WIDMER Acne plus Creme
11,28 €
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Pharmazeutische Informationen
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00708963
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 20 g
- Marke:
- WIDMER
- Hersteller:
- LOUIS WIDMER GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel dünn auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene(n) Stelle(n). Wenn große Hautbereiche betroffen sind, sollten Sie das Arzneimittel bei Behandlungsbeginn nur in einem kleinen Hautbereich anwenden. Wird die Anwendung gut vertragen, können größere Hautbereiche behandelt werden. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Mund, Nasenlöchern, Augen und mit offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautreizungen und Hautrötungen kommen. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut bei Akne:
Anwendungsgebiete
- Akne
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: dünn, Gesamtdosis: 1-2mal täglich, Zeitpunkt: abends, evtl. auch morgens
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen.
Benzoylperoxid hat antimikrobielle Eigenschaften und reguliert eine überschüssige Talgproduktion und Verhornung der Haut. Dadurch werden Entzündungen der Haut vor allem bei Akne gemildert.
Miconazol greift in den Stoffwechsel der Pilze ein, es kommt zu vielen Schäden in der Struktur der Pilze. So wird z.B. die äußere Hülle, die sog. Zellmembran der Pilze in ihrem Aufbau verändert. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
Nebenwirkungen
- Trockene Haut (Xerodermie)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Clotrimazol)!
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon Flupredniden 21-acetat Zinkoxid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Akne
Was ist das? - Definition Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die vor allem in der Pubertät auftritt. Sie entsteht durch eine Überproduktion von Talg und eine Verstopfung der Poren. Typisch sind Mitesser, Pickel und manchmal entzündete Knoten. Akne kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sowohl das Gesicht als auch Rücken oder Brust betreffen.
Krankheitsbild
Akne entwickelt sich, wenn die Talgdrüsen vermehrt Fett produzieren und die Ausführungsgänge verstopfen. Dadurch entstehen zunächst Mitesser. Gelangen Bakterien in die verstopften Poren, kommt es zu einer Entzündung mit Rötung und Schwellung. Die Erkrankung tritt häufig auf und kommt vor allem bei Jugendlichen, aber auch Erwachsenen vor. Sie kann mild verlaufen oder schwerere Formen annehmen, die das Hautbild deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Mitesser, Pickel und entzündete Knoten. Die Haut wirkt fettig und unrein. Der Verlauf ist oft langwierig und kann über Jahre bestehen bleiben. Manche Betroffene haben nur leichte Beschwerden, andere leiden unter ausgeprägten Hautveränderungen. Häufig bessert sich die Akne nach der Pubertät, sie kann aber auch im Erwachsenenalter fortbestehen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte oder schwere Akne kann verschiedene Folgen haben:
- Narbenbildung durch tiefe Entzündungen
- Psychische Belastung durch sichtbare Hautveränderungen
- Chronischer Verlauf mit wiederkehrenden Schüben
- Verstärkte Entzündung bei unsachgemäßer Manipulation
Besonders die psychische Belastung ist nicht zu unterschätzen, da das Hautbild das Selbstbewusstsein stark beeinflussen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine gesteigerte Talgproduktion in Verbindung mit einer Verhornungsstörung der Haut. Bakterien tragen zur Entzündung bei. Risikofaktoren sind hormonelle Veränderungen wie während der Pubertät, genetische Veranlagung, Stress und bestimmte Medikamente. Auch Kosmetika, die die Poren verstopfen, können Akne begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Schweregrad verschiedene Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören äußerliche Behandlungen mit Wirkstoffen wie Retinoiden oder Benzoylperoxid sowie bei stärkeren Formen Antibiotika oder hormonelle Therapien.
Das kann man selbst tun: Die Haut regelmäßig reinigen und fettige Produkte vermeiden. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden stark sind, Narben entstehen oder die Akne das seelische Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt. In solchen Fällen ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00708963
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 20 g
- Marke:
- WIDMER
- Hersteller:
- LOUIS WIDMER GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel dünn auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene(n) Stelle(n). Wenn große Hautbereiche betroffen sind, sollten Sie das Arzneimittel bei Behandlungsbeginn nur in einem kleinen Hautbereich anwenden. Wird die Anwendung gut vertragen, können größere Hautbereiche behandelt werden. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Mund, Nasenlöchern, Augen und mit offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautreizungen und Hautrötungen kommen. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut bei Akne:
Anwendungsgebiete
- Akne
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: dünn, Gesamtdosis: 1-2mal täglich, Zeitpunkt: abends, evtl. auch morgens
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen.
Benzoylperoxid hat antimikrobielle Eigenschaften und reguliert eine überschüssige Talgproduktion und Verhornung der Haut. Dadurch werden Entzündungen der Haut vor allem bei Akne gemildert.
Miconazol greift in den Stoffwechsel der Pilze ein, es kommt zu vielen Schäden in der Struktur der Pilze. So wird z.B. die äußere Hülle, die sog. Zellmembran der Pilze in ihrem Aufbau verändert. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
Nebenwirkungen
- Trockene Haut (Xerodermie)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Clotrimazol)!
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Akne
Was ist das? - Definition Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die vor allem in der Pubertät auftritt. Sie entsteht durch eine Überproduktion von Talg und eine Verstopfung der Poren. Typisch sind Mitesser, Pickel und manchmal entzündete Knoten. Akne kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sowohl das Gesicht als auch Rücken oder Brust betreffen.
Krankheitsbild
Akne entwickelt sich, wenn die Talgdrüsen vermehrt Fett produzieren und die Ausführungsgänge verstopfen. Dadurch entstehen zunächst Mitesser. Gelangen Bakterien in die verstopften Poren, kommt es zu einer Entzündung mit Rötung und Schwellung. Die Erkrankung tritt häufig auf und kommt vor allem bei Jugendlichen, aber auch Erwachsenen vor. Sie kann mild verlaufen oder schwerere Formen annehmen, die das Hautbild deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Mitesser, Pickel und entzündete Knoten. Die Haut wirkt fettig und unrein. Der Verlauf ist oft langwierig und kann über Jahre bestehen bleiben. Manche Betroffene haben nur leichte Beschwerden, andere leiden unter ausgeprägten Hautveränderungen. Häufig bessert sich die Akne nach der Pubertät, sie kann aber auch im Erwachsenenalter fortbestehen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte oder schwere Akne kann verschiedene Folgen haben:
- Narbenbildung durch tiefe Entzündungen
- Psychische Belastung durch sichtbare Hautveränderungen
- Chronischer Verlauf mit wiederkehrenden Schüben
- Verstärkte Entzündung bei unsachgemäßer Manipulation
Besonders die psychische Belastung ist nicht zu unterschätzen, da das Hautbild das Selbstbewusstsein stark beeinflussen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine gesteigerte Talgproduktion in Verbindung mit einer Verhornungsstörung der Haut. Bakterien tragen zur Entzündung bei. Risikofaktoren sind hormonelle Veränderungen wie während der Pubertät, genetische Veranlagung, Stress und bestimmte Medikamente. Auch Kosmetika, die die Poren verstopfen, können Akne begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Schweregrad verschiedene Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören äußerliche Behandlungen mit Wirkstoffen wie Retinoiden oder Benzoylperoxid sowie bei stärkeren Formen Antibiotika oder hormonelle Therapien.
Das kann man selbst tun: Die Haut regelmäßig reinigen und fettige Produkte vermeiden. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden stark sind, Narben entstehen oder die Akne das seelische Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt. In solchen Fällen ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.