VAGI C Vaginaltabletten
9,79 €
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Pharmazeutische Informationen
Vaginaltabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 08897001
- Darreichungsform:
- Vaginaltabletten (Vaginaltabletten)
- Packungsgröße:
- 6 Stück
- Marke:
- VAGI
- Hersteller:
- ALMIRALL HERMAL GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bringen Sie das Arzneimittel mit sauberen Händen tief in die Scheide ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Um eine Normalisierung des pH-Wertes und der Scheidenflora zu erreichen, sollte das Arzneimittel über mindestens 6 Tage angewendet werden. Wenn nötig kann die Behandlung wiederholt oder verlängert werden. Die längerfristige Anwendung empfiehlt sich besonders dann, wenn aufgrund bestimmter Begleitumstände (z.B. Schwangerschaft) eine Änderung des normalen Scheidenmilieus zu erwarten ist.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Behandlung einer chronischen oder wiederkehrenden unspezifischen Infektion der Scheide; zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Frauen, Einzeldosis: 1 Vaginaltablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Vitamin C führt zu einer Absenkung des pH-Wertes der Scheide. Dies bewirkt eine Hemmung all derjenigen Bakterien, die bei einem pH-Wert von 4,0 nicht mehr wachsen können. Somit wirkt es keimtötend und hemmend auf das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Brennendes Gefühl in das Scheide
- Juckreiz in der Scheide
- Scheidenentzündung durch Pilze
- Allergische Reaktion auf einen Hilfsstoff
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Vaginalsoor (Hefepilzinfektion der Scheide und Schamlippen)
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
Bakterielle Infektionen der Scheide
Was ist das? - Definition Die bakterielle Vaginose (BV) ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Bakterien in der Scheide. Normalerweise überwiegen dort schützende Milchsäurebakterien. Bei einer BV sind diese vermindert, während sich andere Bakterien stärker vermehren. Bei vielen Frauen kommt es zu einem gräulichen Ausfluss und unangenehmen fischigen Geruch.
Krankheitsbild
Bei bakteriellen Infektionen der Scheide, auch als bakterielle Vaginose (BV) bezeichnet, ist das natürliche bakterielle Gleichgewicht in der Vagina gestört. In einer gesunden Vaginalflora überwiegen Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Sie sorgen durch die Bildung von Milchsäure für ein saures Milieu, das vor krankmachenden Keimen schützt. Bei einer bakteriellen Vaginose kommt es zu einer Verschiebung dieses Gleichgewichts: Die schützenden Laktobazillen werden zurückgedrängt, während sich andere Bakterien, insbesondere sogenannte Gardnerella species, stark vermehren. Die bakterielle Vaginose gilt heute nicht als klassische Infektion durch einen einzelnen Erreger, sondern als komplexe Störung des Scheidenmilieus (Dysbiose). Sie gehört zu den häufigsten vaginalen Erkrankungen bei sexuell aktiven Frauen.
Symptome/Verlauf
Eine BV zeigt sich häufig durch vaginalen Ausfluss, der in der Regel dünnflüssig und grau-weißlich ist. Außerdem entsteht bei vielen Frauen der typische unangenehm fischige Geruch, häufig verstärkt nach dem Geschlechtsverkehr. Viele Betroffenen haben keine Beschwerden und die BV verläuft symptomlos. Allerdings bekommen Frauen, die bereits einmal eine Infektion hatten, diese auch häufig wieder (rezidivierende BV). Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Scheidentrockenheit weisen eher auf eine Scheidenentzündung (Vaginitis) hin.
Folgen/Komplikationen
Auch wenn die Beschwerden oft als mild empfunden werden, kann eine bakterielle Vaginose gesundheitliche Folgen haben. Sie ist mit einem erhöhten Risiko für aufsteigende Infektionen des oberen Genitaltrakts verbunden, etwa Entzündungen von Gebärmutter oder Eileitern. Zudem besteht ein Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für sexuell übertragbare Infektionen. In der Schwangerschaft kann eine bakterielle Vaginose mit Komplikationen wie vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburtlichkeit oder Infektionen nach der Entbindung in Verbindung stehen. Deshalb ist eine gezielte Diagnostik und Behandlung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der bakteriellen Vaginose sind noch nicht vollständig geklärt. Entscheidend ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Vaginalflora. Bestimmte Faktoren können das Risiko für eine solche Verschiebung erhöhen. Dazu zählen sexuelle Aktivität und Partnerwechsel, Rauchen sowie intensive Intimhygiene. Auch hormonelle Veränderungen können das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora beeinflussen. Bei einer BV handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Einflüsse auf das Scheidenmilieu.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Zur Behandlung werden in der Regel Antibiotika eingesetzt, die entweder lokal in der Vagina oder als Tablette eingenommen werden. Auch antiseptische Präparate können optional aufgetragen werden. Ziel ist es, die übermäßig vermehrten Bakterien zu reduzieren. Bei wiederkehrenden Verläufen können längerfristige Therapieschemata erforderlich sein. Zudem erfolgt eine Beratung zu möglichen Risikofaktoren und zur Vorbeugung weiterer Episoden.
Das kann man selbst tun: Eine schonende Intimhygiene und der Verzicht auf aggressive Reinigungsprodukte unterstützen den Erhalt einer gesunden Vaginalflora. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden. Zur Stabilisierung des Scheidenmilieus können - nach ärztlicher Rücksprache - geeignete Präparate eingesetzt werden, die das Wachstum von Laktobazillen fördern. Ziel ist es, das saure Milieu wiederherzustellen und Rückfälle möglichst zu vermeiden.
Bearbeitungsstand: 17.04.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Vaginaltabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 08897001
- Darreichungsform:
- Vaginaltabletten (Vaginaltabletten)
- Packungsgröße:
- 6 Stück
- Marke:
- VAGI
- Hersteller:
- ALMIRALL HERMAL GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bringen Sie das Arzneimittel mit sauberen Händen tief in die Scheide ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Um eine Normalisierung des pH-Wertes und der Scheidenflora zu erreichen, sollte das Arzneimittel über mindestens 6 Tage angewendet werden. Wenn nötig kann die Behandlung wiederholt oder verlängert werden. Die längerfristige Anwendung empfiehlt sich besonders dann, wenn aufgrund bestimmter Begleitumstände (z.B. Schwangerschaft) eine Änderung des normalen Scheidenmilieus zu erwarten ist.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Behandlung einer chronischen oder wiederkehrenden unspezifischen Infektion der Scheide; zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Frauen, Einzeldosis: 1 Vaginaltablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Vitamin C führt zu einer Absenkung des pH-Wertes der Scheide. Dies bewirkt eine Hemmung all derjenigen Bakterien, die bei einem pH-Wert von 4,0 nicht mehr wachsen können. Somit wirkt es keimtötend und hemmend auf das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Brennendes Gefühl in das Scheide
- Juckreiz in der Scheide
- Scheidenentzündung durch Pilze
- Allergische Reaktion auf einen Hilfsstoff
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Vaginalsoor (Hefepilzinfektion der Scheide und Schamlippen)
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
Bakterielle Infektionen der Scheide
Was ist das? - Definition Die bakterielle Vaginose (BV) ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Bakterien in der Scheide. Normalerweise überwiegen dort schützende Milchsäurebakterien. Bei einer BV sind diese vermindert, während sich andere Bakterien stärker vermehren. Bei vielen Frauen kommt es zu einem gräulichen Ausfluss und unangenehmen fischigen Geruch.
Krankheitsbild
Bei bakteriellen Infektionen der Scheide, auch als bakterielle Vaginose (BV) bezeichnet, ist das natürliche bakterielle Gleichgewicht in der Vagina gestört. In einer gesunden Vaginalflora überwiegen Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Sie sorgen durch die Bildung von Milchsäure für ein saures Milieu, das vor krankmachenden Keimen schützt. Bei einer bakteriellen Vaginose kommt es zu einer Verschiebung dieses Gleichgewichts: Die schützenden Laktobazillen werden zurückgedrängt, während sich andere Bakterien, insbesondere sogenannte Gardnerella species, stark vermehren. Die bakterielle Vaginose gilt heute nicht als klassische Infektion durch einen einzelnen Erreger, sondern als komplexe Störung des Scheidenmilieus (Dysbiose). Sie gehört zu den häufigsten vaginalen Erkrankungen bei sexuell aktiven Frauen.
Symptome/Verlauf
Eine BV zeigt sich häufig durch vaginalen Ausfluss, der in der Regel dünnflüssig und grau-weißlich ist. Außerdem entsteht bei vielen Frauen der typische unangenehm fischige Geruch, häufig verstärkt nach dem Geschlechtsverkehr. Viele Betroffenen haben keine Beschwerden und die BV verläuft symptomlos. Allerdings bekommen Frauen, die bereits einmal eine Infektion hatten, diese auch häufig wieder (rezidivierende BV). Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Scheidentrockenheit weisen eher auf eine Scheidenentzündung (Vaginitis) hin.
Folgen/Komplikationen
Auch wenn die Beschwerden oft als mild empfunden werden, kann eine bakterielle Vaginose gesundheitliche Folgen haben. Sie ist mit einem erhöhten Risiko für aufsteigende Infektionen des oberen Genitaltrakts verbunden, etwa Entzündungen von Gebärmutter oder Eileitern. Zudem besteht ein Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für sexuell übertragbare Infektionen. In der Schwangerschaft kann eine bakterielle Vaginose mit Komplikationen wie vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburtlichkeit oder Infektionen nach der Entbindung in Verbindung stehen. Deshalb ist eine gezielte Diagnostik und Behandlung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der bakteriellen Vaginose sind noch nicht vollständig geklärt. Entscheidend ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Vaginalflora. Bestimmte Faktoren können das Risiko für eine solche Verschiebung erhöhen. Dazu zählen sexuelle Aktivität und Partnerwechsel, Rauchen sowie intensive Intimhygiene. Auch hormonelle Veränderungen können das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora beeinflussen. Bei einer BV handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Einflüsse auf das Scheidenmilieu.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Zur Behandlung werden in der Regel Antibiotika eingesetzt, die entweder lokal in der Vagina oder als Tablette eingenommen werden. Auch antiseptische Präparate können optional aufgetragen werden. Ziel ist es, die übermäßig vermehrten Bakterien zu reduzieren. Bei wiederkehrenden Verläufen können längerfristige Therapieschemata erforderlich sein. Zudem erfolgt eine Beratung zu möglichen Risikofaktoren und zur Vorbeugung weiterer Episoden.
Das kann man selbst tun: Eine schonende Intimhygiene und der Verzicht auf aggressive Reinigungsprodukte unterstützen den Erhalt einer gesunden Vaginalflora. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden. Zur Stabilisierung des Scheidenmilieus können - nach ärztlicher Rücksprache - geeignete Präparate eingesetzt werden, die das Wachstum von Laktobazillen fördern. Ziel ist es, das saure Milieu wiederherzustellen und Rückfälle möglichst zu vermeiden.
Bearbeitungsstand: 17.04.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.