VARILRIX Fertigspritze Plv.u.LM z.Her.e.Inj.-Lsg.
71,77 €
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Rezeptpflichtiges Arzneimittel
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Pharmazeutische Informationen
Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg. — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 11284822
- Darreichungsform:
- Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg. (Trockensubstanz mit Lösungsmittel)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Marke:
- VARILRIX
- Hersteller:
- axicorp Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung bei Säuglingen von 9-11 Monaten wird nach mindestens 3 Monaten nach der 1. Impfung wiederholt. Die Anwendung bei Kindern ab 12 Monaten, Jugendlichen und Erwachsenen wird ab 6 Wochen nach der 1. Impfung wiederholt. Grundsätzlich sollten die offiziellen Impfempfehlungen beachtet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Lethargie und Krampfanfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Anwendungsgebiete
- Windpocken, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge ab 9 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Windpocken gegeben. Er enthält inaktivierte Varicella(Windpocken)-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schmerzen
- Schmerzen am Applikationsort
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Hautausschlag
- Fieber
- Schwellung an der Einstichstelle der Injektion
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Rachenentzündung
- Lymphknotenschwellung
- Reizbarkeit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Husten
- Schnupfen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Hautausschlag durch Viren
- Juckreiz
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Müdigkeit
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Überempfindlichkeit gegen Neomycin
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Störung der Zusammensetzung oder Funktion des Blutes (Bluterkrankung), z.B. Leukämie, Lymphome
- Immunstörung mit hoher Infektanfälligkeit (Hypogammaglobulinämie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Lymphozytopenie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 9 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 27 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 25 × 133 × 56 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Pirfenidon Thalidomid Lenalidomid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es können vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Clopidogrel sulfat Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise das Reye-Syndrom auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Schädigungen des Gehirns und der Leber kommen, die möglicherweise lebensbedrohlich sind. Erste Anzeichen sind vermehrtes Erbrechen oder untypische, starke Schläfrigkeit.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Olsalazin dinatrium Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie das Reye-Syndrom auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Schädigungen des Gehirns und der Leber kommen, die möglicherweise lebensbedrohlich sind. Erste Anzeichen sind vermehrtes Erbrechen oder untypische, starke Schläfrigkeit.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Anwendung kann die Reaktion auf das Diagnostikum vermindert sein. Dies kann zu einem falsch-negativen Ergebnis des diagnostischen Tests führen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Die Impfung sollte möglichst zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, an dem ein anderes Arzneimittel nicht angewendet wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie dazu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn die Arzneimittel nicht gleichzeitig verabreicht werden können, sollten sie mit einem zeitlichen Abstand von einem Monat zueinander verabreicht werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können seltene neurologische Störungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Windpocken
Was ist das? - Definition Windpocken (Varizellen) sind eine sehr ansteckende Virusinfektion. Sie zählen zu den typischen Kinderkrankheiten. Windpocken werden durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht und gehen typischerweise mit Fieber sowie einem juckenden Hautausschlag mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen einher.
Krankheitsbild
Windpocken (Varizellen) sind eine sehr ansteckende Virusinfektion, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird. Sie treten vor allem bei Kindern im Alter von 2 bis 10 Jahren auf. Typisch ist ein juckender Hautausschlag mit kleinen, flüssigkeitsgefüllten Bläschen sowie leichtes Fieber. Die Erkrankung tritt vor allem im Kindesalter auf und gehört zu den häufigen Infektionskrankheiten. Nach einer durchgemachten Infektion bleibt das Virus lebenslang im Körper und kann später erneut aktiv werden und dann eine Gürtelrose verursachen. Seit 2004 wird in Deutschland eine Schutzimpfung empfohlen.
Symptome/Verlauf
Nach der Ansteckung vergehen meist etwa 10 bis 21 Tage, bis erste Beschwerden auftreten. Anfangs zeigen sich oft unspezifische Symptome wie leichtes Fieber, Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Kurz darauf entwickelt sich der typische Hautausschlag: rote Flecken, aus denen stark juckende Bläschen entstehen, die sich über den ganzen Körper ausbreiten können. Diese Bläschen trocknen später aus und verkrusten. Bei gesunden Kindern heilt die Erkrankung meist innerhalb von ein bis zwei Wochen folgenlos ab, während Erwachsene häufig schwerer erkranken.
Folgen/Komplikationen
Windpocken verlaufen bei gesunden Kindern in der Regel ohne ernsthafte Folgen. Es können jedoch Komplikationen auftreten, insbesondere bei Erwachsenen, Neugeborenen, Schwangeren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Dazu zählen bakterielle Infektionen der Haut durch aufgekratzte Bläschen sowie schwerere Verläufe bei denen es beispielsweise Lungenentzündungen oder Entzündungen des Gehirns kommen kann. Zudem kann das Virus später im Leben wieder aktiv werden und eine schmerzhafte Gürtelrose auslösen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursache der Erkrankung ist das Varizella-Zoster-Virus. Windpocken sind hoch ansteckend und werden vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen, etwa beim Husten oder Niesen, sowie durch direkten Kontakt mit dem Inhalt der Hautbläschen. Erkrankte sind bereits ein bis zwei Tage vor Auftreten des Ausschlags ansteckend und bleiben es, bis alle Bläschen verkrustet sind. Ungeimpfte Personen stecken sich zu 90 Prozent nach Kontakt mit einer infizierten Person an. Geimpfte Personen erkranken in der Regel nicht oder zeigen nur einen leichten Verlauf. Ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe besteht bei Erwachsenen, Schwangeren, Neugeborenen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung von Windpocken zielt vor allem darauf ab, Beschwerden zu lindern und Komplikationen zu vermeiden. Gegen die juckende Haut helfen beispielsweise spezielle Salben aus der Apotheke. Der Arzt kann je nach Verlauf Medikamente gegen den Juckreiz verordnen und in schweren Fällen antivirale Mittel einsetzen. Eine wichtige Rolle spielt die Impfung: Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen und schützt wirksam vor einer Erkrankung oder vor schweren Verläufen. Danach sollten Säuglinge und Kleinkinder ab 11 Monaten insgesamt zweimal geimpft werden.
Das kann man selbst tun: Betroffene können selbst dazu beitragen, den Krankheitsverlauf zu erleichtern, indem sie die Haut pflegen, den Juckreiz lindern und darauf achten, die Bläschen nicht aufzukratzen, um zusätzliche Infektionen zu vermeiden. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es helfen, die Fingernägel kurz zu schneiden oder ihnen Baumwollfäustlinge anzuziehen.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg. — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 11284822
- Darreichungsform:
- Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg. (Trockensubstanz mit Lösungsmittel)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Marke:
- VARILRIX
- Hersteller:
- axicorp Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung bei Säuglingen von 9-11 Monaten wird nach mindestens 3 Monaten nach der 1. Impfung wiederholt. Die Anwendung bei Kindern ab 12 Monaten, Jugendlichen und Erwachsenen wird ab 6 Wochen nach der 1. Impfung wiederholt. Grundsätzlich sollten die offiziellen Impfempfehlungen beachtet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Lethargie und Krampfanfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Anwendungsgebiete
- Windpocken, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge ab 9 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Windpocken gegeben. Er enthält inaktivierte Varicella(Windpocken)-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schmerzen
- Schmerzen am Applikationsort
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Hautausschlag
- Fieber
- Schwellung an der Einstichstelle der Injektion
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Rachenentzündung
- Lymphknotenschwellung
- Reizbarkeit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Husten
- Schnupfen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Hautausschlag durch Viren
- Juckreiz
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Müdigkeit
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Überempfindlichkeit gegen Neomycin
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Störung der Zusammensetzung oder Funktion des Blutes (Bluterkrankung), z.B. Leukämie, Lymphome
- Immunstörung mit hoher Infektanfälligkeit (Hypogammaglobulinämie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Lymphozytopenie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 9 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 27 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 25 × 133 × 56 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es können vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise das Reye-Syndrom auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Schädigungen des Gehirns und der Leber kommen, die möglicherweise lebensbedrohlich sind. Erste Anzeichen sind vermehrtes Erbrechen oder untypische, starke Schläfrigkeit.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie das Reye-Syndrom auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Schädigungen des Gehirns und der Leber kommen, die möglicherweise lebensbedrohlich sind. Erste Anzeichen sind vermehrtes Erbrechen oder untypische, starke Schläfrigkeit.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome beobachten.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Anwendung kann die Reaktion auf das Diagnostikum vermindert sein. Dies kann zu einem falsch-negativen Ergebnis des diagnostischen Tests führen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Die Impfung sollte möglichst zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, an dem ein anderes Arzneimittel nicht angewendet wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie dazu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn die Arzneimittel nicht gleichzeitig verabreicht werden können, sollten sie mit einem zeitlichen Abstand von einem Monat zueinander verabreicht werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können seltene neurologische Störungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Windpocken
Was ist das? - Definition Windpocken (Varizellen) sind eine sehr ansteckende Virusinfektion. Sie zählen zu den typischen Kinderkrankheiten. Windpocken werden durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht und gehen typischerweise mit Fieber sowie einem juckenden Hautausschlag mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen einher.
Krankheitsbild
Windpocken (Varizellen) sind eine sehr ansteckende Virusinfektion, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird. Sie treten vor allem bei Kindern im Alter von 2 bis 10 Jahren auf. Typisch ist ein juckender Hautausschlag mit kleinen, flüssigkeitsgefüllten Bläschen sowie leichtes Fieber. Die Erkrankung tritt vor allem im Kindesalter auf und gehört zu den häufigen Infektionskrankheiten. Nach einer durchgemachten Infektion bleibt das Virus lebenslang im Körper und kann später erneut aktiv werden und dann eine Gürtelrose verursachen. Seit 2004 wird in Deutschland eine Schutzimpfung empfohlen.
Symptome/Verlauf
Nach der Ansteckung vergehen meist etwa 10 bis 21 Tage, bis erste Beschwerden auftreten. Anfangs zeigen sich oft unspezifische Symptome wie leichtes Fieber, Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Kurz darauf entwickelt sich der typische Hautausschlag: rote Flecken, aus denen stark juckende Bläschen entstehen, die sich über den ganzen Körper ausbreiten können. Diese Bläschen trocknen später aus und verkrusten. Bei gesunden Kindern heilt die Erkrankung meist innerhalb von ein bis zwei Wochen folgenlos ab, während Erwachsene häufig schwerer erkranken.
Folgen/Komplikationen
Windpocken verlaufen bei gesunden Kindern in der Regel ohne ernsthafte Folgen. Es können jedoch Komplikationen auftreten, insbesondere bei Erwachsenen, Neugeborenen, Schwangeren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Dazu zählen bakterielle Infektionen der Haut durch aufgekratzte Bläschen sowie schwerere Verläufe bei denen es beispielsweise Lungenentzündungen oder Entzündungen des Gehirns kommen kann. Zudem kann das Virus später im Leben wieder aktiv werden und eine schmerzhafte Gürtelrose auslösen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursache der Erkrankung ist das Varizella-Zoster-Virus. Windpocken sind hoch ansteckend und werden vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen, etwa beim Husten oder Niesen, sowie durch direkten Kontakt mit dem Inhalt der Hautbläschen. Erkrankte sind bereits ein bis zwei Tage vor Auftreten des Ausschlags ansteckend und bleiben es, bis alle Bläschen verkrustet sind. Ungeimpfte Personen stecken sich zu 90 Prozent nach Kontakt mit einer infizierten Person an. Geimpfte Personen erkranken in der Regel nicht oder zeigen nur einen leichten Verlauf. Ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe besteht bei Erwachsenen, Schwangeren, Neugeborenen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung von Windpocken zielt vor allem darauf ab, Beschwerden zu lindern und Komplikationen zu vermeiden. Gegen die juckende Haut helfen beispielsweise spezielle Salben aus der Apotheke. Der Arzt kann je nach Verlauf Medikamente gegen den Juckreiz verordnen und in schweren Fällen antivirale Mittel einsetzen. Eine wichtige Rolle spielt die Impfung: Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen und schützt wirksam vor einer Erkrankung oder vor schweren Verläufen. Danach sollten Säuglinge und Kleinkinder ab 11 Monaten insgesamt zweimal geimpft werden.
Das kann man selbst tun: Betroffene können selbst dazu beitragen, den Krankheitsverlauf zu erleichtern, indem sie die Haut pflegen, den Juckreiz lindern und darauf achten, die Bläschen nicht aufzukratzen, um zusätzliche Infektionen zu vermeiden. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es helfen, die Fingernägel kurz zu schneiden oder ihnen Baumwollfäustlinge anzuziehen.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.