XELJANZ 10 mg Filmtabletten
1.785,44 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 16604071
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 56 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- XELJANZ
- Hersteller:
- CC Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie das Arzneimittel auch zerkleinert Wasser einnehmen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Patienten mit bekannten Risikofaktoren für venöse und thromboembolische Ereignisse:
Die jeweilige Dosierung bitte unbedingt vorher mit dem Arzt besprechen.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Colitis ulcerosa-Behandlungsbeginn (in den ersten 8 Wochen):
Für die Folgebehandlung der Colitis ulcerosa stehen in der Regel Arzneimittel mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Filmtablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt die Wirkung von Enzymen, den sogenannten Januskinasen. Hierbei handelt es sich um Enzyme, die eine wichtige Rolle beim Prozess der Entzündung spielen, der bei rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis und Colitis ulcerosa stattfindet.
Nebenwirkungen
- Lungenentzündung
- Grippe
- Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
- Infektion der Harnwege
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Entzündung der Bronchien
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Infektiöse Halsentzündung
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Lymphozytopenie)
- Blutarmut (Anämie)
- Kopfschmerzen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Husten
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Durchfall
- Übelkeit
- Magenschleimhautentzündung
- Verdauungsbeschwerden
- Hautausschlag
- Arzneimittelinduzierte Akne
- Gelenkschmerzen
- Wassereinlagerung in Beinen und/oder Armen
- Anstieg von Muskelenzym (Kreatinphosphokinase) im Blut
- Tuberkulose durch Medikamente
- Dickdarmentzündung (speziell der Divertikel)
- Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
- Entzündung des Unterhautzellgewebes (Zellulitis)
- Herpes (Herpes-simplex-Infektion)
- Virale Magen-Darm-Grippe
- Virusinfektion
- Lungenkrebs
- Hautkrebs
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
- Fettstoffwechselstörung (Hyperlipidämie)
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) durch Medikamente
- Schlaflosigkeit
- Missempfindungen
- Herzinfarkt durch Medikamente
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
- Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
- Verschluss tiefer Gefäße durch Blutpfropf (tiefe Venenthrombose)
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Thrombose) der Netzhautvene (Retinalvene)
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Verstopfte Nasennebenhöhlen
- Fettleber
- Anstieg der Leberenzyme
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- Erhöhte Leberwerte (GGT)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Gelenkschwellung
- Sehnenentzündung (Tendinitis)
- Fieber
- Müdigkeit
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Erhöhtes Cholesterin
- Erhöhtes LDL-Cholesterin
- Gewichtszunahme
- Verstauchung
- Muskelzerrung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Aktive Tuberkulose
- Schwere Infektionskrankheit
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Patienten mit bekannten Risikofaktoren für Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie), wie:
- Raucher oder ehemalige Langzeitraucher
- Herz- und/oder Gefäßerkrankungen (kardiovaskuläre atherothrombotische Erkrankungen)bestehend oder in der Vergangenheit
- Risikofaktoren für bösartige Erkrankungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Regelmäßige Hautuntersuchungen werden bei allen Patienten empfohlen.
Colitis ulcerosa
Was ist das? - Definition Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Dickdarms. Sie verläuft in Schüben und führt zu Entzündungen und Geschwüren der Darmschleimhaut. Typisch sind blutige Durchfälle und krampfartige Bauchschmerzen.
Krankheitsbild
Colitis ulcerosa gehört zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Sie beginnt meist im Enddarm und kann sich über den gesamten Dickdarm ausbreiten. Die Entzündung betrifft die oberste Schleimhautschicht und führt zu Geschwüren. Die Erkrankung verläuft in Schüben mit symptomfreien Phasen dazwischen.
Die Erkrankung tritt häufig zum ersten Mal zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf, kann aber auch Kinder oder ältere Menschen betreffen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität stark einschränken.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- häufige, oft blutige Durchfälle
- krampfartige Bauchschmerzen, besonders im linken Unterbauch
- starker Stuhldrang, auch nachts
- Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl
- Gewichtsverlust und Müdigkeit
Der Verlauf ist schubweise. In akuten Phasen treten die Beschwerden verstärkt auf, in Remissionsphasen verschwinden sie auch ganz. Die Dauer und Häufigkeit der Schübe sind individuell verschieden.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Colitis ulcerosa zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutverluste mit Blutarmut, Darmverengungen oder -durchbrüche sowie das sogenannte toxische Megakolon, eine gefährliche Erweiterung des Dickdarms.
Langfristig besteht ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Auch außerhalb des Darms können Beschwerden auftreten, etwa Gelenkentzündungen, Hautveränderungen oder Augenprobleme.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Vermutet wird ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung, Umweltfaktoren und einer fehlgeleiteten Immunreaktion.
Zu den Risikofaktoren zählen familiäre Vorbelastung, bestimmte Umweltfaktoren wie Ernährung oder Hygiene, Stress und Veränderungen der Darmflora. Colitis ulcerosa ist nicht ansteckend und entsteht nicht durch eine Infektion.
Das kann helfen
Der Arzt kann durch Blut- und Stuhluntersuchungen sowie eine Darmspiegelung die Diagnose sichern. Zur Behandlung kommen entzündungshemmende Mittel, aber auch Arzneimittel, die das Immunsystem unterdrücken, zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Stressarme Lebensweise, individuell angepasste Ernährung und regelmäßige ärztliche Kontrollen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn starke Beschwerden auftreten, Blut im Stuhl sichtbar ist oder Fieber hinzukommt. Auch bei Verdacht auf Komplikationen sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 16604071
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 56 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- XELJANZ
- Hersteller:
- CC Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie das Arzneimittel auch zerkleinert Wasser einnehmen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Patienten mit bekannten Risikofaktoren für venöse und thromboembolische Ereignisse:
Die jeweilige Dosierung bitte unbedingt vorher mit dem Arzt besprechen.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Colitis ulcerosa-Behandlungsbeginn (in den ersten 8 Wochen):
Für die Folgebehandlung der Colitis ulcerosa stehen in der Regel Arzneimittel mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Filmtablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt die Wirkung von Enzymen, den sogenannten Januskinasen. Hierbei handelt es sich um Enzyme, die eine wichtige Rolle beim Prozess der Entzündung spielen, der bei rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis und Colitis ulcerosa stattfindet.
Nebenwirkungen
- Lungenentzündung
- Grippe
- Gürtelrose (Herpes zoster-Infektion)
- Infektion der Harnwege
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Entzündung der Bronchien
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Infektiöse Halsentzündung
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Lymphozytopenie)
- Blutarmut (Anämie)
- Kopfschmerzen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Husten
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Durchfall
- Übelkeit
- Magenschleimhautentzündung
- Verdauungsbeschwerden
- Hautausschlag
- Arzneimittelinduzierte Akne
- Gelenkschmerzen
- Wassereinlagerung in Beinen und/oder Armen
- Anstieg von Muskelenzym (Kreatinphosphokinase) im Blut
- Tuberkulose durch Medikamente
- Dickdarmentzündung (speziell der Divertikel)
- Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
- Entzündung des Unterhautzellgewebes (Zellulitis)
- Herpes (Herpes-simplex-Infektion)
- Virale Magen-Darm-Grippe
- Virusinfektion
- Lungenkrebs
- Hautkrebs
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
- Fettstoffwechselstörung (Hyperlipidämie)
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) durch Medikamente
- Schlaflosigkeit
- Missempfindungen
- Herzinfarkt durch Medikamente
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
- Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
- Verschluss tiefer Gefäße durch Blutpfropf (tiefe Venenthrombose)
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Thrombose) der Netzhautvene (Retinalvene)
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Verstopfte Nasennebenhöhlen
- Fettleber
- Anstieg der Leberenzyme
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- Erhöhte Leberwerte (GGT)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Gelenkschwellung
- Sehnenentzündung (Tendinitis)
- Fieber
- Müdigkeit
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Erhöhtes Cholesterin
- Erhöhtes LDL-Cholesterin
- Gewichtszunahme
- Verstauchung
- Muskelzerrung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Aktive Tuberkulose
- Schwere Infektionskrankheit
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Patienten mit bekannten Risikofaktoren für Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie), wie:
- Raucher oder ehemalige Langzeitraucher
- Herz- und/oder Gefäßerkrankungen (kardiovaskuläre atherothrombotische Erkrankungen)bestehend oder in der Vergangenheit
- Risikofaktoren für bösartige Erkrankungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Regelmäßige Hautuntersuchungen werden bei allen Patienten empfohlen.
Colitis ulcerosa
Was ist das? - Definition Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Dickdarms. Sie verläuft in Schüben und führt zu Entzündungen und Geschwüren der Darmschleimhaut. Typisch sind blutige Durchfälle und krampfartige Bauchschmerzen.
Krankheitsbild
Colitis ulcerosa gehört zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Sie beginnt meist im Enddarm und kann sich über den gesamten Dickdarm ausbreiten. Die Entzündung betrifft die oberste Schleimhautschicht und führt zu Geschwüren. Die Erkrankung verläuft in Schüben mit symptomfreien Phasen dazwischen.
Die Erkrankung tritt häufig zum ersten Mal zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf, kann aber auch Kinder oder ältere Menschen betreffen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität stark einschränken.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- häufige, oft blutige Durchfälle
- krampfartige Bauchschmerzen, besonders im linken Unterbauch
- starker Stuhldrang, auch nachts
- Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl
- Gewichtsverlust und Müdigkeit
Der Verlauf ist schubweise. In akuten Phasen treten die Beschwerden verstärkt auf, in Remissionsphasen verschwinden sie auch ganz. Die Dauer und Häufigkeit der Schübe sind individuell verschieden.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Colitis ulcerosa zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutverluste mit Blutarmut, Darmverengungen oder -durchbrüche sowie das sogenannte toxische Megakolon, eine gefährliche Erweiterung des Dickdarms.
Langfristig besteht ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Auch außerhalb des Darms können Beschwerden auftreten, etwa Gelenkentzündungen, Hautveränderungen oder Augenprobleme.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Vermutet wird ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung, Umweltfaktoren und einer fehlgeleiteten Immunreaktion.
Zu den Risikofaktoren zählen familiäre Vorbelastung, bestimmte Umweltfaktoren wie Ernährung oder Hygiene, Stress und Veränderungen der Darmflora. Colitis ulcerosa ist nicht ansteckend und entsteht nicht durch eine Infektion.
Das kann helfen
Der Arzt kann durch Blut- und Stuhluntersuchungen sowie eine Darmspiegelung die Diagnose sichern. Zur Behandlung kommen entzündungshemmende Mittel, aber auch Arzneimittel, die das Immunsystem unterdrücken, zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Stressarme Lebensweise, individuell angepasste Ernährung und regelmäßige ärztliche Kontrollen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn starke Beschwerden auftreten, Blut im Stuhl sichtbar ist oder Fieber hinzukommt. Auch bei Verdacht auf Komplikationen sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.