VAQTA 50 E/1 ml Injektionssuspension Fertigspr.
50,56 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07343022
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 1 ml
- Marke:
- VAQTA
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion Rozanolixizumab Azathioprin Etoposid Tegafur Chlorambucil und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
HepatitisA
Was ist das? - Definition Es handelt sich um eine durch das Hepatitis-A-Virus ausgelöste akute Leberentzündung. Das Virus wird mit dem Stuhl ausgeschieden und unter anderem über Schmierinfektionen und mit dem Virus verunreinigte Lebensmittel übertragen. Die Hepatitis A verläuft nicht chronisch und heilt vollständig aus. Schwere Erkrankungen sind selten.
Krankheitsbild
Jeder Mensch, der noch keine Infektion mit Hepatitis-A-Viren durchgemacht oder keinen Impfschutz dagegen hat, kann Hepatitis A bekommen. Bei kleinen Kindern allerdings verursacht eine Infektion mit Hepatitis-A-Viren häufig keine oder unauffällige Beschwerden. Dagegen treten bei ungeschützten älteren Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen häufiger Symptome einer akuten Leberentzündung auf.
Die Zeit zwischen der Infektion und ersten Symptomen der Erkrankung kann 15 bis 50 Tage betragen, wobei es im Durchschnitt etwa 28 bis 30 Tage sind. Typischerweise verändern sich im Blutbild die Leberwerte, zudem treten im Blut Antikörper gegen das Virus auf.
Ansteckend sind Patienten bis zu zwei Wochen vor Auftreten einer Gelbsucht oder einer Leberwerterhöhung und in etwa eine Woche danach. Infizierte Säuglinge, Kleinkinder und Personen mit Immunschwäche können das Virus möglicherweise über mehrere Wochen mit dem Stuhl ausscheiden.
Eine durchgemachte Hepatitis A führt zu lebenslanger Immunität. Diese erwerben jedoch nur noch ungefähr fünf Prozent der Menschen hierzulande, da die vergleichsweise hohen Hygienestandards das Infektionsrisiko senken. Eine Impfung aber bietet bei Bedarf Schutz.
Symptome/Verlauf
Kommt es bei Hepatitis A zu Symptomen, sind das zu Beginn Übelkeit, Brechreiz, Durchfall und Bauchschmerzen, ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie mitunter erhöhte Temperatur. Daran kann sich bei einem Teil der Patienten eine Phase mit Gelbsucht anschließen, die wenige Tage bis mehrere Wochen dauert. Die Haut und die weiße Lederhaut der Augen färben sich gelb, der Urin wird dunkler, der Stuhl entfärbt sich und starkes Hautjucken ist möglich. Eine Lebervergrößerung kann zu Druckgefühl oder Schmerzen im Oberbauch führen, bei etwa einem Viertel der erkrankten Personen vergrößert sich zudem die Milz.
Die meisten Erkrankten erholen sich im Verlauf von zwei bis drei Monaten vollständig, informiert das Robert Koch-Institut. Chronische Verläufe gibt es bei Hepatitis A nicht,im Gegensatz etwa zu Hepatitis B und C.
Folgen/Komplikationen
Bei 10 bis 15 Prozent der Hepatitis-A-Patienten kommt es nach einer kurzen Erholungsphase erneut über Wochen und Monate zu Beschwerden infolge einer Leberentzündung, bis schließlich eine Heilung eintritt.
Auch wenn ein schwerer Verlauf bei Hepatitis A selten ist, steigt die Wahrscheinlichkeit dafür mit zunehmendem Alter an. Vorerkrankungen wie beispielsweise ein schon bestehendes chronisches Leberleiden erhöhen das Risiko. Todesfälle sind sehr selten. Unter den hierzulande übermittelten Hepatitis-A-Fällen der Jahre 2010 bis 2019 betrug der Anteil krankheitsbedingt verstorbener Personen 0,002 Prozent, berichtet das Robert Koch-Institut.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser der Hepatitis A ist ein Virus, das über den Mund und den Darm aufgenommen wird und sich in der Leber vermehrt. Infizierte scheiden es für einige Zeit mit dem Stuhl aus. Es ist auch außerhalb des menschlichen Körpers mitunter monatelang stabil und infektiös.
Von Mensch zu Mensch übertragen wird das Virus unter anderem durch Schmierinfektionen, bei denen es über schon geringe Stuhlspuren an Gegenständen oder Händen weitergegeben wird. Ein weiterer Übertragungsweg sind mit dem Virus belastete Lebensmittel. Letztere können mitunter auch aus Gebieten nach Deutschland importiert werden, in denen Hepatitis A häufig vorkommt. Zusätzliche Infektionsquellen bilden virusbelastetes Trinkwasser und mehrfach genutzte Spritzbestecke bei Drogenabhängigen.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion steigt unter anderem bei Reisen in Regionen, in denen Hepatitis A gehäuft auftritt. Das sind Mittel- und Südamerika, Afrika, Südostasien, Russland, der Nahe Osten, der außereuropäische Mittelmeerraum sowie einzelne europäische Länder. Zudem gibt es Menschen, die ein beruflich erhöhtes Risiko haben, die zum Beispiel in Kindertagesstätten oder Kinderheimen, im Gesundheitsdienst oder in Klärwerken arbeiten. Die Gefahr einer Infektion ist auch bei Männern erhöht, die Sex mit anderen Männern haben.
Ein erhöhtes Risiko, an Hepatitis A schwer zu erkranken, besteht bei älteren Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen, insbesondere Leberleiden.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen und Ärzte können bei Bedarf gegen Hepatitis-A-Viren impfen, etwa bei beruflich erhöhten Infektionsrisiken oder bestimmten Vorerkrankungen, und über die Impfung informieren.
Wichtig ist auch eine ärztliche Beratung von an Hepatitis A erkrankten Menschen und der Kontaktpersonen, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Beratung ist außerdem zu von Erkrankten eingenommenen Medikamenten nötig, da einige die Leber zusätzlich belasten.
Eine akute Virushepatitis ist eine meldepflichtige Erkrankung. Bei Hepatitis A kann es zudem zu Einschränkungen für die Betreuung oder Tätigkeit in Gemeinschaftseinrichtungen, bei der Lebensmittelherstellung, in Küchen von Gaststätten und sonstigen Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung oder in medizinischen Einrichtungen kommen. Wann mögliche Einschränkungen entfallen dürfen, entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte beziehungsweise die zuständigen Gesundheitsämter.
Was man selbst tun kann:
Bei Bedarf kann man sich durch eine Impfung vor Hepatitis-A-Viren schützen. Sinnvoll ist das unter anderem bei Kontaktpersonen von Hepatitis-A-Erkrankten, die noch nicht geimpft sind und keine Hepatitis-A-Erkrankung durchgemacht haben.
Wer erkrankt ist, sollte sich schonen, bis zu zwei Wochen nach Auftreten der ersten Krankheitszeichen Abstand zu anderen halten, möglichst eine eigene Toilette benutzen, auf Handhygiene achten und keine Speisen für andere zubereiten. Auf Alkohol gilt es im Krankheitsverlauf ganz zu verzichten. Hilfreich ist zu Beginn der Erkrankung eine kohlenhydratreiche und fettarme Kost. Genauere Informationen geben behandelnde Ärztinnen und Ärzte, deren Rat dieser Beitrag nicht ersetzen kann.
Vor einer geplanten Reise kann man sich bei auf Reisemedizin spezialisierten Ärztinnen und Ärzten informieren, ob eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll ist. Erste Hinweise zur Gesundheitssituation in vielen Ländern weltweit gibt es im Internet zum Beispiel unter der Adresse des Auswärtigen Amtes.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07343022
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 1 ml
- Marke:
- VAQTA
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
HepatitisA
Was ist das? - Definition Es handelt sich um eine durch das Hepatitis-A-Virus ausgelöste akute Leberentzündung. Das Virus wird mit dem Stuhl ausgeschieden und unter anderem über Schmierinfektionen und mit dem Virus verunreinigte Lebensmittel übertragen. Die Hepatitis A verläuft nicht chronisch und heilt vollständig aus. Schwere Erkrankungen sind selten.
Krankheitsbild
Jeder Mensch, der noch keine Infektion mit Hepatitis-A-Viren durchgemacht oder keinen Impfschutz dagegen hat, kann Hepatitis A bekommen. Bei kleinen Kindern allerdings verursacht eine Infektion mit Hepatitis-A-Viren häufig keine oder unauffällige Beschwerden. Dagegen treten bei ungeschützten älteren Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen häufiger Symptome einer akuten Leberentzündung auf.
Die Zeit zwischen der Infektion und ersten Symptomen der Erkrankung kann 15 bis 50 Tage betragen, wobei es im Durchschnitt etwa 28 bis 30 Tage sind. Typischerweise verändern sich im Blutbild die Leberwerte, zudem treten im Blut Antikörper gegen das Virus auf.
Ansteckend sind Patienten bis zu zwei Wochen vor Auftreten einer Gelbsucht oder einer Leberwerterhöhung und in etwa eine Woche danach. Infizierte Säuglinge, Kleinkinder und Personen mit Immunschwäche können das Virus möglicherweise über mehrere Wochen mit dem Stuhl ausscheiden.
Eine durchgemachte Hepatitis A führt zu lebenslanger Immunität. Diese erwerben jedoch nur noch ungefähr fünf Prozent der Menschen hierzulande, da die vergleichsweise hohen Hygienestandards das Infektionsrisiko senken. Eine Impfung aber bietet bei Bedarf Schutz.
Symptome/Verlauf
Kommt es bei Hepatitis A zu Symptomen, sind das zu Beginn Übelkeit, Brechreiz, Durchfall und Bauchschmerzen, ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie mitunter erhöhte Temperatur. Daran kann sich bei einem Teil der Patienten eine Phase mit Gelbsucht anschließen, die wenige Tage bis mehrere Wochen dauert. Die Haut und die weiße Lederhaut der Augen färben sich gelb, der Urin wird dunkler, der Stuhl entfärbt sich und starkes Hautjucken ist möglich. Eine Lebervergrößerung kann zu Druckgefühl oder Schmerzen im Oberbauch führen, bei etwa einem Viertel der erkrankten Personen vergrößert sich zudem die Milz.
Die meisten Erkrankten erholen sich im Verlauf von zwei bis drei Monaten vollständig, informiert das Robert Koch-Institut. Chronische Verläufe gibt es bei Hepatitis A nicht,im Gegensatz etwa zu Hepatitis B und C.
Folgen/Komplikationen
Bei 10 bis 15 Prozent der Hepatitis-A-Patienten kommt es nach einer kurzen Erholungsphase erneut über Wochen und Monate zu Beschwerden infolge einer Leberentzündung, bis schließlich eine Heilung eintritt.
Auch wenn ein schwerer Verlauf bei Hepatitis A selten ist, steigt die Wahrscheinlichkeit dafür mit zunehmendem Alter an. Vorerkrankungen wie beispielsweise ein schon bestehendes chronisches Leberleiden erhöhen das Risiko. Todesfälle sind sehr selten. Unter den hierzulande übermittelten Hepatitis-A-Fällen der Jahre 2010 bis 2019 betrug der Anteil krankheitsbedingt verstorbener Personen 0,002 Prozent, berichtet das Robert Koch-Institut.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser der Hepatitis A ist ein Virus, das über den Mund und den Darm aufgenommen wird und sich in der Leber vermehrt. Infizierte scheiden es für einige Zeit mit dem Stuhl aus. Es ist auch außerhalb des menschlichen Körpers mitunter monatelang stabil und infektiös.
Von Mensch zu Mensch übertragen wird das Virus unter anderem durch Schmierinfektionen, bei denen es über schon geringe Stuhlspuren an Gegenständen oder Händen weitergegeben wird. Ein weiterer Übertragungsweg sind mit dem Virus belastete Lebensmittel. Letztere können mitunter auch aus Gebieten nach Deutschland importiert werden, in denen Hepatitis A häufig vorkommt. Zusätzliche Infektionsquellen bilden virusbelastetes Trinkwasser und mehrfach genutzte Spritzbestecke bei Drogenabhängigen.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion steigt unter anderem bei Reisen in Regionen, in denen Hepatitis A gehäuft auftritt. Das sind Mittel- und Südamerika, Afrika, Südostasien, Russland, der Nahe Osten, der außereuropäische Mittelmeerraum sowie einzelne europäische Länder. Zudem gibt es Menschen, die ein beruflich erhöhtes Risiko haben, die zum Beispiel in Kindertagesstätten oder Kinderheimen, im Gesundheitsdienst oder in Klärwerken arbeiten. Die Gefahr einer Infektion ist auch bei Männern erhöht, die Sex mit anderen Männern haben.
Ein erhöhtes Risiko, an Hepatitis A schwer zu erkranken, besteht bei älteren Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen, insbesondere Leberleiden.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen und Ärzte können bei Bedarf gegen Hepatitis-A-Viren impfen, etwa bei beruflich erhöhten Infektionsrisiken oder bestimmten Vorerkrankungen, und über die Impfung informieren.
Wichtig ist auch eine ärztliche Beratung von an Hepatitis A erkrankten Menschen und der Kontaktpersonen, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Beratung ist außerdem zu von Erkrankten eingenommenen Medikamenten nötig, da einige die Leber zusätzlich belasten.
Eine akute Virushepatitis ist eine meldepflichtige Erkrankung. Bei Hepatitis A kann es zudem zu Einschränkungen für die Betreuung oder Tätigkeit in Gemeinschaftseinrichtungen, bei der Lebensmittelherstellung, in Küchen von Gaststätten und sonstigen Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung oder in medizinischen Einrichtungen kommen. Wann mögliche Einschränkungen entfallen dürfen, entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte beziehungsweise die zuständigen Gesundheitsämter.
Was man selbst tun kann:
Bei Bedarf kann man sich durch eine Impfung vor Hepatitis-A-Viren schützen. Sinnvoll ist das unter anderem bei Kontaktpersonen von Hepatitis-A-Erkrankten, die noch nicht geimpft sind und keine Hepatitis-A-Erkrankung durchgemacht haben.
Wer erkrankt ist, sollte sich schonen, bis zu zwei Wochen nach Auftreten der ersten Krankheitszeichen Abstand zu anderen halten, möglichst eine eigene Toilette benutzen, auf Handhygiene achten und keine Speisen für andere zubereiten. Auf Alkohol gilt es im Krankheitsverlauf ganz zu verzichten. Hilfreich ist zu Beginn der Erkrankung eine kohlenhydratreiche und fettarme Kost. Genauere Informationen geben behandelnde Ärztinnen und Ärzte, deren Rat dieser Beitrag nicht ersetzen kann.
Vor einer geplanten Reise kann man sich bei auf Reisemedizin spezialisierten Ärztinnen und Ärzten informieren, ob eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll ist. Erste Hinweise zur Gesundheitssituation in vielen Ländern weltweit gibt es im Internet zum Beispiel unter der Adresse des Auswärtigen Amtes.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.