NEUPRO 3 mg/24 h transdermale Pflaster
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Pharmazeutische Informationen
Pflaster transdermal — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10979172
- Darreichungsform:
- Pflaster transdermal (Pflaster Wirkstoff-freisetzend)
- Packungsgröße:
- 28 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 3 mg
- Marke:
- NEUPRO
- Hersteller:
- FD Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Das Arzneimittel sollte 24 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Vor einer erneuten Anwendung auf der gleichen Hautstelle muss ein Zeitraum von 14 Tagen abgewartet werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck und Verwirrtheit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Führen Sie die Anwendung durch, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Folgebehandlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 1 Pflaster pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Restless-Legs-Syndrom (Syndrom der unruhigen Beine)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Pflaster, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift im Gehirn an speziellen Bindungsstellen des Botenstoffs Dopamin an. Dadurch wird die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachgeahmt. Ist Dopamin im Gehirn zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Verstärkung der Dopaminwirkung gemildert werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Schläfrigkeit
- Narkolepsie (zwanghafte Schlafanfälle)
- Ungewöhnliche Träume
- Zwangserkrankung
- Reizbarkeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Bluthochdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Allgemeine Schwäche
- Störungen der Sexualfunktion
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 74 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 103 × 25 × 77 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn krankhaftes, triebhaftes Spielen (Spielsucht) oder eine zwanghaft gesteigerte Sexualität auftreten.
Restless legs Syndrom
Was ist das? - Definition Das Restless Legs Syndrom, kurz RLS, ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen kaum kontrollierbaren Bewegungsdrang der Beine gekennzeichnet ist. Besonders in Ruhephasen treten Missempfindungen auf, die sich durch Bewegung bessern. Die Beschwerden führen oft zu Schlafstörungen und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich.
Krankheitsbild
Das Restless Legs Syndrom gehört zu den häufigeren neurologischen Störungen. Typisch ist ein unangenehmes Gefühl in den Beinen, das sich in Ruhe verstärkt und beim Bewegen nachlässt. Die Beschwerden treten vor allem abends oder nachts auf und können das Einschlafen oder Durchschlafen erheblich stören. RLS kann in jedem Alter vorkommen, häufiger jedoch im mittleren bis höheren Lebensalter.
Symptome/Verlauf
Die Symptome beginnen oft schleichend und verschlimmern sich im Laufe der Zeit. Betroffene beschreiben die Empfindungen als Ziehen, Kribbeln oder Schmerzen tief in den Beinen. Der Drang, die Beine zu bewegen, lässt sich kaum unterdrücken. Der Verlauf ist meist chronisch, die Beschwerden können in Intensität schwanken.Zu den typischen Symptomen zählen:
- unangenehme Missempfindungen in den Beinen, selten auch in den Armen
- verstärkter Bewegungsdrang in Ruhe, besonders abends und nachts
- Besserung der Beschwerden durch Bewegung
- schwere Einschlaf- und Durchschlafstörungen
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann das Restless Legs Syndrom zu erheblichen Schlafstörungen führen. Die ständige Müdigkeit am Tag beeinträchtigt Konzentration, Leistungsfähigkeit und Stimmung. Häufig entwickeln sich Reizbarkeit, depressive Verstimmungen oder Angstzustände. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann durch chronischen Schlafmangel steigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine Störung im Dopaminstoffwechsel des Gehirns. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle, da RLS in manchen Familien gehäuft auftritt. Risikofaktoren sind Eisenmangel, Nierenerkrankungen, Schwangerschaft oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, betroffen zu sein.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann Medikamente einsetzen, die den Dopaminstoffwechsel beeinflussen oder die Nervenreizweiterleitung dämpfen. Auch Eisenpräparate können helfen, wenn ein Mangel vorliegt.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind regelmäßige Bewegung, Dehnübungen, Vermeidung von Koffein und Alkohol sowie eine gute Schlafhygiene. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden trotz dieser Maßnahmen bestehen bleiben oder den Alltag stark beeinträchtigen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangabe:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pflaster transdermal — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10979172
- Darreichungsform:
- Pflaster transdermal (Pflaster Wirkstoff-freisetzend)
- Packungsgröße:
- 28 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 3 mg
- Marke:
- NEUPRO
- Hersteller:
- FD Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Das Arzneimittel sollte 24 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Vor einer erneuten Anwendung auf der gleichen Hautstelle muss ein Zeitraum von 14 Tagen abgewartet werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck und Verwirrtheit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Führen Sie die Anwendung durch, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Folgebehandlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 1 Pflaster pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Restless-Legs-Syndrom (Syndrom der unruhigen Beine)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Pflaster, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift im Gehirn an speziellen Bindungsstellen des Botenstoffs Dopamin an. Dadurch wird die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachgeahmt. Ist Dopamin im Gehirn zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Verstärkung der Dopaminwirkung gemildert werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Schläfrigkeit
- Narkolepsie (zwanghafte Schlafanfälle)
- Ungewöhnliche Träume
- Zwangserkrankung
- Reizbarkeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Bluthochdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Allgemeine Schwäche
- Störungen der Sexualfunktion
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 74 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 103 × 25 × 77 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn krankhaftes, triebhaftes Spielen (Spielsucht) oder eine zwanghaft gesteigerte Sexualität auftreten.
Restless legs Syndrom
Was ist das? - Definition Das Restless Legs Syndrom, kurz RLS, ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen kaum kontrollierbaren Bewegungsdrang der Beine gekennzeichnet ist. Besonders in Ruhephasen treten Missempfindungen auf, die sich durch Bewegung bessern. Die Beschwerden führen oft zu Schlafstörungen und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich.
Krankheitsbild
Das Restless Legs Syndrom gehört zu den häufigeren neurologischen Störungen. Typisch ist ein unangenehmes Gefühl in den Beinen, das sich in Ruhe verstärkt und beim Bewegen nachlässt. Die Beschwerden treten vor allem abends oder nachts auf und können das Einschlafen oder Durchschlafen erheblich stören. RLS kann in jedem Alter vorkommen, häufiger jedoch im mittleren bis höheren Lebensalter.
Symptome/Verlauf
Die Symptome beginnen oft schleichend und verschlimmern sich im Laufe der Zeit. Betroffene beschreiben die Empfindungen als Ziehen, Kribbeln oder Schmerzen tief in den Beinen. Der Drang, die Beine zu bewegen, lässt sich kaum unterdrücken. Der Verlauf ist meist chronisch, die Beschwerden können in Intensität schwanken.Zu den typischen Symptomen zählen:
- unangenehme Missempfindungen in den Beinen, selten auch in den Armen
- verstärkter Bewegungsdrang in Ruhe, besonders abends und nachts
- Besserung der Beschwerden durch Bewegung
- schwere Einschlaf- und Durchschlafstörungen
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann das Restless Legs Syndrom zu erheblichen Schlafstörungen führen. Die ständige Müdigkeit am Tag beeinträchtigt Konzentration, Leistungsfähigkeit und Stimmung. Häufig entwickeln sich Reizbarkeit, depressive Verstimmungen oder Angstzustände. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann durch chronischen Schlafmangel steigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine Störung im Dopaminstoffwechsel des Gehirns. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle, da RLS in manchen Familien gehäuft auftritt. Risikofaktoren sind Eisenmangel, Nierenerkrankungen, Schwangerschaft oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, betroffen zu sein.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann Medikamente einsetzen, die den Dopaminstoffwechsel beeinflussen oder die Nervenreizweiterleitung dämpfen. Auch Eisenpräparate können helfen, wenn ein Mangel vorliegt.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind regelmäßige Bewegung, Dehnübungen, Vermeidung von Koffein und Alkohol sowie eine gute Schlafhygiene. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden trotz dieser Maßnahmen bestehen bleiben oder den Alltag stark beeinträchtigen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangabe:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.