ZOLOFT 100 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07544068
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- ZOLOFT
- Hersteller:
- EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel und Pulsbeschleunigung. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Das Arzneimittel ist vor allem für die Behandlung schwerer Erkrankungen geeignet. Bei leichten Erkrankungen sollte auf Arzneimittel mit niedrigerer Wirkstoffstärke umgestellt werden.
Depression und Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten einer Depression - bei schweren Formen:
Zwangserkrankung - bei schweren Formen:
Zwangserkrankung: Für Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Panikzustände, Angststörung, bei sozialen Kontakten und Angststörung, nach belastenden Erfahrungen - bei schweren Formen:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Depression, stark ausgeprägt
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten einer Depression
- Panikzustände
- Zwangserkrankung
- Angststörung, bei sozialen Kontakten
- Angststörung, nach belastenden Erfahrungen (posttraumatische Belastungsstörung)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen entgegengewirkt.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- - Verstopfung
- - Bauchschmerzen
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Mundtrockenheit
- Appetitsteigerung
- Appetitlosigkeit
- Gewichtszunahme
- Gewichtsverlust
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Schwindel
- Schlafstörungen, wie:
- - Schlaflosigkeit
- - Schläfrigkeit
- - Müdigkeit
- - Gähnen
- Zittern
- Koordinationsstörung
- Störungen der unbewusssten Bewegungsabläufe mit Zittern, evtl. Fallneigung
- Missempfindungen
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Halluzinationen
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- - Euphorie
- - Manie
- - Depressionen
- - Selbstmordgedanken
- - Angstzustände
- - Unruhe
- Schwitzen
- Hitzewallungen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Sehstörungen, wie:
- - Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- - Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
- Haarausfall
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Brustschmerzen
- Bluthochdruck
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Blasenschwäche
- Leberfunktionsstörungen, wie:
- - Anstieg der Leberwerte
- - Gelbsucht
- - Leberentzündung - (Hepatitis)
- Blutungen, wie z.B.:
- - Nasenbluten
- - Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- - Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Störungen der Sexualfunktion
- Menstruationsstörung
- Gelenkschmerzen
- Fieber
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
- Entzündung der Zunge
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Infektiöse Halsentzündung (Pharyngitis)
- Schnupfen
- Zähneknirschen
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Hitzewallung
- Muskelschmerzen
- Gut- oder bösartige Neubildung von Körpergeweben (Tumor)
- Verstärkter Harndrang
- Störungen bei der Entleerung der Harnblase
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erhöhte Blutungsneigung
- Schizophrenie
- Manie in der Vorgeschichte
- Epilepsie
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 65 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 56 × 50 × 92 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Linezolid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen oder Störungen von Bewegungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Zittern, Muskelstarre, Gangunsicherheit oder Sturzgefahr sowie Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Selegilin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Rasagilin mesilat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tranylcypromin hemisulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tryptophan und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Paracetamol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Störungen von Bewegungsabläufen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Diclofenac natrium Diclofenac-Colestyramin Acetylsalicylsäure Flurbiprofen Ketoprofen Nabumeton und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im oberen Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Buspiron hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle, starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Geben Sie umgehend einem Arzt Bescheid, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Granisetron hydrochlorid Ondansetron hydrochlorid-2-Wasser Ondansetron Palonosetron hydrochlorid Netupitant und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tramadol hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amiodaron hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Procarbazin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dextromethorphan hydrobromid-1-Wasser Dextromethorphan Paracetamol und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität bestimmter Enzyme besitzen, welche zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt werden (hier das sogenannte CYP2D6- und CYP2C19-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen, Atembeschwerden, starkem Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartigen Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfällen oder Fieber kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein, da nur in bestimmten Fällen unter sorgfältiger Überwachung und unter strenger Dosiskontrolle eine gleichzeitige Therapie möglich ist.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amitriptylin hydrochlorid Clomipramin hydrochlorid Doxepin hydrochlorid Trimipramin hydrogenmaleat Trimipramin mesilat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl, Ohnmachtsanfällen, starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lithiumcarbonat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dronedaron hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Zusätzlich kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen, wie Schlaflosigkeit oder Schwindel, erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bupropion hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei der Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang könnten Krampfanfälle und unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- alkoholkranke Patienten
- Patienten mit
~i- Krampfanfällen in ihrer Krankengeschichte
~i- Diabetes mellitus
- Patienten, die Appetitzügler anwenden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Propafenon hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Depression
Was ist das? - Definition Psychische Erkrankung mit den Hauptsymptomen Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Eine Depression ist weit mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief. Sie zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betrifft Körper und Seele gleichermaßen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten und entwickelt sich oft schleichend. Sie reicht von leichten, kurzfristigen Episoden bis hin zu schweren, chronischen Verläufen. Depressionen äußern sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich
- etwa durch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Schmerzen. Unbehandelt beeinträchtigt sie Gesundheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe erheblich.
Symptome/Verlauf
Eine Depression kann sich unterschiedlich äußern. Als Hauptsymptome gelten:
- -Gedrückte, depressive Stimmung: Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Unfähigkeit, Freude zu empfinden, Gefühl von Leere, häufig zusammen mit Angstgefühlen und Unsicherheit, häufig ein "Morgentief"
- -Interessenverlust und Freudlosigkeit: Mangel an Motivation und Aktivität, kein Interesse und keine Freude an Hobbies, kein Interesse an Beruf oder Alltagstätigkeiten
- -Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit: das Gefühl, kraftlos und überfordert zu sein, schnelles Ermüden, kein Interesse an sozialen Kontakten, Rückzug aus dem sozialen Leben
Hinzu kommen häufig weitere Symptome:
- -Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit: verlangsamtes Denken, Grübelneigung, Selbstzweifel, Ängste, Entscheidungsschwierigkeiten,
- -Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- -Innere Unruhe
- -Körperliche Beschwerden: Schlafprobleme, Appetitlosigkeit Verdauungsprobleme, Kloßgefühl im Hals, sexuelle Lustlosigkeit.
- -In schweren Fällen treten Suizidgedanken auf.
Eine Depression liegt vor, wenn mindestens zwei Hauptsymptome und weitere Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen. Je nach Anzahl und Stärke der Symptome wird sie in leicht, mittelgradig oder schwer eingestuft.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Eine depressive Episode kann sich allmählich oder plötzlich entwickeln, mehrere Wochen oder Monate andauern und spontan wieder abklingen. Bei einigen kommt es zu wiederkehrenden Phasen oder zu einem chronischen Verlauf. Häufig beginnt die Erkrankung mit Erschöpfung und Rückzug, wird anfangs nicht ernst genommen, bevor sich die Symptome verdichten und der Alltag zunehmend schwerfällt. Mit der Erkenntnis der Krankheit beginnt oft die aktive Suche nach Hilfe
- und damit der Weg zur Besserung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Depression schwerwiegende Folgen haben: Verlust sozialer Kontakte, Probleme im Beruf, chronische Krankheitsverläufe oder Suizidalität. Auch körperliche Erkrankungen können sich verschärfen. Die Erkrankung beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche.
Ursachen/Risikofaktoren
Eine Depression entsteht meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Alter, Geschlecht, Einsamkeit oder Armut können eine Rolle spielen, ebenso ein gestörtes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, eine erbliche Veranlagung, hormonelle Umstellungen, andere Krankheiten, traumatische Erfahrungen oder Trennungen. Ob jemand erkrankt, hängt auch von der psychischen Widerstandskraft
- der sogenannten Resilienz
- ab.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer dauerhaft erschöpft ist, sich zurückzieht oder Lebensfreude verliert, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
- je früher, desto besser. Erste Schritte können sein: über Gefühle sprechen, Tagesstruktur schaffen, kleine Aktivitäten planen, soziale Kontakte pflegen und auf Warnzeichen achten. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Die Diagnose erfolgt durch Fachärztinnen,
- -ärzte oder Psychotherapeutinnen und
- -therapeuten. Nach einem ausführlichen Gespräch kann eine individuell abgestimmte Behandlung eingeleitet werden, zum Beispiel eine Psychotherapie, eine Behandlung mit Medikamenten wie Antidepressiva oder eine Kombination von beidem. Ergänzend können Bewegungs
- oder Lichttherapie, Selbsthilfe
- -Angebote oder eine Ergotherapie zum Einsatz kommen. In schweren Fällen kann auch ein Klinikaufenthalt notwendig sein. Depression ist behandelbar
- wichtig ist, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Website, Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression - Langfassung, Version 3.2, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Panikstörungen
Was ist das? - Definition Panikstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen Betroffene wiederholt unerwartete Angstanfälle erleben. Diese Panikattacken treten ohne erkennbaren äußeren Anlass auf und gehen mit starken körperlichen und seelischen Symptomen einher. Die Angst vor neuen Attacken kann den Alltag erheblich einschränken.
Panikstörungen
Panikstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen Betroffene wiederholt unerwartete Angstanfälle erleben. Diese Panikattacken treten ohne erkennbaren äußeren Anlass auf und gehen mit starken körperlichen und seelischen Symptomen einher. Die Angst vor neuen Attacken kann den Alltag erheblich einschränken.
Krankheitsbild
Eine Panikstörung ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten von Panikattacken. Diese treten plötzlich auf, erreichen innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt und klingen dann wieder ab. Betroffene entwickeln oft eine anhaltende Angst vor weiteren Attacken, was zu Vermeidungsverhalten führt. Häufig tritt die Störung im jungen Erwachsenenalter auf, Frauen sind etwas häufiger betroffen.
Symptome/Verlauf
Die Symptome sind sowohl körperlich als auch psychisch. Viele Betroffene glauben während einer Attacke, ernsthaft krank zu sein oder sogar zu sterben. Der Verlauf ist meist chronisch, wenn keine Behandlung erfolgt. Panikattacken können in unregelmäßigen Abständen auftreten, manchmal mehrmals pro Woche, manchmal mit längeren Pausen.
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Herzrasen, Brustschmerzen oder Engegefühl
- Atemnot oder Erstickungsgefühle
- Schwindel, Zittern oder Hitzewallungen
- Gefühl der Unwirklichkeit oder Angst, die Kontrolle zu verlieren
- intensive Todesangst
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Panikstörung zu erheblichen Einschränkungen führen. Viele Betroffene entwickeln eine sogenannte Erwartungsangst und vermeiden Situationen, in denen eine Attacke auftreten könnte. Dies kann bis zur Entwicklung einer Agoraphobie führen, also die Furcht oder Angst vor Situationen oder Orten wie Menschenmengen und Einkaufszentren oder während des Fahrens mit dem Auto. Häufig treten zusätzlich Depressionen oder andere Angststörungen auf. Berufliche und soziale Kontakte können stark beeinträchtigt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Genetische Faktoren, Veränderungen im Gehirnstoffwechsel und eine erhöhte Empfindlichkeit des Stresssystems spielen eine Rolle. Risikofaktoren sind belastende Lebensereignisse, anhaltender Stress, traumatische Erfahrungen oder eine familiäre Häufung von Angststörungen. Auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie eine erhöhte Sensibilität für Körpersignale können das Risiko erhöhen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt vor allem Psychotherapie ein, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie, die Betroffenen hilft, den Umgang mit den Attacken zu erlernen. Medikamente wie Antidepressiva aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer können unterstützend wirken.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind Entspannungstechniken, regelmäßige Bewegung und der Austausch mit vertrauten Personen. Grenzen liegen dort, wo die Attacken häufig auftreten, den Alltag stark einschränken oder zusätzliche psychische Probleme entstehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
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Zwangsstörungen
Was ist das? - Definition Zwangsstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen Betroffene unter aufdrängenden Gedanken oder innerem Drang zu bestimmten Handlungen leiden. Diese Gedanken oder Handlungen lassen sich kaum kontrollieren und führen zu erheblichem Leidensdruck. Obwohl Betroffene wissen, dass ihre Ängste oder Handlungen übertrieben sind, können sie diese nicht einfach abstellen.
Krankheitsbild
Zwangsstörungen gehören zu den häufigeren psychischen Erkrankungen. Sie zeigen sich durch wiederkehrende Gedanken oder Handlungen, die als unsinnig erkannt werden, sich aber nicht unterdrücken lassen. Typisch ist, dass Betroffene versuchen, ihre Zwänge zu verbergen, was den Alltag zusätzlich belastet. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, oft beginnt sie im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter.
Symptome/Verlauf
Die Symptome sind vielfältig. Manche Menschen haben vor allem Zwangsgedanken, andere eher Zwangshandlungen, viele beides. Häufige Inhalte sind Ängste vor Schmutz oder Krankheit, Zweifel an abgeschlossenen Handlungen oder das Bedürfnis nach Ordnung und Symmetrie. Der Verlauf ist meist chronisch, die Beschwerden können in Phasen schwanken. Ohne Behandlung besteht die Gefahr, dass sich die Zwänge verstärken und immer mehr Lebensbereiche bestimmen.
Typische Beispiele sind
- ständiges Händewaschen trotz sauberer Hände
- kontrollieren von Türen oder Elektrogeräten immer wieder
- zählen oder bestimmte Rituale durchführen, um Angst zu vermeiden
- wiederkehrende Gedanken an verbotene oder unangemessene Inhalte
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt können Zwangsstörungen zu erheblichen Einschränkungen führen. Beruf, Schule und soziale Kontakte leiden, da viel Zeit und Energie für Rituale oder Grübeln verloren geht. Häufig treten zusätzlich Depressionen oder Angststörungen auf. Manche Betroffene ziehen sich zurück, was Einsamkeit und weitere psychische Belastungen verstärkt. Körperliche Folgen wie Hautschäden durch übermäßiges Waschen sind ebenfalls möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Entstehung von Zwangsstörungen ist komplex. Genetische Faktoren spielen eine Rolle, ebenso Veränderungen in bestimmten Gehirnregionen. Auch belastende Lebensereignisse oder ein hoher Anspruch an Perfektion erhöhen das Risiko. Ebenfalls spielen eine familiäre Vorbelastung, langanhaltender Stress, traumatische Erfahrungen oder eine sehr kontrollierende und ängstliche Persönlichkeitsstruktur eine wichtige Rolle.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Eine wirksame Behandlung besteht meist aus Psychotherapie, insbesondere Verhaltenstherapie mit Konfrontationsübungen. Ärzte können zusätzlich Medikamente aus der Gruppe der Antidepressiva verordnen, vor allem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Das kann man selbst tun: Entspannungstechniken, ein geregelter Tagesablauf und der Austausch mit vertrauten Personen wirken sich positiv aus. Grenzen liegen dort, wo Zwänge den Alltag stark bestimmen oder Leidensdruck und Rückzug zunehmen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07544068
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- ZOLOFT
- Hersteller:
- EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel und Pulsbeschleunigung. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Das Arzneimittel ist vor allem für die Behandlung schwerer Erkrankungen geeignet. Bei leichten Erkrankungen sollte auf Arzneimittel mit niedrigerer Wirkstoffstärke umgestellt werden.
Depression und Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten einer Depression - bei schweren Formen:
Zwangserkrankung - bei schweren Formen:
Zwangserkrankung: Für Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Panikzustände, Angststörung, bei sozialen Kontakten und Angststörung, nach belastenden Erfahrungen - bei schweren Formen:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Depression, stark ausgeprägt
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten einer Depression
- Panikzustände
- Zwangserkrankung
- Angststörung, bei sozialen Kontakten
- Angststörung, nach belastenden Erfahrungen (posttraumatische Belastungsstörung)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen entgegengewirkt.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- - Verstopfung
- - Bauchschmerzen
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Mundtrockenheit
- Appetitsteigerung
- Appetitlosigkeit
- Gewichtszunahme
- Gewichtsverlust
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Schwindel
- Schlafstörungen, wie:
- - Schlaflosigkeit
- - Schläfrigkeit
- - Müdigkeit
- - Gähnen
- Zittern
- Koordinationsstörung
- Störungen der unbewusssten Bewegungsabläufe mit Zittern, evtl. Fallneigung
- Missempfindungen
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Halluzinationen
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- - Euphorie
- - Manie
- - Depressionen
- - Selbstmordgedanken
- - Angstzustände
- - Unruhe
- Schwitzen
- Hitzewallungen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Sehstörungen, wie:
- - Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- - Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
- Haarausfall
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Brustschmerzen
- Bluthochdruck
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Blasenschwäche
- Leberfunktionsstörungen, wie:
- - Anstieg der Leberwerte
- - Gelbsucht
- - Leberentzündung - (Hepatitis)
- Blutungen, wie z.B.:
- - Nasenbluten
- - Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- - Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Störungen der Sexualfunktion
- Menstruationsstörung
- Gelenkschmerzen
- Fieber
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
- Entzündung der Zunge
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Infektiöse Halsentzündung (Pharyngitis)
- Schnupfen
- Zähneknirschen
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Hitzewallung
- Muskelschmerzen
- Gut- oder bösartige Neubildung von Körpergeweben (Tumor)
- Verstärkter Harndrang
- Störungen bei der Entleerung der Harnblase
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Erhöhte Blutungsneigung
- Schizophrenie
- Manie in der Vorgeschichte
- Epilepsie
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 65 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 56 × 50 × 92 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen oder Störungen von Bewegungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Zittern, Muskelstarre, Gangunsicherheit oder Sturzgefahr sowie Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Störungen von Bewegungsabläufen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im oberen Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle, starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Geben Sie umgehend einem Arzt Bescheid, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität bestimmter Enzyme besitzen, welche zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt werden (hier das sogenannte CYP2D6- und CYP2C19-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen, Atembeschwerden, starkem Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartigen Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfällen oder Fieber kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein, da nur in bestimmten Fällen unter sorgfältiger Überwachung und unter strenger Dosiskontrolle eine gleichzeitige Therapie möglich ist.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl, Ohnmachtsanfällen, starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Zusätzlich kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen, wie Schlaflosigkeit oder Schwindel, erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Was kann passieren?
Bei der Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang könnten Krampfanfälle und unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- alkoholkranke Patienten
- Patienten mit
~i- Krampfanfällen in ihrer Krankengeschichte
~i- Diabetes mellitus
- Patienten, die Appetitzügler anwenden
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Depression
Was ist das? - Definition Psychische Erkrankung mit den Hauptsymptomen Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Eine Depression ist weit mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief. Sie zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betrifft Körper und Seele gleichermaßen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten und entwickelt sich oft schleichend. Sie reicht von leichten, kurzfristigen Episoden bis hin zu schweren, chronischen Verläufen. Depressionen äußern sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich
- etwa durch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Schmerzen. Unbehandelt beeinträchtigt sie Gesundheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe erheblich.
Symptome/Verlauf
Eine Depression kann sich unterschiedlich äußern. Als Hauptsymptome gelten:
- -Gedrückte, depressive Stimmung: Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Unfähigkeit, Freude zu empfinden, Gefühl von Leere, häufig zusammen mit Angstgefühlen und Unsicherheit, häufig ein "Morgentief"
- -Interessenverlust und Freudlosigkeit: Mangel an Motivation und Aktivität, kein Interesse und keine Freude an Hobbies, kein Interesse an Beruf oder Alltagstätigkeiten
- -Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit: das Gefühl, kraftlos und überfordert zu sein, schnelles Ermüden, kein Interesse an sozialen Kontakten, Rückzug aus dem sozialen Leben
Hinzu kommen häufig weitere Symptome:
- -Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit: verlangsamtes Denken, Grübelneigung, Selbstzweifel, Ängste, Entscheidungsschwierigkeiten,
- -Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- -Innere Unruhe
- -Körperliche Beschwerden: Schlafprobleme, Appetitlosigkeit Verdauungsprobleme, Kloßgefühl im Hals, sexuelle Lustlosigkeit.
- -In schweren Fällen treten Suizidgedanken auf.
Eine Depression liegt vor, wenn mindestens zwei Hauptsymptome und weitere Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen. Je nach Anzahl und Stärke der Symptome wird sie in leicht, mittelgradig oder schwer eingestuft.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Eine depressive Episode kann sich allmählich oder plötzlich entwickeln, mehrere Wochen oder Monate andauern und spontan wieder abklingen. Bei einigen kommt es zu wiederkehrenden Phasen oder zu einem chronischen Verlauf. Häufig beginnt die Erkrankung mit Erschöpfung und Rückzug, wird anfangs nicht ernst genommen, bevor sich die Symptome verdichten und der Alltag zunehmend schwerfällt. Mit der Erkenntnis der Krankheit beginnt oft die aktive Suche nach Hilfe
- und damit der Weg zur Besserung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Depression schwerwiegende Folgen haben: Verlust sozialer Kontakte, Probleme im Beruf, chronische Krankheitsverläufe oder Suizidalität. Auch körperliche Erkrankungen können sich verschärfen. Die Erkrankung beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche.
Ursachen/Risikofaktoren
Eine Depression entsteht meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Alter, Geschlecht, Einsamkeit oder Armut können eine Rolle spielen, ebenso ein gestörtes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, eine erbliche Veranlagung, hormonelle Umstellungen, andere Krankheiten, traumatische Erfahrungen oder Trennungen. Ob jemand erkrankt, hängt auch von der psychischen Widerstandskraft
- der sogenannten Resilienz
- ab.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer dauerhaft erschöpft ist, sich zurückzieht oder Lebensfreude verliert, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
- je früher, desto besser. Erste Schritte können sein: über Gefühle sprechen, Tagesstruktur schaffen, kleine Aktivitäten planen, soziale Kontakte pflegen und auf Warnzeichen achten. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Die Diagnose erfolgt durch Fachärztinnen,
- -ärzte oder Psychotherapeutinnen und
- -therapeuten. Nach einem ausführlichen Gespräch kann eine individuell abgestimmte Behandlung eingeleitet werden, zum Beispiel eine Psychotherapie, eine Behandlung mit Medikamenten wie Antidepressiva oder eine Kombination von beidem. Ergänzend können Bewegungs
- oder Lichttherapie, Selbsthilfe
- -Angebote oder eine Ergotherapie zum Einsatz kommen. In schweren Fällen kann auch ein Klinikaufenthalt notwendig sein. Depression ist behandelbar
- wichtig ist, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Website, Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression - Langfassung, Version 3.2, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Panikstörungen
Was ist das? - Definition Panikstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen Betroffene wiederholt unerwartete Angstanfälle erleben. Diese Panikattacken treten ohne erkennbaren äußeren Anlass auf und gehen mit starken körperlichen und seelischen Symptomen einher. Die Angst vor neuen Attacken kann den Alltag erheblich einschränken.
Panikstörungen
Panikstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen Betroffene wiederholt unerwartete Angstanfälle erleben. Diese Panikattacken treten ohne erkennbaren äußeren Anlass auf und gehen mit starken körperlichen und seelischen Symptomen einher. Die Angst vor neuen Attacken kann den Alltag erheblich einschränken.
Krankheitsbild
Eine Panikstörung ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten von Panikattacken. Diese treten plötzlich auf, erreichen innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt und klingen dann wieder ab. Betroffene entwickeln oft eine anhaltende Angst vor weiteren Attacken, was zu Vermeidungsverhalten führt. Häufig tritt die Störung im jungen Erwachsenenalter auf, Frauen sind etwas häufiger betroffen.
Symptome/Verlauf
Die Symptome sind sowohl körperlich als auch psychisch. Viele Betroffene glauben während einer Attacke, ernsthaft krank zu sein oder sogar zu sterben. Der Verlauf ist meist chronisch, wenn keine Behandlung erfolgt. Panikattacken können in unregelmäßigen Abständen auftreten, manchmal mehrmals pro Woche, manchmal mit längeren Pausen.
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Herzrasen, Brustschmerzen oder Engegefühl
- Atemnot oder Erstickungsgefühle
- Schwindel, Zittern oder Hitzewallungen
- Gefühl der Unwirklichkeit oder Angst, die Kontrolle zu verlieren
- intensive Todesangst
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Panikstörung zu erheblichen Einschränkungen führen. Viele Betroffene entwickeln eine sogenannte Erwartungsangst und vermeiden Situationen, in denen eine Attacke auftreten könnte. Dies kann bis zur Entwicklung einer Agoraphobie führen, also die Furcht oder Angst vor Situationen oder Orten wie Menschenmengen und Einkaufszentren oder während des Fahrens mit dem Auto. Häufig treten zusätzlich Depressionen oder andere Angststörungen auf. Berufliche und soziale Kontakte können stark beeinträchtigt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Genetische Faktoren, Veränderungen im Gehirnstoffwechsel und eine erhöhte Empfindlichkeit des Stresssystems spielen eine Rolle. Risikofaktoren sind belastende Lebensereignisse, anhaltender Stress, traumatische Erfahrungen oder eine familiäre Häufung von Angststörungen. Auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie eine erhöhte Sensibilität für Körpersignale können das Risiko erhöhen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt vor allem Psychotherapie ein, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie, die Betroffenen hilft, den Umgang mit den Attacken zu erlernen. Medikamente wie Antidepressiva aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer können unterstützend wirken.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind Entspannungstechniken, regelmäßige Bewegung und der Austausch mit vertrauten Personen. Grenzen liegen dort, wo die Attacken häufig auftreten, den Alltag stark einschränken oder zusätzliche psychische Probleme entstehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Zwangsstörungen
Was ist das? - Definition Zwangsstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen Betroffene unter aufdrängenden Gedanken oder innerem Drang zu bestimmten Handlungen leiden. Diese Gedanken oder Handlungen lassen sich kaum kontrollieren und führen zu erheblichem Leidensdruck. Obwohl Betroffene wissen, dass ihre Ängste oder Handlungen übertrieben sind, können sie diese nicht einfach abstellen.
Krankheitsbild
Zwangsstörungen gehören zu den häufigeren psychischen Erkrankungen. Sie zeigen sich durch wiederkehrende Gedanken oder Handlungen, die als unsinnig erkannt werden, sich aber nicht unterdrücken lassen. Typisch ist, dass Betroffene versuchen, ihre Zwänge zu verbergen, was den Alltag zusätzlich belastet. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, oft beginnt sie im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter.
Symptome/Verlauf
Die Symptome sind vielfältig. Manche Menschen haben vor allem Zwangsgedanken, andere eher Zwangshandlungen, viele beides. Häufige Inhalte sind Ängste vor Schmutz oder Krankheit, Zweifel an abgeschlossenen Handlungen oder das Bedürfnis nach Ordnung und Symmetrie. Der Verlauf ist meist chronisch, die Beschwerden können in Phasen schwanken. Ohne Behandlung besteht die Gefahr, dass sich die Zwänge verstärken und immer mehr Lebensbereiche bestimmen.
Typische Beispiele sind
- ständiges Händewaschen trotz sauberer Hände
- kontrollieren von Türen oder Elektrogeräten immer wieder
- zählen oder bestimmte Rituale durchführen, um Angst zu vermeiden
- wiederkehrende Gedanken an verbotene oder unangemessene Inhalte
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt können Zwangsstörungen zu erheblichen Einschränkungen führen. Beruf, Schule und soziale Kontakte leiden, da viel Zeit und Energie für Rituale oder Grübeln verloren geht. Häufig treten zusätzlich Depressionen oder Angststörungen auf. Manche Betroffene ziehen sich zurück, was Einsamkeit und weitere psychische Belastungen verstärkt. Körperliche Folgen wie Hautschäden durch übermäßiges Waschen sind ebenfalls möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Entstehung von Zwangsstörungen ist komplex. Genetische Faktoren spielen eine Rolle, ebenso Veränderungen in bestimmten Gehirnregionen. Auch belastende Lebensereignisse oder ein hoher Anspruch an Perfektion erhöhen das Risiko. Ebenfalls spielen eine familiäre Vorbelastung, langanhaltender Stress, traumatische Erfahrungen oder eine sehr kontrollierende und ängstliche Persönlichkeitsstruktur eine wichtige Rolle.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Eine wirksame Behandlung besteht meist aus Psychotherapie, insbesondere Verhaltenstherapie mit Konfrontationsübungen. Ärzte können zusätzlich Medikamente aus der Gruppe der Antidepressiva verordnen, vor allem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Das kann man selbst tun: Entspannungstechniken, ein geregelter Tagesablauf und der Austausch mit vertrauten Personen wirken sich positiv aus. Grenzen liegen dort, wo Zwänge den Alltag stark bestimmen oder Leidensdruck und Rückzug zunehmen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.