XIFAXAN 550 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen (hepatische Enzephalopathie).
Zusammensetzung: Rifaximin 550 mg, Carboxymethylstärke, Natrium, Glyceroldistearat, Siliciumdioxid, hochdisperses, Talkum, Cellulose, mikrokristalline, Opadry OY-S-34907, Hypromellose, Titandioxid u. a.
Wirkungsweise: Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in das Erbgut der Bakterien eingreift und den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19995729
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 550 mg
- Marke:
- XIFAXAN
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung zur Langzeitbehandlung:
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen (hepatische Enzephalopathie)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in das Erbgut der Bakterien eingreift und den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich, durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Durchfälle
- Teerstühle
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Trockene Lippen
- Infektion mit Herpes-Viren
- Mundtrockenheit
- Geschmacksstörungen
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Benommenheit
- Schläfrigkeit
- Schlaflosigkeit
- Ungewöhnliche Träume
- Nervosität
- Depressionen
- Missempfindungen, wie:
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Schwindel
- Ohrenschmerzen
- Sehstörungen, wie:
- Doppeltsehen
- Infektionen der Atemwege, wie:
- Halsschmerzen
- Rachenentzündung
- Husten
- Verstopfte Nase
- Laufende Nase
- Grippeähnliche Symptome
- Anfälle von Atemnot
- Hautausschlag
- Schwitzen
- Hitzewallungen
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Bluthochdruck
- Verstärkter Harndrang
- Eiweißverlust über die Niere (Eiweiß im Urin)
- Blut in Urin
- Urinausscheidung, erhöhte
- Anstieg des Zuckers im Urin
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Lymphozytose (Erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Menstruationsstörung, wie:
- Häufigere Regelblutung (Polymenorrhoe)
- Schmerzen im Brustkorb
- Rückenschmerzen
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Muskelschwäche
- Allgemeine Schwäche
- Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Magen-Darm-Verschluss
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Schwere Leberfunktionsstörung
- Nierenfunktionsstörung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 150 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 57 × 63 × 155 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Antibiotika (Rifamycin und ähnliche Wirkstoffe)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Komplexbildner vom Typ EDTA und chemisch ähnliche Stoffe!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) oder das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. Erste Anzeichen dafür sind Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl, insbesondere an Beinen oder Armen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Ciclosporin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen oder Schläfrigkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clonazepam Verapamil hydrochlorid Diazepam Propafenon hydrochlorid Zonisamid Dronedaron hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie zu einer Patientengruppe mit den genannten Risikofaktoren gehören, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Filmtabletten — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen (hepatische Enzephalopathie).
Zusammensetzung: Rifaximin 550 mg, Carboxymethylstärke, Natrium, Glyceroldistearat, Siliciumdioxid, hochdisperses, Talkum, Cellulose, mikrokristalline, Opadry OY-S-34907, Hypromellose, Titandioxid u. a.
Wirkungsweise: Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in das Erbgut der Bakterien eingreift und den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19995729
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 550 mg
- Marke:
- XIFAXAN
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung zur Langzeitbehandlung:
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen (hepatische Enzephalopathie)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in das Erbgut der Bakterien eingreift und den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich, durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Durchfälle
- Teerstühle
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Trockene Lippen
- Infektion mit Herpes-Viren
- Mundtrockenheit
- Geschmacksstörungen
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Benommenheit
- Schläfrigkeit
- Schlaflosigkeit
- Ungewöhnliche Träume
- Nervosität
- Depressionen
- Missempfindungen, wie:
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Schwindel
- Ohrenschmerzen
- Sehstörungen, wie:
- Doppeltsehen
- Infektionen der Atemwege, wie:
- Halsschmerzen
- Rachenentzündung
- Husten
- Verstopfte Nase
- Laufende Nase
- Grippeähnliche Symptome
- Anfälle von Atemnot
- Hautausschlag
- Schwitzen
- Hitzewallungen
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Bluthochdruck
- Verstärkter Harndrang
- Eiweißverlust über die Niere (Eiweiß im Urin)
- Blut in Urin
- Urinausscheidung, erhöhte
- Anstieg des Zuckers im Urin
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Lymphozytose (Erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Menstruationsstörung, wie:
- Häufigere Regelblutung (Polymenorrhoe)
- Schmerzen im Brustkorb
- Rückenschmerzen
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Muskelschwäche
- Allgemeine Schwäche
- Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Magen-Darm-Verschluss
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Schwere Leberfunktionsstörung
- Nierenfunktionsstörung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 150 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 57 × 63 × 155 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Antibiotika (Rifamycin und ähnliche Wirkstoffe)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Komplexbildner vom Typ EDTA und chemisch ähnliche Stoffe!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) oder das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. Erste Anzeichen dafür sind Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl, insbesondere an Beinen oder Armen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen oder Schläfrigkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie zu einer Patientengruppe mit den genannten Risikofaktoren gehören, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion