VARDENAFIL STADA 20 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 14053715
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 2 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- VARDENAFIL
- Hersteller:
- STADAPHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu starken Rückenschmerzen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Einmalige Gabe:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erektionsstörung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1 Tablette, Zeitpunkt: ca. 25-60 Minuten vor einer sexuellen Aktivität
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff sorgt dafür, dass ein wichtiger Botenstoff der Erektion des Penis im Überfluss vorhanden ist, indem er den Abbau des Stoffes hemmt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen, Blut kann ungehindert einströmen. Dadurch, dass gleichzeitig der Blutrückstrom gehindert wird, füllt sich der Penis prall mit Blut und er wird steif.
Der Wirkstoff kann nur eingreifen, wenn der Mann sexuell stimuliert ist.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Nasenverstopfung
- Magen-Darm-Beschwerden
- Allergisches Ödem
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Ein- und Durchschlafstörung
- Schläfrigkeit
- Missempfindungen
- Missempfinden (Dysästhesie)
- Übelkeit
- Sehstörungen
- Augenrötung
- Verändertes Farbsehen (Chromatopsie)
- Augenschmerzen
- Lichtempfindlichkeit der Augen
- Ohrengeräusche (Tinnitus)
- Drehschwindel
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Anfälle von Atemnot
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre durch Medikamente
- Magenschleimhautentzündung
- Bauchschmerzen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Erbrechen
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Anstieg der Leberwerte und bestimmter Blutwerte (Kreatinkinase)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Hautausschlag
- Rückenschmerzen durch Medikamente
- Muskelschmerzen
- Muskelkrampf
- Gesteigerte Versteifung (Erektion) des männlichen Gliedes
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Sehverlust durch einen Gefäßverschluss am Auge
- Erkrankungen, die eine sexuelle Aktivität nicht ratsam erscheinen lassen
- Angina pectoris
- Schwere Herzschwäche
- Leberversagen
- Eingeschränkte Nierenfunktion, vor allem, wenn schon eine Dialyse notwendig ist
- Niedriger Blutdruck
- Schlaganfall, der erst kurze Zeit zurückliegt - (etwa 6 Monate)
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt - (etwa 6 Monate)
- Erbliche Netzhauterkrankung der Augen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Magengeschwür
- Blutgerinnungsstörung
- Penismissbildungen, wie z. B. Verkrümmungen
- Erkrankungen (z.B. Leukämie) bei denen ein Priapismus auftreten kann - (Stunden bis Wochen anhaltende, meist schmerzhafte Dauererrektion des Penis ohne sexuelle Empfindung)
- Eingeschränkte Leberfunktion
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel ist für Frauen in der Regel nicht geeignet. Sollte sich die Frage nach einer Anwendung aus irgendwelchen Gründen trotzdem stellen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Stillzeit: Fragen Sie in Ausnahmefällen auch dazu Ihren Arzt, da das Arzneimittel für Frauen in der Regel nicht geeignet ist.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Erektionsstörung
Was ist das? - Definition Von einer Erektionsstörung spricht man, wenn ein Mann über längere Zeit keine Erektion bekommen kann oder der Penis vorzeitig erschlafft. Erst wenn das Problem über sechs Monate besteht und in mehr als zwei Dritteln der Versuche auftritt, gilt es als behandlungsbedürftig.
Krankheitsbild
Erektionsstörungen, medizinisch erektile Dysfunktion genannt, betreffen Männer jeden Alters. Dabei gelingt es nicht, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von körperlichen Erkrankungen bis zu psychischen Belastungen. Besonders mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit. Studien gehen davon aus, dass weltweit über 150 Millionen Männer betroffen sind.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden zeigen sich meist schleichend. Typisch ist, dass der Penis nicht ausreichend steif wird oder die Erektion zu kurz anhält. Bei körperlichen Ursachen fehlen oft auch nächtliche Spontanerektionen. Psychisch bedingte Störungen treten häufig plötzlich auf und sind situationsabhängig.
Folgen/Komplikationen
Erektionsstörungen können das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und zu Partnerschaftsproblemen führen. Auch psychische Folgeerkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen treten bei einigen Betroffen auf. Zudem kann eine erektile Dysfunktion Hinweis auf andere Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Störungen sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind oft komplex und können sich gegenseitig verstärken. Häufige körperliche Auslöser sind:
- Durchblutungsstörungen durch Arteriosklerose
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Nebenwirkungen von Medikamenten
- Nervenschäden durch Operationen oder Erkrankungen
- chronischer Alkoholmissbrauch
- Schlafapnoe oder neurologische Erkrankungen
Zu den psychischen Ursachen zählen unter anderem Stress, Ängste, Beziehungsprobleme und Depressionen.
Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung begünstigen zusätzlich eine erektile Dysfunktion.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er prüft mögliche körperliche Ursachen, misst Hormonwerte und kann Medikamente wie PDE-5-Hemmer verschreiben. Diese verbessern die Durchblutung im Penis. Bei psychischen Ursachen kann eine Sexualtherapie helfen.
Das kann man selbst tun:
Bewegung, gesunde Ernährung und Stressabbau kann bereits viel bewirken. Ärztliche Hilfe ist gefragt, wenn die Beschwerden dauerhaft bestehen oder sich verschlimmern.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 14053715
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 2 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- VARDENAFIL
- Hersteller:
- STADAPHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu starken Rückenschmerzen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Einmalige Gabe:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erektionsstörung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1 Tablette, Zeitpunkt: ca. 25-60 Minuten vor einer sexuellen Aktivität
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff sorgt dafür, dass ein wichtiger Botenstoff der Erektion des Penis im Überfluss vorhanden ist, indem er den Abbau des Stoffes hemmt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen, Blut kann ungehindert einströmen. Dadurch, dass gleichzeitig der Blutrückstrom gehindert wird, füllt sich der Penis prall mit Blut und er wird steif.
Der Wirkstoff kann nur eingreifen, wenn der Mann sexuell stimuliert ist.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Nasenverstopfung
- Magen-Darm-Beschwerden
- Allergisches Ödem
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Ein- und Durchschlafstörung
- Schläfrigkeit
- Missempfindungen
- Missempfinden (Dysästhesie)
- Übelkeit
- Sehstörungen
- Augenrötung
- Verändertes Farbsehen (Chromatopsie)
- Augenschmerzen
- Lichtempfindlichkeit der Augen
- Ohrengeräusche (Tinnitus)
- Drehschwindel
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Anfälle von Atemnot
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre durch Medikamente
- Magenschleimhautentzündung
- Bauchschmerzen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Erbrechen
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Anstieg der Leberwerte und bestimmter Blutwerte (Kreatinkinase)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Hautausschlag
- Rückenschmerzen durch Medikamente
- Muskelschmerzen
- Muskelkrampf
- Gesteigerte Versteifung (Erektion) des männlichen Gliedes
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Sehverlust durch einen Gefäßverschluss am Auge
- Erkrankungen, die eine sexuelle Aktivität nicht ratsam erscheinen lassen
- Angina pectoris
- Schwere Herzschwäche
- Leberversagen
- Eingeschränkte Nierenfunktion, vor allem, wenn schon eine Dialyse notwendig ist
- Niedriger Blutdruck
- Schlaganfall, der erst kurze Zeit zurückliegt - (etwa 6 Monate)
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt - (etwa 6 Monate)
- Erbliche Netzhauterkrankung der Augen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Magengeschwür
- Blutgerinnungsstörung
- Penismissbildungen, wie z. B. Verkrümmungen
- Erkrankungen (z.B. Leukämie) bei denen ein Priapismus auftreten kann - (Stunden bis Wochen anhaltende, meist schmerzhafte Dauererrektion des Penis ohne sexuelle Empfindung)
- Eingeschränkte Leberfunktion
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel ist für Frauen in der Regel nicht geeignet. Sollte sich die Frage nach einer Anwendung aus irgendwelchen Gründen trotzdem stellen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Stillzeit: Fragen Sie in Ausnahmefällen auch dazu Ihren Arzt, da das Arzneimittel für Frauen in der Regel nicht geeignet ist.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Erektionsstörung
Was ist das? - Definition Von einer Erektionsstörung spricht man, wenn ein Mann über längere Zeit keine Erektion bekommen kann oder der Penis vorzeitig erschlafft. Erst wenn das Problem über sechs Monate besteht und in mehr als zwei Dritteln der Versuche auftritt, gilt es als behandlungsbedürftig.
Krankheitsbild
Erektionsstörungen, medizinisch erektile Dysfunktion genannt, betreffen Männer jeden Alters. Dabei gelingt es nicht, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von körperlichen Erkrankungen bis zu psychischen Belastungen. Besonders mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit. Studien gehen davon aus, dass weltweit über 150 Millionen Männer betroffen sind.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden zeigen sich meist schleichend. Typisch ist, dass der Penis nicht ausreichend steif wird oder die Erektion zu kurz anhält. Bei körperlichen Ursachen fehlen oft auch nächtliche Spontanerektionen. Psychisch bedingte Störungen treten häufig plötzlich auf und sind situationsabhängig.
Folgen/Komplikationen
Erektionsstörungen können das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und zu Partnerschaftsproblemen führen. Auch psychische Folgeerkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen treten bei einigen Betroffen auf. Zudem kann eine erektile Dysfunktion Hinweis auf andere Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Störungen sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind oft komplex und können sich gegenseitig verstärken. Häufige körperliche Auslöser sind:
- Durchblutungsstörungen durch Arteriosklerose
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Nebenwirkungen von Medikamenten
- Nervenschäden durch Operationen oder Erkrankungen
- chronischer Alkoholmissbrauch
- Schlafapnoe oder neurologische Erkrankungen
Zu den psychischen Ursachen zählen unter anderem Stress, Ängste, Beziehungsprobleme und Depressionen.
Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung begünstigen zusätzlich eine erektile Dysfunktion.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er prüft mögliche körperliche Ursachen, misst Hormonwerte und kann Medikamente wie PDE-5-Hemmer verschreiben. Diese verbessern die Durchblutung im Penis. Bei psychischen Ursachen kann eine Sexualtherapie helfen.
Das kann man selbst tun:
Bewegung, gesunde Ernährung und Stressabbau kann bereits viel bewirken. Ärztliche Hilfe ist gefragt, wenn die Beschwerden dauerhaft bestehen oder sich verschlimmern.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.