WICK AngiMed Zitronengeschmack 5 mg/1 mg Lut.-Tab.
13,99 €
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Pharmazeutische Informationen
Lutschtabletten — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Halsschmerz.
Zusammensetzung: Chlorhexidin dihydrochlorid 5 mg, Chlorhexidin 4,37 mg, Lidocain hydrochlorid-1-Wasser 1 mg, Lidocain 0,81 mg, Sorbitol 1,2 g, Magnesium stearat (pflanzlich), Aspartam 5 mg, Phenylalanin, Acesulfam kalium, Zitronen-Aroma, Pulver, 501050 AP 0551 u. a.
Wirkungsweise: Chlorhexidin: Der Wirkstoff tötet verschiedene Bakterien ab, indem er die Zellwand der Mikroorganismen zerstört.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18447960
- Darreichungsform:
- Lutschtabletten (Lutschtabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- WICK
- Hersteller:
- WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen und dabei in der Mundhöhle einwirken. Bewegen Sie die Lutschtablette dabei im Mund umher.
Wenden Sie das Arzneimittel nicht weniger als 30 Minuten vor oder während dem Essen oder Trinken an.
Wenden Sie das Arzneimittel mit einem Abstand von mindestens 30 Minuten zum Zähneputzen an.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von hohem Fieber sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, verschwommenem Sehen, Kopfschmerzen, Halluzinationen, Krampfanfällen, Erbrechen und vorübergehendem Geschmacksverlust. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Kinder von 6-12 Jahren: Eine Dosis von 5 Lutschtabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis: Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene: Eine Dosis von 10 Lutschtabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Halsschmerz
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1 Lutschtablette, Gesamtdosis: 3-5 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Lutschtablette, Gesamtdosis: 6-10 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Chlorhexidin: Der Wirkstoff tötet verschiedene Bakterien ab, indem er die Zellwand der Mikroorganismen zerstört. Auf diese Weise hält er Haut und Schleimhaut keimfrei, desinfiziert also. Allerdings lässt die Wirkung hier nach andauerndem Gebrauch nach.
Lidocain: Der Wirkstoff betäubt, allerdings nur örtlich begrenzt. Der Stoff verhindert, dass die Nerven Reize weiterleiten und macht dadurch unempfindlich gegen Schmerzen und betäubt den Juckreiz.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Chlorhexidin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika wie Articain, Bupivacain, Lidocain, Mepivacain, Prilocain, Ropivacain)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Aspartam!
- Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol und ähnliche Stoffe!
- Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Lutschtabletten — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Halsschmerz.
Zusammensetzung: Chlorhexidin dihydrochlorid 5 mg, Chlorhexidin 4,37 mg, Lidocain hydrochlorid-1-Wasser 1 mg, Lidocain 0,81 mg, Sorbitol 1,2 g, Magnesium stearat (pflanzlich), Aspartam 5 mg, Phenylalanin, Acesulfam kalium, Zitronen-Aroma, Pulver, 501050 AP 0551 u. a.
Wirkungsweise: Chlorhexidin: Der Wirkstoff tötet verschiedene Bakterien ab, indem er die Zellwand der Mikroorganismen zerstört.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18447960
- Darreichungsform:
- Lutschtabletten (Lutschtabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- WICK
- Hersteller:
- WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen und dabei in der Mundhöhle einwirken. Bewegen Sie die Lutschtablette dabei im Mund umher.
Wenden Sie das Arzneimittel nicht weniger als 30 Minuten vor oder während dem Essen oder Trinken an.
Wenden Sie das Arzneimittel mit einem Abstand von mindestens 30 Minuten zum Zähneputzen an.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von hohem Fieber sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, verschwommenem Sehen, Kopfschmerzen, Halluzinationen, Krampfanfällen, Erbrechen und vorübergehendem Geschmacksverlust. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Kinder von 6-12 Jahren: Eine Dosis von 5 Lutschtabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis: Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene: Eine Dosis von 10 Lutschtabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Halsschmerz
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1 Lutschtablette, Gesamtdosis: 3-5 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Lutschtablette, Gesamtdosis: 6-10 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Chlorhexidin: Der Wirkstoff tötet verschiedene Bakterien ab, indem er die Zellwand der Mikroorganismen zerstört. Auf diese Weise hält er Haut und Schleimhaut keimfrei, desinfiziert also. Allerdings lässt die Wirkung hier nach andauerndem Gebrauch nach.
Lidocain: Der Wirkstoff betäubt, allerdings nur örtlich begrenzt. Der Stoff verhindert, dass die Nerven Reize weiterleiten und macht dadurch unempfindlich gegen Schmerzen und betäubt den Juckreiz.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Chlorhexidin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika wie Articain, Bupivacain, Lidocain, Mepivacain, Prilocain, Ropivacain)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Aspartam!
- Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol und ähnliche Stoffe!
- Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.