VENOSTASIN Creme
13,90 €
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Pharmazeutische Informationen
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02427180
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 50 g
- Marke:
- VENOSTASIN
- Hersteller:
- Klinge Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel dünn und gleichmäßig auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen
Dauer der Anwendung?
Wenn sich die Symptome während der Anwendung des Arzneimittels verschlimmern oder länger als 2 Wochen andauern wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Besserung des Befindens bei müden Beinen.
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschädigte Haut - (z.B. Verbrennungen, Verletzungen, Haut- und Kinderkrankheiten mit Ausschlag)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 70 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 30 × 140 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzoesäure und Benzoate, E 210, E 211, E 212, E 213) können Reizungen an Haut, Augen und Schleimhäuten hervorrufen.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Perubalsam und Zimt.
- Konservierungsstoffe (z.B. Sorbinsäure und Sorbate, E 200, E 201, E 202, E 203) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf bei neu oder plötzlich auftretenden Schmerzen, Verhärtungen, oberflächlichen Entzündungen, schnell zunehmender Schwellung oder bläulicher Verfärbung der Beine.
Bei einer auftretenden Herz- oder Nierenschwäche während der Anwendung sollte ebenso sofort ein Arzt konsultiert werden.
Chronische Venenschwäche
Was ist das? - Definition Anhaltende Venenschwäche ist ein verbreitetes Gesundheitsproblem hierzulande. Im Rahmen einer großen Gesundheitsstudie in der Rhein-Main-Region wurde sie bei etwa 41 Prozent der 40- bis 80-jährigen Teilnehmer festgestellt. Das Leiden kann unbehandelt mit Ödemen, Hautveränderungen oder offenen Wunden der unteren Gliedmaßen einhergehen, schlimmstenfalls sogar mit einer Lungenembolie.
Krankheitsbild
Die Folgen chronischer Venenschwäche zeigen sich besonders in den Beinen. Es können dort in der Haut kleinste Venenverästelungen sichtbar werden, sogenannte Besenreiser. Sie entstehen durch Weitung kleinerer oberflächlicher Venen. Verdicken sich größere oberflächliche Venen, können sie mit der Zeit sicht- und tastbar, geschlängelt und teils knotenartig als Krampfadern hervortreten. Insgesamt verschlechtert sich die Durchblutung betroffener Gewebebereiche. Es besteht das Risiko, dass sich in geschädigten Venen Gerinnsel bilden, die zu Entzündungen, Rötungen und Schmerzen in Bereich der betroffenen Venen führen.
Symptome/Verlauf
Anfänglich bemerken Menschen mit chronischer Venenschwäche meist nur, dass sich abends oder nach längerem Sitzen oder Stehen die Beine schwer anfühlen und besonders im Bereich der Fußknöchel leicht geschwollen sind - vermehrt an heißen Sommertagen. Auch Beinmuskelkrämpfe oder "unruhige" Beine sind mögliche Symptome der Venenschwäche.
Folgen/Komplikationen
Bleiben eine Venenschwäche und dabei entstehende Krampfadern unbehandelt, kann sich die Haut der Unterschenkel, in denen geschädigte Venen verlaufen, mit der Zeit braun verfärben. Es kommt möglicherweise sogar zu Geschwüren vor allem im Bereich der Fußknöchel.
Eine weitere Folge chronischer Venenschwäche kann darin bestehen, dass sich innerhalb geschädigter Venen - häufig in Krampfadern - Gerinnsel bilden, die man sich wie winzige Wundschorfpartikel vorstellen kann. Mediziner bezeichnen sie als Thromben. Diese bewirken in oberflächlichen Venen eine Entzündung mit stechenden, brennenden Schmerzen schon bei leichtem Druck auf das Gefäß. Der erkrankte Venenabschnitt ist oft als roter Strang in der Haut zu sehen.
Bei tieferliegenden Beinvenenthrombosen, die durch oberflächliche Venenthrombosen gefördert werden, sind Schmerzen entlang der betroffenen Venen, Schwellungen, eine bläuliche Verfärbung sowie Überwärmung oder Funktionsbeeinträchtigungen des Beins möglich. Mitunter liegen auch nur schwache oder keine Symptome vor. Thromben in tieferliegenden Beinvenen können abreißen und im venösen Blutstrom bis zur rechten Herzkammer mittreiben, weiter in die Lunge gelangen und dort Blutgefäße verstopfen. Es kommt zu einer Lungenembolie mit Luftnot und Brustschmerzen bis hin zum Kreislaufzusammenbruch.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den möglichen Ursachen einer Venenschwäche gehören eine angeborene Veranlagung und das Alter, aber auch Risikofaktoren, vor allem Übergewicht, langes Stehen oder Sitzen und Bewegungsarmut - alles verbreitete Probleme in der heutigen Lebens- und Berufswelt.
Bei Bewegungsarmut unterstützt die Muskulatur den Blutfluss in Venen weniger, so dass sich in ihnen Blut staut und der venöse Blutdruck steigt. Die Venen beginnen sich zu weiten, so dass sich Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Oft bilden sich in der Folge sichtbare Krampfadern. Durch eine gestörte Venenfunktion stockt zunehmend der Blutabfluss aus den Beinen zurück zum Herzen. Blut versackt zunehmend in den Beinen und staut sich, in der Folge gelangt vermehrt Flüssigkeit aus Blutgefäßen ins Gewebe. Besonderes im Unterschenkel- und Knöchelbereich kommt es dadurch zu Schwellungen - Ödemen. Es steigt das Risiko für Geschwüre und Venenthrombosen.
Venenthrombosen werden aber nicht nur durch Venenschwäche und Krampfadern gefördert, sondern auch - selbst in nicht vorgeschädigten Venen - durch längere Bettlägerigkeit, hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, besonders in Verbindung mit Rauchen, durch eine Schwangerschaft, mechanische oder verletzungsbedingte Venenschäden, Blutgerinnungsstörungen oder durch bösartige Tumore.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen oder Ärzte lassen sich die Beschwerden der Patienten schildern und untersuchen sie körperlich sowie bei Bedarf mit weiteren Verfahren, etwa um den Blutfluss zu messen oder Blutgefäße zu begutachten. Stehen die Diagnose einer Venenschwäche und ihr Ausmaß fest, wird die Behandlung geplant. Diese kann zwar die Venenschwäche und die Veranlagung dazu nicht heilen, aber doch deren Folgen deutlich lindern.
Eine häufige empfohlene Behandlungsmaßnahme ist das Tragen von Stütz- oder Kompressionsstrümpfen. Dazu kommen Übungen und Verhaltensweisen, um den Blutfluss in Venen anzuregen. Bestehen Krampfadern, kann es mitunter sinnvoll sein, sie zu ziehen oder zu veröden. Geschwüre müssen nach ärztlicher Maßgabe speziell behandelt werden, wenn sie nicht heilen, auch chirurgisch. Venenthrombosen werden durch Medikamente gegen Entzündungen und Schmerzen sowie bei Bedarf mit Mitteln zur Kontrolle der Blutgerinnung behandelt, zudem durch Kompressionsverfahren oder in schweren Fällen auch operativ.
Was man selbst tun kann:
Wichtig ist, regelmäßig körperlich aktiv zu sein, indem man beispielsweise mehr zu Fuß geht, Rad fährt und Treppen steigt. Lange Phasen nur sitzender oder stehender Tätigkeit gilt es zu vermeiden beziehungsweise durch Bewegungspausen zu unterbrechen. Eventuell kann man sich auch von Ärzten oder Krankengymnasten zu Übungen beraten lassen, mit denen man die Durchblutung in den Beinen gezielt im Alltag anregen kann. Zudem sollte man die Beine im Sitzen nicht übereinanderschlagen. Akut hilft bei geschwollenen Beinen, diese über Herzhöhe hochzulegen. Werden Stütz- oder Kompressionsstrümpfe ärztlich empfohlen, sollte man sie regelmäßig tragen. Hilfreich ist auch, vorhandenes Übergewicht abzubauen und das Rauchen aufzugeben. Bei Symptomen einer Beinvenenthrombose sollte man sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02427180
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 50 g
- Marke:
- VENOSTASIN
- Hersteller:
- Klinge Pharma GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel dünn und gleichmäßig auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen
Dauer der Anwendung?
Wenn sich die Symptome während der Anwendung des Arzneimittels verschlimmern oder länger als 2 Wochen andauern wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Besserung des Befindens bei müden Beinen.
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschädigte Haut - (z.B. Verbrennungen, Verletzungen, Haut- und Kinderkrankheiten mit Ausschlag)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 70 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 30 × 140 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzoesäure und Benzoate, E 210, E 211, E 212, E 213) können Reizungen an Haut, Augen und Schleimhäuten hervorrufen.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Perubalsam und Zimt.
- Konservierungsstoffe (z.B. Sorbinsäure und Sorbate, E 200, E 201, E 202, E 203) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf bei neu oder plötzlich auftretenden Schmerzen, Verhärtungen, oberflächlichen Entzündungen, schnell zunehmender Schwellung oder bläulicher Verfärbung der Beine.
Bei einer auftretenden Herz- oder Nierenschwäche während der Anwendung sollte ebenso sofort ein Arzt konsultiert werden.
Chronische Venenschwäche
Was ist das? - Definition Anhaltende Venenschwäche ist ein verbreitetes Gesundheitsproblem hierzulande. Im Rahmen einer großen Gesundheitsstudie in der Rhein-Main-Region wurde sie bei etwa 41 Prozent der 40- bis 80-jährigen Teilnehmer festgestellt. Das Leiden kann unbehandelt mit Ödemen, Hautveränderungen oder offenen Wunden der unteren Gliedmaßen einhergehen, schlimmstenfalls sogar mit einer Lungenembolie.
Krankheitsbild
Die Folgen chronischer Venenschwäche zeigen sich besonders in den Beinen. Es können dort in der Haut kleinste Venenverästelungen sichtbar werden, sogenannte Besenreiser. Sie entstehen durch Weitung kleinerer oberflächlicher Venen. Verdicken sich größere oberflächliche Venen, können sie mit der Zeit sicht- und tastbar, geschlängelt und teils knotenartig als Krampfadern hervortreten. Insgesamt verschlechtert sich die Durchblutung betroffener Gewebebereiche. Es besteht das Risiko, dass sich in geschädigten Venen Gerinnsel bilden, die zu Entzündungen, Rötungen und Schmerzen in Bereich der betroffenen Venen führen.
Symptome/Verlauf
Anfänglich bemerken Menschen mit chronischer Venenschwäche meist nur, dass sich abends oder nach längerem Sitzen oder Stehen die Beine schwer anfühlen und besonders im Bereich der Fußknöchel leicht geschwollen sind - vermehrt an heißen Sommertagen. Auch Beinmuskelkrämpfe oder "unruhige" Beine sind mögliche Symptome der Venenschwäche.
Folgen/Komplikationen
Bleiben eine Venenschwäche und dabei entstehende Krampfadern unbehandelt, kann sich die Haut der Unterschenkel, in denen geschädigte Venen verlaufen, mit der Zeit braun verfärben. Es kommt möglicherweise sogar zu Geschwüren vor allem im Bereich der Fußknöchel.
Eine weitere Folge chronischer Venenschwäche kann darin bestehen, dass sich innerhalb geschädigter Venen - häufig in Krampfadern - Gerinnsel bilden, die man sich wie winzige Wundschorfpartikel vorstellen kann. Mediziner bezeichnen sie als Thromben. Diese bewirken in oberflächlichen Venen eine Entzündung mit stechenden, brennenden Schmerzen schon bei leichtem Druck auf das Gefäß. Der erkrankte Venenabschnitt ist oft als roter Strang in der Haut zu sehen.
Bei tieferliegenden Beinvenenthrombosen, die durch oberflächliche Venenthrombosen gefördert werden, sind Schmerzen entlang der betroffenen Venen, Schwellungen, eine bläuliche Verfärbung sowie Überwärmung oder Funktionsbeeinträchtigungen des Beins möglich. Mitunter liegen auch nur schwache oder keine Symptome vor. Thromben in tieferliegenden Beinvenen können abreißen und im venösen Blutstrom bis zur rechten Herzkammer mittreiben, weiter in die Lunge gelangen und dort Blutgefäße verstopfen. Es kommt zu einer Lungenembolie mit Luftnot und Brustschmerzen bis hin zum Kreislaufzusammenbruch.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den möglichen Ursachen einer Venenschwäche gehören eine angeborene Veranlagung und das Alter, aber auch Risikofaktoren, vor allem Übergewicht, langes Stehen oder Sitzen und Bewegungsarmut - alles verbreitete Probleme in der heutigen Lebens- und Berufswelt.
Bei Bewegungsarmut unterstützt die Muskulatur den Blutfluss in Venen weniger, so dass sich in ihnen Blut staut und der venöse Blutdruck steigt. Die Venen beginnen sich zu weiten, so dass sich Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Oft bilden sich in der Folge sichtbare Krampfadern. Durch eine gestörte Venenfunktion stockt zunehmend der Blutabfluss aus den Beinen zurück zum Herzen. Blut versackt zunehmend in den Beinen und staut sich, in der Folge gelangt vermehrt Flüssigkeit aus Blutgefäßen ins Gewebe. Besonderes im Unterschenkel- und Knöchelbereich kommt es dadurch zu Schwellungen - Ödemen. Es steigt das Risiko für Geschwüre und Venenthrombosen.
Venenthrombosen werden aber nicht nur durch Venenschwäche und Krampfadern gefördert, sondern auch - selbst in nicht vorgeschädigten Venen - durch längere Bettlägerigkeit, hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, besonders in Verbindung mit Rauchen, durch eine Schwangerschaft, mechanische oder verletzungsbedingte Venenschäden, Blutgerinnungsstörungen oder durch bösartige Tumore.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen oder Ärzte lassen sich die Beschwerden der Patienten schildern und untersuchen sie körperlich sowie bei Bedarf mit weiteren Verfahren, etwa um den Blutfluss zu messen oder Blutgefäße zu begutachten. Stehen die Diagnose einer Venenschwäche und ihr Ausmaß fest, wird die Behandlung geplant. Diese kann zwar die Venenschwäche und die Veranlagung dazu nicht heilen, aber doch deren Folgen deutlich lindern.
Eine häufige empfohlene Behandlungsmaßnahme ist das Tragen von Stütz- oder Kompressionsstrümpfen. Dazu kommen Übungen und Verhaltensweisen, um den Blutfluss in Venen anzuregen. Bestehen Krampfadern, kann es mitunter sinnvoll sein, sie zu ziehen oder zu veröden. Geschwüre müssen nach ärztlicher Maßgabe speziell behandelt werden, wenn sie nicht heilen, auch chirurgisch. Venenthrombosen werden durch Medikamente gegen Entzündungen und Schmerzen sowie bei Bedarf mit Mitteln zur Kontrolle der Blutgerinnung behandelt, zudem durch Kompressionsverfahren oder in schweren Fällen auch operativ.
Was man selbst tun kann:
Wichtig ist, regelmäßig körperlich aktiv zu sein, indem man beispielsweise mehr zu Fuß geht, Rad fährt und Treppen steigt. Lange Phasen nur sitzender oder stehender Tätigkeit gilt es zu vermeiden beziehungsweise durch Bewegungspausen zu unterbrechen. Eventuell kann man sich auch von Ärzten oder Krankengymnasten zu Übungen beraten lassen, mit denen man die Durchblutung in den Beinen gezielt im Alltag anregen kann. Zudem sollte man die Beine im Sitzen nicht übereinanderschlagen. Akut hilft bei geschwollenen Beinen, diese über Herzhöhe hochzulegen. Werden Stütz- oder Kompressionsstrümpfe ärztlich empfohlen, sollte man sie regelmäßig tragen. Hilfreich ist auch, vorhandenes Übergewicht abzubauen und das Rauchen aufzugeben. Bei Symptomen einer Beinvenenthrombose sollte man sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.