ZINKSALBE Dialon
4,34 €
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Pharmazeutische Informationen
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07669976
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 25 g
- Marke:
- ZINKSALBE
- Hersteller:
- Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die betroffene Hautpartie sollte nach dem Auftragen des Arzneimittels mit Mull abgedeckt werden.
Anwendungsgebiete
- Unterstützung der Wundheilung
- Schrunden
- Reizung und Rötung der Haut im Windelbereich (Windeldermatitis)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Zinkoxid wirkt auf der Haut gegen Krankheitserreger und Entzündungen und fördert die Wundheilung. Außerdem wird die Feuchtigkeit auf der Haut gebunden (z.B. bei nässenden, feuchten Hautarealen in den Körperfalten), wodurch ein weiteres Aufweichen und dadurch mögliches Eindringen von Erregern vermindert wird.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Leichtes Brennen auf der Haut, bei stark entzündeter Haut
- Unverträglichkeitsreaktionen der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 38 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 28 × 30 × 125 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Wollwachsalkohole (z. B. Wollwachs, Lanolin) können örtlich begrenzte (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Platzwunden
Was ist das? - Definition Eine Platzwunde ist eine Verletzung der Haut, bei der es durch äußere Krafteinwirkung zu Rissen im Gewebe kommt. Die Wunde kann unterschiedlich groß und tief sein und tritt häufig an Kopf, Händen oder Gelenken auf. Kleine Platzwunden heilen meist von selbst, während größere oder tiefere Verletzungen ärztlich versorgt werden müssen.
Krankheitsbild
Bei einer Platzwunde entstehen Risse in der Haut, die unterschiedlich groß und tief sein können. Platzwunden können an verschiedenen Körperstellen auftreten, zum Beispiel am Kopf, an den Händen, an Gelenken wie Knie oder Ellenbogen oder an anderen Körperregionen. Kleine und saubere Platzwunden heilen in der Regel gut ab. Größere oder tiefere Platzwunden müssen häufig ärztlich versorgt werden, etwa durch Nähen, Klammern oder Kleben.
Symptome / Verlauf
Platzwunden bluten je nach Körperstelle unterschiedlich stark. Besonders Wunden an der Kopfhaut oder anderen gut durchbluteten Bereichen können stark bluten. Kleine Wunden schließen sich in der Regel schnell und heilen von allein aus. Wenn tiefere Strukturen wie Nerven, Sehnen oder Blutgefäße betroffen sind, kann es zu starken Blutungen, Missempfindungen oder Bewegungseinschränkungen kommen. In diesen Fällen ist immer eine ärztliche Behandlung nötig. Auch wenn es zu Entzündungsanzeichen wie Rötung, Schwellung oder Fieber kommt, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Folgen / Komplikationen
Wenn Schmutz, Bakterien oder Fremdkörper in der Wunde verbleiben, kann sich diese entzünden. Je länger eine Wunde verunreinigt bleibt, desto größer ist das Risiko einer Entzündung. In schweren Fällen kann es zu einer lebensbedrohlichen Sepsis (Blutvergiftung) kommen. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, muss die Wunde unbedingt ärztlich behandelt werden, damit Bewegung und Empfinden möglichst nicht dauerhaft eingeschränkt werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Platzwunden entstehen durch mechanische Einwirkungen, zum Beispiel durch Stöße oder andere äußere Kräfte. Das Risiko für Komplikationen ist erhöht, wenn die Wunde tief oder groß ist, sie stark verschmutzt ist, Fremdkörper in der Wunde stecken, die Blutung nicht aufhört, der betroffene Körperteil nicht mehr normal bewegt werden kann oder der Tetanus-Impfschutz nicht ausreichend ist.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Arzt versorgt größere oder tiefere Platzwunden, zum Beispiel durch Nähen, Klammern oder Kleben. Bei Bedarf wird untersucht, ob tiefere Strukturen verletzt sind oder ob sich Fremdkörper in der Wunde befinden. Außerdem überprüft der Arzt, ob eine Tetanusimpfung notwendig ist.
Das kann man selbst tun:
- Die Wunde zunächst kurz bluten lassen, damit Schmutz ausgespült wird. Verschmutzte Wundränder mit Leitungswasser oder eventuell einer Wundspüllösung reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken, um sie vor Schmutz und Keimen zu schützen.
- Bei stark blutenden Wunden eventuell einen sterilen Druckverband anlegen.
- Den verletzten Körperteil möglichst hoch lagern.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Quetschwunden
Was ist das? - Definition Quetschwunden entstehen, wenn Gewebe durch starken oder länger anhaltenden Druck verletzt wird, zum Beispiel bei Unfällen, Einklemmungen oder langem Liegen. Dabei können Haut, Muskeln und Blutgefäße geschädigt werden; je nach Schwere reichen die Folgen von schmerzhaften Blutergüssen bis hin zu schweren inneren Verletzungen.
Krankheitsbild
Eine Quetschverletzung entsteht, wenn ein Körperteil durch starken Druck oder Einklemmen geschädigt wird. Solche Verletzungen können bei kleineren Unfällen im Haushalt bei Verkehrsunfällen, durch herabfallende Trümmer oder auch durch längeren Druck des eigenen Körpergewichts auftreten, etwa wenn eine Person nach einem Sturz oder Schlaganfall bewegungslos liegen bleibt. Besonders häufig sind Beine und Arme betroffen.
Symptome / Verlauf
Eine Quetschverletzung ist nicht immer sofort erkennbar. Meistens sind Quetschungen sehr schmerzhaft und es bildet sich ein blauer Fleck. Kleinere Quetschungen sollte man kühlen. Sie heilen in der Regel von allein aus.
Bei größeren Quetschungen können im Inneren jedoch schwere Schäden entstehen. Der Schwere der Verletzung hängt davon ab, wie stark der Druck war und wie lange er auf das Gewebe eingewirkt hat. Je länger der Druck anhält, desto größer ist das Risiko, dass sich ein Quetschsyndrom entwickelt. Deshalb ist es wichtig, dass eingeklemmte Personen so schnell wie möglich befreit und medizinisch versorgt werden, unabhängig davon, wie lange sie bereits festgelegen haben. Manchmal verspüren Betroffene übrigens nur geringe Schmerzen und äußerlich können sichtbare Verletzungszeichen fehlen.
Folgen / Komplikationen
Ein Quetschsyndrom kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Durch den Zerfall von Muskelgewebe gelangen schädliche Stoffe in den Blutkreislauf. Dies kann zu einem Kreislaufschock führen. Außerdem kann es zu Nieren- und Herzproblemen kommen. Auch Amputationen können nach starken Quetschungen nötig sein. Ohne rechtzeitige Behandlung verschlechtert sich die Prognose erheblich.
Risikofaktoren / Ursachen
Ein erhöhtes Risiko für schwere Quetschverletzungen und ein Quetschsyndrom besteht insbesondere bei:
- Verkehrsunfällen mit Einklemmung
- Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Gebäudeeinstürzen
- Industrie- und Arbeitsunfällen
- Stürzen mit anschließender Bewegungsunfähigkeit
- längerem Liegen nach Schlaganfall oder Bewusstseinsstörungen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: In der medizinischen Versorgung steht bei einer starken Quetschwunde zunächst die rasche Stabilisierung der betroffenen Person im Vordergrund. Flüssigkeitsversorgung und Blutwerte werden kontrolliert. Bei Bedarf gibt der Arzt Medikamente oder leitet einen operativen Eingriff ein. Bei schweren Verläufen ist eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich.
Das kann man selbst tun: Als Ersthelfer sollte man zunächst die Unfallstelle absichern und bei Bedarf einen Notarzt rufen. Ansonsten helfen diese Maßnahmen:
- Wenn es sicher möglich ist, die Quetschung so schnell wie möglich beenden
- Bei kleineren Quetschungen die Stelle mit einem Kühlpack kühlen.
- Starke äußere Blutungen durch Druckverband stillen
- Die betroffene Person warmhalten, um Unterkühlung zu vermeiden
- Beruhigend auf die Person einwirken und ihren Zustand ständig beobachten
- Auch ohne sichtbare Verletzungen oder Schmerzen immer eine ärztliche Abklärung veranlassen
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnittwunden
Was ist das? - Definition Schnittwunden sind Verletzungen der Haut, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände entstehen und je nach Tiefe auch tieferliegendes Gewebe wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen betreffen können.
Krankheitsbild
Schnittwunden sind Verletzungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände wie Messer, Glas, Papier oder Karton entstehen. Je nach Tiefe können sie nur die Haut betreffen oder auch tieferliegende Strukturen wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen verletzen. Kleinere Schnittwunden heilen problemlos ab, größere können jedoch starke Blutungen oder ernsthafte Komplikationen verursachen.
Symptome / Verlauf
Oberflächliche Schnittwunden bluten meist nur wenig und hören in der Regel von selbst wieder auf. Manche Schnitte können jedoch sehr stark bluten. Schmerzen treten anfangs häufig auf, lassen aber oft bald nach. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, kann es zu Gefühlsstörungen, Bewegungseinschränkungen oder Lähmungen kommen. Kleine, saubere Schnittwunden heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Folgen / Komplikationen
Trotz der reinigenden Wirkung des ausfließenden Blutes können sich Schnittwunden entzünden. Mögliche Komplikationen sind Infektionen. Bei starkem Blutverlust kann es zu einem Schock kommen. Bleiben Fremdkörper wie Glassplitter in der Wunde zurück, erhöht sich das Infektionsrisiko. Tiefe oder stark verschmutzte Schnittwunden müssen ärztlich versorgt werden, um bleibende Schäden, Funktionsverluste oder ausgeprägte Narben zu vermeiden.
Ursachen / Risikofaktoren
Schnittwunden entstehen meist durch den Umgang mit scharfen oder scharfkantigen Gegenständen im Alltag oder Beruf. Unachtsamkeit, fehlende Sicherheitsmaßnahmen oder vorhandene Gefahrenquellen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt beurteilt Tiefe, Ausmaß und Verschmutzung der Schnittwunde. Starke Blutungen werden gestillt, Fremdkörper entfernt und mögliche Verletzungen von Nerven oder Sehnen abgeklärt. Tiefe oder klaffende Wunden sollten genäht werden. Zusätzlich wird der Tetanus
- -Impfstatus überprüft und bei Bedarf aufgefrischt.
Das kann man selbst tun: Eine gute Erstversorgung kann Blutverlust verringern, Infektionen vorbeugen und die Heilung fördern. Bei tiefen, stark blutenden, verschmutzten oder schmerzhaften Wunden sollte man sofort ärztliche Hilfe suchen. Diese Maßnahmen können Ersthelfer ergreifen:
- Verschmutzte Wunden vorsichtig mit klarem Leitungswasser reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken.
- Starke Blutungen möglichst durch einen sterilen Druckverband stoppen.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07669976
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 25 g
- Marke:
- ZINKSALBE
- Hersteller:
- Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die betroffene Hautpartie sollte nach dem Auftragen des Arzneimittels mit Mull abgedeckt werden.
Anwendungsgebiete
- Unterstützung der Wundheilung
- Schrunden
- Reizung und Rötung der Haut im Windelbereich (Windeldermatitis)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Zinkoxid wirkt auf der Haut gegen Krankheitserreger und Entzündungen und fördert die Wundheilung. Außerdem wird die Feuchtigkeit auf der Haut gebunden (z.B. bei nässenden, feuchten Hautarealen in den Körperfalten), wodurch ein weiteres Aufweichen und dadurch mögliches Eindringen von Erregern vermindert wird.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Leichtes Brennen auf der Haut, bei stark entzündeter Haut
- Unverträglichkeitsreaktionen der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 38 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 28 × 30 × 125 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Wollwachsalkohole (z. B. Wollwachs, Lanolin) können örtlich begrenzte (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Platzwunden
Was ist das? - Definition Eine Platzwunde ist eine Verletzung der Haut, bei der es durch äußere Krafteinwirkung zu Rissen im Gewebe kommt. Die Wunde kann unterschiedlich groß und tief sein und tritt häufig an Kopf, Händen oder Gelenken auf. Kleine Platzwunden heilen meist von selbst, während größere oder tiefere Verletzungen ärztlich versorgt werden müssen.
Krankheitsbild
Bei einer Platzwunde entstehen Risse in der Haut, die unterschiedlich groß und tief sein können. Platzwunden können an verschiedenen Körperstellen auftreten, zum Beispiel am Kopf, an den Händen, an Gelenken wie Knie oder Ellenbogen oder an anderen Körperregionen. Kleine und saubere Platzwunden heilen in der Regel gut ab. Größere oder tiefere Platzwunden müssen häufig ärztlich versorgt werden, etwa durch Nähen, Klammern oder Kleben.
Symptome / Verlauf
Platzwunden bluten je nach Körperstelle unterschiedlich stark. Besonders Wunden an der Kopfhaut oder anderen gut durchbluteten Bereichen können stark bluten. Kleine Wunden schließen sich in der Regel schnell und heilen von allein aus. Wenn tiefere Strukturen wie Nerven, Sehnen oder Blutgefäße betroffen sind, kann es zu starken Blutungen, Missempfindungen oder Bewegungseinschränkungen kommen. In diesen Fällen ist immer eine ärztliche Behandlung nötig. Auch wenn es zu Entzündungsanzeichen wie Rötung, Schwellung oder Fieber kommt, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Folgen / Komplikationen
Wenn Schmutz, Bakterien oder Fremdkörper in der Wunde verbleiben, kann sich diese entzünden. Je länger eine Wunde verunreinigt bleibt, desto größer ist das Risiko einer Entzündung. In schweren Fällen kann es zu einer lebensbedrohlichen Sepsis (Blutvergiftung) kommen. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, muss die Wunde unbedingt ärztlich behandelt werden, damit Bewegung und Empfinden möglichst nicht dauerhaft eingeschränkt werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Platzwunden entstehen durch mechanische Einwirkungen, zum Beispiel durch Stöße oder andere äußere Kräfte. Das Risiko für Komplikationen ist erhöht, wenn die Wunde tief oder groß ist, sie stark verschmutzt ist, Fremdkörper in der Wunde stecken, die Blutung nicht aufhört, der betroffene Körperteil nicht mehr normal bewegt werden kann oder der Tetanus-Impfschutz nicht ausreichend ist.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Arzt versorgt größere oder tiefere Platzwunden, zum Beispiel durch Nähen, Klammern oder Kleben. Bei Bedarf wird untersucht, ob tiefere Strukturen verletzt sind oder ob sich Fremdkörper in der Wunde befinden. Außerdem überprüft der Arzt, ob eine Tetanusimpfung notwendig ist.
Das kann man selbst tun:
- Die Wunde zunächst kurz bluten lassen, damit Schmutz ausgespült wird. Verschmutzte Wundränder mit Leitungswasser oder eventuell einer Wundspüllösung reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken, um sie vor Schmutz und Keimen zu schützen.
- Bei stark blutenden Wunden eventuell einen sterilen Druckverband anlegen.
- Den verletzten Körperteil möglichst hoch lagern.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Quetschwunden
Was ist das? - Definition Quetschwunden entstehen, wenn Gewebe durch starken oder länger anhaltenden Druck verletzt wird, zum Beispiel bei Unfällen, Einklemmungen oder langem Liegen. Dabei können Haut, Muskeln und Blutgefäße geschädigt werden; je nach Schwere reichen die Folgen von schmerzhaften Blutergüssen bis hin zu schweren inneren Verletzungen.
Krankheitsbild
Eine Quetschverletzung entsteht, wenn ein Körperteil durch starken Druck oder Einklemmen geschädigt wird. Solche Verletzungen können bei kleineren Unfällen im Haushalt bei Verkehrsunfällen, durch herabfallende Trümmer oder auch durch längeren Druck des eigenen Körpergewichts auftreten, etwa wenn eine Person nach einem Sturz oder Schlaganfall bewegungslos liegen bleibt. Besonders häufig sind Beine und Arme betroffen.
Symptome / Verlauf
Eine Quetschverletzung ist nicht immer sofort erkennbar. Meistens sind Quetschungen sehr schmerzhaft und es bildet sich ein blauer Fleck. Kleinere Quetschungen sollte man kühlen. Sie heilen in der Regel von allein aus.
Bei größeren Quetschungen können im Inneren jedoch schwere Schäden entstehen. Der Schwere der Verletzung hängt davon ab, wie stark der Druck war und wie lange er auf das Gewebe eingewirkt hat. Je länger der Druck anhält, desto größer ist das Risiko, dass sich ein Quetschsyndrom entwickelt. Deshalb ist es wichtig, dass eingeklemmte Personen so schnell wie möglich befreit und medizinisch versorgt werden, unabhängig davon, wie lange sie bereits festgelegen haben. Manchmal verspüren Betroffene übrigens nur geringe Schmerzen und äußerlich können sichtbare Verletzungszeichen fehlen.
Folgen / Komplikationen
Ein Quetschsyndrom kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Durch den Zerfall von Muskelgewebe gelangen schädliche Stoffe in den Blutkreislauf. Dies kann zu einem Kreislaufschock führen. Außerdem kann es zu Nieren- und Herzproblemen kommen. Auch Amputationen können nach starken Quetschungen nötig sein. Ohne rechtzeitige Behandlung verschlechtert sich die Prognose erheblich.
Risikofaktoren / Ursachen
Ein erhöhtes Risiko für schwere Quetschverletzungen und ein Quetschsyndrom besteht insbesondere bei:
- Verkehrsunfällen mit Einklemmung
- Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Gebäudeeinstürzen
- Industrie- und Arbeitsunfällen
- Stürzen mit anschließender Bewegungsunfähigkeit
- längerem Liegen nach Schlaganfall oder Bewusstseinsstörungen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: In der medizinischen Versorgung steht bei einer starken Quetschwunde zunächst die rasche Stabilisierung der betroffenen Person im Vordergrund. Flüssigkeitsversorgung und Blutwerte werden kontrolliert. Bei Bedarf gibt der Arzt Medikamente oder leitet einen operativen Eingriff ein. Bei schweren Verläufen ist eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich.
Das kann man selbst tun: Als Ersthelfer sollte man zunächst die Unfallstelle absichern und bei Bedarf einen Notarzt rufen. Ansonsten helfen diese Maßnahmen:
- Wenn es sicher möglich ist, die Quetschung so schnell wie möglich beenden
- Bei kleineren Quetschungen die Stelle mit einem Kühlpack kühlen.
- Starke äußere Blutungen durch Druckverband stillen
- Die betroffene Person warmhalten, um Unterkühlung zu vermeiden
- Beruhigend auf die Person einwirken und ihren Zustand ständig beobachten
- Auch ohne sichtbare Verletzungen oder Schmerzen immer eine ärztliche Abklärung veranlassen
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnittwunden
Was ist das? - Definition Schnittwunden sind Verletzungen der Haut, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände entstehen und je nach Tiefe auch tieferliegendes Gewebe wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen betreffen können.
Krankheitsbild
Schnittwunden sind Verletzungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände wie Messer, Glas, Papier oder Karton entstehen. Je nach Tiefe können sie nur die Haut betreffen oder auch tieferliegende Strukturen wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen verletzen. Kleinere Schnittwunden heilen problemlos ab, größere können jedoch starke Blutungen oder ernsthafte Komplikationen verursachen.
Symptome / Verlauf
Oberflächliche Schnittwunden bluten meist nur wenig und hören in der Regel von selbst wieder auf. Manche Schnitte können jedoch sehr stark bluten. Schmerzen treten anfangs häufig auf, lassen aber oft bald nach. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, kann es zu Gefühlsstörungen, Bewegungseinschränkungen oder Lähmungen kommen. Kleine, saubere Schnittwunden heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Folgen / Komplikationen
Trotz der reinigenden Wirkung des ausfließenden Blutes können sich Schnittwunden entzünden. Mögliche Komplikationen sind Infektionen. Bei starkem Blutverlust kann es zu einem Schock kommen. Bleiben Fremdkörper wie Glassplitter in der Wunde zurück, erhöht sich das Infektionsrisiko. Tiefe oder stark verschmutzte Schnittwunden müssen ärztlich versorgt werden, um bleibende Schäden, Funktionsverluste oder ausgeprägte Narben zu vermeiden.
Ursachen / Risikofaktoren
Schnittwunden entstehen meist durch den Umgang mit scharfen oder scharfkantigen Gegenständen im Alltag oder Beruf. Unachtsamkeit, fehlende Sicherheitsmaßnahmen oder vorhandene Gefahrenquellen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt beurteilt Tiefe, Ausmaß und Verschmutzung der Schnittwunde. Starke Blutungen werden gestillt, Fremdkörper entfernt und mögliche Verletzungen von Nerven oder Sehnen abgeklärt. Tiefe oder klaffende Wunden sollten genäht werden. Zusätzlich wird der Tetanus
- -Impfstatus überprüft und bei Bedarf aufgefrischt.
Das kann man selbst tun: Eine gute Erstversorgung kann Blutverlust verringern, Infektionen vorbeugen und die Heilung fördern. Bei tiefen, stark blutenden, verschmutzten oder schmerzhaften Wunden sollte man sofort ärztliche Hilfe suchen. Diese Maßnahmen können Ersthelfer ergreifen:
- Verschmutzte Wunden vorsichtig mit klarem Leitungswasser reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken.
- Starke Blutungen möglichst durch einen sterilen Druckverband stoppen.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.