VENTOLIN 100 \m63g/Dosis Dosieraerosol 200 Hub ES
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Pharmazeutische Informationen
Dosieraerosol — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20222760
- Darreichungsform:
- Dosieraerosol (Dosieraerosol)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- VENTOLIN
- Hersteller:
- European Pharma B.V.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Vor Gebrauch gut schütteln. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Säuglinge, Kleinkinder und Patienten mit Inhalierschwierigkeiten können von der Anwendung einer Inhalierhilfe mit Maske profitieren.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Akutbehandlung - einmalige Gabe:
Vorbeugung gegen einen Anfall - einmalige Gabe:
Dauerbehandlung:
Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis für Kinder unter 12 Jahren auf 2 Sprühstöße erhöht werden.
Höchstdosis: Eine Dosis von 8 Sprühstößen pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Asthma bronchiale, Notfallmedikament
- Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale, bei Belastung oder Allergie
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 4-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1 Sprühstoß, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder von 4-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1 Sprühstoß, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Personenkreis: Kinder von 4-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. beta-Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Zittern
- Kopfschmerzen
- Herzrhythmusstörungen, wie:
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Muskelkrämpfe
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Schilddrüsenüberfunktion
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls - (Herzrasen)
- Brustenge (Angina pectoris)
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
Das Arzneimittel darf nicht verwendet werden, um unkomplizierte vorzeitige Wehen oder eine drohende Fehlgeburt zu verhindern.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten oder Sie das Arzneimittel nicht vertragen.Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten oder Sie das Arzneimittel nicht vertragen.
Anstrengungsasthma
Was ist das? - Definition Anstrengungsasthma ist eine Form von Asthma, bei der körperliche Belastung wie Sport oder schnelles Gehen zu Atemnot führt. Die Atemwege reagieren überempfindlich auf die Anstrengung und verengen sich vorübergehend. Das führt zu typischen Beschwerden wie Husten, Keuchen oder Kurzatmigkeit. Die Symptome treten meist kurz nach Beginn oder am Ende der Belastung auf und verschwinden nach einiger Zeit wieder.
Krankheitsbild
Beim Anstrengungsasthma handelt es sich um eine spezielle Ausprägung des Asthma bronchiale. Die Beschwerden treten vor allem bei körperlicher Aktivität auf. Die Atemwege reagieren dann besonders empfindlich auf Reize wie kalte Luft oder trockene Umgebung. Während der Belastung kommt es zu einer Verengung der Bronchien, was das Atmen erschwert. Die Symptome treten in der Regel vorübergehend auf, können aber die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch für Anstrengungsasthma sind Beschwerden, die während oder kurz nach körperlicher Aktivität auftreten. Hierzu zählen:
- Kurzatmigkeit
- Trockener Reizhusten
- Keuchen oder pfeifende Atemgeräusche
- Engegefühl in der Brust
- Schnelle Ermüdung bei Belastung
Die Symptome beginnen meist wenige Minuten nach Beginn der Aktivität oder direkt danach. Sie klingen oft innerhalb von 30 Minuten wieder ab. Bei manchen Betroffenen treten die Beschwerden auch erst nach dem Sport auf. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich. Manche Menschen haben nur gelegentlich Beschwerden, andere reagieren regelmäßig auf körperliche Belastung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandeltes Anstrengungsasthma kann dazu führen, dass Betroffene körperliche Aktivitäten meiden. Das kann langfristig zu Bewegungsmangel und eingeschränkter Fitness führen. In seltenen Fällen kann es zu schweren Atemnotanfällen kommen, die ärztlich behandelt werden müssen. Auch die psychische Belastung durch die Angst vor Symptomen kann eine Rolle spielen. Bei Kindern kann sich das Krankheitsbild auf die Entwicklung und Teilnahme am Sportunterricht auswirken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber Belastung. Vorbestehendes Asthma bronchiales, Allergien/Heuschnupfen. kalte oder trockene Luft und Luftverschmutzung oder Rauch fördern das Auftreten. Auch Infekte der Atemwege und intensive körperliche Belastung steigern das Risiko. Zudem scheinen genetische Faktoren, also eine familiäre Belastung, eine Rolle zu spielen. Kinder und Jugendliche sind häufiger betroffen, besonders wenn sie bereits an allergischen Erkrankungen leiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch spezielle Tests feststellen, ob es sich um Anstrengungsasthma handelt. Zur Behandlung werden meist Medikamente aus der Gruppe der Beta-2-Sympathomimetika eingesetzt, die die Bronchien erweitern. Auch entzündungshemmende Wirkstoffe wie Kortikosteroide können sinnvoll sein.
Das kann man selbst tun: Sportarten wählen, die weniger belasten, etwa Schwimmen, Walking oder "normales" Radfahren. Zudem möglichst kalte Luft beim Einatmen vermeiden und die Medikamente wie verordnet anwenden. Grenzen der Eigentherapie sind erreicht, wenn die Beschwerden trotz Maßnahmen bestehen bleiben oder sich verschlimmern. Bei schwerer Atemnot oder häufigen Anfällen sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosieraerosol — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20222760
- Darreichungsform:
- Dosieraerosol (Dosieraerosol)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- VENTOLIN
- Hersteller:
- European Pharma B.V.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Vor Gebrauch gut schütteln. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Säuglinge, Kleinkinder und Patienten mit Inhalierschwierigkeiten können von der Anwendung einer Inhalierhilfe mit Maske profitieren.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Akutbehandlung - einmalige Gabe:
Vorbeugung gegen einen Anfall - einmalige Gabe:
Dauerbehandlung:
Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis für Kinder unter 12 Jahren auf 2 Sprühstöße erhöht werden.
Höchstdosis: Eine Dosis von 8 Sprühstößen pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Asthma bronchiale, Notfallmedikament
- Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale, bei Belastung oder Allergie
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 4-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1 Sprühstoß, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder von 4-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 1 Sprühstoß, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 1-2 Sprühstöße, Zeitpunkt: vor Belastung (10-15 Minuten davor)
Personenkreis: Kinder von 4-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Sprühstoß, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. beta-Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Zittern
- Kopfschmerzen
- Herzrhythmusstörungen, wie:
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Muskelkrämpfe
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Schilddrüsenüberfunktion
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls - (Herzrasen)
- Brustenge (Angina pectoris)
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
Das Arzneimittel darf nicht verwendet werden, um unkomplizierte vorzeitige Wehen oder eine drohende Fehlgeburt zu verhindern.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten oder Sie das Arzneimittel nicht vertragen.Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten oder Sie das Arzneimittel nicht vertragen.
Anstrengungsasthma
Was ist das? - Definition Anstrengungsasthma ist eine Form von Asthma, bei der körperliche Belastung wie Sport oder schnelles Gehen zu Atemnot führt. Die Atemwege reagieren überempfindlich auf die Anstrengung und verengen sich vorübergehend. Das führt zu typischen Beschwerden wie Husten, Keuchen oder Kurzatmigkeit. Die Symptome treten meist kurz nach Beginn oder am Ende der Belastung auf und verschwinden nach einiger Zeit wieder.
Krankheitsbild
Beim Anstrengungsasthma handelt es sich um eine spezielle Ausprägung des Asthma bronchiale. Die Beschwerden treten vor allem bei körperlicher Aktivität auf. Die Atemwege reagieren dann besonders empfindlich auf Reize wie kalte Luft oder trockene Umgebung. Während der Belastung kommt es zu einer Verengung der Bronchien, was das Atmen erschwert. Die Symptome treten in der Regel vorübergehend auf, können aber die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch für Anstrengungsasthma sind Beschwerden, die während oder kurz nach körperlicher Aktivität auftreten. Hierzu zählen:
- Kurzatmigkeit
- Trockener Reizhusten
- Keuchen oder pfeifende Atemgeräusche
- Engegefühl in der Brust
- Schnelle Ermüdung bei Belastung
Die Symptome beginnen meist wenige Minuten nach Beginn der Aktivität oder direkt danach. Sie klingen oft innerhalb von 30 Minuten wieder ab. Bei manchen Betroffenen treten die Beschwerden auch erst nach dem Sport auf. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich. Manche Menschen haben nur gelegentlich Beschwerden, andere reagieren regelmäßig auf körperliche Belastung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandeltes Anstrengungsasthma kann dazu führen, dass Betroffene körperliche Aktivitäten meiden. Das kann langfristig zu Bewegungsmangel und eingeschränkter Fitness führen. In seltenen Fällen kann es zu schweren Atemnotanfällen kommen, die ärztlich behandelt werden müssen. Auch die psychische Belastung durch die Angst vor Symptomen kann eine Rolle spielen. Bei Kindern kann sich das Krankheitsbild auf die Entwicklung und Teilnahme am Sportunterricht auswirken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber Belastung. Vorbestehendes Asthma bronchiales, Allergien/Heuschnupfen. kalte oder trockene Luft und Luftverschmutzung oder Rauch fördern das Auftreten. Auch Infekte der Atemwege und intensive körperliche Belastung steigern das Risiko. Zudem scheinen genetische Faktoren, also eine familiäre Belastung, eine Rolle zu spielen. Kinder und Jugendliche sind häufiger betroffen, besonders wenn sie bereits an allergischen Erkrankungen leiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch spezielle Tests feststellen, ob es sich um Anstrengungsasthma handelt. Zur Behandlung werden meist Medikamente aus der Gruppe der Beta-2-Sympathomimetika eingesetzt, die die Bronchien erweitern. Auch entzündungshemmende Wirkstoffe wie Kortikosteroide können sinnvoll sein.
Das kann man selbst tun: Sportarten wählen, die weniger belasten, etwa Schwimmen, Walking oder "normales" Radfahren. Zudem möglichst kalte Luft beim Einatmen vermeiden und die Medikamente wie verordnet anwenden. Grenzen der Eigentherapie sind erreicht, wenn die Beschwerden trotz Maßnahmen bestehen bleiben oder sich verschlimmern. Bei schwerer Atemnot oder häufigen Anfällen sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.