VIRUPOS Augensalbe
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Pharmazeutische Informationen
Augensalbe — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07136323
- Darreichungsform:
- Augensalbe (Augensalbe)
- Packungsgröße:
- 4,5 g
- Marke:
- VIRUPOS
- Hersteller:
- URSAPHARM Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bringen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des/jedes Auges ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Anwendung sollte nach eingetretener Beschwerdefreiheit noch mindestens 3 Tage fortgesetzt werden.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nicht getragen werden.
Anwendungsgebiete
- Virusinfektionen mit Herpesviren, wie:
- Hornhautentzündung des Auge
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: 1 cm Stranglänge, Gesamtdosis: 5-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bekämpft bestimmte Viren, indem er ihr Erbgut schädigt und somit ihre Vervielfältigung behindert. Er wirkt vor allem gegen Herpes-Viren. So kann eine Herpesinfektion, z.B. an den Lippen gestoppt werden.
Nebenwirkungen
- Augenbrennen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
Herpes am Auge
Was ist das? - Definition Herpes am Auge ist eine Virusinfektion, die meist durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst wird. Sie betrifft häufig die Hornhaut und kann unbehandelt zu dauerhaften Sehstörungen oder sogar zur Erblindung führen.
Krankheitsbild
Herpes am Auge, auch Augenherpes genannt, ist eine Infektion mit Herpes-simplex-Viren. Die häufigste Form ist die Herpes-simplex-Keratitis, die die Hornhaut betrifft. Weitere mögliche Bereiche sind Augenlid, Bindehaut, Regenbogenhaut oder Netzhaut. Die Erkrankung tritt meist einseitig auf und verläuft von Patient zu Patient unterschiedlich. Nach einer Erstinfektion verbleiben die Viren lebenslang im Körper und können durch bestimmte Auslöser reaktiviert werden. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, da die Viren in Nervenzellen ruhen und jederzeit wieder aktiv werden können.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen davon ab, welchen Teil des Auges die Infektion trifft. Zu den typischen Symptomen zählen Rötung, Schmerzen, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und Tränenfluss. Am Lidrand können sich Bläschen bilden, die aufplatzen und verkrusten. In schweren Fällen kommt es zu Sehverschlechterung oder Gesichtsfeldausfällen. Die Symptome treten meist einseitig auf und können sich über Tage bis Wochen verschlimmern. Besonders gefährlich sind tiefergehende Entzündungen, die zu Narbenbildung und dauerhaften Schäden führen können.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Herpes am Auge zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Dazu gehören Narben und Trübungen der Hornhaut, Glaukom/grüner Star durch erhöhten Augeninnendruck, Netzhautablösung, Superinfektionen mit Bakterien oder Pilzen und im schlimmsten Fall Erblindung. Auch nach erfolgreicher Behandlung kommt es mitunter zu wiederkehrenden Ausbrüchen, die das Auge weiter schädigen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Infektion erfolgt meist durch Schmierinfektion, etwa über Hände oder kontaminierte Gegenstände. Zu den Risikofaktoren zählen:
- geschwächtes Immunsystem
- Stress
- UV-Strahlung
- Kontaktlinsen
- Erkältungen oder andere Infektionen
- frühere Herpesinfektionen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er verordnet in der Regel antiviral wirkende Medikamente wie Aciclovir, Valaciclovir oder Ganciclovir. Je nach Schweregrad wendet man sie als Salbe, Tropfen oder Tabletten an. In sehr schweren Fällen kann eine Hornhauttransplantation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Durch Hygiene, Stressvermeidung und Schutz vor UV-Strahlung lässt sich vorbeugen. Grenzen sind erreicht, wenn Sehverschlechterung, starke Schmerzen oder Bläschen auftreten, dann ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Augensalbe — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07136323
- Darreichungsform:
- Augensalbe (Augensalbe)
- Packungsgröße:
- 4,5 g
- Marke:
- VIRUPOS
- Hersteller:
- URSAPHARM Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bringen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des/jedes Auges ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Anwendung sollte nach eingetretener Beschwerdefreiheit noch mindestens 3 Tage fortgesetzt werden.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nicht getragen werden.
Anwendungsgebiete
- Virusinfektionen mit Herpesviren, wie:
- Hornhautentzündung des Auge
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: 1 cm Stranglänge, Gesamtdosis: 5-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff bekämpft bestimmte Viren, indem er ihr Erbgut schädigt und somit ihre Vervielfältigung behindert. Er wirkt vor allem gegen Herpes-Viren. So kann eine Herpesinfektion, z.B. an den Lippen gestoppt werden.
Nebenwirkungen
- Augenbrennen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
Herpes am Auge
Was ist das? - Definition Herpes am Auge ist eine Virusinfektion, die meist durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst wird. Sie betrifft häufig die Hornhaut und kann unbehandelt zu dauerhaften Sehstörungen oder sogar zur Erblindung führen.
Krankheitsbild
Herpes am Auge, auch Augenherpes genannt, ist eine Infektion mit Herpes-simplex-Viren. Die häufigste Form ist die Herpes-simplex-Keratitis, die die Hornhaut betrifft. Weitere mögliche Bereiche sind Augenlid, Bindehaut, Regenbogenhaut oder Netzhaut. Die Erkrankung tritt meist einseitig auf und verläuft von Patient zu Patient unterschiedlich. Nach einer Erstinfektion verbleiben die Viren lebenslang im Körper und können durch bestimmte Auslöser reaktiviert werden. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, da die Viren in Nervenzellen ruhen und jederzeit wieder aktiv werden können.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen davon ab, welchen Teil des Auges die Infektion trifft. Zu den typischen Symptomen zählen Rötung, Schmerzen, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und Tränenfluss. Am Lidrand können sich Bläschen bilden, die aufplatzen und verkrusten. In schweren Fällen kommt es zu Sehverschlechterung oder Gesichtsfeldausfällen. Die Symptome treten meist einseitig auf und können sich über Tage bis Wochen verschlimmern. Besonders gefährlich sind tiefergehende Entzündungen, die zu Narbenbildung und dauerhaften Schäden führen können.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Herpes am Auge zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Dazu gehören Narben und Trübungen der Hornhaut, Glaukom/grüner Star durch erhöhten Augeninnendruck, Netzhautablösung, Superinfektionen mit Bakterien oder Pilzen und im schlimmsten Fall Erblindung. Auch nach erfolgreicher Behandlung kommt es mitunter zu wiederkehrenden Ausbrüchen, die das Auge weiter schädigen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Infektion erfolgt meist durch Schmierinfektion, etwa über Hände oder kontaminierte Gegenstände. Zu den Risikofaktoren zählen:
- geschwächtes Immunsystem
- Stress
- UV-Strahlung
- Kontaktlinsen
- Erkältungen oder andere Infektionen
- frühere Herpesinfektionen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er verordnet in der Regel antiviral wirkende Medikamente wie Aciclovir, Valaciclovir oder Ganciclovir. Je nach Schweregrad wendet man sie als Salbe, Tropfen oder Tabletten an. In sehr schweren Fällen kann eine Hornhauttransplantation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Durch Hygiene, Stressvermeidung und Schutz vor UV-Strahlung lässt sich vorbeugen. Grenzen sind erreicht, wenn Sehverschlechterung, starke Schmerzen oder Bläschen auftreten, dann ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.