VARGATEF 100 mg Weichkapseln
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Pharmazeutische Informationen
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 16941957
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 60 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- VARGATEF
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Kapseln dürfen nicht geöffnet oder zerkleinert werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu erhöhten Leberenzymwerten und zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
In Kombination mit einem anderen Arzneimitteln:
1. Tag des Behandlungszyklus: Anwendung der Chemotherapie mit einem anderen Arzneimittel (Docetaxel) durch den Arzt.
2.-21. Tag des Behandlungszyklus:
Sie dürfen das Arzneimittel nicht am selben Tag (1. Tag des Behandlungszyklus) einnehmen, an dem Sie Ihre Chemotherapie erhalten.
Höchstdosis: Eine Dosis von 4 Kapseln pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Ihr Arzt kann im Verlauf der Behandlung Dosisanpassungen vornehmen. Für Dosisanpassungen stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, lokal fortgeschritten, Adenokarzinom), - nach einer vorangegangenen Erstbehandlung (Chemotherapie) mit einem anderen Arzneimittel
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, metastasiert, Adenokarzinom), - nach einer vorangegangenen Erstbehandlung (Chemotherapie) mit einem anderen Arzneimittel
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, lokal rezidivierend, Adenokarzinom), - nach einer vorangegangenen Erstbehandlung (Chemotherapie) mit einem anderen Arzneimittel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Kapseln, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 12 Stunden, zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Nintedanib gehört zu den Proteinkinase-Hemmern und hemmt bestimmte Enzyme, die in Rezeptoren (wie z. B. VEGF-, FGF- und PDGF-Rezeptoren) auf der Oberfläche von Krebszellen und Zellen von umliegendem Gewebe vorkommen können, wo sie verschiedene Prozesse, einschließlich Zellteilung und Wachstum neuer Blutgefäße, aktivieren. Durch die Hemmung dieser Enzyme vermindert Nintedanib das Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen und unterbricht die Blutversorgung, die das Wachstum der Krebszellen ermöglicht.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Appetitlosigkeit
- Störung des Salzhaushaltes
- Lokale Neuropathie
- Blutung
- Durchfall
- Erbrechen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Anstieg der Aminotransferase (ALAT)-Konzentration im Blut
- Anstieg der Aspartat-Aminotransferase (ASAT)-Konzentration im Blut
- Erhöhte alkalische Phosphatase
- Schleimhautentzündung
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Hautausschlag
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Eiteransammlung (Abszess)
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Flüssigkeitsmangel
- Gewichtsabnahme
- Kopfschmerzen
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
- Bluthochdruck
- Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Erhöhte Leberwerte (GGT)
- Juckreiz (Pruritus)
- Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
- Herzinfarkt
- Magen-Darm-Durchbruch
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Von Medikamenten verursachte Leberentzündung
- Nierenversagen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bronchialkrebs
Was ist das? - Definition Bronchialkrebs, oft auch Bronchialkarzinom oder Lungenkrebs genannt, ist eine bösartige Erkrankung der Atemwege. Sie entsteht, wenn sich Zellen in den Bronchien unkontrolliert vermehren und gesundes Gewebe verdrängen. Die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unbemerkt, da frühe Beschwerden unspezifisch sind.
Krankheitsbild
Bronchialkrebs betrifft die größeren Luftwege der Lunge. Die wachsenden bösartigen Tumoren können die Atmung behindern und sich im Körper ausbreiten. Häufig wird die Erkrankung erst entdeckt, wenn sie bereits fortgeschritten ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn treten meist leichte Beschwerden auf, die leicht mit harmlosen Atemwegsproblemen verwechselt werden. Zu den typischen Anzeichen zählen anhaltender Husten, Atemnot oder Brustschmerzen. Im Verlauf können weitere Symptome hinzukommen, wenn der Tumor wächst oder Metastasen ausbreitet.
Dazu gehören wiederkehrende Infekte, ungewollter Gewichtsverlust und Blut im Auswurf.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Bronchialkrebs die Lungenfunktion stark einschränken. Tumoren können Blutgefäße oder Nerven beeinträchtigen und zu Schmerzen oder Atemnot führen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist möglich und kann zusätzliche Beschwerden verursachen.
Ursachen Risikofaktoren
Den wichtigsten Risikofaktor bildet das Rauchen. Auch Passivrauchen, Schadstoffe in der Luft oder eine familiäre Belastung erhöhen das Risiko. Zudem steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit zu erkranken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Stadium verschiedene Behandlungen einsetzen. Hierzu zählen Operationen, Bestrahlung oder Wirkstoffgruppen wie Zytostatika. Auch andere moderne zielgerichtete Medikamente kommen zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Vor allem den Alltag entlasten, Belastungen vermeiden und das Rauchen aufgeben. Grenzen bestehen immer dann, wenn Beschwerden zunehmen oder die Atmung eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 16941957
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 60 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- VARGATEF
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Kapseln dürfen nicht geöffnet oder zerkleinert werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu erhöhten Leberenzymwerten und zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
In Kombination mit einem anderen Arzneimitteln:
1. Tag des Behandlungszyklus: Anwendung der Chemotherapie mit einem anderen Arzneimittel (Docetaxel) durch den Arzt.
2.-21. Tag des Behandlungszyklus:
Sie dürfen das Arzneimittel nicht am selben Tag (1. Tag des Behandlungszyklus) einnehmen, an dem Sie Ihre Chemotherapie erhalten.
Höchstdosis: Eine Dosis von 4 Kapseln pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Ihr Arzt kann im Verlauf der Behandlung Dosisanpassungen vornehmen. Für Dosisanpassungen stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, lokal fortgeschritten, Adenokarzinom), - nach einer vorangegangenen Erstbehandlung (Chemotherapie) mit einem anderen Arzneimittel
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, metastasiert, Adenokarzinom), - nach einer vorangegangenen Erstbehandlung (Chemotherapie) mit einem anderen Arzneimittel
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig, lokal rezidivierend, Adenokarzinom), - nach einer vorangegangenen Erstbehandlung (Chemotherapie) mit einem anderen Arzneimittel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Kapseln, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 12 Stunden, zum gleichen Zeitpunkt, zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Nintedanib gehört zu den Proteinkinase-Hemmern und hemmt bestimmte Enzyme, die in Rezeptoren (wie z. B. VEGF-, FGF- und PDGF-Rezeptoren) auf der Oberfläche von Krebszellen und Zellen von umliegendem Gewebe vorkommen können, wo sie verschiedene Prozesse, einschließlich Zellteilung und Wachstum neuer Blutgefäße, aktivieren. Durch die Hemmung dieser Enzyme vermindert Nintedanib das Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen und unterbricht die Blutversorgung, die das Wachstum der Krebszellen ermöglicht.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Appetitlosigkeit
- Störung des Salzhaushaltes
- Lokale Neuropathie
- Blutung
- Durchfall
- Erbrechen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Anstieg der Aminotransferase (ALAT)-Konzentration im Blut
- Anstieg der Aspartat-Aminotransferase (ASAT)-Konzentration im Blut
- Erhöhte alkalische Phosphatase
- Schleimhautentzündung
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Hautausschlag
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Eiteransammlung (Abszess)
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Flüssigkeitsmangel
- Gewichtsabnahme
- Kopfschmerzen
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
- Bluthochdruck
- Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Erhöhte Leberwerte (GGT)
- Juckreiz (Pruritus)
- Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
- Herzinfarkt
- Magen-Darm-Durchbruch
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Von Medikamenten verursachte Leberentzündung
- Nierenversagen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bronchialkrebs
Was ist das? - Definition Bronchialkrebs, oft auch Bronchialkarzinom oder Lungenkrebs genannt, ist eine bösartige Erkrankung der Atemwege. Sie entsteht, wenn sich Zellen in den Bronchien unkontrolliert vermehren und gesundes Gewebe verdrängen. Die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unbemerkt, da frühe Beschwerden unspezifisch sind.
Krankheitsbild
Bronchialkrebs betrifft die größeren Luftwege der Lunge. Die wachsenden bösartigen Tumoren können die Atmung behindern und sich im Körper ausbreiten. Häufig wird die Erkrankung erst entdeckt, wenn sie bereits fortgeschritten ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn treten meist leichte Beschwerden auf, die leicht mit harmlosen Atemwegsproblemen verwechselt werden. Zu den typischen Anzeichen zählen anhaltender Husten, Atemnot oder Brustschmerzen. Im Verlauf können weitere Symptome hinzukommen, wenn der Tumor wächst oder Metastasen ausbreitet.
Dazu gehören wiederkehrende Infekte, ungewollter Gewichtsverlust und Blut im Auswurf.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Bronchialkrebs die Lungenfunktion stark einschränken. Tumoren können Blutgefäße oder Nerven beeinträchtigen und zu Schmerzen oder Atemnot führen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist möglich und kann zusätzliche Beschwerden verursachen.
Ursachen Risikofaktoren
Den wichtigsten Risikofaktor bildet das Rauchen. Auch Passivrauchen, Schadstoffe in der Luft oder eine familiäre Belastung erhöhen das Risiko. Zudem steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit zu erkranken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Stadium verschiedene Behandlungen einsetzen. Hierzu zählen Operationen, Bestrahlung oder Wirkstoffgruppen wie Zytostatika. Auch andere moderne zielgerichtete Medikamente kommen zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Vor allem den Alltag entlasten, Belastungen vermeiden und das Rauchen aufgeben. Grenzen bestehen immer dann, wenn Beschwerden zunehmen oder die Atmung eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.