XYLOMETAZOLIN IVC Pragen 0,1% Nasenspray Lösung
4,76 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Nasenspray — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18502825
- Darreichungsform:
- Nasenspray (Nasenspray)
- Packungsgröße:
- 10 ml
- Marke:
- XYLOMETAZOLIN
- Hersteller:
- Alliance Healthcare Deutschland GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Verstopfte Nase
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Sprühstoß pro Nasenöffnung, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.
Nebenwirkungen
- Brennen der Schleimhäute
- Austrocknung der Nasenschleimhaut
- Niesen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- - Hautausschlag
- - Juckreiz
- Gefühl der "verstopften Nase", durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Nasenbluten
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung - (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Engwinkelglaukom
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Bluthochdruck
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
- Schilddrüsenüberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Porphyrie - (Stoffwechselkrankheit)
- Prostatavergrößerung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Schnupfen
Was ist das? - Definition Hinter Schnupfen steckt oft eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch Viren oder Allergien ausgelöst wird. Sie führt zu einer laufenden oder verstopften Nase und kann akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Schnupfen tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder als allergische Reaktion auf. Die Nasenschleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret. Man unterscheidet zwischen akutem, chronischem, allergischem und reizstoffbedingtem Schnupfen. Auch anatomische Besonderheiten oder Medikamente können eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesreiz, Juckreiz, Brennen in der Nase
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Tränende Augen, eingeschränkter Geruchssinn
Ein akuter Schnupfen beginnt meist mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl und kann bis zu neun Tage andauern. Chronischer Schnupfen kann über Wochen oder Monate bestehen und ist oft schwerer zu behandeln.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelter oder langanhaltender Schnupfen kann zu weiteren Erkrankungen führen wie eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündung, Rachenentzündung oder Bronchitis. Auch Schlafstörungen und eingeschränkte Nasenatmung treten mitunter auf. Bei allergischem Schnupfen kann sich auf Dauer Asthma entwickeln. Nasenpolypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand können die Beschwerden verstärken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Viren, Allergien, Reizstoffe, unerwünschte Nebenwirkungen bestimmter Medikamente und anatomische Besonderheiten. Auch hormonelle Veränderungen, Stress und trockene Luft können Schnupfen begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache abschwellende Nasensprays, Antihistaminika oder Antibiotika empfehlen. Bei anatomischen Problemen kann eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Mit Nasenspülungen, Inhalationen, viel Flüssigkeit und Ruhe lassen sich die Beschwerden lindern. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Symptome länger als zehn Tage bestehen, Fieber oder starke Schmerzen auftreten, abschwellend wirkende Nasensprays über längere Zeit verwendet wurden oder der Verdacht auf allergischen oder chronischen Schnupfen besteht.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nasenspray — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18502825
- Darreichungsform:
- Nasenspray (Nasenspray)
- Packungsgröße:
- 10 ml
- Marke:
- XYLOMETAZOLIN
- Hersteller:
- Alliance Healthcare Deutschland GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Verstopfte Nase
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Sprühstoß pro Nasenöffnung, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.
Nebenwirkungen
- Brennen der Schleimhäute
- Austrocknung der Nasenschleimhaut
- Niesen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- - Hautausschlag
- - Juckreiz
- Gefühl der "verstopften Nase", durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Nasenbluten
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung - (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Engwinkelglaukom
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Bluthochdruck
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
- Schilddrüsenüberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Porphyrie - (Stoffwechselkrankheit)
- Prostatavergrößerung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Schnupfen
Was ist das? - Definition Hinter Schnupfen steckt oft eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch Viren oder Allergien ausgelöst wird. Sie führt zu einer laufenden oder verstopften Nase und kann akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Schnupfen tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder als allergische Reaktion auf. Die Nasenschleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret. Man unterscheidet zwischen akutem, chronischem, allergischem und reizstoffbedingtem Schnupfen. Auch anatomische Besonderheiten oder Medikamente können eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesreiz, Juckreiz, Brennen in der Nase
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Tränende Augen, eingeschränkter Geruchssinn
Ein akuter Schnupfen beginnt meist mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl und kann bis zu neun Tage andauern. Chronischer Schnupfen kann über Wochen oder Monate bestehen und ist oft schwerer zu behandeln.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelter oder langanhaltender Schnupfen kann zu weiteren Erkrankungen führen wie eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündung, Rachenentzündung oder Bronchitis. Auch Schlafstörungen und eingeschränkte Nasenatmung treten mitunter auf. Bei allergischem Schnupfen kann sich auf Dauer Asthma entwickeln. Nasenpolypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand können die Beschwerden verstärken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Viren, Allergien, Reizstoffe, unerwünschte Nebenwirkungen bestimmter Medikamente und anatomische Besonderheiten. Auch hormonelle Veränderungen, Stress und trockene Luft können Schnupfen begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache abschwellende Nasensprays, Antihistaminika oder Antibiotika empfehlen. Bei anatomischen Problemen kann eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Mit Nasenspülungen, Inhalationen, viel Flüssigkeit und Ruhe lassen sich die Beschwerden lindern. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Symptome länger als zehn Tage bestehen, Fieber oder starke Schmerzen auftreten, abschwellend wirkende Nasensprays über längere Zeit verwendet wurden oder der Verdacht auf allergischen oder chronischen Schnupfen besteht.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.