit Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen wie Diabetes kann die Haut leichter verletzt werden, und die Gefahr für Hautschäden oder Infektionen steigt.
Ursachen/Risikofaktoren
Hühneraugen entstehen durch wiederkehrenden Druck oder anhaltende Reibung auf einer Stelle der Haut. Häufig sind schlechtsitzende oder enge Schuhe der Auslöser, die die Haut besonders an knöchernen Vorsprüngen belasten. Auch Fußfehlstellungen oder Gelenkprobleme können dafür sorgen, dass bestimmte Bereiche stärker belastet werden und sich dort Schwielen und später Hühneraugen bilden. Hühneraugen treten häufiger bei Menschen auf, bei denen sich mit zunehmendem Alter Druckbelastungen oder Fehlstellungen verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besonders bei tiefen oder entzündeten Hühneraugen, bei Schmerzen trotz Selbstmaßnahmen oder bei erhöhtem Risiko durch Diabetes oder Durchblutungsstörungen ist eine professionelle Behandlung sinnvoll. Ärztinnen und Ärzte können zudem gegebenenfalls Empfehlungen zu Einlagen, orthopädischer Versorgung oder zur Anpassung von Schuhwerk geben, um weitere Probleme zu vermeiden.
Das kann man selbst tun: Wichtig ist vor allem, die Ursachen zu beseitigen, also den Druck und die Reibung auf die betroffene Stelle zu verringern. Das gelingt in vielen Fällen durch bequemere, gut passende Schuhe, die nicht drücken oder reiben. Hilfreich ist es auch, die Hornhaut durch regelmäßiges Weichen in Wasser und vorsichtiges Entfernen mit einem Bimsstein abzutragen. Allerdings sollte man unbedingt auf scharfe oder spitze Werkzeuge verzichten, um Verletzungen zu vermeiden. Auch spezielle Hühneraugenpflaster oder Mittel zum Aufpinseln können helfen. Druckentlastende Polster, Einlagen oder Schutzringe können zusätzlich den Druck umlenken und Beschwerden lindern. Hühneraugen bilden sich oft von selbst zurück, wenn der belastende Reiz beseitigt wird.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Ichthyosis
Was ist das? - Definition Ichthyosis ist eine Gruppe seltener genetisch bedingter Hauterkrankungen, bei denen sich die oberste Hautschicht stark verdickt und vermehrt schuppt. Die Haut kann trocken rau und oft rissig erscheinen. Die Ausprägung reicht von milden Formen bis zu schweren Varianten, die bereits bei der Geburt auftreten.
Krankheitsbild
Eine Ichthyosis zeigt sich typischerweise durch trockene und schuppende Haut, die an Fischschuppen erinnert. Die Schuppung kann fein oder grob sein. Sie betrifft je nach Form große Teile des Körpers. Bei manchen Betroffenen sind Arme, Beine und der Rumpf besonders ausgeprägt betroffen. Die Haut verliert schneller Feuchtigkeit als normal, wodurch Spannungsgefühl und Reizbarkeit der betroffenen Stellen zunehmen.
Zu den typischen Merkmalen zählen:n
- trockene gespannte Haut
- größere Schuppenfelder, die sich langsam erneuern
- rissige und empfindliche Bereiche
Symptome/Verlauf
Die Erkrankung entwickelt sich meist früh und bleibt lebenslang bestehen. Bei erblichen Formen zeigen sich die Symptome oft schon im Säuglingsalter. Im Verlauf kann die Haut immer wieder Phasen mit starker Austrocknung und vermehrter Schuppenbildung durchlaufen. Kalte und trockene Tage verschlimmern häufig die Beschwerden. Manche Betroffene erleben zudem Juckreiz oder leichte Entzündungsreaktionen. Die Symptome können je nach Form der Ichthyosis stabil bleiben oder sich mit dem Alter verändern.
Folgen/Komplikationen
Bei schweren Ausprägungen kann die verringerte Elastizität der Haut zu tiefen Rissen führen, die Schmerzen verursachen und Infektionen begünstigen. Eine starke Verhornung kann die Beweglichkeit einschränken, etwa an Ellbogen Knien oder Fingern. Bei ausgeprägtem Feuchtigkeitsverlust besteht ein erhöhtes Risiko für Entzündungen und Hautreizungen. Manche Formen können zudem die Schweißbildung beeinträchtigen, wodurch die Temperaturregulation erschwert wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die meisten Ichthyosisformen sind erblich bedingt. Mutationen in bestimmten Genen stören die normale Bildung und Reifung der Hautzellen. In seltenen Fällen treten die Hautveränderungen als Folge anderer Erkrankungen auf, zum Beispiel bei Stoffwechsel- oder Schilddrüsenstörungen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen neben der erblichen Veranlagung bereits bestehende innere Erkrankungen, die die Haut beeinflussen können. Sehr trockene Luft verstärkt die Beschwerden oft zusätzlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er empfiehlt meist feuchtigkeitsbindende und hornlösende Wirkstoffe wie Harnstoff oder Milchsäure, die die Haut geschmeidiger machen.
Das kann man selbst tun: Zu Hause helfen regelmäßiges Eincremen und sanftes Entfernen lockerer Schuppen sowie das Vermeiden trockener Raumluft. Grenzen sind erreicht, wenn Schmerzen Entzündungen, offene Stellen oder plötzliche Verschlechterungen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07203663
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 50 g
- Marke:
- UREOTOP
- Hersteller:
- DERMAPHARM AG
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Ein Okklusivverband (dicht abschließender Verband) sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendung sollte bis zum Abklingen der Symptome fortgesetzt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautreizungen kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Hyperkeratose (starke Verhornung der Haut)
- Ichthyosis (Fischschuppenkrankheit), unterstützende Behandlung
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Ichthyosis (Fischschuppenkrankheit)
- Trockene Hautzustände
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Durch Harnstoff wird die Haut verstärkt mit Feuchtigkeit versorgt und kann diese länger speichern. In Folge weicht die obere Hornschicht auf und die Haut wird geschmeidiger und weicher. Der Zusatz von Harnstoff ermöglicht außerdem anderen Wirkstoffen das Vordringen von der Hautoberfläche in die tiefergelegenen Schichten und verstärkt somit deren Wirkung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautreizungen
- Brennen auf der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
- Schuppenbildung der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Hautentzündungen, akute
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 69 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 30 × 40 × 167 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Hyperkeratose
Was ist das? - Definition Hyperkeratose bezeichnet eine übermäßige Verdickung der obersten Hautschicht. Sie entsteht, wenn der Körper Hautzellen schneller bildet als abstößt. Dies kann an einzelnen Stellen wie Händen oder Füßen oder auch großflächig auftreten. Meist steckt eine Reaktion auf eine Belastung oder eine Reizung dahinter.
Krankheitsbild
Hyperkeratose zeigt sich als deutlich verhärtete, oft gelblich bis bräunliche Hautschicht. Häufig tritt sie an Stellen auf, die stark beansprucht werden. Dazu zählen vor allem Fußsohlen, Handflächen und Areale mit wiederkehrender Reibung oder Druck. Manche Formen sind genetisch bedingt oder treten im Rahmen anderer Hauterkrankungen auf.
Typische Erscheinungsformen sind:
- Verdickte raue Hautstellen
- Rissige Bereiche, besonders an den Fersen
- Schuppige oder verhornt wirkende Hautflächen
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist langsam. Anfangs fühlt sich die Haut lediglich rau an. Später können größere verhärtete Areale entstehen, die spannen oder beim Gehen und Greifen schmerzen. Bei anhaltender Belastung kann die Verdickung weiter anwachsen und zunehmend störend werden. Ohne Behandlung nimmt die Elastizität der betroffenen Stellen ab und es können schmerzhafte Risse entstehen.
Folgen/Komplikationen
Eine unbehandelte Hyperkeratose kann mehrere Probleme verursachen. Besonders an den Füßen drohen tiefere Risse, die wiederum Entzündungen begünstigen. Druckstellen können sich verschlimmern und das Gehen erschweren. Bei bestehenden Grunderkrankungen wie Diabetes steigt das Risiko für schlecht heilende Wunden. Auch Infektionen mit Bakterien oder Pilzen sind möglich, da die rissige Haut eine ideale Eintrittspforte bietet.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind mechanische Reize wie Reibung und Druck durch Schuhe oder Tätigkeiten, die die Hände beanspruchen. Auch trockene Haut fördert das Entstehen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen eine genetische Veranlagung, begleitende Hauterkrankungen wie Psoriasis oder Ekzemformen, hormonelle Einflüsse und ein zunehmendes Alter. Auch eine berufliche Belastung durch ständige Beanspruchung einzelner Hautbereiche erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Hyperkeratose.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er entfernt verdickte Hautschichten schonend und empfiehlt oft Wirkstoffe wie Harnstoff oder Salicylsäure, die die Hornhaut aufweichen.
Das kann man selbst tun: Zu Hause können regelmäßiges Eincremen und sanftes Abtragen helfen sowie das Vermeiden von Reibung und Druck. Grenzen bestehen, wenn Schmerzen, Risse, Entzündungen oder unklare Hautveränderungen auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hühneraugen/Schwielen
Was ist das? - Definition Hühneraugen sind schmerzhafte, meist runde Verdickungen der Haut, die vor allem an den Füßen entstehen. Sie entwickeln sich durch anhaltenden Druck oder Reibung, häufig aus zunächst harmlosen Schwielen. Dabei wächst verhornte Haut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein und kann beim Gehen oder Stehen deutliche Schmerzen verursachen.
Krankheitsbild
Schwielen sind Bereiche der Haut, an denen sich durch Druck oder starke in Inanspruchnahme vermehrt Hornhaut bildet. Ein Hühnerauge ist eine schmerzhafte, meist runde Verhornung der Haut, die am häufigsten an den Füßen - vor allem an der Sohle oder an den Zehen - auftritt. Hühneraugen entstehen an Stellen, die regelmäßig Druck und Reibung ausgesetzt sind. Bleibt der Druck bestehen, kann die Verdickung tiefer in die Haut eindringen und zu einem Hühnerauge mit einem festen, kegel- oder dornartigen Kern in der Mitte werden. Hühneraugen sind meist gelblich-beige und von erhöhter Hornschicht umgeben. Sie können sehr schmerzhaft sein.
Symptome/Verlauf
Schwielen entstehen oft an Füßen oder Händen, wo die Haut erhöhtem Druck ausgesetzt ist. Zum Schutz bildet der Körper hier vermehrt Hornhaut (Hyperkeratose). Es entsteht eine harte, leicht erhabene Stelle ohne große Beschwerden. Bleibt der Druck an einer Stelle dauerhaft bestehen, beispielsweise durch eine Fußfehlstellung oder schlechtsitzendes Schuhwerk, kann ein Hühnerauge (Clavus) entstehen. Hierbei wächst die Hornhaut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein. Der Hornzapfen kann starke Schmerzen verursachen, wenn er auf tiefere Nervenendigungen trifft. Die Schmerzen treten vor allem bei Belastung auf, etwa beim Gehen oder Stehen. In manchen Fällen kann es unter einem Hühnerauge zu entzündlichen Reaktionen im tieferliegenden Gewebe kommen. Wird die Druckbelastung beseitigt, kann sich ein Hühnerauge wieder zurückbilden. Erfolgt dies nicht, wächst die Hornmasse mitunter weiter und die Schmerzen verstärken sich.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein Hühnerauge unbehandelt, kann der anhaltende Druck zu starken Schmerzen und lokal entzündlichen Reaktionen führen. Vor allem bei Menschen mit Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen wie Diabetes kann die Haut leichter verletzt werden, und die Gefahr für Hautschäden oder Infektionen steigt.
Ursachen/Risikofaktoren
Hühneraugen entstehen durch wiederkehrenden Druck oder anhaltende Reibung auf einer Stelle der Haut. Häufig sind schlechtsitzende oder enge Schuhe der Auslöser, die die Haut besonders an knöchernen Vorsprüngen belasten. Auch Fußfehlstellungen oder Gelenkprobleme können dafür sorgen, dass bestimmte Bereiche stärker belastet werden und sich dort Schwielen und später Hühneraugen bilden. Hühneraugen treten häufiger bei Menschen auf, bei denen sich mit zunehmendem Alter Druckbelastungen oder Fehlstellungen verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besonders bei tiefen oder entzündeten Hühneraugen, bei Schmerzen trotz Selbstmaßnahmen oder bei erhöhtem Risiko durch Diabetes oder Durchblutungsstörungen ist eine professionelle Behandlung sinnvoll. Ärztinnen und Ärzte können zudem gegebenenfalls Empfehlungen zu Einlagen, orthopädischer Versorgung oder zur Anpassung von Schuhwerk geben, um weitere Probleme zu vermeiden.
Das kann man selbst tun: Wichtig ist vor allem, die Ursachen zu beseitigen, also den Druck und die Reibung auf die betroffene Stelle zu verringern. Das gelingt in vielen Fällen durch bequemere, gut passende Schuhe, die nicht drücken oder reiben. Hilfreich ist es auch, die Hornhaut durch regelmäßiges Weichen in Wasser und vorsichtiges Entfernen mit einem Bimsstein abzutragen. Allerdings sollte man unbedingt auf scharfe oder spitze Werkzeuge verzichten, um Verletzungen zu vermeiden. Auch spezielle Hühneraugenpflaster oder Mittel zum Aufpinseln können helfen. Druckentlastende Polster, Einlagen oder Schutzringe können zusätzlich den Druck umlenken und Beschwerden lindern. Hühneraugen bilden sich oft von selbst zurück, wenn der belastende Reiz beseitigt wird.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Ichthyosis
Was ist das? - Definition Ichthyosis ist eine Gruppe seltener genetisch bedingter Hauterkrankungen, bei denen sich die oberste Hautschicht stark verdickt und vermehrt schuppt. Die Haut kann trocken rau und oft rissig erscheinen. Die Ausprägung reicht von milden Formen bis zu schweren Varianten, die bereits bei der Geburt auftreten.
Krankheitsbild
Eine Ichthyosis zeigt sich typischerweise durch trockene und schuppende Haut, die an Fischschuppen erinnert. Die Schuppung kann fein oder grob sein. Sie betrifft je nach Form große Teile des Körpers. Bei manchen Betroffenen sind Arme, Beine und der Rumpf besonders ausgeprägt betroffen. Die Haut verliert schneller Feuchtigkeit als normal, wodurch Spannungsgefühl und Reizbarkeit der betroffenen Stellen zunehmen.
Zu den typischen Merkmalen zählen:n
- trockene gespannte Haut
- größere Schuppenfelder, die sich langsam erneuern
- rissige und empfindliche Bereiche
Symptome/Verlauf
Die Erkrankung entwickelt sich meist früh und bleibt lebenslang bestehen. Bei erblichen Formen zeigen sich die Symptome oft schon im Säuglingsalter. Im Verlauf kann die Haut immer wieder Phasen mit starker Austrocknung und vermehrter Schuppenbildung durchlaufen. Kalte und trockene Tage verschlimmern häufig die Beschwerden. Manche Betroffene erleben zudem Juckreiz oder leichte Entzündungsreaktionen. Die Symptome können je nach Form der Ichthyosis stabil bleiben oder sich mit dem Alter verändern.
Folgen/Komplikationen
Bei schweren Ausprägungen kann die verringerte Elastizität der Haut zu tiefen Rissen führen, die Schmerzen verursachen und Infektionen begünstigen. Eine starke Verhornung kann die Beweglichkeit einschränken, etwa an Ellbogen Knien oder Fingern. Bei ausgeprägtem Feuchtigkeitsverlust besteht ein erhöhtes Risiko für Entzündungen und Hautreizungen. Manche Formen können zudem die Schweißbildung beeinträchtigen, wodurch die Temperaturregulation erschwert wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die meisten Ichthyosisformen sind erblich bedingt. Mutationen in bestimmten Genen stören die normale Bildung und Reifung der Hautzellen. In seltenen Fällen treten die Hautveränderungen als Folge anderer Erkrankungen auf, zum Beispiel bei Stoffwechsel- oder Schilddrüsenstörungen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen neben der erblichen Veranlagung bereits bestehende innere Erkrankungen, die die Haut beeinflussen können. Sehr trockene Luft verstärkt die Beschwerden oft zusätzlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er empfiehlt meist feuchtigkeitsbindende und hornlösende Wirkstoffe wie Harnstoff oder Milchsäure, die die Haut geschmeidiger machen.
Das kann man selbst tun: Zu Hause helfen regelmäßiges Eincremen und sanftes Entfernen lockerer Schuppen sowie das Vermeiden trockener Raumluft. Grenzen sind erreicht, wenn Schmerzen Entzündungen, offene Stellen oder plötzliche Verschlechterungen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.